Entwicklungen in der Strategischen Unternehmensplanung: Ein ÜBerblick
Zusammenfassung
Von “Management” spricht man in zweierlei Hinsicht. Zum einen, um damit einen bestimmten Personenkreis im Unternehmen zu kennzeichnen (institutioneller Managementbegriff), zum anderen aber auch, um damit ein bestimmtes Aufgabenbündel abzugrenzen (funktionaler Managementbegriff). Für unsere Betrachtung wählen wir den funktionalen Managementbegriff. Demnach versteht man unter Management einen Komplex von Handlungen, die zur Steuerung der Leistungserstellung und -sicherung in arbeitsteiligen Systemen vollzogen werden müssenl1. Die Planung, die uns zunächst im folgenden näher beschäftigen wird, stellt eine dieser Teilaufgaben dar. Dieser Aufgabenkomplex kann in Anlehnung an KOONTZ und O’DONNELL2 als eine begriffliche Systematik von fünf Managementfunktionen beschrieben werden: Planung, Organisation, Personaleinsatz, Leitung und Kontrolle3.
Preview
Unable to display preview. Download preview PDF.
Literatur
- 1.Vgl. Steinmann/Schreyögg (Management), S. 5 ff.Google Scholar
- 2.Vgl. Koontz/O’Donnell (Principles, 1955) bzw. deren neueste Auflage Weihrich/Koontz (Management).Google Scholar
- 3.Von Kritikern der Managementprozeßschule wird dies oftmals als eine sequentielle Abfolge interpretiert. Koontz/O’Donnell haben jedoch schon lange hervorgehoben, daß die Managementfunktionen ein systematisches Beziehungsgeflecht von Aufgaben, aber keine zeitliche Ordnung darstellen: “Occasionally, scholars concern themselves about the order in which the managerial functions should be undertaken. Theoretically, planning comes first, und organizing, staffing, leading, und controlling follow. But according to this logic, an enterprise carries out only one master plan, each part of which, once completed, never has to be revised or modified. This conception is unrealistic. In practice, managers oversee many plans in various stages of execution; they are at least likely to be engaged in solving a control problem or a motivation problem at any moment in time. They move easily from one function to another und devote their attention to the most pressing issues. Managing, after all, is a systematic network und not a sequentially undertaken set of duties.” (Koontz/O’Donnell/Weihrich (Management, 1980), S. 76; vgl. auch schon Koontz/O’Donnell (Principles, 1955), S. 75 f. und dies. (Principles, 1964), S. 39).Google Scholar
- 4.Vgl. George (History), S. 4 ff., Wren (Evolution), S. 13 ff.Google Scholar
- 5.“The leader ought to have in mind the days that are yet to come.” Vgl. George (History), S. 6; George zitert hier aus einer Zusammenstellung ägyptischer Schriften von Adolf Erman.Google Scholar
- 6.Vgl. George (History), S. 14.Google Scholar
- 7.“Great is a great one whose councelors are great”, vgl. George (History), S. 4; George zitiert hier wiederum aus einer Zusammenstellung ägyptischer Schriften von Adolf Erman.Google Scholar
- 8.George (History), S. 12, hier in bezug auf die Beratungspraxis im alten China.Google Scholar
- 9.Die Möglichkeit von Wissenschaft im Sinne eines methodischen Vorgehens wurde erst später im antiken Griechenland “entdeckt”, vgl. Mittelstraß (Möglichkeit), S. 29 ff.Google Scholar
- 10.Vgl. z. B. Bourcart (Grundsätze), Emminghaus (Allgemeine Gewerkslehre), Roesky (Verwaltung), Tolkmitt (Grundriß); zum geschichtlichen Überblick vgl. auch Frese (Organisationstheorie), S. 5 ff., D. Schneider (Geschichte), S. 195 ff.Google Scholar
- 11.Vgl. Kocka (Industrielles Management), S. 337.Google Scholar
- 12.Zur begrifflichen Einführung von “Planung” und “Beratung” vgl. Kamlah (Philosophische Anthropologie).Google Scholar
- 13.Vgl. die Übersicht über den Ursprung strategischen Denkens in der Kriegskunst bei Hinterhuber (Wettbewerbsstrategie), S. 7 ff.; bekannt sind in diesem Zusammenhang insbesondere Clausewitz (Vom Kriege) und Sun Tze (Kriegskunst); vgl. auch Staehle (Management), S. 561 f.Google Scholar
- 14.Vgl. hierzu Neumann/Morgenstern (Theory of Games).Google Scholar
- 15.Einen frühen Hinweis auf “Strategic Considerations in Planning” gibt 1951 Newman (Administrative Action), S. 110 ff.: “Although strategy has been recognized for centuries as a vital aspect of administration in business, government und military operation, it has received almost no systematic attention except in connection with military operations” (ebenda, S. 111). Allerdings orientiert sich Newman hier eher am spieltheoretischen Strategiebegriff (vgl. Neumann/Morgenstern (Theory of Games)): “strategy (...) is used here to mean the adjustment of a plan to the anticipated reaction of these who will be affected by the plan” (Newman (Administrative Action), S. 110), wenngleich sich die von ihm vorgeschlagenen Strategiealternativen (ebenda, S. 111 ff.) teilweise auch als Normstrategien im Sinne des hier vertretenen Strategiebegriffs deuten lassen.Google Scholar
- 16.Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 5, hat diesen Strategiebegriff in Anlehnung an Bourgeois (Strategy), S. 27 und Bracker (Development), S. 221, vorgeschlagen.Google Scholar
- 17.Vgl. zusammenfassend Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 58 ff. Schreyögg unterscheidet weiterhin einen Ansatz, der die Entstehung strategischer Unternehmensplanung aus veränderten Produktions- und Kostenstrukturen erklären will (vgl. hierzu z. B. Schmalenbach (Betriebswirtschaftslehre), S. 242 ff., Galbraith (Industriegesellschaft)) sowie einen weiteren Erklärungsansatz, der die gestiegene Dynamik der Umwelt (“Umweltturbulenz”) als Ursache verstärkter Anstrengungen um die strategische Unternehmensplanung ansieht (vgl. z. B. Albach (Strategische Unternehmensplanung), Zahn (Planung)). Schreyögg hält letzteren Erklärungsansatz jedoch für unplausibel, da in einer vollkommen überraschenden Umwelt eine langfristige Planung gar keinen Sinn mehr macht. Eine längerfristige Mittelfestlegung verbietet sich nämlich, wenn morgen schon alles anders sein kann, stattdessen könnten Unternehmen bloß noch (möglichst) flexibel reagieren. Außerdem sieht Schreyögg erhebliche Probleme, die These gestiegener Umweltturbulenzen empirisch zu belegen und zur Grundlage aller Planungsbemühungen zu erheben (vgl. Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 72 ff.). Dennoch aber findet sich die Rede von der permanent steigenden Umweltturbulenz bereits seit mehreren Jahrzehnten in der Literatur zur (strategischen) Planung, so daß langsam immer mehr Zweifel an der Sinnhaftigkeit einer solchen Rede laut werden; vgl. hierzu kritisch zuletzt Mintzberg (Pitfalls).Google Scholar
- 18.Vgl. Chandler (Visible Hand).Google Scholar
- 19.Zur Transaktionskostentheorie vgl. Coase (Nature), bzw. Williamson (Markets), ders. (Corporation).Google Scholar
- 20.Vgl. Williamson (Integration), S. 112 ff.Google Scholar
- 21.Vgl. Chandler (Visible Hand), S. 1 f.Google Scholar
- 22.Das Wort “Management” wird an dieser Stelle im Sinn des institutionellen Managementbegriffs gebraucht.Google Scholar
- 23.Vgl. Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 60.Google Scholar
- 24.Vgl. Chandler (Visible Hand), S. 10.Google Scholar
- 25.Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 63.Google Scholar
- 26.Der erste Business-Policy-Kurs wurde bereits 1911 (vgl. Staehle (Management), S. 563) kurz vor dem ersten Weltkrieg an der Harvard Universität durchgeführt, vgl. Chandler (Visible Hand), S. 464 ff.Google Scholar
- 27.Scott (Stages) unterscheidet diese beiden Phasen in der Entwicklung der Großunternehmung. Vgl. im Überblick Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 61 ff.Google Scholar
- 28.Vgl. Meffert (Marketing), S. 29 f., vgl. auch Ansoff (Implanting), S. 4 f.Google Scholar
- 29.Zur Frage, warum Unternehmen diversifizieren vgl. schon früh Ansoff (Corporate Strategy), S. 122 ff.; vgl. auch Newman/Logan (Strategy, 1976), S. 318 ff., Schüle (Diversifikation), S. 14 ff., Wittek (Diversifikation), S. 181 f.Google Scholar
- 30.Amihud/Lev (Risk Reduction) vertreten die Auffassung, managerkontrollierte Unternehmen wärden diversifizieren, um das Beschäftigungsrisiko der Top-Manager zu mindern.Google Scholar
- 31.Zum Begriff der strategischen Geschäftseinheiten vgl. Hax/Majluf (Strategic Management).Google Scholar
- 32.Dies forderten z. B. im Kern Daft/Buenger (Nowhere) als Vertreter der Organisationstheorie in einer Kritik an den Ansätzen im strategischen Management: “For the most part, organization theorists do not undertake research in a direct effort to solve problems for managers. (...) The development of new theoretical knowledge for its own value is the primary criterion of research success” (S. 90). Der praktische Nutzen für den Manager ergibt sich unter dieser Perspektive also bloß als (unintendiertes) Nebenprodukt des Forschungsprozesses. Kritisch mit einer solchen Auffassung einer Wissenschaft “um der Wissenschaft willen” setzt sich Lorenz (Science) auseinander; vgl. hierzu auch Lorenzen (Lehrbuch), S. 9 ff. Neuerdings befürchten Daft/Lewin (Forms) allerdings, daß die Organisationstheorie den Bezug zu praktischen Problemen verlieren und irrelevant werden könnte.Google Scholar
- 33.Vgl. Neubauer (Strategische Planung).Google Scholar
- 34.Zu dieser Entwicklungslinie vgl. z. B. Ansoff (Entwicklungsstand), ders. (Implanting), S. 10 ff., Gluck/Kaufmann/Walleck (Strategic Management), Hax/Majluf (Strategisches Management), S. 19 ff., Klaus (Strategie-Theorien-Dschungel), S. 52 ff., zu Knyphausen-Aufseß (Theorie), S. 14 ff., Porter (Dynamic Theory), Schreyögg (Unternehmensstrategie), Spender (View).Google Scholar
- 35.Mintzberg (Schools of Thought), S. 108.Google Scholar
- 36.Mintzberg (Schools of Thought), S. 108 (Hervorhebung d. Verf.).Google Scholar
- 37.Vgl. Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 77.Google Scholar
- 38.Vgl. Ansoff (Implanting), S. 14, Gluck/Kaufman/Walleck (Strategic Management), S. 155, Hax/Majluf (Strategisches Management), S. 19 ff.Google Scholar
- 39.Manche Autoren unterscheiden dagegen eine Phase der “langfristigen Unternehmensplanung” dergestalt, daß zu Zwecken der Planung die Entwicklungen der Vergangenheit bloß extrapolativ in die Zukunft fortgeschieben wurden (vgl. Ansoff (Entwicklungsstand), S. 65 ff., ders. (Implanting), S. 15, Gluck/ Kaufman/Walleck (Strategic Management), S. 155, Hax/Majluf (Strategisches Management), S. 27 ff.) im Unterschied zu späteren Formen der strategischen Planung. Schreyögg ((Unternehmensstrategie), S. 78) ist jedoch der Auffassung, daß damit lediglich ein extremes Modell stilisiert wird, das nicht dem entspricht, “was man in den 50er und 60er Jahren unter Langfristiger Unternehmensplanung verstanden hat” (ebenda).Google Scholar
- 40.Bowman (Strategy Changes), S. 12.Google Scholar
- 41.Bowman (Strategy Changes), S. 12.Google Scholar
- 42.Vgl. z. B. Steiner (Top Management), S. 44, Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 81, unter Bezug auf den 1962 veröffentlichten Aufsatz von Gilmore/Brandenburg (Corporate Planning). Die Grundgedanken des hier skizzierten Ansatzes lassen sich allerdings schon 19.57 bei Selznick nachweisen (vgl. ders. (Leadership), insbes. S. 65 ff.); Selznick gebraucht allerdings noch nicht den Terminus “Strategy”, vgl. Mintzberg (Schools of Thought), S. 111. Mintzberg bezeichnet Newman unter Verweis auf dessen 1951 erschienenes Werk “Administrative Action” als “the real father of the concept of business strategy in academe”, Mintzberg (Design School), S. 172, vgl. auch ders. (Schools of Thought), S. 113. Newman hat jedoch darauf hingewiesen, daß die Wurzeln dieses Konzepts vermutlich in der Beratungspraxis der Beratungsfirma McKinsey liegen; vgl. Mintzberg (Design School), S. 172.Google Scholar
- 43.Vgl. Ansoff (Corporate Strategy) bzw. Andrews (Concept), Learned/Christensen/Andrews/Guth (Business Policy). Auch das (weniger bekannte) zweitteilige Harvard Text-and-cases-book von Uyterhoeven/ Ackerman/Rosenblum (Strategy) orientiert sich in seinem ersten Teil an der Learned et. al. Vorlage (“The General Manager as Stategist”), zusätzlich wird aber der organisatorische Kontext der Unternehmensstrategie im zweiten Teil untersucht (“The General Manager as Organization Builder”).Google Scholar
- 44.Z. B. Dess/Miller (Strategic Management), Hatten/Hatten (Strategic Management), Hill/Jones (Strategic Management), Jauch/Glueck (Business Policy), Leontiades (Policy), Newman/Summer/Warren (Process of Management), Pearce/Robinson (Competitive Strategy), Rue/Holland (Strategic Management), Steiner (Top Management), Thompson/Strickland (Strategic Management).Google Scholar
- 45.H. Koontz, ein prominenter Vertreter der Managementprozeßschule, behauptet dies, ohne allerdings das Verhältnis näher zu problematisieren. Das Konzept der strategischen Unternehmensplanung, das maßgeblich an der Harvard-Business-School entwickelt wurde, “fits neatly into the operational theorist’s classification of planning”, Koontz (Jungle Revisited), S. 184. Koontz gebraucht hier den Terminus “operational approach” für den Managementprozeßansatz.Google Scholar
- 46.Vgl. Andrews (Concept), Ansoff (Corporate Strategy), Hofer/Schendel (Strategy Formulation), Learned/Christensen/Andrews/Guth (Business Policy). Auch Porter (Competitive Strategy) und ders. (Competitive Advantage) orientiert sich an diesem Vorgehen. Porter wurde im übrigen Co-Autor der 5. und 6. Auflage des Learned et al.-Lehrbuches (vgl. Christensen/Andrews/Bower/Hamermesh/Porter (Business Policy, 1982 bzw. 1987). Innerhalb dieser Arbeiten lassen sich freilich auch Unterschiede ausmachen, die wir hier in dieser Übericht nur kurz anreißen können (vgl. hierzu Hofer/Schendel (Strategy Formulation), S. 16 ff. sowie Mintzberg (Schools of Thought), S. 111 ff.). Mintzberg (ebenda, S. 108) unterteilt die hier angegebenen klassischen Arbeiten der präskriptiven Strategielehre weiter in drei Schulen: der “design school”, der “planning school” und der “positioning school”. Die Harvard-Autoren Learned/Christensen/ Andrews et al. entwickelten das hier skizzierte Schema (LCAG-Schema) der Design-school, “the basic framework that underlies the other two” (ebenda, S. 108). Auch die Planning-school von Ansoff orientiert sich an einem solchen Grundschema. Sie unterscheidet sich jedoch von der Design-school, die ausdrücklich einen einfachen Prozeß fordern würde, durch ihr hochformalisiertes Vorgehen (vgl. etwa das Übersichtstableau in Ansoff (Corporate Strategy), S. 202 f.), das dem einer mechanistischen Steuerung gleichkäme. Bowman (Strategy Changes), S. 11, hält es sogar für “fair to call this work an engineering treatment — it certainly was written from an engineers perspective.” Gleichzeitig betont die Planning-school die Rolle von Planungsstäben, deren Aufgabe es wäre, die Unternehmensleiter bei den formalen Planungsritualen zu unterstützen. Auch die Positioningschool von Porter übernimmt das Grundmodell der Design-school, sie würde jedoch dessen formalen Rahmen mit Hilfe industrieökonomischer Untersuchungen erstmals inhaltlich ausfüllen und damit zum einen empirischen Untersuchungen und zum anderen einer besseren praktischen Handhabung zugänglich machen; vgl. hierzu im Überblick Spender (View). Die Positioning-school richtet ihre Aufmerksamkeit mehr “on the choice of tangible strategic problems rather than the development of integrated strategic perspectives (as in the design school) or of coordinated sets of plans (as in the planning school)”, Mintzberg (Schools of Thought), S. 126. Auch die Positioning-school 1äßt keinen Zweifel an der alleinigen strategischen Kompetenz der obersten Unternehmensleitung (ebenda, S. 127). Mintzberg, ein erklärter Vertreter der deskriptiven Strategielehre, gesteht der Positioning-school immerhin “a major contribution to strategic management” und “the potential for making an even greater one in the next decade” zu (ebenda, S. 37).Google Scholar
- 47.Learned/Christensen/Andrews/Guth (Business Policy), S. 18.Google Scholar
- 48.Learned/Christensen/Andrews/Guth (Business Policy), S. 18.Google Scholar
- 49.Inwieweit die Zielermittlung selbst als Bestandteil des Strategieformulierungsprozesses anzusehen ist, ist allerdings innerhalb der klassischen Schule umstritten. In der Konzeption von Ansoff wird die Zielformulierung als separater Prozeß betrachtet, während sie in der Harvard-Konzeption einen Bestandteil des Strategieformulierungsprozesses darstellt; vgl. Hofer/Schendel (Strategy Formulation), S. 16 ff.Google Scholar
- 50.Learned/Christensen/Andrews/Guth (Business Policy), S. 18.; die Harvard-Autoren heben an dieser Stelle darüber hinaus auch noch den ethischen Aspekt als viertes Element strategischer Entscheidungen hervor (vgl. auch Andrews (Concept), S. 38), was allerdings im Fortlauf weitgehend vernachlässigt wurde; vgl. zu Knyphausen-Aufseß (Theorie), S. 42.Google Scholar
- 51.“Economic strategy will be seen as the match between qualification und opportunity that positions a firm in its environment”, Christensen/Andrews/Bower/Hamermesh/Porter (Business Policy, 1982), S. 164. Ähnlich auch Hofer/Schendel (Strategy Formulation), S. 4: Eine kritische Aufgabe des Top-Managements wäre “matching organizational competences with the opportunities und risks created by environmental change in ways that will be both effective und efficient”; zum “Fit”-Gedanken vgl. auch Chaffee (Models), Drazin/Van de Ven (Fit), Habel (Unternehmensführung), S. 137 ff., Heß (Marktsignale), S. 83, Klaus (Strategie-Theorien-Dschungel), S.53 f., Spender (Agenda), S. 5 ff., Venkatraman/Camillus (Concept of “Fit”), Venkatraman/Prescott (Coalignment), Van de Ven/Drazin (Fit).Google Scholar
- 52.Erste bedeutende theoretische Erörterungen zur Diversifikation liefert Ansoff (Corporate Strategy), S. 122 ff.; bekannt in diesem Zusammenhang ist insbesondere seine “Product-mission matrix” (ebenda, S. 109 und S. 128). Eine Trennung in “Business-” und “Corporate-level” wird von ihm allerdings noch nicht explizit vorgenommen.Google Scholar
- 53.Vgl. Hofer/Schendel (Strategy Formulation), S. 27 ff. Diese Unterscheidung wurde später auch von den Harvard-Autoren übernommen, vgl. Christensen/Andrews/Bower/Hamermesh/Porter (Business Policy, 1982), S. 93 f.Google Scholar
- 54.Vgl. hierzu insbesondere Porter (Competitive Strategy).Google Scholar
- 55.Auf die Bedeutung der Synergieeffekte wies bereits 1965 Ansoff hin (vgl. ders. (Corporate Strategy), S. 75 ff.). Kritisch zur Synergie-Euphorie äußert sich Porter (Wettbewerbsvorteile), S. 405 f., da das herkömmliche Analyseinstrumentarium zunächst unzureichend war. Porter empfiehlt eine Horizontalstrategie auf der Grundlage der von ihm entwickelten Wertkettenanalyse, mit der alle strategisch relevanten Aktivitäten eines Unternehmens erfaßt werden sollen, um Verflechtungen zwischen Unternehmenseinheiten zu erkennen und zu nutzen (ebenda, S. 405 ff.). Zur Gesamtunternehmensstrategie vgl. auch Newman/ Logan/Hagerty (Strategy), S. 418 ff.Google Scholar
- 56.Zur Unterscheidung zwischen Content- und Process-Forschung vgl. z. B. Chakravarthy/Doz (Strategy Process), Freeman/Lorange (Theory Building), Habel (Unternehmensführung), S. 8 ff., zu Knyphausen-Aufseß (Theorie), S. 37 f., Pettigrew (Strategy Process), Van de Ven (Strategy Process).Google Scholar
- 57.Vgl. Porter (Wettbewerbsstrategie), ders. (Wettbewerbsvorteile).Google Scholar
- 58.Zur Übersicht über strategische Entscheidungen im internationalen Geschäft vgl. z. B. Stahr (Unternehmensführung), S. 16 ff.Google Scholar
- 59.Vgl. z. B. Daft (Management), S. 76 ff.Google Scholar
- 60.Zur Anwendung des Portfolio-Instrumentariums im internationalen Kontext vgl. z. B. Leontiades (Multinational), S. 39 ff., Prahalad/Doz (Multinational), S. 139 ff., Stahr (Unternehmensführung), S. 19 ff.Google Scholar
- 61.Vgl. z. B. Daft (Management), S. 81 ff., Jauch/Glueck (Business Policy), S. 115 ff., insbes. 128 ff., Stahr (Unternehmensführung), S. 29 ff.Google Scholar
- 62.Vgl. z. B. Stahr (Unternehmensführung), S. 37 ff.Google Scholar
- 63.Zum Überblick über alternative Markteintrittsformen vgl. z. B. Daft (Management), S. 94 ff., Shanks (Global Competition), Newman/Logan/Hagerty (Strategy), Leontiades (Multinational), S. 111, zur Markteintrittsstrategie vgl. auch Carl (Problemfelder), S. 46 ff.Google Scholar
- 64.Vgl. Fayerweather (Conceptual Framework), ders. (International Business). Zum Management multinationaler Unternehmen vor dem Hintergrund lokaler Anpassungserfordernisse vgl. Prahalad/Doz (Multinational).Google Scholar
- 65.Vgl. z. B. Porter (Rahmenkonzept).Google Scholar
- 66.Vgl. im Überblick Fredrickson (Strategic Process Research), S. 566 ff., Schreyögg (Unternehmensstrategie), zu den Annahmen S. 133 ff., zur Kritik insbes. S. 215 ff. sowie zuletzt Mintzberg (Design School), der sich in seiner ausführlichen Kritik weitgehend auf das Lehrbuch von Learned/Christensen/Andrews/Guth (Business Policy) und seiner neueren Auflagen bezieht, vgl. auch Mintzberg (Schools of Thought), S. 113 ff., sowie zuletzt ders. (Rise), S. 35 ff. und passim.Google Scholar
- 67.Klaus (Strategie-Theorien-Dschungel), S. 53.Google Scholar
- 68.Vgl. Mintzberg (Design School), S. 175 f., ders. (Rise), ders. (Schools of Thought), S. 113.Google Scholar
- 69.Vgl. Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 133 ff., Fredrickson/Mitchell (Strategic Decision), Hart (Framework), S. 328.Google Scholar
- 70.Vgl. Allison (Essence), S. 28 ff. und 286 ff., Meyerson/Banfield (Politics), Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 133. Jauch/Glueck (Business Policy), S. 20, beschreiben den “Rational-Analytical Decision Maker” folgendermaßen: “... the decision maker is a unique actor whose behavior is intelligent und rational. The decision is the choice this actor makes, in full awareness of all available feasible alternatives, to maximize advantages. The decision maker therefore considers all the alternatives as well as the consequences of all the possible choices, orders these consequences in the light of a fixed scale of preferences, und chooses the alternative that procedures the maximum gain.”Google Scholar
- 71.Vgl. Steiner (Top Management). Der klassischen Schule wird dabei eine explizite Trennung zwischen Strategieformulierung und -implementierung zugesprochen (vgl. Mintzberg (Design School), S. 173 und 179), wenngleich Andrews sich später einschräänkend geäußert hat: “whatever our preferences, let us avoid the allegation that the central conceptualization of Business Policy as a field seperates formulation from implementation for anything except temporary conceptual convenience. The interrelationships of a complex interdependency cannot be intelligently discussed all at once.” (Andrews (Dichotomy), S. 4, zit. nach Mintzberg (Design School), S. 180). Auch im Lehrbuch der Harvard-Autoren finden sich. schließlich Hinweise, die eine ausdrückliche Trennung in Strategieformulierung und — implementierung zunehmend in Frage stellen: “... in real life the processes of formulation und implementation are intertwined. Feedback from operations gives notice of changing environmental factors to which strategy should be adjusted. The formulation of strategy is not finished when implementation begins.” (Christensen/Andrews/Bower/ Hamermesh/Porter (Business Policy, 1982), S. 541, vgl. auch dies. (Business Policy, 1987), S. 534.Google Scholar
- 72.Die Klassiker orientieren sich dabei weitgehendst an der Untersuchung von Chandler (Strategy und Structure) und der ihr zugrundeliegenden These “Structure follows Strategy”.Google Scholar
- 73.Zur Unterscheidung von Top-down- und Bottom-up-Planung vgl. im Überblick Hümmer/Heß (Implementierung), S. 27 ff.Google Scholar
- 74.Vgl. Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 134, sowie Mintzberg (Design School), S. 176 f. und S. 181.Google Scholar
- 75.Vgl. Christensen/Andrews/Bower/Hamermesh/Porter (Business Policy, 1982), S. 5, zu KnyphausenAufseß (Theorie), S. 29 f., Mintzberg (Design School), S. 177.Google Scholar
- 76.Vgl. Buzzel/Gale (PIMS).Google Scholar
- 77.Vgl. Hofer (Toward), Schendel/Hofer (Theory Building), Steiner (Contingency Theories), Spender (View), S. 14 ff.Google Scholar
- 78.Vgl. Hofer/Schendel (Strategy Formulation), S. 203. Diese Autoren lehnen den “Principles of Management”-Ansatz ab, “that suggests that certain strategies or principles are best, regardless of the circumstances involves”; sie weisen allerdings die “situational philosophy” der (älteren) Harvard-Schule ebenfalls zurück, “that assumed that there were no generic patterns with respect to the content of effective strategies.”(ebenda). Solche wurden dann von Porter (Competitive Strategy) im größeren Rahmen formuliert.Google Scholar
- 79.Zum Konzept des Fit vgl. Venkatraman/Camillus (Fit), Spender (Agenda) sowie unsere Hinweise oben in Fußnote 51.Google Scholar
- 80.Man könnte hier freilich auch eine Kategorie “empirische Kritik” stilisieren. Viele der Kritiker stützen ihre Aussagen auf die Ergebnisse empirischer Untersuchungen. Doch läßt sich der Geltungsanspruch, der damit erhoben wird, wiederum einer der beiden hier vorgestellten Kategorien zuordnen. Bei der empirischen Kritik handelt es sich also um eine Kategorie, die quer zu den hier gewählten stcht.Google Scholar
- 81.Ideal freilich nicht im Sinne einer idealen Stützung der Praxis, sondern im Sinne einer möglichst idealen Darstellung der Kritik.Google Scholar
- 82.Vgl. Eisenhardt/Zbaracki (Decision Making).Google Scholar
- 83.Vgl. Fredrickson (Strategic Process Research), S. 565 und 570.Google Scholar
- 84.Vgl. Fredrickson (Strategic Process Research), Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 133 ff., ähnlich Hart (Framework), S. 328 ff. Anders dagegen Wheelwright (Analysis), Zahn (Planung), S. 119 sowie Picot/ Lange (Gestaltung), S. 569 ff., die die Klassiker dem inkrementalen Vorgehen, dem Gegenpol der synoptischen Planung zuordnen; hierzu kritisch Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 136 ff. Während der synoptische Planer systematisch einen ganzheitlichen Lösungsentwurf anstrebt, versucht der Inkrementalist eine Problemlösung in kleinen, nicht formalisierten Schritten. Zur Unterscheidung zwischen synoptischer und inkrementaler Planung vgl. im Überblick Fredrickson (Strategic Process Research) und Schreyögg (Unternehmensstrategie).Google Scholar
- 85.Die Unterscheidung zwischen synoptischer und inkrementaler Vorgehensweise wurde schon früh von Hunt (Concept Learning) zur Beschreibung menschlicher Problemverarbeitungsprozesse verwendet. Im organisationstheoretischen bzw. gesellschaftstheoretischen Zusammenhang wurde diese Konzeptbildung unter anderem von Braybrooke/Lindblom (Strategy), Lindblom (Science), Mannheim (Mensch), Popper (Elend) diskutiert; vgl. hierzu im Überblick Weihe (Gesellschaft), S. 37 ff.Google Scholar
- 86.Vgl. Fredrickson (Strategic Process Research), Rabl (Strukturierung), S. 29 f., Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 134, Voigt (Strategische Planung).Google Scholar
- 87.Vgl. z. B. Gäfgen (Theorie), S. 95 ff.Google Scholar
- 88.Vgl. Rosenhead (Paradigms).Google Scholar
- 89.Vgl. hierzu auch Lindblom (Science), Picot/Lange (Gestaltung), Rabl (Strukturierung), S. 29 f., Rosenhead (Planning), S. 210 f.Google Scholar
- 90.Vgl. Fredrickson (Strategic Process Research), S. 266 ff., Kreikebaum (Strategische Unternehmensplanung), S. 118 ff., Lindblom (Science), Mintzberg (Modes), ders. (Rise), S. 35 ff., Rabl (Strukturierung), S. 29 f., Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 133 ff., Welge/Al-Laham (Planung), S. 35 f. Vgl. auch Malik (Strategie), S. 36 ff., der hier allerdings von einem “konstruktivistisch-technomorphen” Management spricht, sowie Rosenhead (Paradigms), allerdings in bezug auf Planungstechniken des Operations Research.Google Scholar
- 91.Vgl. Fredrickson (Strategic Process Research), S. 566 ff.; der Holismusbegriff geht auf Popper (Elend) zurück.Google Scholar
- 92.Malik (Strategie), S. 38, vergleicht das konstruktivistisch-technomorphe Management mit der klassischen Mechanik. Dort wird unterstellt, “dass alle Einzelteile nach exakten und bis ins Detail ausgearbeiteten Prämissen konstruiert und in einer im voraus genau bestimmten Art und Weise zusammengesetzt werden müssen.”Google Scholar
- 93.Vgl. Mintzberg (Design School), S. 176 f., der die Zentralisationsthese für die Harvard-Schule nach-weist.Google Scholar
- 94.Vgl. Etzioni (Humble), S. 122 ff., Malik (Strategie), S. 38, S. 49 und 63 ff., Rosenhead (Paradigms), S. 12.Google Scholar
- 95.Vgl. Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 124 ff.Google Scholar
- 96.Vgl. Mintzberg (Design School), S. 175, der auf die Unterbelichtung der Implementationsproblematik bei der Harvard-Schule hinweist.Google Scholar
- 97.Vgl. Rosenhead (Paradigms), S. 12.Google Scholar
- 98.Vgl. Schreyögg (Zielsetzung), S. 106, Weihe (Unternehmensplanung), Sp. 2100 f. Schreyögg macht sogar geltend, daß jede Selektion innerhalb des Planungsprozesses, also auch die Problemdefinition und die Wahl geeigneter Mittel zur Problemlösung auf Wertentscheidungen beruht und daher ebenso normativ ist, vgl. Schreyögg (Zielsetzung), S. 105 ff., insbes. S. 109.Google Scholar
- 99.Vgl. die Definition von Freeman (Strategic Management), S. VI, “a stakeholder is any group or individual who can affect, or is affected by, the achievement of a corporation’s purpose”.Google Scholar
- 100.Vgl. Carroll (Business), Freeman (Strategic Management), Hinterhuber (Strategische Unternehmensführung, 1989), S. 1 ff., Steinmann/Schreyögg (Management), S. 75 ff.Google Scholar
- 101.Vgl. Weihe (Unternehmensplanung), Sp. 2101, ders. (Gesellschaft), S. 11 f., sowie Göbel (Management).Google Scholar
- 102.Shrivastava (Ideological), S. 369; vgl. dagegen aber auch Andrews (Concept), S. 38, der auf die gesellschaftlichen Interessen aufmerksam macht. Allerdings wurden diese in der Theorieentwicklung der Business-Policy-Konzeption kaum behandelt; vgl. zu Knyphausen-Aufseß (Theorie), S. 42.Google Scholar
- 103.Gilbert (Twilight), Bauerschmidt (Comment).Google Scholar
- 104.Vgl. Dlugos (Unternehmenspolitik), Sp. 2123 f., Hinterhuber (Strategische Unternehmensführung, 1992), S. 229 f., Jacob (Betriebswirtschaftslehre), S. 10 f. Eine Berücksichtigung der Interessen der Beteiligten wird zwar auch von Voigt (Strategische Planung), S. 12 ff., postuliert, dort bleibt aber letztlich offen, wie ein solcher Interessenausgleich hergestellt werden soll (vgl. S. 16).Google Scholar
- 105.Jones (Integrating Framework), S. 560, vgl. hierzu auch Carroll (Business), Frederick/Davis/Post (Business), Wood (Business); vgl. im Überblick Göbel (Management). Innerhalb dieses Forschungsgebietes lassen sich deskriptive, instrumentelle oder aber normative Ansätze unterscheiden, in denen die bloße Beschreibung von Stakeholdergruppen und -interessen, deren Instrumentalisierung oder aber die normativ-ethisch gerechtfertigte Berücksichtigung von Interessen untersucht wird; vgl. Donaldson/Preston (Stakeholder Theory). Donaldson und Preston sprechen sich zurecht für ein Primat der normativ-ethischen Dimension in einem integrativen Ansatz aus.Google Scholar
- 106.Vgl. exemplarisch Dess/Miller (Management), S. 316 ff., Rue/Holland (Strategic Management), S. 83 ff.Google Scholar
- 107.Vgl. hierzu im Überblick Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 153 ff., sowie MacMillan/Jones (Strategy Formulation), Narayanan/Fahey (Micro-Politics), Pettigrew (Politics), ders. (Strategy Formulation).Google Scholar
- 108.Vgl. Habermas (Theorie I), ders. (Begriff) sowie zusammenfassend im Kontext des Managements Steinmann/Schreyögg (Management), S. 76 ff. Während das klassische Business-Policy-Konzept letztlich fast einseitig auf erfolgsorientiertes Handeln setzt, scheinen manche Kritiker neuerdings ausschließlich auf verständigungsorientiertes Handeln zu bauen; vgl. exemplarisch Gilbert (Twilight). Dabei werden die ökonomischen Imperative der marktwirtschaftlichen Rahmenordnung außer acht gelassen.Google Scholar
- 109.Vgl. Steinmann/Schreyögg (Management), S. 76 ff., Löhr (Unternehmensethik), S. 253 ff.Google Scholar
- 110.Eine Unterscheidung zwischen Aktionssubjekt und -objekt einerseits sowie Planungssubjekt und -objekt andererseits wurde auch von Stachowiak (Planungstheorie), S. 1 ff., vorgeschlagen. Dort allerdings mit anderem Fokus.Google Scholar
- 111.Zum Problemkreis der Unternehmensethik vgl. Steinmann/Löhr (Grundlagen), dies. (Ordnungselement), Löhr (Unternehmensethik), Ulrich (Transformation) sowie Homann/Blome-Drees (Unternehmensethik). Letztere wollen allerdings den Spielraum einer Unternehmensethik insoweit einschränken, als sie ein ethisches Regulativ primär auf der Ebene der Wirtschaftsordnung verankern.Google Scholar
- 112.Weihe (Unternehmensplanung), Sp. 2101; allgemein zum Vordringen der Planung in immer weitere Gesellschaftsbereiche vgl. Tenbruck (Kritik).Google Scholar
- 113.Beck (Risikogesellschaft), S. 356.Google Scholar
- 114.Vgl. Tenbruck (Kritik), S. 151.Google Scholar
- 115.Darauf haben wir oben schon hingewiesen; vgl. Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 130 f. sowie Mintzberg (Design School), S. 176 f., der diese Feststellung im Rahmen seiner Kritik am Harvard-Konzept trifft. Diese Auffassung ist im übrigen weit verbreitet. Gutenberg spricht z. B. von einem Katalog “echter Führungsentscheidungen”, die nicht delegierbar seien (vgl. Gutenberg (Grundlagen), S. 132 ff.), und Tochtermann (Organisation), S. 11, stellt ganz selbstverständlich fest, daß “die Festlegung von Strategien als oberste Führungsaufgabe definiert” ist. Auch Hahn/Taylor schreiben im Vorwort zur neuesten Auflage des von ihnen herausgegebenen Bandes zur Strategischen Unternehmensplanung: “Die Träger der strategischen Führung entsprechen denen der strategischen Planung. Diese Aufgaben obliegen der obersten internen und z. T. externen Unternehmensführung”, Hahn/Taylor (Strategische Unternehmensplanung), S. V. Ähnlich auch Töpfer (Planungssystem), S. 145, Fandel (Begriff), S. 489.Google Scholar
- 116.Gutenberg macht z. B. geltend, daß unternehmerische Grundentscheidungen rationaler Kritik nicht zugänglich wären, “weil sie aus der Individualität derjenigen stammen, die zu entscheiden haben” (vgl. Gutenberg (Grundlagen), S. 130). Dlugos bescheinigt ihm hierfür treffend eine “dezisionistische Grundauffassung”, vgl. Dlugos (Unternehmenspolitik), Sp. 2117 f.Google Scholar
- 117.Vgl. hierzu z. B. Dachler/Wilpert (Participation), Pateman (Participation), Pusic (Political Impact), Sik (Process) sowie im Überblick Warner (Organizational Democracy).Google Scholar
- 118.Bekannt sind in diesem Zusammenhang insbesondere die Arbeiten von Blake/Mouton (Grid), Coch/French (Overcoming), Fiedler (Theory), Larson/Hunt/Osborn (Myth), Likert (Patterns) sowie Tannenbaum/Schmidt (Leadership). Vgl. zur Übersicht Staehle (Management), S. 771 ff., Steinmann/Schreyögg (Management), S. 553 ff., Stogdill/Bass (Handbook), S. 289 ff.Google Scholar
- 119.Vgl. im Überblick Rüth (Planungssysteme), S. 137 ff.Google Scholar
- 120.Vgl. hierzu kritisch Schreyögg (Kontingenzmodell), S. 168 ff.Google Scholar
- 121.Vgl. z. B. Heinrich (Mitbestimmung), Müller (Mitbestimmung), Steinmann/Schreyögg (Management), S. 95 ff., Pieper (Organisationsentwicklung), S. 149 ff., Kirsch/Esser/Gabele (Management), S. 298 ff., Harting (Führen), S. 76 f., Hinterhuber (Strategische Unternehmensführung, 1992), S. 229 sowie zum Überblick Gassier (Partizipation), S. 1 ff., Staehle (Management), S. 500 ff.Google Scholar
- 122.Vgl. Argyris (Integrating), Likert (Human Organization), Gerum (Grundfragen), S. 57 ff. und 79 ff.Google Scholar
- 123.Lenk (Erklärung), S. 63.Google Scholar
- 124.So z. B. Rosenhead (Paradigms), S. 1 ff., sowie Hussey (Strategic Management), James (Strategic Planning), Neubauer (Strategische Planung), S. 406 f.Google Scholar
- 125.Beispielhaft seien hier folgende Begriffspaare genannt: Homo Oeconomicus vs. Bounded Rationality, Synoptische vs. inkrementale Planung, intendierte vs. emergente Strategieformation, Planen vs. Lernen, Strategizing vs. Economizing, Determinism vs. Strategic Choice, rationaler Individualaktor vs. Organisation, Erklärung vs. Handlungsempfehlung, Model vs. Framework usw.Google Scholar
- 126.Vgl. Fredrickson (Strategic Decision Process), S. 281.Google Scholar
- 127.Simon (Models of Man), S. 3 zit. nach Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 155.Google Scholar
- 128.Vgl. Die Kritiker beziehen sich hierbei zumeist auf die Thesen von Simon, vgl. ders. (Administrative Behavior). Simon setzte sich in seinen Arbeiten mit dem Idealbild des Homo Oeconomicus der mikroökonomischen Gleichgewichtstheorie auseinander. Im Gegensatz dazu entwarf er das Konzept der “bounded rationality”, vgl. im Überblick Allison (Essence), S. 69 ff., Cyert/March (Behavioral Theory), March (Bounded Rationality).Google Scholar
- 129.Vgl. March (Bounded Rationality), S. 590 ff., March/Simon (Organizations), Simon (Behavioral Model).Google Scholar
- 130.Vgl. Hitt/Tyler (Strategic Decision Models), Slovic/Fischhoff/Lichtenstein (Behavioral Decision Theory), Tversky/Kahneman (Judgement under Uncertainty), Ulrich (Heuristics).Google Scholar
- 131.Vgl. im Überblick Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 157 ff.Google Scholar
- 132.Hinterhuber (Strategische Unternehmensführung, 1992), S. 223.Google Scholar
- 133.Vgl. hierzu z. B. Bretzke (Problembezug), S. 23 ff., in seiner Kritik am Modellbegriff der klassischen Entscheidungstheorie.Google Scholar
- 134.Rosenhead (Paradigms), S. 5 unter Bezug auf Checkland (Movement); kritisch zum harten, analytischen Systemdenken vgl. Mintzberg (Rise).Google Scholar
- 135.Kritisch zum hier zugrundeliegenden “objektiven” Problembegriff vgl. Landry (Note).Google Scholar
- 136.Andrews (Concept), S. 37.Google Scholar
- 137.Rosenhead (Paradigms), S. 9, vgl. auch Checkland (Systems Thinking), Eden (Problem Construction), Eden (Problem-Solving), Bretzke (Problembezug), S. 33 ff.Google Scholar
- 138.Vgl. Horowitz (New Perspectives), Janger (Management Outlook), Neubauer (Strategische Planung), S. 415.Google Scholar
- 139.Vgl. Smircich/Stubbart (Enacted World) sowie im Überblick Hasselberg (Strategische Kontrolle), S. 32 ff., Scherer/Dowling (Towards), S. 205 ff. Zur Unterscheidung zwischen einem objektiven, einem subjektiven und einem konstruktiven Problembegriff vgl. jüngst Landry (Note).Google Scholar
- 140.Vgl. hierzu z. B. Berger/Luckmann (Construction), Daft/Weick (Model), Weick (Social Psychology).Google Scholar
- 141.Vgl. z. B. Daft/Weick (Model), Dutton/Fahey/Narayanan (Understanding), Isabella (Change), Lyles (Formulating), Lyles (Defining), Lyles/Mitroff (Problem Formulation), Thomas/McDaniel (Interpreting) sowie zum Überblick Mintzberg (Schools of Thought), S. 142 ff. und Schwenk (Cognitive Perspective).Google Scholar
- 142.Darauf hatten bereits 1975 Anderson/Paine (Managerial Perceptions) hingewiesen, vgl. auch Boyd/Dess/Rasheed (Divergence), Lyles (Defining).Google Scholar
- 143.Vgl. Schwenk (Cognitive Perspective), S. 53. In diese Richtung geht auch die Forderung von Fredrickson (Strategic Process Research), S. 571, die Forschung sollte untersuchen, “how individual decisions are handled”, sie sollte sich daher “from a ‘plan’ to a ‘decision-based’ view of strategy” bewegen (ebenda); vgl. auch Thomas/McDaniel (Interpreting), S. 287. Eine Untersuchung von 1990 über den Forschungsstand im Strategischen Management in den USA ergab, daß fast 20 Prozent der befragten Wissenschaftler auf den Gebieten Strategic-Decision-Making, Forecasting, Sense-Making und Cognition arbeiten, vgl. Lyles (Agenda), S. 365 f.Google Scholar
- 144.Schwenk (Cognitive Perspective), S. 42 (Hervorhebung anders als im Orginal); dies wird allerdings von Mintzberg (Schools of Thought), S.146, nicht so gesehen: “the cognitive school seems to apply best to strategy formation as an individual rather than a collective process”.Google Scholar
- 145.Vgl. Maturana (Erkennen), Maturana/Varela (Baum).Google Scholar
- 146.Genauer gesagt geht es hier um die Ablehnung einer ontologischen Realitätsauffassung; darauf werden wir aber erst später zurückkommen.Google Scholar
- 147.Vgl. hierzu die Diskussionsbände von Gumin/Mohler (Einführung), Schmidt (Diskurs 1), ders. (Diskurs 2) und zum einführenden Überblick v. Glasersfeld (Einführung), ders. (Konstruktion), Schmidt (Selbstorganisation), Schmidt (Paradigma). Eine teilweise Revision wurde jüngst von Schmidt (Autonomie) vorgelegt.Google Scholar
- 148.Vgl. z. B. Kasper (Handhabung), S. 75 ff., Klein (Theorie), S. 73 ff., Klimecki/Probst/Eberl (Systementwicklung), S. 120 ff., Probst (Management), ders. (Selbst-Organisation), Servatius (Evolutionäre Führung), S. 92 ff., Zur Bonsen (Kräftekonzentration), S. 276 ff.Google Scholar
- 149.Hinterhuber (Strategische Unternehmensführung, 1992), S. 223.Google Scholar
- 150.Diesen Schluß lassen die weiteren Äußerungen Hinterhubers, die an eine ontologische Realitätsvorstellung erinnern, explizit zu: “Die Realität wird (...) einer Modellvorstellung angepaßt, die keine Abbildung dieser Wirklichkeit ist; es wird also kein Modell entwickelt, das der Wirklichkeit entspricht”, Hinterhuber, (Strategische Unternehmensführung, 1992), S. 223.Google Scholar
- 151.Arbeitskreis “Integrierte Unternehmensplanung” (Grenzen), S. 826.Google Scholar
- 152.Arbeitskreis “Integrierte Unternehmensplanung” (Grenzen), S. 820.Google Scholar
- 153.Vgl. z. B. Hasselberg (Strategische Kontrolle), S. 32 ff., Heß (Marktsignale), S. 16 ff., Jauch/Kraft (Uncertainty), Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 227 ff.Google Scholar
- 154.Hasselberg (Strategische Kontrolle), S. 33.Google Scholar
- 155.Vgl. Janich (Determination).Google Scholar
- 156.Vgl. z. B. Malik (Strategie), S. 37, Mintzberg (Rise).Google Scholar
- 157.Hasselberg (Strategische Kontrolle), S. 16.Google Scholar
- 158.Vgl. zur Übersicht Hasselberg (Strategische Kontrolle), S. 20 ff., March (Bounded Rationality).Google Scholar
- 159.Vgl. z. B. Willke (Systemtheorie), S. 16 f., Luhmann (Komplexität).Google Scholar
- 160.Vgl. Rabl (Strukturierung), S. 31, Rosenhead (Paradigms).Google Scholar
- 161.Vgl. Arbeitskreis “Integrierte Unternehmensplanung” (Grenzen), S. 818.Google Scholar
- 162.Vgl. Wild (Grundlagen), S. 87 ff.Google Scholar
- 163.Hinterhuber (Strategische Unternehmensführung, 1992), S. 224.Google Scholar
- 164.Vgl. Ackhoff (Beyond), der aufzeigt, welche Bedingungen vorliegen müßten, damit sichere Vorhersagen möglich wären. Vgl. hierzu auch Hasselberg (Strategische Kontrolle), S. 17 ff.Google Scholar
- 165.v. Kortzfleisch (Wesen), S. 19.Google Scholar
- 166.v. Kortzfleisch (Wesen), S. 19, ähnlich Bronner (Grenzen), Sp. 595.Google Scholar
- 167.Vgl. Kamlah/Lorenzen (Logische Propädeutik), S. 140, Lorenzen (Wissenschaftstheorie), S. 21 f.Google Scholar
- 168.Vgl. Hasselberg (Strategische Kontrolle), S. 19.Google Scholar
- 169.Bronner (Grenzen), Sp. 592; ähnlich Gälweiler (Strategische Unternehmensführung), S. 134 f.Google Scholar
- 170.Vgl. z. B. Hinterhuber (Strategische Unternehmensführung, 1989), Wild (Grundlagen), S. 20 f., kritisch zu einer solchen Redeweise vgl. Mintzberg (Pitfalls).Google Scholar
- 171.Vgl. Hinterhuber (Strategische Unternehmensführung, 1992), S. 227, Mintzberg (Rise), S. 227 ff.Google Scholar
- 172.Bronner (Grenzen), Sp. 592.Google Scholar
- 173.Vgl. z. B. Hax/Laux (Flexible Planung), Arbeitskreis “Integrierte Unternehmensplanung” (Grenzen), S. 820, sowie im Überblick Voigt (Strategische Planung), S. 577 ff. Ein solcher Vorschlag wurde bereits früh von Koontz (Preliminary), S. 55 f., unterbreitet.Google Scholar
- 174.Darauf zielt im Prinzip auch das Konzept der Strategischen Kontrolle ab, vgl. im Überblick Steinmann/ Schreytögg (Umsetzung).Google Scholar
- 175.Vgl. Hasselberg (Strategische Kontrolle), Malik (Strategie), S. 44 f., Steinmann/Hasselberg (Neuorientierung).Google Scholar
- 176.Fredrickson (Strategic Decision Process), S. 281, unter Bezug auf Carter (Behavioral Theory) und Crozier (Phenomenon).Google Scholar
- 177.Hinterhuber (Strategische Unternehmensführung, 1992), S. 227.Google Scholar
- 178.Vgl. z. B. Steinmann/Hasselberg (Neuorientierung).Google Scholar
- 179.Vgl. Hasselberg (Strategische Kontrolle), S. 22 ff., der das Problem der Ambiguität u.a. auf die begrenzte Rationalität der Informationsgewinnung und -verarbeitung zurückführt.Google Scholar
- 180.Vgl. hierzu im Überblick Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 153 ff.Google Scholar
- 181.Von den deskriptiven Strategieansätzen, die Strategieformulierung bloß als organisatorischen Prozeß beschreiben, lassen sich präskriptive Ansätze unterscheiden, die Strategieformulierung zwar ebenfalls als sozialen Prozeß konzeptionalisieren, darüber hinaus aber angeben, wie dieser Prozeß sinnvollerweise gestaltet werden sollte; exemplarisch für einen solchen präskriptiven Ansatz z. B. Eden (Strategy Development), Quinn (Strategic Change) und ders. (Strategies for Change).Google Scholar
- 182.Vgl. Janich (Information), Scherer/Dowling (Towards), S. 204.Google Scholar
- 183.Vgl. z. B. Herden/Lyles (Attributes), Ramaprasad/Mitroff (Formulating), Lyles (Defining).Google Scholar
- 184.Vgl. z. B. Narayanan/Fahey (Micro-Politics), Lyles (Defining), Gray (Enactment), Lyles/Mitroff (Impact).Google Scholar
- 185.Vgl. Cyert/March (Behavioral Theory), S. 27 f., Eisenhardt/Zbaracki (Decision Making), March (Decisions), S. 215, Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 154.Google Scholar
- 186.Vgl. Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 128. Der synoptische Ansatz bezieht sich dabei im wesentlichen auf die Studien von Chandler und dessen These “structure follows strategy”. Differenzierter dagegen die Auffassung von Galbraith/Nathanson (Strategy Implementation), S. 10.: “the design problem is more than one of matching strategy und structure und matching processes und strategy. It requires matching all these dimensions to one another as well as to strategy, in order to achieve a fit, a consistency, or a congruence among all organization dimensions”.Google Scholar
- 187.So Hümmer (Implementierung), S. 1, Lorange (Implementation), S. V, Machin/Wilson (Closing), S. 16, Roush/Ball (Controlling), S. 3, Steiger (Durchsetzungskonzept), S. 91. Anderer Auffassung Neubauer (Strategische Planung), der darauf hinweist, daß an Hochschulen “die Fragen der Implementierung seit langem einen respektablen Platz einnehmen” (S. 413), dagegen wäre die Implementationsproblematik zunächst von den Unternehmen selbst unterschätzt und erst recht von Unternehmensberatern vernachlässigt worden (vgl. S. 411 ff.).Google Scholar
- 188.Vgl. Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 234 f., Neubauer (Strategische Planung), S. 411 f.Google Scholar
- 189.Bahnbrechend hierzu die Untersuchung von Bower (Allocation Process).Google Scholar
- 190.Vgl. Chandler (Strategy und Structure).Google Scholar
- 191.Vgl. Hall/Saias (Strategy). Siehe hierzu auch Bourgeois/Astley (Strategic Model), Burgelman (Model), Fahey (Decision Processes), Fredrickson (Strategic Decision Process), S. 280, Gaitanides (Strategie), Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 128 Fußnote 175 und S. 257 f., ders. (Botschaften).Google Scholar
- 192.Darauf hatte bereits Bower 1970 treffend hingewiesen: “when management chooses a particular organization form, it is providing not only a framework for current operations but also the channels along which strategic formation will flow” (Bower (Allocation Process), S. 287).Google Scholar
- 193.Vgl. Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 234 f., sowie Hümmer/Heß (Implementierung), S. 1.Google Scholar
- 194.Vgl. Kolks (Strategieimplementierung), S. 79 ff. und 114 ff.Google Scholar
- 195.Vgl. Hümmer/Heß (Implementierung), S. 7 ff., Kolks (Strategieimplementierung), S. 128 ff.Google Scholar
- 196.Vgl. hierzu z. B. Hagen (Strategiedurchsetzung), Meier (Durchsetzen), Steiger (Strategisches Durchsetzungskonzept).Google Scholar
- 197.Vgl. Bronner (Grenzen), Sp. 596.Google Scholar
- 198.Vgl. z. B. Camillus (Crafting), Lorange (Implementation), ders. (Tailormaking).Google Scholar
- 199.Vgl. z. B. Link (Organisation), Tochtermann (Organisation).Google Scholar
- 200.Vgl. z. B. Rau (Gestaltung), Rabl (Strukturierung), Rüth (Planungssysteme).Google Scholar
- 201.Vgl. Bower (Allocation Process); Burgelman (Model), ders. (Process Model), ders. (Corporate Entrepreneurship), Hart (Framework), S. 329, ders. (Intentionality), Mintzberg (Schools of Thought), S. 114, ders. (Patterns).Google Scholar
- 202.Vgl. Mintzberg/Waters (Of Strategies) sowie zuletzt Bartlett/Ghoshal (Aufgabe).Google Scholar
- 203.Fredrickson (Strategic Decision Process), S. 282 unter Verweis auf Mintzberg (Structuring). Vgl. auch Burgelman (Model), Lyles/Mitroff (Problem Formulation), Mintzberg (Modes), Quinn (Strategies for Change).Google Scholar
- 204.Vgl. Fredrickson (Strategic Decision Process), S. 281 unter Verweis auf Carter (Behavioral Theory), Crozier (Phenomenon), Quinn (Strategies for Change); vgl. auch Steinmann/Schreyögg (Umsetzung).Google Scholar
- 205.Vgl. z. B. Hinterhuber (Strategische Unternehmensführung, 1992), S. 231.Google Scholar
- 206.Vgl. zu dieser interpretativen Sichtweise des Strategischen Managements Daft/Weick (Model) sowie Klaus (Strategie-Theorien-Dschungel), S. 55 f.Google Scholar
- 207.Mintzberg (Schools of Thought), S. 155 f.Google Scholar
- 208.Vgl. Hart (Framework), S. 330.Google Scholar
- 209.Vgl. Lindblom (Science).Google Scholar
- 210.Vgl. Quinn (Strategies for change).Google Scholar
- 211.Vgl. hierzu insbesondere Burgelman (Model), Hart (Framework), ders. (Intentionality), Mintzberg (Schools of Thought), Quinn (Strategies for Change).Google Scholar
- 212.Burrell/Morgan (Sociological Paradigms), S. xii, hier allerdings über Organisationstheoretiker. Vgl. auch Hunt (Truth), S. 1: “All theory und research efforts have underlying philosophical foundations”.Google Scholar
- 213.Vgl. March (Bounded Rationality), S. 590 ff.; zum Inkrementalismus vgl. auch Johnson (Rethinking), Joyce (Incrementalism).Google Scholar
- 214.Vgl. hierzu Lindblom (Science), Braybrooke/Lindblom (Strategy) sowie Fredrickson (Strategic Process Research), Mintzberg (Modes), S. 46 f.; zur kritischen Übersicht vgl. Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 221 ff.Google Scholar
- 215.Vgl. Quinn (Strategic Change), ders. (Strategies for Change); vgl. im Überblick Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 239 ff.Google Scholar
- 216.Vgl. Quinn, (Strategic Change), S. 10.Google Scholar
- 217.Vgl. Quinn (Managing Strategic Change), S. 10 ff., ders. (Strategies for Change), S. 97 ff. und S. 126 ff.Google Scholar
- 218.Vgl. Quinn (Incrementally), S. 36, ders. (Strategic Change), S. 8.Google Scholar
- 219.Vgl. Quinn (Incrementally), ders. (Strategies for Change), S. 102 ff.Google Scholar
- 220.Vgl. Quinn (Incrementally), S. 51, ders. (Managing Strategic Change), S. 10 ff., sowie Mintzberg (Schools of Thought), S. 149.Google Scholar
- 221.Vgl. hierzu im Überblick Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 215 ff..Google Scholar
- 222.Vgl. Eisenhardt/Zbaracki (Decision Making).Google Scholar
- 223.Vgl. z. B. Ansoff (Paradigm), Hart (Framework), ders. (Intentionality), Mintzberg (Struktur), ders. (Management).Google Scholar
- 224.Mintzberg (Modes), S. 52.Google Scholar
- 225.Vgl. z. B. Quinn (Strategies for Change), Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 239 ff.Google Scholar
- 226.Mintzberg (Patterns), S. 935; im Original kursiv; vgl. auch Mintzberg/Waters (Of Strategies), S. 257.Google Scholar
- 227.Vgl. zu dieser und den folgenden begrifflichen Unterscheidungen Mintzberg (Patterns), Mintzberg/ Waters (Of Strategies).Google Scholar
- 228.Vgl. Mintzberg/Waters (Of Strategies), S. 258 f.Google Scholar
- 229.Fraglich ist hier, ob man bei einer totalen Abwesenheit von Intentionen überhaupt noch von Strategien sprechen soli. Abwesenheit von Intentionen heißt ja auch Abwesenheit von Handlungen. Wenn also ein Beobachter hinterher bestimmten Geschehnissen den Prldikator “Strategie” zuspricht, dann muß er zumindest ein Stück weit die Strategie als Ergebnis von Handlungen ansehen, es sei denn, er reduziert Strategien zu Naturgeschehnissen. Auch Mintzberg/Waters (Of Strategies), S. 258, sehen hier ein Problem: “It is difficult to imagine action in the total absence of intention — in some pocket of the organization if not from the leadership itself — such that we would expect the purely emergent strategy to be as rare as the purely deliberate one.” Soweit wir sehen, hat Mintzberg keine Explizierung des Handlungsbegriffes vorgenommen.Google Scholar
- 230.Mintzberg/Waters (Of Strategies), S. 258 f.Google Scholar
- 231.Vgl. hierzu schon Mintzberg/Waters (Of Strategies), S. 269 f.Google Scholar
- 232.Vgl. Hart (Framework).Google Scholar
- 233.Hart (Framework), S. 333 f.Google Scholar
- 234.Vgl. Hart (Intentionality) bzw. Hart (Framework).Google Scholar
- 235.So betrachtet liegt hier eine Variante des Führungsstilkontinuums von Tannenbaum und Schmidt (vgl. Tannenbaum/Schmidt (Leadership)) vor, das aus der Führungsstilforschung bekannt ist.Google Scholar
- 236.Vgl. hierzu Hart (Framework), S. 333 ff. Bei einer näheren Betrachtung zeigt sich, daß die fünf Typen auf einem eindimensionalen Kontinuum nur schwer voneinander abgrenzbar sind. So läßt sich zum einen der Command Modus nur schwer vom Rational Modus abgrenzen (vgl. hierzu die Erläuterungen weiter unten); beide kennzeichnet eine starke Stellung der Unternehmensleitung, die die Koordination arbeitsteiliger Aktivitäten mittels Plan und Befehl sicherstellen will. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Modi sind also nur graduell. Daher ist nicht einzusehen, warum der Symbolische Modus, in dem im Unterschied dazu eine Koordination über gemeinsam geteilte Werte erfolgen soll, in diesem Kontinuum zwischen dem Command- und dem Rational-Modus liegen soil. Diese Einordnung erscheint hier willkürlich. Derartige Unterscheidungs- und Einordnungsschwierigkeiten machen die Probleme des eindimensionalen Modells deutlich. Wir werden im folgenden daher auf das zweidimensionale Modell mit vier verschiedenen Modi abstellen.Google Scholar
- 237.Hart (Intentionality), S. 104; Hart bezieht sich hier auf den Sprachgebrauch von Mintzberg (Patterns) und Mintzberg/Waters (Of Strategies).Google Scholar
- 238.Hart (Intentionality), S. 104; Hart bezieht sich hier auf den Sprachgebrauch von Burgelman (Model).Google Scholar
- 239.Im Command-Modus, der in der 5-Typen-Variante noch unterschieden wird, wird die Strategie an der Spitze des Unternehmens in einem kontrollierten, bewußten Prozeß geschaffen. Die Situation wird analysiert, Alternativen abgewogen und die am meisten geeignete Alternative ausgewählt und zu einem umfassenden Gesamtplan geformt. Die Entscheidungen werden ausschließlich an der Unternehmensspitze getroffen; an ihnen sind nur der Top-Manager oder wenige Top-Manager beteiligt. Die TopManager sind daher die “Commander”, während die übrigen Organisationsmitglieder die vorgegebenen Pläne ausführen. Sie sind die “Soldier” des Prozesses. Vgl. auch das “Commander Model” von Bourgeois/Brodwin (Approaches), S. 243 ff. Zum Rational Mode vgl. die Erläuterung weiter unten.Google Scholar
- 240.Vgl. Mintzberg/Waters (Of Strategies) sowie unsere Ausführungen hierzu oben, S. 48 ff.Google Scholar
- 241.Vgl. hierzu oben, Fußnote 229.Google Scholar
- 242.Vgl. Hart (Intentionality) bzw. Burgelman (Model), ders. (Methodology).Google Scholar
- 243.Vgl. Burgelman (Model), ders. (Methodology), S. 89 f.Google Scholar
- 244.Vgl. Hart (Intentionality), S. 108; vgl. auch Lindblom (Science), Mintzberg (Modes), Quinn (Strategies for Change).Google Scholar
- 245.Hart (Framework), S. 336; vgl. hierzu auch das “Cultural Model” von Bourgeois/Brodwin (Approaches), S. 250 ff.Google Scholar
- 246.Hart (Framework), S. 336.Google Scholar
- 247.Vgl. Chaffee (Models), S. 93 f.Google Scholar
- 248.Vgl. z. B. Pinchot (Intrapreneuring) bzw. Fischer (Inventionsprozesse), Herzhoff (Innovations-Management), S.241 ff.Google Scholar
- 249.Vgl. Burgelman (Model).Google Scholar
- 250.Hart (Intentionality), S. 111.Google Scholar
- 251.Vgl. Hart (Framework), S. 335, Hart/Banbury (Difference) sowie zum Teil ders. (Intentionality); vgl. auch Mintzberg (Modes), S. 50 ff., ders. (Struktur), ders. (Management).Google Scholar
- 252.Hart (Intentionality), S. 111.Google Scholar
- 253.Vgl. Hart (Framework), S. 339, Hart/Banbury (Difference).Google Scholar
- 254.Vgl. Hart (Intentionality). Diese Untersuchung stützte sich auf die Befragung der Chief Executive Officers von 3546 Firmen. Insgesamt 916 Fragebögen liefen zurück.Google Scholar
- 255.Das Ergebnis soll Hart zufolge in Anlehung an Venkatraman/Ramanujam (Measurement) durch folgende Dimensionen gemessen werden: “current profitability”, “growth/share”, “future positioning”, “quality”, “social responsibility”.Google Scholar
- 256.Vgl. Hart (Intentionality), S. 116 f.Google Scholar
- 257.Hart verwendet hierbei die von Miles/Snow (Strategy) entwickelten Kategorien.Google Scholar
- 258.Vgl. Fredrickson (Strategic Process Research).Google Scholar
- 259.Vgl. Hart (Intentionality).Google Scholar
- 260.Hart (Framework), S. 345, vgl. auch Hart/Banbury (Difference).Google Scholar
- 261.Vgl. Hart (Intentionality), S. 121, vgl. auch Hart/Banbury (Difference), S. 265.Google Scholar
- 262.Hart (Intentionality), S. 120.Google Scholar
- 263.Vgl. Hart (Intentionality), S. 120, ders. (Framework), S. 346.Google Scholar
- 264.Vgl. z. B. Burrell/Morgan (Sociological Paradigms), Schreyögg (Contingency), Zey-Ferrell (Criticisms); zur Kritik in bezug auf das Strategische Management vgl. Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 273 ff.Google Scholar
- 265.Vgl. Hart/Banbury (Difference), S. 265.Google Scholar
- 266.Hart (Intentionality), S. 107 und S. 110, nennt hierzu einige Beispiele.Google Scholar
- 267.Hart (Framework), S. 345.Google Scholar
- 268.Hart (Intentionality), S. 121.Google Scholar
- 269.Vgl. zu dieser Kritik auch Schreyögg (Organisationstheorie), Sp. 1755.Google Scholar
- 270.Vgl. Hart (Intentionality), S. 120.Google Scholar
- 271.Vgl. Janich (Determination), Landry (Note).Google Scholar
- 272.Schreyögg (Organisationstheorie), Sp. 1755.Google Scholar
- 273.Vgl. Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 276.Google Scholar
- 274.Vgl. Schreyögg (Organisationstheorie), Sp. 1755, Schreyögg/Noss (Organisieren).Google Scholar
- 275.Vgl. Hart (Framework), S. 345, ders. (Intentionality), S. 112.Google Scholar
- 276.Vgl. Chaffee (Models).Google Scholar
- 277.Hart (Framework), S. 347.Google Scholar
- 278.Zum Überblick über den aktuellen Forschungsstand vgl. z. B. Gilbert et al. (Logic), Klaus (StrategieTheorien-Dschungel), zu Knyphausen-Aufseß (Theorie), Mintzberg (Schools of Thought), Rouleau/Séguin (Strategy), Whittington (Strategy).Google Scholar
- 279.Vgl. Fredrickson (Strategic Process Research).Google Scholar
- 280.Vgl. Chaffee (Models).Google Scholar
- 281.Vgl. Gilbert et al. (Logic).Google Scholar
- 282.Vgl. Mintzberg (Schools of Thought).Google Scholar
- 283.Vgl. Gilbert (Twilight).Google Scholar
- 284.Gilbert et al. (Logic), S. 2; vgl. auch Hart/Banbury (Difference), S. 252.Google Scholar
- 285.Vgl. z. B. Bowman (Strategy Changes), Daft/Buenger (Nowhere), Mahoney (Determinism), Smircich/ Stubbart (Enacted World), Thomas/Pruett (Introduction).Google Scholar
- 286.Vgl. z. B. Camerer (Redirecting); für die Sozialwissenschaften im allgemeinen vgl. z. B. Pfeffer (Barriers), Mone/McKinley (Uniqueness).Google Scholar
- 287.Eisenhardt/Zbaracki (Decision Making), S. 32. Eine solche Auffassung hat inzwischen bereits Eingang in bedeutende Lehrbücher des Strategischen Managements gefunden. Jauch/Glueck (Business Policy) ziehen unter Berücksichtigung der Kritik am synoptischen Ansatz und alternativer Vorschläge desk-riptiver Entscheidungsforschung folgenden Schluß (ebenda, S. 22): “The human being is a mix of the rational und the emotional. We also know that the environment is a mixture of the analyzable und of chaotic change und pressure. Strategic management decisions are therefore made in a typically human way: using the rational, conscious analysis und intuitive, unconscious ‘gut, ‘in light of political realities”. Dabei räumen sie allerdings der rational-analytischen Vorgehensweise eine herausragende Stellung ein: “We would prefer that the analytical component be larger than the others. In fact, we prescribe an analytical-rational approach, tempered by realities in the situation. Thus when you set about to make decisions, you should apply the tools you learn. But truly rational analysis will also incorporate analysis of the political-behavioral und intuitive dimensions in the decision situation.” (ebenda, S. 22 f.).Google Scholar
- 288.Eisenhardt/Zbaracki (Decision Making), S. 33.Google Scholar
- 289.Eisenhardt/Zbaracki (Decision Making), S. 33.Google Scholar
- 290.Vgl. Mittelstraß (Begründung).Google Scholar
- 291.Vgl. hierzu im Überblick Schreyögg (Unternehmensstrategie), S. 215 ff.Google Scholar
- 292.Mintzberg (Management), S. 14; vgl. zuletzt auch ders. (Rise), passim.Google Scholar
- 293.Vgl. Mintzberg/Waters (Of Strategies) sowie unsere Ausführungen hierzu oben, S. 48 ff.Google Scholar
- 294.Vgl. hierzu und zum folgenden kritisch Schreyögg (Umwelt), S. 212 ff. Der Kontingenzansatz im Strategischen Management liegt in unterschiedlichen Varianten vor, in denen die Art der Beziehung und die Art der betrachteten Variablen variiert wurden; vgl. z. B. die Typologie bei Boal/Bryson (Representation), S. 211 ff., sowie Schreyögg (Unternehmensstrategie).Google Scholar
- 295.Vgl. z. B. Schreyögg (Umwelt), Zey-Ferrell (Criticisms).Google Scholar
- 296.Vgl. z. B. Meyer/Tsui/Hinings (Configurational), Miller (Approach).Google Scholar
- 297.Dies ist eine der Grundannahmen des Konfigurationsansatzes. Zur Abgrenzung zwischen dem Kontingenzansatz und dem Konfigurationsansatz vgl. zuletzt Meyer/Tsui/Hinings (Configurational); vgl. auch Van de Ven/Drazin (Fit), S. 351 ff..Google Scholar
- 298.Vgl. z. B. Eisenhardt/Zbaracki (Decision Making), Hart (Framework), ders. (Intentionality), Mintzberg (Struktur), Mintzberg/Quinn (Process), Spender (Agenda), Thomas/Pruett (Introduction).Google Scholar
- 299.Vgl. hierzu z. B. Hart (Framework), Mintzberg (Management), Mintzberg/Waters (Of Strategies),Google Scholar
- 300.Vgl. z. B. Freeman/Lorange (Theory Building), Thomas/Pruett (Introduction).Google Scholar
- 301.Vgl. hierzu die Beiträge im Academy of Management Journal No. 6 1993 sowie Doty/Glick (Typologies), Miller (Approach), Miller/Friesen (Quantum View), Miller/Mintzberg (Configuration), Mintzberg (Schools of Thought), ders. (Rise), S. 397 ff; vgl. hierzu auch Breilmann (Berücksichtigung), Niemeier (Wettbewerbsumfeld).Google Scholar
- 302.Zur besseren Unterscheidung werden oftmals in der Literatur analytisch gewonnene Typologien von empirisch gewonnenen Taxonomien unterschieden, vgl. Doty/Glick (Typologies), S. 232, Meyer/Tsui/ Hinings (Configurational), S. 1182.Google Scholar
- 303.Vgl. Miles/Snow (Strategy), Porter (Corporate Strategy), Mintzberg (Struktur), Miller/Friesen (Quantum View).Google Scholar
- 304.Vgl. hierzu Doty/Glick (Typologies) sowie die Beiträge im Academy of Management Journal No. 6 von 1993.Google Scholar
- 305.Vgl. z. B. Miller (Configurations), Miller/Friesen (Archetypes), dies. (Quantum View), Miller/Mintzberg (Configuration), Mintzberg (Structuring), ders. (Struktur), ders. (Management), ders (Schools of Thought), S. 179 ff., sowie zuletzt ders. (Rise); vgl. hierzu auch Breilmann (Berücksichtigung), Niemeier (Wettbewerbsumfeld).Google Scholar
- 306.Vgl. Meyer/Tsui/Hinings (Configurational), S. 1177 f., Van de Ven/Drazin (Fit), S. 351 ff.Google Scholar
- 307.Vgl. Mintzberg (Schools of Thought), S. 182; Habel (Strategische Unternehmensführung), S. 87 und S. 93 f., Kirsch/Habel (Manövrieren), S. 415 und S. 453 f., zu Knyphausen-Aufseß (Theorie), S. 33.Google Scholar
- 308.Kieser (Ansatz), S. 190.Google Scholar
- 309.Meyer/Tsui/Hinings (Configurational), S. 1175.Google Scholar
- 310.Mintzberg (Schools of Thought), S. 182.Google Scholar
- 311.Vgl. Miller (Approach), Miller/Mintzberg (Configuration); vgl. auch Meyer/Tsui/Hinings (Configurational).Google Scholar
- 312.Vgl. hierzu kritisch Miller (Approach), S. 4 f., Miller (Configurations), S. 235.Google Scholar
- 313.Miller/Mintzberg (Configuration), S. 62, Hervorhebung vom Verfasser.Google Scholar
- 314.Vgl. Miller/Mintzberg (Configuration), S. 62 f.Google Scholar
- 315.Miller/Mintzberg (Configuration), S. 57.Google Scholar
- 316.Vgl. Miller (Approach), S. 7 f., Meyer/Tsui/Hinings (Configurational).Google Scholar
- 317.Miller/Mintzberg (Configuration), S. 63.Google Scholar
- 318.Miller (Approach), S. 3, spricht hier von “Gestalts”. Google Scholar
- 319.Vgl. Miller/Mintzberg (Configuration), S. 65; vgl. hierzu auch unsere Ausführungen zu den Redeinstrumenten im Strategischen Management oben, S. 287 ff.Google Scholar
- 320.Vgl. Miller/Mintzberg (Configuration), S. 68 ff., Miller (Configurations), S. 236 ff.; Miller (Approach) führt darüber hinaus auch noch einige empirische Belege zur Stützung dieser These an; vgl. auch Meyer/Tsui/Hinings (Configurational), S. 1176.Google Scholar
- 321.Mintzberg (Struktur), S. 168.Google Scholar
- 322.Miller/Mintzberg (Configuration), S. 69.Google Scholar
- 323.Mintzberg (Struktur), S. 169.Google Scholar
- 324.Miller/Mintzberg (Configuration), S. 71, vgl. auch Hinings/Greenwood (Dynamics), S. 41 ff.Google Scholar
- 325.Vgl. hierzu Miller/Friesen (Quantum View).Google Scholar
- 326.Zu den verschiedenen Optionen organisatorischen Wandels in einem erweiterten Konfigurationsansatz vgl. Hinings/Greenwood (Dynamics), S. 27 ff., sowie Mintzberg/Westley (Cycles).Google Scholar
- 327.Vgl. z. B. Miller/Friesen (Quantum View), Mintzberg (Struktur), ders. (Management), ders. (Rise), S. 397 ff., im Überblick vgl. Mintzberg (Schools of Thought), S. 182 ff. Während Mintzberg seine Typologien zumeist auf analytische Unterscheidungen stützt, denen er dann jeweils zur Illustration Beispiele aus der Unternehmenspraxis aus seinen empirischen Untersuchungen zuordnet, entwickeln Miller und Friesen ihre Typologien aufgrund größerer empirischer Erhebungen und statistischer Analysen. Weitere bekannte Typologien, die von Forschern außerhalb von McGill entwickelt wurden, sind die generischen Strategien von Porter (Wettbewerbsstrategie) oder die Strategietypologie von Miles/Snow (Strategy).Google Scholar
- 328.In Mintzberg (Struktur) finden sich zunächst die (1) Unternehmerische Organisation (Simple Structure), (2) Maschinenorganisation (Machine Bureaucracy), (3) Organisation der Professionals (Professional Bureaucracy), (4) Diversifizierte Organisation (Divisionalized Form) und die (5) Innovative Organisation (Adhocracy). In Mintzberg (Management) kommen noch die (6) Missionarische Organisation (Missionary Organization) und die (7) Politische Organisation (Political Organization) hinzu.Google Scholar
- 329.Vgl. hierzu und zum folgenden Mintzberg (Structuring), S. 330 ff., ders. (Management), S. 105 ff., sowie ders. (Struktur), S. 19 ff.Google Scholar
- 330.Vgl. z. B. Steinmann/Schreyögg (Management), S. 376 ff.Google Scholar
- 331.Vgl. Mintzberg (Management), S. 116 ff.Google Scholar
- 332.Vgl. Mintzberg (Struktur), ders. (Management) und ders. (Rise), S. 397 ff., dort mit genauer Erläuterung der jeweiligen Rolle der Planer sowie die entsprechenden Beiträge von Mintzberg in Mintzberg/Quinn (Process).Google Scholar
- 333.Vgl. Mintzberg (Management), S. 168.Google Scholar
- 334.Die Effizienz bezeichnet die Geeignetheit eines Mittels zur Erreichung eines gegebenen Ziels (“Doing the things right”), während bei der Effektivität noch einmal die Zielfrage problematisiert wird (“Doing the right things”); vgl. Hofer/Schendel (Strategy Formulation), S. 2 ff., Steinmann/Schreyögg (Management), S. 52 f.Google Scholar
- 335.Vgl. z. B. Miles/Snow (Strategy), Porter (Wettbewerbsstrategie).Google Scholar
- 336.Vgl. Miller (Configurations).Google Scholar
- 337.Vgl. Porter (Wettbewerbsstrategie).Google Scholar
- 338.Vgl. z. B. Porter (Wettbewerbsstrategie), S. 69 f.Google Scholar
- 339.Vgl. Miller (Configurations).Google Scholar
- 340.Vgl. Miles/Snow (Strategy), Miller/Friesen (Quantum View), Porter (Wettbewerbsstrategie).Google Scholar
- 341.Vgl. Doty/Glick (Typologies).Google Scholar
- 342.Vgl. Doty/Glick/Huber (Fit).Google Scholar
- 343.Mintzberg (Management), S. 105.Google Scholar
- 344.Mintzberg (Management), S. 109.Google Scholar
- 345.Vgl. Ansoff (Implanting), ders. (Paradigm).Google Scholar
- 346.Vgl. Ansoff (Paradigm), S. 501.Google Scholar
- 347.Ansoff (Paradigm), S. 513.Google Scholar
- 348.Vgl. Ansoff (Paradigm), S. 504 f., ders. (Implanting), S. 459 ff.Google Scholar
- 349.Ansoff (Paradigm), S. 505.Google Scholar
- 350.Ansoff (Paradigm), S. 510.Google Scholar
- 351.Vgl. Schreyögg (Organisationstheorie), Sp. 1755.Google Scholar
- 352.Der Bezug auf Kuhn und den Paradigmenbegriff zur Integration der vielfältigen Perspektiven im Strategischen Management ist nicht neu. Schon 1979 hatten Schendel und Hofer die Entwicklung eines einheitlichen Strategic Management Paradigmas propagiert, ohne damit allerdings eine Konvergenz der verschiedenen Ansätze und Perspektiven tatsächlich einleiten zu können, vgl. Schendel/Hofer (Strategic Management).Google Scholar
- 353.Ansoff (Paradigm), S. 502.Google Scholar
- 354.Ansoff (Paradigm), S. 502.Google Scholar
- 355.Ansoff (Paradigm), S. 503.Google Scholar
- 356.Vgl. hierzu kritisch Kirsch/Habel (Manövrieren), S. 415.Google Scholar
- 357.Der größte Teil seiner Arbeit sei nämlich “focused on behaviors which should be choosen”, Ansoff (Implanting), S. 456.Google Scholar
- 358.Andrews (Concept), S. 37.Google Scholar
- 359.Vgl. Schreyögg (Organisationstheorie), Sp. 1754.Google Scholar
- 360.Vgl. Schreyögg (Organisationstheorie), Sp. 1755.Google Scholar
- 361.Mintzberg (Management), S. 277.Google Scholar
- 362.Mintzberg (Schools of Thought), S. 201.Google Scholar