Sphären der Moderne Vorbemerkung zum Projekt

  • Werner Gephart
Part of the Sphären der Moderne book series (MODERNE, volume 1)

Zusammenfassung

In Webers berühmter „Zwischenbetrachtung“1 ist vom problematischen Verhältnis bzw. den Spannungen zwischen den verschiedenen „Sphären“ dieser Welt die Rede: von Recht, Staat, Politik, Wirtschaft einerseits und von Kunst, Erotik, Brüderlichkeitsethik und gemeinschaftlichen Lebensformen andererseits.

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Referenzen

  1. 1.
    Weber, Max: ›Zwischenbetrachtung: Theorie der Stufen und Richtungen religiöser Weltablehnung‹ zu: Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. 1. Tübingen 91988. S. 536–573.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. das im Suhrkamp Verlag (Frankfurt am Main) von Ulrich Beck angekündigte Programm: „Edition Zweite Moderne“, 1996.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. die Ausführungen bei Giddens, Anthony: Konsequenzen der Moderne. Frankfurt am Main 1995. S. 18ff.Google Scholar
  4. 4.
    Diese Ansicht ist angesichts der Studien Simmeis und Webers zur Bedeutung der Stadt für die Konstitution der Moderne nahezu unverständlich!Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. etwa die Formulierung: „Ökologische Belange spielen in den der Soziologie einverleibten Denktraditionen keine große Rolle, und es nimmt nicht wunder, daß es den Soziologen heute schwerfällt, diese Belange systematisch zu würdigen.“ Giddens, Anthony: Konsequenzen der Moderne. Frankfurt am Main 1995. S. 17.Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. ebd., S. 22ff.Google Scholar
  7. 7.
    Vgl. jetzt auch Gephart, Werner: Handeln und Kultur. Einheit und Vielfalt der Kulturwissenschaften im Werk Max Webers. Frankfurt am Main 1998.Google Scholar
  8. 8.
    Siehe zu dieser Deutung, Gephart, Werner: Strafe und Verbrechen. Die Theorie Emile Durkheims. Opladen 1990.CrossRefGoogle Scholar
  9. 9.
    Vgl. schon die Formulierungen in Gephart, Werner: Emile Durkheim. Die elementaren Formen des religiösen Lebens oder Das unheimliche Verhältnis von Durkheim zu Simmel. In: Soziologische Revue 5, 1982. S. 11–17.Google Scholar
  10. 10.
    Ich knüpfe damit an die Formulierung Webers aus der Vorbemerkung an, wonach charakteristisch für den kulturgeschichtlichen Unterschied sei, „welche Sphären und in welcher Richtung sie rationalisiert wurden.“ (Weber, Max: ›Vorbemerkung‹ zu: Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. 1. Tübingen 91988. S. 12)Google Scholar
  11. 11.
    Hierin unterscheidet sich das Unternehmen von den Studien Richard Münchs über „Die Kultur der Moderne“ (2 Bde. Frankfurt am Main 1986).Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1998

Authors and Affiliations

  • Werner Gephart

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