Der Aufbau des Simulationsmodells zur Analyse der monetären Integration (SAMI)

  • Marc Büdenbender
Part of the Gabler Edition Wissenschaft book series (GEW)

Zusammenfassung

Auf dem Gütermarkt der Modellwelt bieten die Unternehmen ein und dasselbe Gut an, das konsumiert oder investiert werden kann. Das Produkt eines jeden Unternehmens ist sowohl in bezug auf die Produktion als auch in bezug auf die Verwendung als Konsumgut oder Investitionsgut homogen. Die Nachfrager können die Produkte der diversen Anbieter jedoch durch psychologische Bindungen, ästhetische Eigenschaften, unvollständige Informationen, Transportkosten etc. differenzieren, so daß die Preiselastizität der Nachfragefunktion für das Produkt eines Anbieters einen endlichen Wert annimmt. Im Gegensatz zum Modell der vollständigen Konkurrenz besteht bei Produktdifferenzierung durch die Nachfrager für jeden Anbieter auf dem Markt die Möglichkeit, den Preis als strategische Variable zur Steuerung der Nachfragemenge einzusetzen, obwohl die Anzahl der Anbieter bei freiem Marktzugang sehr groß ist. In der Literatur sind Märkte mit unvollständigem Wettbewerb vieler Marktteilnehmer erstmals in dem mikroökonomischen Ansatz der monopolistischen Konkurrenz von E. H. Chamberlin (1933) analysiert worden.56 Im Gegensatz zu dem Modell der vollständigen Konkurrenz, in dem nach der Vorstellung von L. Walras ein Auktionator die gleichgewichtigen Güterpreise ermittelt, sind die Preise auf Märkten mit unvollständiger Konkurrenz Entscheidungsvariablen der Unternehmen. Die gleichgewichtigen Preise auf den Märkten stellen sich als Folge der strategischen Interaktion der Anbieter ein, so daß der Walrassche Auktionator entbehrlich wird. Im Hinblick auf den Außenhandel bietet das Konzept der unvollständigen Konkurrenz mit Produktdifferenzierung durch die Nachfrager den Vorteil, daß bei Existenz lediglich einer Produktgruppe in der Modellwelt eine Region gleichzeitig Güter exportiert und importiert (Ansatz des intraindustriellen Handels).57

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Literatur

  1. 56.
    Eine Übersicht zum aktuellen Stand der Theorie der monopolistischen Konkurrenz gibt Benassy, J. P. (1991).Google Scholar
  2. 57.
    Vgl. Abschnitt 11.3.1.Google Scholar
  3. 58.
    Die allgemeine Anpassungshypothese bei gleichgewichtigem Wachstum der Variable ist Gleichung (111.39), S.165.Google Scholar
  4. 59.
    Die Erwartungshypothese (1\465j), S. 97, gewährleistet im Sami, daß der Erwartungsfehler langfristig gegen null konvergiert.Google Scholar
  5. 60.
    Der Auslastungsgrad wird in Gleichung (M I5 j), S. 62, als der Quotient der aktuellen Güterange-botsmenge X und des kurzfristig rigiden Produktionspotentials Q1 definiert. Langfristig passen die Unternehmen das Produktionspotential durch Investitionen und die Beschäftigung von Arbeitskräften an die erwartete Produktionsmenge an, da die Produktion nur im Fall Q= X, und somit a, = I zu minimalen Kosten erfolgt. In einem langfristigen Gleichgewicht des Sami gilt daher a =1.Google Scholar
  6. 61.
    Vgl. Deutsche Bundesbank (1996A), S. 52.Google Scholar
  7. 62.
    Das Multimod Ill Modell des Internationalen Währungsfonds verwendet mit einer konvexen Phillips-Kurve, die eine untere Begrenzung der Arbeitslosenquote induziert, einen vergleichbaren Ansatz. Vgl. Laxton, D., U.A. (1998), S. 23ff.Google Scholar
  8. 64.
    Vgl. Phillips, A. W. (1958).Google Scholar
  9. 65.
    Grundlegende Modellansätze der Suchtheorie stammen von Mccall, J. J. (1970) und Mortensen, D. T. (1970).Google Scholar
  10. 66.
    Zu diesem Ergebnis kommen Layard, R., Nickell, S., Jackman, R. (1991), S. 408–412.Google Scholar
  11. 67.
    Der Begriff Hysteresis stammt aus dem Griechischen und bedeutet `bleibend’ beziehungsweise `zurückbleibend’. In der theoretischen Diskussion der Arbeitsmärkte bezeichnet Hysteresis den Effekt, daß nach dem Abklingen eines exogenen Schocks eine permanente Wirkung der Störung auf die natürliche Arbeitslosenquote zurückbleibt. Die gleichgewichtige Arbeitslosigkeit verschiebt sich als Folge einer temporären Störung. Vgl. zum Beispiel Cross, R. (1988) oder Franz, W. (1990).Google Scholar
  12. 68.
    Im Rahmen des Multimod Iii Modells des Internationalen Währungsfonds wird ein Verfahren vorgestellt, mit Hilfe dessen man die natürliche Arbeitslosenquote auf der Basis der historischen Arbeitslosenquoten ökonometrisch schätzen kann. Vgl. Laxton, D., U.A.. (1998), S. 30f.Google Scholar
  13. 69.
    Im Bundesbank-Modell wird die natürliche Arbeitslosenquote analog mit v = 0 erklärt. Vgl. Deutsche Bundesbank (1996A), S. 117 passim.Google Scholar
  14. 71.
    Vgl. zum Beispiel Shapiro, C., Stiglitz, J. E. (1984) oder Akerlof, G. A., Yellen, J. L. (1990).Google Scholar
  15. 72.
    Die Ansätze von Vasicek, O. (1977), Cox, J. C., Ingersoll, J. E., Ross, S. A. (1985) oder Long-Staff, F. A. (1989) determinieren die Zinsstrukturkurve endogen im Rahmen von Gleichgewichtsmodellen.Google Scholar
  16. 73.
    Vgl. zum Beispiel Blinder, A. S., Solow, R. M. (1973), Tobin, J., Buiter, W. H. (1976) oder Christ, C. F. (1979).Google Scholar
  17. 74.
    Die Konstruktion eines fiktiven Wertpapiers erfolgt in Anlehnung an die idealtypische Anleihe, die der Deutschen Terminbörse als Basisinstrument des Bund-Futures dient. Vgl. Deutsche Termin-BÖRse (1992), S. 18.Google Scholar
  18. 77.
    Aufgrund der hohen Marktliquidität ist das market-maker-Prinzip an den weltweiten “l crminbörsen das dominierende Handelssystem. Vgl. Cox, J. C., Rubinstein, M. (1985) und Frankfur Fer WertpapierbÖRse (1987).Google Scholar
  19. 78.
    Quotenaktien im Gegensatz zu Nennwertaktien sind vorwiegend in den Usa und Kanada üblich.Google Scholar
  20. 79.
    Die Relation ist eine Definitionsgleichung, da sie die Marktrendite z; bei bekanntem Marktwert und gegebenen Erwartungswerten erklärt (interner Zinsfuß).Google Scholar
  21. 80.
    Vgl. Tobin, J. (1969) oder Toben, J., Brainard, W. C. (1979). Eine Abgrenzung der q-Theorie zu klassischen Alternativkonzepten gibt Gebauer, W. (1976).Google Scholar
  22. 81.
    J. Toben differenziert in seinen Arbeiten nicht zwischen Eigenkapital und Fremdkapital, da er die Gültigkeit des MoDigliani-Miller-Theorems unterstellt. Vgl. ToBin, J., Butter, W. H. (1980), S.118. Die Analyse konzentriert sich dann auf die Alternativen existierendes Realkapital und neues Realkapital, das heißt Investitionsgüter. Bei der Differenzierung zwischen Eigenkapital und Fremdkapital hat der Investor jedoch die Wahl zwischen einem Aktienerwerb und einer Unternehmensgründung.Google Scholar
  23. 82.
    Die Eliminierung der Zusatzgewinne erfolgt vollständig durch den Wettbewerb, ohne daß eine Veränderung der Unternehmensanzahl notwendig wird. Vgl. Abschnitt 1I1.1.1.2.Google Scholar
  24. 83.
    Vgl. Fußnote 76, S. 52.Google Scholar
  25. 84.
    Vgl. Fußnote 81.Google Scholar
  26. 85.
    Vgl. Tobin, J., Buiter, W. H. (1980), S. 119.Google Scholar
  27. 86.
    Eine Übersicht zu diesem Theoriezweig der Finanzintermediation geben zum Beispiel Santomero, A. (1984) oder Baltensperger, E., Milde, H. (1987).Google Scholar
  28. 87.
    Vgl. den Übersichtsaufsatz von Baltensperger, E. (1996).Google Scholar
  29. 88.
    Eine Übersicht der Arbeiten, die einen Zusammenhang zwischen der Finanzintermediation und Wirtschaftswachstum herstellen, gibt Pagano, M. (1993).Google Scholar
  30. 89.
    Vgl. zum Beispiel Stiglitz, J. (1992) oder Greenwai,D, B., Stiglitz, J. (1993).Google Scholar
  31. 90.
    Hinsichtlich des Geldangebotes kommt Laufer, N. K. A. (1994), S. 269–282, beispielsweise in einer detaillierten Analyse des Geldschöpfungsprozesses im Umfeld der institutionellen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland zu dem Ergebnis, daß in makroökonomischen Modellen der Bankenkreditmarkt vernachlässigt werden kann.Google Scholar
  32. 91.
    Vgl. Lucas, R. E. (1988), S. 6.Google Scholar
  33. 92.
    Vgl. Mccallum, B. T. (1989), S. 71f., und Deutsche Bundesbank (1995), S. 81–91.Google Scholar
  34. 93.
    Vgl. Bofinger, P. (1995) und Ohr, R. (1996).Google Scholar
  35. 94.
    Vgl. zum Beispiel Linde, R. (1988), S. 288.Google Scholar
  36. 95.
    Eine Cobs-Douglas-Produktionsfunktion wird beispielsweise im Bundesbank-Modell und im Multimod II-Modell verwendet. Vgl. Deutsche Bundesbank (1996A), S. 47 passim, beziehungsweise Masson, P., Symansky, S., Meredith, G. (1990), S. 41.Google Scholar
  37. 96.
    Vgl. Richter, R., Schlieper, U., Friedman, W. (1981), S. 205.Google Scholar
  38. 97.
    Vgl. Deutsche Bundesbank (1996), S. 46ff.Google Scholar
  39. 98.
    Der Putty-clay-Ansatz und das Verfahren des Sachverständigenrates fundieren beispielsweise auf der Annahme einer limitationalen Produktionstechnik bei einer Beschränkung des Faktors Kapital. Vgl. Stark-Veltel, G., Westphal, U. (1985) beziehungsweise SachverstÄNdigenrat (1992), S. 259.Google Scholar
  40. 99.
    Wenn der aktuelle Bestand des Faktors Arbeit A1’ dem gewünschten Faktorbestand A’“, Glei-chung (M18j), entspricht und der aktuelle Bestand des Faktors Kapital K” dem gewünschten Faktorbestand Kr, Gleichung (M 19 j), dann zeigt sich durch Substitution von (M 18 j) und (M19/) in (M14/) und einfache Umformungen, daß Q1 =X gilt.Google Scholar
  41. 101.
    Die Annahme einer Verzögerung erweist sich als hilfreich, da ansonsten eine exogene Variation der Parameter der totalen Faktorproduktivität einen diskreten Sprung des Produktionspotentials, Gleichung (M14 j), S. 61, induziert, der sich auf das gesamte System überträgt.Google Scholar
  42. 102.
    Vgl. Abschnitt II1.1.2.Google Scholar
  43. 103.
    Vgl. Aschauer, D. A. (1989), Ford, R., Poret, P. (1991) oder Bach, S., GoRnig, M., Stille, F., Vo1GT, U. (1994).Google Scholar
  44. 104.
    Zu den Eigenschaften des technischen Fortschritts vgl. Nadiri, M.I. (1982), S. 444f.Google Scholar
  45. 105.
    Vgl. Kommission Der EuropÄIschen Gemeinschaft (1990), S. 22, Gros, D., Thygesen, N. (1994), S. 102f., Keis, N. (1995), S. 7 oder Ochel, W. (1997), S. 16.Google Scholar
  46. 106.
    Die Gleichung (M 117.k), S. 129, beschreibt die kontinuierlich-dynamische Variation des Parameters beim Prozeß der monetären Integration.Google Scholar
  47. 107.
    Vgl. zum Beispiel Kommission Der EuropÄIschen Gemeinschaft (1990), S. 21 und Dumke, R. H., Juchems, A., Sherman, H. C. (1997), S. 14.Google Scholar
  48. 108.
    Vgl. Gleichung (M1101), S. 126.Google Scholar
  49. 109.
    Keis, N. (1995), S. 3, schätzt die Kosten der Einführung der Ewu für die Brd auf insgesamt 0,3% des Bruttoinlandsproduktes.Google Scholar
  50. 110.
    In der mikroökonomischen Fundierung des Abschnitts 111.1.1.1 beschreiben die Gleichungen (11.8), S. 153, die optimalen Einsatzmengen in allgemeiner Form einer linearhomogenen Produktionsfunktion.Google Scholar
  51. 111.
    Die Anpassungskosten des Faktors Kapital sind beispielsweise versunkene Kosten aufgrund der Faktorspezifität, Lieferkosten oder Installationskosten. Die Anpassungskosten des Faktors Arbeit resultieren aus vertraglichen Bindungen und Einarbeitungszeiten mit geringer Produktivität oder sind Kosten der Personalbeschaffung. Vgl. Westphal, U. (1988), S. 163f. und S. 231.Google Scholar
  52. 112.
    Vgl. auch Takayama, A. (1993), S. 522–525.Google Scholar
  53. 113.
    Vgl. Abschnitt 111.1.2.1, insbesondere Gleichung (11.34), S. 163.Google Scholar
  54. 114.
    Vgl. Richter, R., Schlieper, U., Friedmann, W. (1981), S. 367.Google Scholar
  55. 115.
    Vgl. Takayama, A.(1985), S. 705.Google Scholar
  56. 116.
    Die Schätzgleichungen in den Ansätzen von Dramais, A. (1991), S. 183, oder der Deutschen Bundesbank (1996A), S. 42, zeigen die empirische Relevanz einer verzögerten Anpassung des Faktors Arbeit. Die Investitionstätigkeit wird in ökonometrischen Modellen zumeist nicht durch eine verzögerte Anpassung an einen gewünschten Kapitalstock erklärt, sondern mit Hilfe eines pragmatischen Ansatzes, bei dem die relevanten Einflußgrößen losgelöst von der Produktionstechnik direkt getestet werden. Bei diesem Verfahren wird die verzögerte Bestandsanpassung durch eine Verzögerung beim Investitionsprozeß berücksichtigt. Vgl. zum Beispiel Dramais, A. (1991), S. 189, Reckwerth, J. (1995), S. 42f. oder Deutsche Bundesbank (1996A), S. 34–38.Google Scholar
  57. 117.
    Vgl. Abschnitt 111.1.2.Google Scholar
  58. 118.
    In dem klassischen Beitrag Modigliani, F., Miller, M. H. (1958) zeigen die Autoren die Irrelevanz der Kapitalstruktur in einer idealtypischen Welt und in der Veröffentlichung Modigliani, F., Miller, M. H. (1961) die Irrelevanz der Dividendenpolitik.Google Scholar
  59. 119.
    Die Pionierarbeiten dieses Theoriezweigs sind die deterministischen Ansätze von Baumol, W. J. (1952) und Tobin, J. (1956), die das Problem der optimalen Lagerhaltung auf die Kassenhaltung übertragen, und die Erweiterung von Miller, M. H., Orr, D. (1966) um einen stochastischen Zahlungsmittelbedarf.Google Scholar
  60. 120.
    Eine Übersicht über die empirischen Analysen der Geldnachfrage geben Judd, J. P., Scadding, J. L. (1982) und Laidler, D. E. (1985), 4. Kapitel.Google Scholar
  61. 121.
    Ross, S. A., Westerfield, R. W., Jaffe, J. F. (1993), S. 461f., skizzieren in Kürze die grundlegenden Prämissen, aus denen die Existenz eines optimalen Verschuldungsniveaus gefolgert werden kann. Eine modelltheoretische Diskussion des Problems liefern beispielsweise Bradley, M., Jarrell, G. A., Kim, E. H. (1984).Google Scholar
  62. 122.
    Eine Erweiterung dieses Ansatzes liefert Miller, M. H. (1977), indem er ein komplexeres Steuersystem unterstellt.Google Scholar
  63. 123.
    Vgl. zum Beispiel Warner, J. B. (1977) oder Weiss, L. A. (1990).Google Scholar
  64. 124.
    Vgl. zum Beispiel Altman, E. L (1984) oder Summers, L., Cutler, D. M. (1988).Google Scholar
  65. 125.
    Zu diesem Ergebnis kommen Rajan, R. G., Zingales, L. (1995), S. 1458, die in ihrem Beitrag die Determinanten der Verschuldungsquoten des Unternehmenssektors der G7-Staaten untersuchen.Google Scholar
  66. 126.
    Die realisierte Änderung des Bondangebotes kann von der gewünschten Rate abweichen, da die Unternehmen als market-maker auf dem Bondmarkt zum Ankauf oder Verkauf von Bonds in einem Zeitpunkt verpflichtet sind. Vgl. Abschnitt 11.1.3, S.53.Google Scholar
  67. 127.
    Vgl. Breai,EY, R. A., Myers, S. C. (1996), S.422f.Google Scholar
  68. 128.
    Vgl. Kalay, A., Shimrat, A. (1988).Google Scholar
  69. 129.
    Vgl. Marsh, T. A., Merton, R. C. (1987), S. 5f.Google Scholar
  70. 130.
    Ahroney, J., Swary, L (1980) zeigen in ihrer empirischen Untersuchung, daß eine Dividendenerhöhung einen Anstieg des Aktienkurses impliziert, et vice versa. Eine Dividendenänderung beeinflußt somit die Erwartungen der unvollständig informierten Anleger.Google Scholar
  71. 131.
    Der Einfluß des Auslastungsgrades a auf die Lohnkosten und die Ersatzinvestitionen kann als lineare Approximation der Auslastungskosten interpretiert werden.Google Scholar
  72. 132.
    Vgl. die Preisgleichung (M1 j), S. 38, beziehungsweise die mikroökonomische Fundierung in Abschnitt 111.1.1.2.Google Scholar
  73. 133.
    Vgl. die Modellgleichung (M7 j), S. 51.Google Scholar
  74. 134.
    Vgl. die Modellgleichungen (M26 j), S. 71, und (M27 j), S. 71.Google Scholar
  75. 135.
    Vgl. Mundell, R. A. (1961).Google Scholar
  76. 136.
    Vgl. zum Beispiel Eichengreen, B. (1990), Bayoumi, T., Eichengreen, B. (1993), S. 223, oder Decressin, J., Fatas, A. (1995), S. 1650.Google Scholar
  77. 137.
    Vgl. zum Beispiel Bayoumi, T., Eichengreen, B. (1993), S. 224, und Krugman, P. (1993), S. 247.Google Scholar
  78. 138.
    Ökonometrische Untersuchungen bestätigen, daß unterschiedliche reale Lohnsätze und Arbeitslosenquoten in den Regionen Menschen zur Migration veranlassen; vgl. zum Beispiel Pissarides, C. A., Wadsworth, J. (1989) oder Layard, R., Nickell, S., Jackman, R. (1991), S. 315f.Google Scholar
  79. 139.
    Auch in makroökonometrischen Mehrländermodellen herrscht die Hypothese vor, daß die Wohnbevölkerung mit einer exogenen Rate wächst. Vgl. zum Beispiel Masson, P., Symansky, S., Meredith, G. (1990), S. 43, Dramais, A. (1991), S. 238, oder Deutsche Bundesbank (1996A), S. 92 passim.Google Scholar
  80. 140.
    Bei einer Gewichtung der regionalen Lohnsätze von 0,5 bei der Berechnung des durchschnittlichen Reallohnsatzes kann der Faktor 0,5 vorgezogen und im Parameter Ÿ3 berücksichtigt werden.Google Scholar
  81. 142.
    Vgl. zum Beispiel Pencavel, J. (1986), S. 94 passim, Borjas, G. J. (1996), S. 59.Google Scholar
  82. 143.
    Vgl. zum Beispiel ElliorT, R. F. (1991), S. 96–100.Google Scholar
  83. 144.
    Vgl. Deutsche Bundesbank (1996A), S. 32.Google Scholar
  84. 145.
    Vgl. Masson, P., Symansky, S., Meredith, G. (1990), S. 43.Google Scholar
  85. 146.
    Vgl. Gleichung (M87/), S. 107.Google Scholar
  86. 147.
    Eine Literaturübersicht gibt KÖNig, H. (1988).Google Scholar
  87. 148.
    Vgl. Richter, R., Schlieper, U., Friedmann, W. (1981), S. 230–232.Google Scholar
  88. 149.
    Vgl. Dramais, A. (1991), S. 186f. und Reckwerth, J. (1995), S. 48. Eine umfassende empirische Untersuchung der permanenten Einkommenshypothese für die Bundesrepublik Deutschland liefert Karmann, A. J.(1985).Google Scholar
  89. 150.
    Die entscheidungslogische Plausibilität der permanenten Einkommenshypothese zeigt zum Beispiel Bewley, T. (1977) mittels eines mikroökonomischen Ansatzes.Google Scholar
  90. 151.
    Friedman, M. (1957), S. 10f., beschreibt das permanente Einkommen als “the amount a consumer unit would consume (or believes that it would) while maintaining its wealth intact”.Google Scholar
  91. 152.
    Vgl. Richter, R., Schlieper, U., Friedmann, W. (1981), S. 228–232.Google Scholar
  92. 153.
    Vgl. Abschnitt 11I.1.2.Google Scholar
  93. 154F.
    Die Annahme, daß die privaten Haushalte nicht direkt Wertpapiere erwerben, sondern indirekt durch Zwischenschaltung eines Finanzintermediäres, erweist sich für die Bundesrepublik Deutschland als realistisch. Die privaten Haushalte der Bundesrepublik Deutschland haben im Jahr 1995 lediglich 5,3% ihres Geldvermögens in Form von Aktien und 15,9% in Form von Rentenwerten gehalten. Die verbleibenden 78,9% des Geldvermögens waren bei inanzintermediären wie Banken, Versicherungen, Bausparkassen und Investmentfonds angelegt. Vgl. Deutsche Bundesbank (1996B), S. 84.Google Scholar
  94. 155.
    Vgl. Abschnitt 111.2.2.2, insbesondere den Gleichungsblock (11.83), S.181.Google Scholar
  95. 156.
    Vgl. auch Gleichung (11.68), S. 176.Google Scholar
  96. 157.
    Bei kontinuierlicher Verzinsung entspricht die erwartete reale Rendite der Differenz zwischen der erwarteten nominalen Rendite und der erwarteten Inflationsrate. Vgl. Abschnitt 111.2.1.1.Google Scholar
  97. 158.
    Der Verbraucherpreis q wird in Gleichung (M.75/), S. 102, nach Steuern definiert und muß somit in der Bemessungsgrundlage der Umsatzsteuer um den Faktor 1/(1 + T.j) korrigiert werden.Google Scholar
  98. 159.
    Die Außenhandelsneutralität der Umsatzbesteuerung nach dem Bestimmungslandprinzip wird in Abschnitt 111.1.3 verdeutlicht.Google Scholar
  99. 160.
    Die Theorie des Reinvermögenszugangs im Kontrast zur Quellentheorie ist von Schanz, G. (1896), S. 17 u. 24, entwickelt und im angelsächsischen Sprachraum von Haig, R. M. (1921), S. 7, und Simons, H. C. (1938), S. 50 passim, verbreitet worden.Google Scholar
  100. 161.
    Vgl. BRÜMmerhoff, D. (1992), S. 290.Google Scholar
  101. 162.
    Vgl. Andel, N. (1990), S. 292.Google Scholar
  102. 163.
    Vgl. zum Beispiel Sinn, H.-W. (1990), S. 490£, und Herrmann, A., Leibfrifz, W., Sorensen, P. B., Wegner, M. (1992), S. 88f.Google Scholar
  103. 164.
    Vgl. Andel, N. (1990), S. 316.Google Scholar
  104. 165.
    In der Bundesrepublik Deutschland und anderen Staaten verhindert die Anrechnungsfähigkeit der Körperschaftsteuer bei der Einkommensteuer die Doppelbesteuerung. Durch Ertragsteuern erfolgt jedoch auch in diesen Staaten eine zusätzliche Belastung der Gewinne auf Unternehmensebene im Quellenland.Google Scholar
  105. 166.
    Vgl. Sinn, H.-W. (1990), S. 499–500.Google Scholar
  106. 167.
    Vgl. zum Beispiel WeizsÄCker, R. K. (1996), S. 131f.Google Scholar
  107. 168.
    Vgl. Lucas, E., Stokey, N. (1983) oder Aschauer, D. A. (1988).Google Scholar
  108. 169.
    Diesen Zusammenhang zeigen Atkinson, A. B., Stigi,Itz, J. E. (1980), S. 230–258, im Rahmen eines neoklassischen Wachstumsmodell im Hinblick auf eine Verdrängung der inländischen Investitionen und Frenkel, J. A., Razin, A. (1987) im Hinblick auf eine Verdrängung von Nettoexporten.Google Scholar
  109. 170.
    Vgl. WeizsÄCker, R. K. (1996), S. 130 und 134.Google Scholar
  110. 171.
    Buchanan, J., M., Wagner, R. E. (1977), S. 173–185, fordern sogar die Rückkehr zu einer Politik des jährlichen Budgetausgleichs.Google Scholar
  111. 172.
    Vgl. WeizsÄCker, R. K. (1996), S. 142.Google Scholar
  112. 173.
    Vgl. zum Beispiel Buchanan, J., M., Wagner, R. E. (1977) oder Persson, T., Svensson, L. (1989).Google Scholar
  113. 174.
    Der Sachverständigenrat bezeichnet diese Verschuldungspolitik auch als potentialorientierte Kredit-aufnahme. Vgl. SachverstÄNdigenrat(1981), S. 161, und andere Jahresgutachten.Google Scholar
  114. 175.
    Vgl. DegrauwE, P. (1997A), S. 138–140, 193–197.Google Scholar
  115. 176.
    Die Dubliner Verträge von 1996 konkretisieren die in den Art. 103 und 104 des EG-Vertrages enthaltenen Bestimmungen zur Koordinierung und Überwachung der Wirtschafts-und Finanzpolitik.Google Scholar
  116. 177.
    Wenn die Anpassungsprozesse abgeschlossen sind gilt irGoogle Scholar
  117. 178.
    Vgl. Gleichung (MI6 j), S. 62.Google Scholar
  118. 179.
    Vgl. Bofinger, P. (1995), S. 681.Google Scholar
  119. 180.
    Vgl. §12 des Gesetzes über die Deutsche Bundesbank.Google Scholar
  120. 181.
    Vgl. Mccallum, B. T. (1989), S. 6f.Google Scholar
  121. 182.
    Die Tilde über der Variablen weist auf die Abhängigkeit der Zielinflationsrate vom Währungssystem hin. Im System flexibler Wechselkurse gilt f = 7E, wohingegen bei der Bildung einer Währungsunion die Zielinflationsrate ftk der Integrationsregionen in Gleichung (M105 j), S. 124, spezifiziert wird. Für die dritte Region gilt stets ft3 = n3.Google Scholar
  122. 183.
    Das Wechselkursziel rk; beim Prozeß der monetären Integration wird in Gleichung (M 106), S. 124,festgelegt. Die Spezifizierung des Parameters (k erfolgt in der Gleichung (M 107.k), S. 125.Google Scholar
  123. 184.
    Vgl. Fair, R. C. (1984), S. 23 u. 106ff.Google Scholar
  124. 185.
    Die Annahme einer geringen Anpassungsgeschwindigkeit bei der Erwartungsbildung erweist sich in der Analyse des dynamischen Systemverhaltens in Abschnitt 111.1.2.3 als Voraussetzung eines stabilen Anpassungsprozesses ohne Zyklen.Google Scholar
  125. 186.
    Vgl. Abschnitt II.1.1.Google Scholar
  126. 187.
    Im System flexibler Wechselkurse gilt)1; µkg, wohingegen nach dem Übergang zur Währungsunion die bilateralen Transaktionskostensätze der Integrationsregionen entfallen. Vgl. Gleichung (Ml 16.j), S. 129.Google Scholar
  127. 188.
    Vgl. Gros, D., Thygesen, N. (1994), S. 102.Google Scholar
  128. 189.
    Die dynamische Parametervariation erfolgt in Gleichung (M111/), S. 126.Google Scholar
  129. 190.
    Vgl. zum Beispiel Fair, R. C. (1987), S. 97, Masson, P., Symansky, S., Meredith, G. (1990), S. 7ff., Dramais, A. (1991), S. 179ff., Reckwerth, J. (1995), S. 104, Deutsche Bundesbank (1996A), S. 95 passim.Google Scholar
  130. 191.
    Vgl. insbesondere Gleichung (11.56), S. 171.Google Scholar
  131. 192.
    Vgl. Gleichung (M44 j), S. 86.Google Scholar
  132. 193.
    Der Transaktionskostensatz wird in Abhängigkeit vom Währungssystem spezifiziert. Im System flexibler Wechselkurse nimmt µB einen positiven Wert an, wohingegen beim Übergang zur Währungsunion die bilateralen Transaktionskostensätze im Integrationsraum entfallen. Vgl. Gleichung (M 116.j), S. 129.Google Scholar
  133. 194.
    Die internationale Differenz der erwarteten Renditen wird in Abschnitt 111.2.1.2 unter Berücksichtigung von Steuern und Transaktionskosten hergeleitet.Google Scholar
  134. 195.
    Vgl. Ragnitz, J. (1989), S. 141 ff.Google Scholar
  135. 196.
    Eine Bewertung der Länderrisiken nehmen diverse Rating-Agenturen vor. Eine Übersicht gibt beispielsweise Krayenbuehl, T. E. (1985), S. 73–83.Google Scholar
  136. 197.
    In einem System flexibler Wechselkurse gilt X24 = A24 und.125 = A25. Die dynamische Parameter-variation beim Prozeß der monetären Integration erfolgt in der Gleichung (Ml 12.j), S 127.Google Scholar
  137. 198.
    Vgl. Kommission Der EuropÄIschen Gemeinschaft (1990), S. 207ff. und Ochel, W. (1998A), S. 7.Google Scholar
  138. 199.
    Ochel, W. (1998A), S. 8, gibt eine Zusammenstellung der in der Literatur verfügbaren Schätzungen.Google Scholar
  139. 200.
    Die dynamische Parametervariation nach Errichtung der Währungsunion beschreibt die Gleichung (M120 j)) S. 130. In einem System flexibler Wechselkurse werden die Parameter pIg beziehungsweise Pjh auf eins normiert.Google Scholar
  140. 201.
    Vgl. Gleichung (M45/), S. 86.Google Scholar
  141. 202.
    Die vom Währungssystem abhängigen Parameter ff-,, XJgs und P werden in den Gleichungen (Ml 16..), S. 129, (M113/), S. 127, und (M120 j), SS 130, dynamisch variiert.Google Scholar
  142. 204.
    Vgl. Feldsieper, M. (1988), S. 553, Kommission Der EuropÄIschen Gemeinschaft (1990), S. 26, oder Ochel, W. (1998A).Google Scholar
  143. 205.
    Eine Übersicht über die empirischen Studien zur Veränderung der Nachfrage nach offiziellen Währungsreserven infolge der Ewu gibt Ochel, W. (1998A), S. 11. Siehe auch Alogosko11Fis, G., Portes, R. (1997) und Masson, P. R., Turti.Eboom, B. G. (1997).Google Scholar
  144. 206.
    Vgl. zum Beispiel Heller, H. R. (1966) oder Clark, P. B. (1970).Google Scholar
  145. 207.
    Die generierten Nachfragefunktionen erweisen sich in empirischen Untersuchungen als brauchbare Erklärung des Reserveverhaltens der Währungsbehörden. Vgl. Grusel, H. G. (1971), S. 1164.Google Scholar
  146. 208.
    In neueren Ansätzen steht weniger die absolute Höhe der offiziellen Währungsreserven, als die Zusammensetzung aus diversen Währungen und internationalen Reserveaktiva im Vordergrund. Vgl. zum Beispiel Dooley, M. P., Lizondo, J. P., Mathieson, D. J. (1996).Google Scholar
  147. 209.
    Die Gewichtung der einzelnen Währungen im Reserveportfolio wird bei diesem Ansatz durch die Nettofinanzierungskostensätze und die bilaterale Devisennachfrage determiniert. Eine alternative Erklärung der Struktur der Währungsreserven kann mit Hilfe eines portfoliotheoretischen Ansatzes gegeben werden. Vgl. zum Beispiel DE Macedo, J. B., Goldstein, J. A., Meerschwam, D. M. (1984).Google Scholar
  148. 210.
    Gandolfo, G. (1987), S. I1.6–11.8, skizziert den Arbitrageprozeß, der zu den Gleichgewichtsbedingungen (M90.k) und (M91.k) führt.Google Scholar
  149. 211.
    Vgl. DeuEsche Bundesbank (1990).Google Scholar
  150. 212.
    Das market-maker Handelssystem wird ausführlich auf den Seiten 52ff. erörtert.Google Scholar
  151. 213.
    In den Ausführungen zum Bondmarkt ist die Funktionsweise des Preismechanismus des market-maker Handelssystems bereits erörtert worden. Vgl. S. 52ff.Google Scholar
  152. 214.
    Vgl. zum Beispiel Imf(1996), S. 104f. passim.Google Scholar
  153. 215.
    Eine kontinuierliche Veränderung des realen Wechselkurses stellt sich im Sami ein, falls die Regionen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit wachsen. Falls beispielsweise das reale Ein-kommen in der Region 1 schneller als in Region 2 wächst, dann steigen auch die Importe von 1 aus 2 schneller als die Importe von 2 aus I. Ein langfristiges außenwirtschaftliches Gleichgewicht erfordert jedoch (bei Vernachlässigung des Kapitalverkehrs) den Ausgleich des bilateralen Güterstromes, so daß Region I das Wachstum seiner Importe verlangsamen muß beziehungsweise Region 2 beschleunigen. Der Anteil der Importe an der gesamten Güternachfrage der Region 1 (Region 2) muß folglich sinken (steigen). Die Modellgleichungen (M71/), S. 100, bewirken, daß eine Anpassung der Importanteile nur bei einer Veränderung der realen Wechselkurse möglich ist.Google Scholar
  154. 216.
    Ein alternatives Szenario ohne vorherige monetäre Konvergenz diskutiert DE Grauwe, P. (1997A), S. 147–149. Willms, M. (1995), S. 216ff., erörtert in allgemeiner Form die Vorteile und die Nachteile eines graduellen und eines abrupten Integrationsprozesses.Google Scholar
  155. 219.
    Vgl. Gleichung (M63.k), S. 96.Google Scholar
  156. 220P.
    Falls beispielsweise der Parameter Al2 im Gleichungsblock der Region 1, (M77.I), S. 103, erhöht wird, dann steigt (sinkt) bei positiver (negativer) erwarteter Renditedifferenz zwischen den Bonds der Regionen 2 und 1 der gewünschte ortfolioanteil e;28 in Region 2 und der optimale Regionenanteil e1`1B nimmt implizit durch die Portfoliorestriktion (M79.1), S. 105, ab (zu). Die Parameter-variation bleibt folglich ohne Einfluß auf den optimalen Regionenanteil e1 B.Google Scholar
  157. 222.
    Der verzögerte Wegfall der Transaktionskostensätze im Zeitverlauf erscheint plausibel, falls in Anlehnung an die Ewu angenommen wird, daß die regionalen Währungen in der Stufe Ill neben der Unionswährung offizielles Zahlungsmittel bleiben (Parallelwährungssystem). Die Unionswährung verdrängt dann langsam im Verlauf der Stufe Iii die regionalen Währungen im interna tionalen Güter-und Kapitalverkehr, so daß die durchschnittlichen Transaktionskosten nicht ad hoc, sondern kontinuierlich innerhalb der Stufe Ill sinken.Google Scholar
  158. 223.
    Vgl. S. 108ff.Google Scholar
  159. 224.
    Im Vorfeld der Ewu wird erwartet, daß die Ezb die offiziellen Währungsreserven der Union langfristig an den verminderten Bedarf anpaßt. Eine signifikante Reduktion der Währungsreserven in der Anfangsphase der Ewu kann zum einen eine unerwünschte Aufwertung des Euro induzieren und zum anderen das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der Ezb schwächen. Vgl. Ochel. W. (1998A), S. 11.Google Scholar
  160. 225.
    Die Begriffe Wechselkursunion und Währungsunion sind auf der S. 4 definiert worden.Google Scholar
  161. 226.
    Vgl. S. 120.Google Scholar
  162. 227.
    Vgl. die normierten Systemparameter in Abb. 11, S. 122, bei t =x°.Google Scholar
  163. 228.
    Vgl. die normierten Systemparameter in Abb. 11, S. 122, bei t z K4.Google Scholar
  164. 229.
    Vgl. Gleichung (M1051), S. 124, beziehungsweise (M63.k), S. 96.Google Scholar
  165. 230.
    Vgl. Gleichung (M107.k), S. 125, beziehungsweise (M63.k), S. 96.Google Scholar
  166. 231.
    Vgl. Feuerstein, S. (1992), S. 7.Google Scholar
  167. 232.
    Im Ews gelingt der Deutschen Bundesbank die Neutralisierung von obligatorischen Interventionen am Devisenmarkt und somit die Kontrolle der Geldmenge, so daß die anderen europäischen Notenbanken einem Anpassungszwang unterliegen. Vgl. Feuerstein, S. (1992), S. 7ff.Google Scholar
  168. 233.
    Beachte Gleichung (M114), S. 128.Google Scholar
  169. 234.
    Vgl. Gleichung (M91.k), S. 112.Google Scholar
  170. 237.
    Auch das Europäische System der Zentralbanken (Eszb), das geldpolitische Entscheidungsorgan in der Ewu, ist durch den Art. 105 des EG-Vertrages verpflichtet die allgemeine Wirtschaftspolitik in der Gemeinschaft zu unterstützen, sofern das vorrangige Ziel der Preisstabilität gewährleistet ist. Der Art. 3 bestimmt als Aufgaben der EU unter anderem ein beständiges Wachstum und einen hohen Beschäftigungsstand.Google Scholar
  171. 238.
    Die Gleichung stellt keine Modellrelation dar, sondern sie soll die Implikationen der regionalen Geldmengenziele veranschaulichen.Google Scholar
  172. 240.
    Auch in der Ewu unterstützt das Eszb den Ausgleich der grenzüberschreitenden Zahlungen. Zu diesem Zeck wird in der Stufe Iii das Target-System errichtet (Trans-European Automated Real-Time Gross Settlement Express Transfer System). Vgl. EuropÄIschesHrungsinstitut (1995A).Google Scholar
  173. 242.
    Vgl. Gleichung (M62/), S. 95.Google Scholar
  174. 243.
    Zur Definition des Saldos der Dienstleistungsbilanz vergleiche Tab. 6, S. 1 I4.Google Scholar
  175. 244.
    Zur Definition des Saldos der Leistungsbilanz vergleiche Tab. 6, S. 114.Google Scholar
  176. 245.
    Aufgrund der Komplexität des Sami kann die Interdependenz der Wachstumsraten hier nicht formatanalytisch diskutiert werden.Google Scholar
  177. 246.
    Vgl. Nadir!, M. 1. (1982), S. 444f.Google Scholar
  178. 247.
    Die erwartete Inflationsrate /31, bestimmt zum Beispiel über (M69 j) die erwartete gleichgewichtige Wachstumsrate lf°, des Lohnsatzes und somit in (M5 j) die aktuelle Wachstumsrate des Lohn-satzes. Falls die Wirtschaftssubjekte den Anstieg der Inflationsrate als Reaktion auf einen monetären Impuls korrekt antizipieren, bewirkt der zuvor skizzierte Mechanismus, daß der Lohnsatz in gleichem Ausmaß ansteigt wie die der Güterpreis, so daß der reale Lohnsatz unverändert bleibt. Der monetäre Impuls hat dann keine Wirkung auf die Beschäftigung.Google Scholar
  179. 248.
    Da Geld ex definitionem eine nominale Rendite von null trägt, substituieren die Wirtschaftssubjekte bei einer steigenden Inflationsrate zunehmend Geld durch Wertpapiere, deren nominale Rendite mit der Inflationsrate ansteigt.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1999

Authors and Affiliations

  • Marc Büdenbender

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