Bilder der Moderne pp 9-13 | Cite as
Sphären der Moderne Vorbemerkung zum Projekt
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Zusammenfassung
In Webers berühmter „Zwischenbetrachtung“1 ist vom problematischen Verhältnis bzw. den Spannungen zwischen den verschiedenen „Sphären“ dieser Welt die Rede: von Recht, Staat, Politik, Wirtschaft einerseits und von Kunst, Erotik, Brüderlichkeitsethik und gemeinschaftlichen Lebensformen andererseits.
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Referenzen
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- 4.Diese Ansicht ist angesichts der Studien Simmeis und Webers zur Bedeutung der Stadt für die Konstitution der Moderne nahezu unverständlich!Google Scholar
- 5.Vgl. etwa die Formulierung: „Ökologische Belange spielen in den der Soziologie einverleibten Denktraditionen keine große Rolle, und es nimmt nicht wunder, daß es den Soziologen heute schwerfällt, diese Belange systematisch zu würdigen.“ Giddens, Anthony: Konsequenzen der Moderne. Frankfurt am Main 1995. S. 17.Google Scholar
- 6.Vgl. ebd., S. 22ff.Google Scholar
- 7.Vgl. jetzt auch Gephart, Werner: Handeln und Kultur. Einheit und Vielfalt der Kulturwissenschaften im Werk Max Webers. Frankfurt am Main 1998.Google Scholar
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- 9.Vgl. schon die Formulierungen in Gephart, Werner: Emile Durkheim. Die elementaren Formen des religiösen Lebens oder Das unheimliche Verhältnis von Durkheim zu Simmel. In: Soziologische Revue 5, 1982. S. 11–17.Google Scholar
- 10.Ich knüpfe damit an die Formulierung Webers aus der Vorbemerkung an, wonach charakteristisch für den kulturgeschichtlichen Unterschied sei, „welche Sphären und in welcher Richtung sie rationalisiert wurden.“ (Weber, Max: ›Vorbemerkung‹ zu: Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. 1. Tübingen 91988. S. 12)Google Scholar
- 11.Hierin unterscheidet sich das Unternehmen von den Studien Richard Münchs über „Die Kultur der Moderne“ (2 Bde. Frankfurt am Main 1986).Google Scholar
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