Rechnergestützter Entwurf linearer Abtastregler im z-Bereich
Zusammenfassung
Der in Abschnitt 10 skizzierte Weg, bei vergleichsweise hoher Abtastfrequenz den diskreten Regler als quasistetigen PID-Regler zu entwerfen, ist eine einfache Lösung, die aber natürlich die vielfältigen Möglichkeiten einer programmgesteuerten Signalverarbeitung nicht ausschöpft. Im folgenden werden deshalb noch weitere Verfahren diskutiert, die die verfügbare Flexibilität eines Mikrorechners besser nutzen. Die Verwendung einer relativ zur Streckendynamik hochfrequenten Abtastung ist dabei, von Sonderfällen abgesehen, stets erstrebenswert, da nur so eine schnelle Reaktion des Reglers bei Auftreten nichtsynchroner Störgrößen erreichbar ist (Abschnitt 8.4). Früher gültige Gesichtspunkte einer möglichst geringen Belastung des zentralen Prozeßrechners durch einen einzelnen Regelkreis sind mit der Entwicklung der Mikroelektronik hinfällig geworden, da nun der Einsatz dezentraler Rechner wirtschaftlich praktikabel ist; dies schließt natürlich nicht aus, daß dezentrale Rechner in großen Anlagen weiterhin mit Prozeßrechnern gekoppelt sein können, doch sind die in Echtzeit zu übertragenden Daten hinsichtlich ihres Umfanges stark reduziert .[1,2,8,10,13,40].
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