Zusammenhang zwischen F&E, Patenten und Innovation: Stand der empirischen Patentforschung auf der Unternehmensebene

  • Holger Ernst
Part of the Betriebswirtschaftslehre für Technologie und Innovation book series (BTI, volume 18)

Zusammenfassung

Seit den grundlegenden Arbeiten von Schmookler in den 50er und 60er Jahren hat die Frage nach dem Stellenwert von Patenten in Innovationsprozessen breiten Raum in der empirischen Wirtschaftsforschung eingenommen.528 Der Zusammenhang zwischen F&E, Patenten und verschiedenen Indikatoren des Innovationserfolges ist auf unterschiedlichen Ebenen empirisch untersucht worden.529 Nach Pavitt lassen sich empirische Arbeiten mit Patenten auf der Ebene von Ländern, Industriesektoren, Technologien bzw. Unternehmen durchführen.530 Aufgrund der umfangreichen Anzahl empirischer Patentstudien und der inhaltlichen Schwerpunktsetzung der vorliegenden Arbeit werden in diesem Kapitel ausschließlich empirische Arbeiten vorgestellt, die den Zusammenhang zwischen F&E, Patenten und Innovationen auf der Unternehmensebene zum Gegenstand haben.531 Die Befunde dieser Arbeiten haben entscheidenden Einfluß auf die Aussagefähigkeit von Patentdaten für die in Abschnitt 2.2.2 vorgestellten Anwendungsfelder von Patentanalysen.

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Literatur

  1. 527.
    Schmookler, J., 1966, S. 56.Google Scholar
  2. 528.
    Eine ausführliche Zusammenfassung des Werkes von Schmookler findet sich in Schmookler, J., 1972. Einen umfassenden Überblick über den Stand der empirischen Patentforschung liefern die Übersichtsartikel von Basberg, B.L., 1987, S. 131–141, Griliches, Z., 1990, S. 1661–1707, Griliches, Z., 1989, S. 291–319, Pavitt, K., 1988, S. 509–536 und das Buch von Greif, S., Potkowik, G., 1990, S. 10–19.Google Scholar
  3. 529.
    Der Innovationserfolg kann durch verschiedene Indikatoren gemessen werden, vgl. Hauschildt, J., 1991, S. 467. In diesem Kapitel wird der allgemeine Begriff der Innovation stellvertretend fir einzelne Variablen des ökonomischen Erfolges verwendet, mit denen der Innovationserfolg in den empirischen Studien gemessen wird.Google Scholar
  4. 530.
    Vgl. Pavitt, K., 1988, S. 514–515.Google Scholar
  5. 531.
    An dieser Stelle sei auf einige bedeutende Patentstudien auf anderen Untersuchungsebenen verwiesen. Soete und Soete/Wyatt weisen anhand internationaler Vergleiche zwischen verschiedenen Industriesektoren einen positiven Zusammenhang zwischen internationalen Patentaktivitäten, F&E-Aufwendungen und Handelsströmen nach, vgl. Soete, L., 1987, S. 101–130, Soete, L., Wyatt, S., 1983, S. 31–54. Ähnliche Befunde stellen folgende Autoren fest: Archibugi, D., Moller, K., 1993, S. 99–112, Basberg, B.L., 1983, S. 227–237, Daniels, P., 1993, S. 207–241, Eto, H., Lee, J.H., 1993, S. 221–233, Pavitt, K., 1982, S. 33–51, Pavitt, K., 1980, S. 149–158, Pavitt, K., Soete, L., 1980, S. 38–66, Soffer, B., 1978, S. 34–37. Auf Basis dieser Befunde werden internationale technologische Stärken-Schwächen-Profile in ausgewählten Technologiefeldern erstellt, vgl. z.B. Chakrabarti, A.K., 1991, S. 78–84, Engelsman, E.C., Raan van, A.F.J., 1993, S. 113–136, Glismann, H.H., Horn, E.-J., 1988, S. 1169–1187, Patel, P., Pavitt, K., 1987, S. 59–85. In diesem Zusammenhang betonen Archibugi/Pianta, daß technologische Stärken-Schwächen-Profile für einzelne Länder eindeutiger durch Auslands- als durch Inlandsanmeldungen zu bewerten sind, da diese nicht durch eine Vielzahl „unwichtiger“, nationaler Patente verzerrt werden, vgl. Archibugi, D., Pianta, M., 1992, S. 84 und Abschnitt 2.2.1.2. Auf Industrieebene weisen Archibugi et al. und Scherer einen positiven Zusammenhang zwischen Patenterteilungen und F&E-Aufwendungen nach, vgl. Archibugi, D. et al., 1987, S. 135–150 und Scherer, F.M., 1984, S. 175–187. Auf aggregierter Ebene zeigt Greif für Deutschland einen positiven Zusammenhang zwischen industriellen F&E-Aufwendungen und Patentanmeldungen mit einer Zeitverzögerung von zwei Jahren, vgl. Greif, S., 1985, S. 190–195. Auf Industrieebene weisen Acs/Audretsch die Eignung von Patenten als Indikator von Innovationsaktivitäten nach. Dabei ergibt sich auch ein positiver Einfluß der F&E-Aufwendungen auf die Höhe der Patentaktivitäten, vgl. Acs, Z., Audretsch, D.B., 1989, S. 171–180. Auf Technologieebene ermitteln Schmoch et al. einen positiven Zusammenhang zwischen Patentaktivitäten und nachfolgenden Handelsveränderungen mit einer zeitlichen Verzögerung von durchschnittlich zwei bis drei Jahren, vgl. Schmoch, U. et al., 1988, S. 297–346.Google Scholar
  6. 532.
    Vgl. Brockhoff, K., 1994, S. 27–29. Der Innovationsprozeß im weiteren Sinne beinhaltet zusätzlich die Diffusion und Imitation der Innovation im engeren Sinne, vgl. Brockhoff, K., 1994, S. 30. Eine ausführliche Beschreibung der Sequenz von der Invention zur Innovation und die Auswirkungen auf wirtschaftliches Wachstum zeigt Maclaurien, W.R., 1953, S. 97–111.Google Scholar
  7. 533.
    Vgl. Schmookler, J., 1966, S. 8.Google Scholar
  8. 534.
    Vgl. Griliches, Z., 1990, S. 1670.Google Scholar
  9. 535.
    Griliches, Z., 1990, S. 1669.Google Scholar
  10. 536.
    Vgl. Basberg, B.L., 1987, S. 132, Schmoch, U. et al., 1988, S. 25.Google Scholar
  11. 537.
    Die Größe der Kreise in Abb. 3.1 ist willkürlich gewählt. Zu einer ähnlichen Darstellung, vgl. ebenfalls Dror, I., 1989, S. 243.Google Scholar
  12. 538.
    Vgl. Abschnitt 2.1.2.Google Scholar
  13. 539.
    Vgl. Abschnitt 2.1.2.Google Scholar
  14. 540.
    Vgl. Abschnitt 2.2.1.2.Google Scholar
  15. 541.
    Vgl. Pakes, A., Griliches, Z , 1984, S. 55.Google Scholar
  16. 542.
    Vgl. Brockhoff, K., 1994, S. 217–219, Pakes, A., Griliches, Z., 1984, S. 55–57.Google Scholar
  17. 543.
    Zu einer ausführlichen Darstellung der einzelnen Meßebenen, vgl. Brockhoff, K., 1994, S. 217–242.Google Scholar
  18. 544.
    Vgl. Griliches, Z., 1990, S. 1670, Abb. 3.1 und Abschnitt 3.2.Google Scholar
  19. 545.
    Vgl. Griliches, Z., 1990, S. 1671.Google Scholar
  20. 546.
    Vgl. Abschnitt 3.3.Google Scholar
  21. 547.
    Vgl. Griliches, Z., 1990, S. 1671 und Abb. 3.2.Google Scholar
  22. 548.
    Vgl. Scherer, F.M., 1965a, S. 1100. Die Vorstellung von diskontinuierlichen, weitgehend exogen auftretenden Neuerungen, die zur Entstehung neuer Märkte führen, geht auf die klassischen Arbeiten von Schumpeter zurück, vgl. Schumpeter, J.A., 1975, S. 137–140.Google Scholar
  23. 549.
    Vgl. Schmookler, J., 1966, S. 151–162, Schmookler, J., 1972, S. 70–84. Diese Thematik wird in den folgenden zwei Aufsätzen weiter vertieft: Schmookler, J., Brownlee, O., 1962, S. 165–176 und Griliches, Z., Schmookler, J., 1963, S. 725–729. Zu ähnlichen Befunden wie Schmookler kommt Sokoloff, der Patentaktivitäten während der frühen Zeit der Industrialisierung in den USA zwischen 1790 und 1846 untersuchte, vgl. Sokoloff, K.L., 1988, S. 813–850.Google Scholar
  24. 550.
    Schmookler, J., 1966, S. 162.Google Scholar
  25. 551.
    Vgl. Schmookler, J., Brownlee, O., 1962, S. 176.Google Scholar
  26. 552.
    Vgl. Scherer, F.M., 1965a, S. 1099–1100. Eine ausführliche Diskussion der „demand pull“- vs. „technology push“-Debatte liefert Walsh, V., 1984, S. 211–213.Google Scholar
  27. 553.
    Vgl. Achilladelis, B. et al., 1987, S. 175–212, Rosenberg, N., 1974, S. 90–108, Walsh, V., 1984, S. 211–234.Google Scholar
  28. 554.
    Vgl. Clark, J. et al., 1981, S. 308–322, Kleinknecht, A., Verspagen, B., 1990, S. 394, Scherer, F.M., 1982, S. 236–237, Stoneman, P., 1979, S. 400. In diesen Arbeiten findet der interessierte Leser eine ausführliche Diskussion dieser Thematik mit Verweisen auf zusätzliche Literaturquellen.Google Scholar
  29. 555.
    Vgl. Achilladelis, B., 1993, S. 279–308, Achilladelis, B. et al., 1990, S. 1–34 und der anhand von Abb. 2.13 diskutierte theoretische Entwicklung der Patentanmeldungen über den Diffusionsverlauf einer Technologie, vgl. Abschnitt 2.2.2.1.2.2Google Scholar
  30. 556.
    Vgl. Achilladelis, B. et al., 1990, S. 6.Google Scholar
  31. 557.
    Vgl. Achilladelis, B. et al., 1990, S. 9. Eindrittel bzw. Zweidrittel der Patentanmeldungen entstanden dabei vor bzw. nach der Einführung einer radikalen Innovation.Google Scholar
  32. 558.
    Diese Basispatente, die von Achilladelis et al. als Schlüsselpatente bezeichnet werden, lassen sich anhand von Qualitätskennzahlen (z.B. Anzahl der Patentzitate) ermitteln, vgl. Achilladelis, B. et al., 1990, S. 6 und Abschnitt 2.2.1.2.Google Scholar
  33. 559.
    Stoneman, P., 1979, S. 400.Google Scholar
  34. 560.
    In dieser Form argumentiert ebenfalls Walsh, V., 1984, S. 215. Vgl. dazu auch die Abschnitte 2.2.2.1.2.2 und 9.3.5.Google Scholar
  35. 561.
    Vgl. Abb. 3.1.Google Scholar
  36. 562.
    Die im folgenden präsentierten Arbeiten von Wyatt et al., Levin et al. und Mansfield zählen zu den anerkannten Befragungen zum Patentierverhalten, auf die in der Literatur häufig verwiesen wird. Die Studie des EPA wird vorgestellt, da es sich bei dieser Studie um die umfangreichste und aktuellste Befragung handelt. Des weiteren besteht das Sample der EPA-Studie aus KMUs, wodurch ein Vergleich zwischen den Befunden der Studie und den empirischen Befunden dieser Arbeit möglich wird, da das Sample dieser Arbeit ebenfalls zum großen Teil aus KMUs besteht. Ferner erhebt die EPA-Studie Daten von europäischen, amerikanischen und japanischen KMUs. Dies ermöglicht einen internationalen Vergleich der Antworten und ergänzt die internationale Studie von MNUs von Wyatt et al. Die Studie von Tager wird präsentiert, da dies eine aktuelle und umfangreiche Untersuchung für Deutschland ist. Auch hier kann somit ein Vergleich mit den Befunden dieser Arbeit angestellt werden. Aus den z.T. sehr detaillierten und umfangreichen Studien werden ausschließlich die Befunde dargestellt, die für die Zielsetzung dieses Abschnittes von Bedeutung sind.Google Scholar
  37. 563.
    Vgl. Wyatt, S. et al., 1985, S. 196–212.Google Scholar
  38. 564.
    Vgl. Wyatt, S. et al., 1985, S. 199.Google Scholar
  39. 565.
    Vgl. Wyatt, S. et al., 1985, S. 200.Google Scholar
  40. 566.
    Vgl. Wyatt, S. et al., 1985, S. 203.Google Scholar
  41. 567.
    Vgl. Wyatt, S. et al., 1985, S. 205. Einige Felder der Tabelle 3.2 werden hervorgehoben, da dort internationale und branchenbezogene Unterschiede in den Patentpolitiken hervortreten, welche im Text näher erläutert werden.Google Scholar
  42. 568.
    Die vergleichsweise hohe Bedeutung des Patentschutzes für japanische MNUs kommt zusätzlich dadurch zum Ausdruck, daß dort deutlich mehr Personen in den Prozeß einer Patentanmeldung involviert sind. Im Durchschnitt sind 7,45 Mitarbeiter bezogen auf einen Umsatz in Höhe von US$ 1 Mrd. mit der Betreuung von Patentangelegenheiten in den Unternehmen beschäftigt. Für Japan beträgt der entsprechende Wert 15, vgl. Wyatt, S. et al., 1985, S. 207.Google Scholar
  43. 569.
    Amerikanische Unternehmen erkennen zunehmend die Bedeutung der Lizenzierung, um die finanziellen Möglichkeiten ihres Patent-Portefeuilles voll ausschöpfen zu können, vgl. Alster, N., 1988, S. 69–72 und Abschnitt 2.2.2.4.Google Scholar
  44. 570.
    Die hohe Bedeutung des Patentschutzes für MNUs aus der pharmazeutischen Industrie wird ebenfalls dadurch deutlich, daß dort 20,64 Mitarbeiter bezogen auf einen Umsatz in Höhe von US$ 1 Mrd. mit der Betreuung von Patentangelegenheiten in den Unternehmen beschäftigt sind, vgl. Wyatt, S. et al., 1985, S. 207.Google Scholar
  45. 571.
    In den Abschnitten 2.2.1.1 und 2.2.1.2 ist bereits auf die hohe Patentaktivität japanischer Unternehmen und die daraus resultierende Notwendigkeit der Einbeziehung von Qualitätskennzahlen hingewiesen worden.Google Scholar
  46. 572.
    Vgl. Mansfield, E., 1986, S. 173–180 und insb. S. 173.Google Scholar
  47. 573.
    Die erste Prozentzahl bezieht sich auf den Anteil nicht realisierter Entwicklungen und die zweite Prozentzahl auf den Anteil nicht eingeführter Innovationen.Google Scholar
  48. 574.
    Vgl. Mansfield, E., 1986, S. 175.Google Scholar
  49. 575.
    Vgl. Mansfield, E. et al., 1981, S. 907–918.Google Scholar
  50. 576.
    Vgl. Mansfield, E. et al., 1981, S. 915. Mansfield et al. berechneten, daß der Anteil von Innovationen, der ohne Patentschutz nicht realisiert worden wäre, einem Anteil von nicht durchgeführten F&E-Investitionen von ca. 36% an den gesamten F&E-Aufwendungen entspricht, vgl. Mansfield, E. et al., 1981, S. 915. Grefermann et al. kommen in einer Analyse von 1.239 deutschen Patenten zu einem ähnlichen Resultat. Nach ihren Angaben liegt der Prozentsatz der ohne Patentschutz nicht realisierten Erfindungen im Durchschnitt bei 21%. Für die die chemischen Industrie liegt der Anteil mit 36% deutlich darüber, vgl. Grefermann, K. et al., 1974, S. 50.Google Scholar
  51. 577.
    Vgl. Mansfield, E., 1986, S. 175, Mansfield, E. et al., 1981, S. 916.Google Scholar
  52. 578.
    Vgl. Abschnitt 2.1.2.Google Scholar
  53. 579.
    Vgl. Mansfield, E., 1986, S. 176–177.Google Scholar
  54. 580.
    Vgl. Mansfield, E., 1986, S. 177 und Abschnitt 3.3.1.Google Scholar
  55. 581.
    Vgl. Mansfield, E., 1986, S. 178–179.Google Scholar
  56. 582.
    Vgl. Levin, R.C. et al., 1987, S. 783–820.Google Scholar
  57. 583.
    Vgl. Levin, R.C. et al., 1987, S. 794 und Abschnitt 2.1.2.Google Scholar
  58. 584.
    Vgl. Levin, R.C. et al., 1987, S. 797.Google Scholar
  59. 585.
    Die Mittelwerte der Antworten auf einer siebenstufigen Skala (1 = Wirksamkeit überhaupt nicht eingeschränkt, 7 = Wirksamkeit stark eingeschränkt) sind in Klammern jeweils beigefügt.Google Scholar
  60. 586.
    Franke weist darauf hin, daß diese Einschätzung vermutlich aus rechtlichen Problemen der Durchsetzung des Patentschutzes in den USA erfolgte, vgl. Franke, J.F., 1993, S. 314.Google Scholar
  61. 587.
    In Abschnitt 2.1.2 ist bereits auf die Problematik des Schutzes von Ergebnissen der Grundlagenforschung hingewiesen worden. Ein weiteres bedeutendes Beispiel ist die mangelnde Patentfähigkeit von Computersoftware, vgl. § 1 Abs. 2 (3) PatG in Benkard, G., 1988, S. 1.Google Scholar
  62. 588.
    Vgl. Levin, R.C. et al., 1987, S. 802 – 805.Google Scholar
  63. 589.
    Vgl. o.V., 1995a, S. 102. Insgesamt wurden Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl zwischen eins und 1000 befragt, welche in vier Klassen (1–19, 20–99, 100–499, 500–1000) eingeteilt wurden.Google Scholar
  64. 590.
    Vgl. EPA, 1994 und die Zusammenfassung wesentlicher Befunde in o.V., 1995a, S. 100–105. Als Grundgesamtheit der Studie wurden 170.000 KMUs aus den Mitgliedsstaaten der EU identifiziert, die F&E betreiben und damit als potentielle Patentanmelder in Frage kamen. Ein Drittel dieser Unternehmen hat bereits vom europäischen Patent Gebrauch gemacht, d.h. zwei Drittel der Unternehmen betreiben F&E und melden keine Patente an. Der Anteil der Patentanmelder variiert mit der Unternehmensgröße. Bei Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl zwischen eins und 100 melden ca. 30% der Unternehmen Patente an, während 59% der Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten Patente anmelden, vgl. o.V., 1995a, S. 103. Von den Nicht-Anmeldern gaben ca. 60% an, den Patentschutz nur dem Namen nach zu kennen, vgl. EPA, 1994, S. 125. Es ist zu vermuten, daß dieses Informationsdefizit ein wesentlicher Grund für die Nicht-Inanspruchnahme des Patentschutzes ist. In diesem Zusammenhang kommt die Studie zu dem Befund, daß Patentanmelder durchschnittlich mehr Mittel für F&E aufwenden als Nicht-Patentanmelder, vgl. o.V., 1995a, S. 103.Google Scholar
  65. 591.
    In der Studie waren Mehrfachnennungen möglich.Google Scholar
  66. 592.
    Aufgrund dieses Befundes ist die Aussage von Levin et al., daß der Patentschutz eher für Produkte in Anspruch genommen wird, etwas zu differenzieren, vgl. Abschnitt 2.1.2. Patentanmelder streben offensichtlich ebenfalls für Verfahren den Patentschutz an, sofern dieser erreichbar ist.Google Scholar
  67. 593.
    Vgl. EPA, 1994, S. 88–90.Google Scholar
  68. 594.
    Vgl. o.V., 1995a, S. 103Google Scholar
  69. 595.
    Vgl. EPA, 1994, S. 98 und Tab. 3.2.Google Scholar
  70. 596.
    Vgl. Abschnitt 2.1.2.Google Scholar
  71. 597.
    Vgl. Wyatt, S. et al., 1985, S. 199–200 und Tab. 3.2.Google Scholar
  72. 598.
    Vgl. EPA, 1994, S. 100–101.Google Scholar
  73. 599.
    Der Größeneffekt zeigt sich ferner dadurch, daß der Patentbesitz mit zunehmender Unternehmensgröße ansteigt, vgl. EPA, 1994, S. 115. Es bestätigen sich somit die in diesem Abschnitt bereits diskutierten Befunde von Mansfield, vgl. Mansfield, E., 1986, S. 177.Google Scholar
  74. 600.
    Vgl. dazu die Befunde der in diesem Abschnitt bereits dargestellten Studie von Wyatt et al., in der für europäische im Vergleich zu japanischen Untemehmen ein sehr selektives Patentierverhalten beobachtet wurde, vgl. Wyatt, S. et al., 1985, S. 205 und Tab. 3.2.Google Scholar
  75. 601.
    Vgl. EPA, 1994, S. 106–109.Google Scholar
  76. 602.
    Vgl. EPA, 1994, S. 116. An dieser Studie ist die sehr grobe Brancheneinteilung zu kritisieren. Die nur als durchschnittlich bezeichnete Patentierneigung im Maschinen- bzw. Fahrzeugbau verfälscht das Bild dahingehend, daß Befunde anderer Befragungen auf eine hohe Patentiemeigung im Maschinenbau hindeuten, und für den Fahrzeugbau dagegen eine sehr niedrige Patentierneigung festgestellt wird, vgl. Mansfield, E., 1986, S. 175 und S. 177, Wyatt, S. et al., 1985, S. 200.Google Scholar
  77. 603.
    Dieses Resultat entspricht den Befunden der in diesem Abschnitt dargestellten Studie von Wyatt et al., vgl. Wyatt, S. et al., 1985, S. 205.Google Scholar
  78. 604.
    Vgl. EPA, 1994, S. 117–119. Zum gleichen Resultat kam bereits Schmookler, vgl. Schmookler, J., 1966, S. 49.Google Scholar
  79. 605.
    Vgl. dazu auch Grefermann, K. et al., 1974, S. 79.Google Scholar
  80. 606.
    Vgl. Tager, U.C., 1989a, S. 14–26, Täger, U.C., 1989b.Google Scholar
  81. 607.
    Vgl. Täger, U.C., 1989a, S. 20, Täger, U.C., 1989b, S. 113–131. Es waren Mehrfachnennungen möglich.Google Scholar
  82. 608.
    Vgl. Täger, U.C., 1989b, S. 73–79 und Abschnitt 2.1.2 zur Bedeutung von Geheimhaltung als Schutzinstrument.Google Scholar
  83. 609.
    Vgl. Täger, U.C., 1989b, S. 134–142 und insb. S. 135. Es waren Mehrfachnennungen möglich.Google Scholar
  84. 610.
    Vgl. Täger, U.C., 1989b, S. 142 und Abschnitt 2.1.2.Google Scholar
  85. 611.
    Vgl. Täger, U.C., 1989a, S. 17. 25% der Patentanmelder gaben an, daß ihre zum Patent angemeldeten Erfindungen das Technikgebiet des Maschinenbaus berühren, vgl. Täger, U.C., 1989b, S. 41–42.Google Scholar
  86. 612.
    Vgl. Täger, U.C., 1989a, S. 21, Täger, U.C., 1989b, S. 44–45. Mit der Unternehmensgröße nimmt auch der Organisationsgrad der Behandlung von Patentangelegenheiten zu, vgl. Täger, U.C., 1989b, S. 46–51.Google Scholar
  87. 613.
    Vgl. Täger, U.C., 1989b, S. 89–90. Unternehmen mit einem Bestand von mehr als 100 Patenten weisen einen durchschnittlichen Nutzungsgrad der Patente von weniger als 50% auf, vgl. Täger, U.C., 1989b, S. 90.Google Scholar
  88. 614.
    Täger, U.C., 1989a, S. 22. Es bestätigen sich somit die Befunde der Studie des EPA, vgl. EPA, 1994, S. 117–119. Nach Zellentin wird die wirtschaftliche Bedeutung des Patenbestandes für kleinere Unternehmen ferner dadurch deutlich, daß die Firmenleitung in Patentangelegenheiten kontinuierlich involviert ist, vgl. Zellentin, R., 1989, S. 359.Google Scholar
  89. 615.
    Vgl. Schewe. G.. 1993, S. 346–360.Google Scholar
  90. 616.
    Vgl. Schewe, G., 1993, S. 355.Google Scholar
  91. 617.
    Vgl. Schewe, G., 1993, S. 357.Google Scholar
  92. 618.
    Oft führt auch erst die Imitation einer Technologie zu deren Durchbruch am Markt, wovon auch der ursprünglich innovative Patentanmelder profitiert, vgl. Abschnitt 3.1. Die Imitation kann aus strategischen Gesichtspunkten auch vom Innovator beabsichtigt sein und durch eine aktive Lizenzpolitik herbeigeführt werden. Der Patentschutz ermöglicht diese Lizenzpolitik und die weitgehende Kontrolle über die jeweilige Technologie, vgl. Tager, U.C., 1990a, S. 6, Lipscomb, R.F., 1986, S. 92, Abschnitt 2.2.2.4 und das in Kanitel 1 erwähnte Reisniel der Kiekfrt AGGoogle Scholar
  93. 619.
    Vgl. Abschnitt 2.1.2.Google Scholar
  94. 620.
    Vgl. Levin, R.C. et al., 1987, S. 783–820, Mansfield. E. et al., 1981, S 907–918Google Scholar
  95. 621.
    Vgl. Mansfield, E. et al., 1981, S. 913.Google Scholar
  96. 622.
    Vgl. Mansfield, E. et al., 1981, S. 916.Google Scholar
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    Vgl. Levin, R.C. et al., 1987, S. 809.Google Scholar
  98. 624.
    Vgl. Levin, R.C. et al., 1987, S. 810.Google Scholar
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    Vgl. Mansfield, E., 1985, S. 219–221.Google Scholar
  101. 627.
    Vgl. Mansfield, E., 1985, S. 221 und Abschnitt 2.1.2.Google Scholar
  102. 628.
    Vgl. Levin, R.C. et al., 1987, S. 803, EPA, 1994, S. 109. Diese Einschätzung wird ferner von Tager bestätigt, der für die Elektrotechnik bzw. den Maschinenbau in Deutschland ermittelt, daß nur 9% der befragten Unternehmen eine zu frühe Offenlegung der Patentschriften beklagen und daher auf eine Patentanmeldung verzichten, vgl. Täger, U.C., 1984, S. 237.Google Scholar
  103. 629.
    Vgl. EPA, 1994, S. 88–90, Täger, U.C., 1989b, S. 73–79, Wyatt, S. et al., 1985, S. 200.Google Scholar
  104. 630.
    Vgl. Büchel, K.F., 1981, S. 86.Google Scholar
  105. 631.
    So ist beispielsweise in Deutschland seit 1957 im sogenannten Arbeitnehmererfindergesetz (ANErfG) eine gesetzlich geregelte Vergütungspflicht für Diensterfindungen vorgesehen. Zu den Wirkungen des ANErfG in der betrieblichen Praxis, vgl. Leptien, C, 1995a, S. 222–224 und Täger, U.C., 1989a, S. 18. In diesem Zusammenhang ist auf einer Arbeit von Shane hinzuweisen, in der die Auswirkung kultureller Unterschiede auf die Patentierneigung untersucht wird. Danach weisen individualistische und hierarchiefreie Gesellschaften eine höherer Patentaktivität auf, vgl. Shane, S.A., 1992, S. 29–46.Google Scholar
  106. 632.
    Vgl. Abschnitt 2.2.1.1 zum Ausmaß japanischer Patentanmeldungen.Google Scholar
  107. 633.
    Scherer zeigt, daß die Patentierneigung sowohl von der Konzentration innerhalb von Industrien bzw. dem Anteil staatlicher F&E-Förderung tendenziell negativ beeinflußt wird. Da beide Aspekte in der Regel branchenspezifisch auftreten, werden sie in Abb. 3.3 unter dem Brancheneinfluß mit erfaßt, vgl. Scherer, F.M., 1983, S. 127.Google Scholar
  108. 634.
    Vgl. Basberg, B.L., 1987, S. 135.Google Scholar
  109. 635.
    Vgl. Gerpott, T.J. et al., 1986, S. 292, Narin, F.M., Breitzman, A., 1995, S. 519, Scherer, F.M., 1983, S. 116–120. Scherer zeigt, daß der Grad der Diversifikation einen positiven Einfluß auf die Patentiemeigung hat, vgl. Scherer, F.M., 1983, S. 127. Darin spiegelt sich vermutlich der Größeneffekt wider.Google Scholar
  110. 636.
    Vgl. Abschnitt 3.1.Google Scholar
  111. 637.
    Vgl. Kapitel 1.Google Scholar
  112. 638.
    Vgl. Franke, J.F., 1993, S. 308.Google Scholar
  113. 639.
    In den USA sind einige Gerichte speziell für Patentklagen ausgewählt worden. Ein Gericht in St. Louis z.B. hat zwischen 1953 und 1977 nur in 8,6% der Fälle zu Gunsten des Patentinhabers entschieden und das Patent aufrechterhalten. Das Gericht wurde daher als „graveyard of patents“ bezeichnet, vgl. Perry, N.J., 1986, S. 74. Diese Problematik wurde bereits in der in diesem Abschnitt vorgestellten Studie von Levin et al. als wichtige Einschränkung des Patentschutzes in den USA angesehen, vgl. Levin, R.C. et al., 1987, S. 802–805.Google Scholar
  114. 640.
    Vgl. Alster, N., 1988, S. 71, Dwyer, P., 1989, S. 81, Perry, N.J., 1986, S. 73–74, Shapiro, A.R., 1990, S. 38–39 und Abschnitt 2.2.2.5.Google Scholar
  115. 641.
    Vgl. Mansfield, E., 1986, S. 177 und S. 178, Täger, U.C., 1989a, S. 20–21, Wyatt, S. et al., 1985, S. 200.Google Scholar
  116. 642.
    Vgl. Mansfield, E., 1986, S. 176.Google Scholar
  117. 643.
    Mansfield, E., 1986, S. 176.Google Scholar
  118. 644.
    Vgl. Abschnitt 3.1.Google Scholar
  119. 645.
    Vgl. Griliches, Z., 1990, S. 1673–1677. Als klassische Arbeiten auf diesem Gebiet sind die Studien von Schmookler und Scherer zu nennen, die einen positiven Zusammenhang zwischen F&E-Aufwendungen und Patenten ermittelten und darüber hinaus Einflußgrößen auf die Patentiemeigung identifizierten, vgl. Scherer, F.M., 1965a, S. 1097–1125, Schmookler, J., 1966, S. 32–35 und S. 44–47.Google Scholar
  120. 646.
    Vgl. Scherer, F.M., 1983, S. 107–128.Google Scholar
  121. 647.
    Vgl. Scherer, F.M., 1983, S. 108. Die Annahme durchschnittlicher Zeitverzögerungen ist problematisch, da Branchen- bzw. Firmenunterschiede zu vermuten sind, vgl. z.B. Grefermann, K. et al., 1974, S. 34–37.Google Scholar
  122. 648.
    Vgl. Abschnitt 3.2.Google Scholar
  123. 649.
    Vgl. Scherer, F.M., 1983, S. 109–110. Die in der Automobilindustrie zu beobachtende niedrige Patentierneigung resultiert vermutlich daraus, daß ein großer Teil der F&E-Aufwendungen für den Bau und das Testen von Prototypen bzw. das Styling von Produkten verwandt wird, vgl. Scherer, F.M., 1983, S. 109. Griliches weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß das Verhältnis von Patenten zu F&E-Aufwendungen, was als Maß der Patentierneigung angesehen wird, nicht zwangsläufig etwas über die Effektivität des Patentschutzes in Branchen aussagen muß, vgl. Griliches, Z., 1990, S. 1678. So weist die pharmazeutische Industrie ein relativ niedriges Verhältnis von Patenten zu F&E-Aufwendungen auf (1,93 bei Scherer), obwohl in allen Befragungen zum Patentierverhalten die Effektivität des Patentschutzes für diese Industrie besonders betont wird. Offensichtlich bedarf die Entwicklung eines neuen pharmazeutischen Produktes eines wesentlich höheren F&E-Aufwandes als die Entwicklung eines neuen Produktes in anderen Branchen. Weiterhin ist zu vermuten, daß der Anteil nicht-patentfähiger Grundlagenforschung in der pharmazeutischen Industrie ebenfalls höher ist als in Industrien, in denen primär Entwicklung betrieben wird, vgl. Abschnitt 2.1.2. Interpretiert man die Patentierneigung analog zu Mansfield als den Anteil der Patentanmeldungen an den insgesamt patentfähigen Erfindungen, so weist die pharmazeutische Industrie wiederum eine hohe Patentierneigung auf, vgl. Mansfield, E., 1986, S. 175 und S. 177. Dieser Einwand ist bei der Interpretation des Verhältnisses von Patenten zu F&E-Aufwendungen als Maßstab der Patentierneigung zu beachten.Google Scholar
  124. 650.
    Vgl. Scherer, F.M., 1983, S. 111.Google Scholar
  125. 651.
    Vgl. Scherer, F.M., 1983, S. 113.Google Scholar
  126. 652.
    Scherer, F.M., 1983, S. 113.Google Scholar
  127. 653.
    Vgl. Scherer, F.M., 1983, S. 115.Google Scholar
  128. 654.
    Scherer, F.M., 1983, S. 126. Scherer zeigt weiterhin, daß sich die Exportorientierung und der Grad der Diversifikation positiv und die Konzentration bzw. der Anteil staatlicher F&E dagegen tendenziell negativ auf die Patentierneigung auswirken, vgl. Scherer, F.M., 1983, S. 127.Google Scholar
  129. 655.
    Vgl. Bound, J. et al., 1984, S. 21–54.Google Scholar
  130. 656.
    Vgl. Bound, J. et al., 1984, S. 38. Diese Annahme ist nicht unproblematisch, da einige Patente aus dem Jahr 1976 das Resultat zurückliegender F&E-Aktivitäten sind.Google Scholar
  131. 657.
    Vgl. Bound, J. et al., 1984, S. 40.Google Scholar
  132. 658.
    Vgl. Bound, J. et al., 1984, S. 28–29 und S. 39.Google Scholar
  133. 659.
    Vgl. Bound, J. et al., 1984, S. 41.Google Scholar
  134. 660.
    Vgl. Bound, J. et al., 1984, S. 47.Google Scholar
  135. 661.
    Vgl. Bound, J. et al., 1984, S. 48 und S. 51.Google Scholar
  136. 662.
    Vgl. Bound, J. et al., 1984, S. 51–52.Google Scholar
  137. 663.
    Vgl. Griliches, Z., 1990, S. 1676, Scherer, F.M., 1965a, S. 1105.Google Scholar
  138. 664.
    Vgl. Griliches, Z., 1990, S. 1677.Google Scholar
  139. 665.
    Vgl. Abschnitt 3.2.Google Scholar
  140. 666.
    Vgl. Brockhoff, K., 1994, S. 67.Google Scholar
  141. 667.
    Vgl. Scherer, F.M., 1965a, S. 1105.Google Scholar
  142. 668.
    Dieser Befund wird von anderen Arbeiten bestätigt, vgl. z.B. Chakrabarti, A.K., Halperin, M.R., 1990, S. 187–188. Audretsch/Acs zeigen ferner, daß mit zunehmender Untemehmensgröße die Anzahl der Innovationen rückläufig ist, vgl. Audretsch, D.B., Acs, Z.J., 1991, S. 744. Der Informationsdienst der deutschen Wirtschaft (IWD) stellt fest, daß kleine Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten ca. 27% der deutschen Patentanmeldungen tätigen, obwohl diese nur knapp ein Fünftel des deutschen F&E-Personals stellen. Große Unternehmen mit mehr als 10.000 Beschäftigen erreichen dagegen einen Anteil von 43% an den gesamten Patentanmeldungen und beschäftigen dabei mehr als die Hälfte aller F&E-Mitarbeiter, vgl. o.V., 1994a, S. 6–7.Google Scholar
  143. 669.
    Vgl. Hall, B.H. et al., 1986, S. 265–283, Pakes, A., Griliches, Z., 1984, S. 55–72. Eine ausführliche Beschreibung des Datensatzes und eine Zusammenfassung der wesentlichen Befunde finden sich in Griliches, Z. et al., 1986, S. 4–10. Eine ausführliche Beschreibung der methodischen Grundlagen beider empirischer Studien erfolgt in Hausman, J. et al., 1984, S. 909–935.Google Scholar
  144. 670.
    Die empirischen Befunde von Pakes/Griliches basieren auf einem Panel von 121 amerikanischen Unternehmen mit F&E- und Patentdaten über acht Perioden zwischen 1968 und 1975. Die Untersuchung von Hall et al. basiert auf einem Panel von 642 amerikanischen Unternehmen mit Patentdaten der Jahre 1975 bis 1979 und F&E-Daten der Jahre 1972 bis 1979. In beiden Arbeiten werden verschiedene „Lag-Strukturen“ zwischen F&E-Aufwendungen und nachfolgenden Patentanmeldungen einschließlich eines zeitgleichen Effektes getestet. Die Patenterteilungen am USPTO wurden nach dem Zeitpunkt der Patentanmeldung reklassifiziert, vgl. Hall, B.H. et al., 1986, S. 267, Pakes, A., Griliches, Z., 1984, S. 67. Aus diesem Grund wird in diesem Abschnitt von Patentanmeldungen gesprochen. Unterschiede in der Patentiemeigung von Unternehmen werden durch eine firmenspezifische Variable berücksichtigt, vgl. Griliches, Z. et al., 1986, S. 8. Man spricht in diesem Fall von einem „fixed-effect“-Modell der Panelanalyse. Zu Begriff und Formen einer Panelanalyse, vgl. ausführlich Abschnitt 8.2.Google Scholar
  145. 671.
    Vgl. Pakes, A., Griliches, Z., 1984, S. 62.Google Scholar
  146. 672.
    Vgl. Pakes, A., Griliches, Z., 1984, S. 64, Hall, B.H. et al., 1986, S. 281.Google Scholar
  147. 673.
    Griliches, Z. et al., 1986, S. 7.Google Scholar
  148. 674.
    Vgl. Pakes, A., Griliches, Z., 1984, S. 64, Hall, B.H. et al., 1986, S. 281.Google Scholar
  149. 675.
    Vgl. Griliches, Z., 1990, S. 1677.Google Scholar
  150. 676.
    Vgl. Griliches, Z. et al., 1986, S. 7 und Abschnitt 3.2.Google Scholar
  151. 677.
    Vgl. Griliches, Z. et al., 1986, S. 10.Google Scholar
  152. 678.
    Vgl. Griliches, Z., 1990, S. 1674 und S. 1677–1678, Hall, B.H. et al., 1986, S. 282.Google Scholar
  153. 679.
    Vgl. Hall, B.H. et al., 1986, S. 275–276. Dieser Aspekt ist ebenfalls für Studien beobachtbaren Patentierverhaltens zu beachten, die den Zusammenhang zwischen Patent- und Innovationsaktivitäten untersuchen, vgl. Abschnitt 3.3.2 und insb. Abschnitt 3.4.Google Scholar
  154. 680.
    Vgl. Griliches, Z., 1990, S. 1674.Google Scholar
  155. 681.
    Vgl. Hall, B.H. et al, 1986, S. 282, Griliches, Z., 1990, S. 1702.Google Scholar
  156. 682.
    Vgl. Brockhoff, K., 1993b, S. 184, Griliches, Z., 1990, S. 1702.Google Scholar
  157. 683.
    Vgl. Abschnitt 3.1.Google Scholar
  158. 684.
    Auf einige bedeutende Arbeiten, die den Zusammenhang zwischen Patentaktivitäten und nachfolgenden Innovationen für ausgewählte Industrien bzw. Technologie- oder Produktfelder nachweisen, soll an dieser Stelle verwiesen werden: Achilladelis, B., 1993, S. 279–308, Achilladelis, B. et al., 1990, S. 1–34, Achilladelis, B. et al., 1987, S. 175–212, Basberg, B.L., 1982, S. 163–171, Trajtenberg, M., 1990, S. 172–187, Walsh, V., 1984, S. 211–234.Google Scholar
  159. 685.
    Die vorgestellten Studien sind in den USA durchgeführt worden, so daß fast ausschließlich Patenterteilungen betrachtet worden sind.Google Scholar
  160. 686.
    Vgl. Abschnitt 2.2.1.2.Google Scholar
  161. 687.
    Vgl. Chakrabarti, A.K., Halperin, M.R., 1990, S. 183–190. KMUs wiesen 1986 einen Umsatz zwischen US $ 10 Mio. und US $ 200 Mio. auf. Bei großen Unternehmen betrug der Umsatz 1986 mindestens US $ 250 Mio.Google Scholar
  162. 688.
    Vgl. Chakrabarti, A.K., Halperin, M.R., 1990, S. 184.Google Scholar
  163. 689.
    Vgl. Abschnitt 3.2.Google Scholar
  164. 690.
    Vgl. Chakrabarti, A.K., Halperin, M.R., 1990, S. 186.Google Scholar
  165. 691.
    Vgl. die Abschnitte 3.2 und 3.3.1.Google Scholar
  166. 692.
    Vgl. Chakrabarti, A.K., 1990a, S. 48–52.Google Scholar
  167. 693.
    Vgl. Chakrabarti, A.K., 1990a, S. 48–19. Alle anderen Variablen wurden analog zur Studie von Chakrabarti/Halperin bestimmt, vgl. Chakrabarti, A.K., Halperin, M.R., 1990, S. 184.Google Scholar
  168. 694.
    Vgl. Chakrabarti, A.K., 1990a, S. 50.Google Scholar
  169. 695.
    Der Maschinenbau weist eine sehr heterogene Struktur von Unternehmen auf, vgl. Abschnitt 4.1. Aus anderen Patentstudien ist bereits bekannt, das wesentlich detailliertere Industrieabgrenzungen mit Hilfe von Dummy-Variablen vorgenommen worden sind, um branchenspezifische Einflüsse auf die Patentierneigung abbilden zu können, vgl. Abschnitt 3.3.1. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, daß Chakrabarti für den Maschinenbau einen positiven und statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen der Anzahl neuer Produkte und erteilten Patenten bzw. dem Umsatzwachstum feststellt. Allerdings ergibt sich kein Zusammenhang zwischen erteilten Patenten und dem Umsatzwachstum, vgl. Chakrabarti, A.K., 1990a, S. 50–51. Daher sind die Befunde mit großer Vorsicht zu betrachten.Google Scholar
  170. 696.
    Vgl. Scherer, F.M., 1965b, S. 290–297.Google Scholar
  171. 697.
    Scherer verweist dabei auf eine Studie, die zur damaligen Zeit eine durchschnittliche Zeitdauer zwischen Erfindung und Patentanmeldung von neun Monaten festgestellt hatte. Die durchschnittliche Zeitdauer zwischen Patentanmeldung und Patenterteilung von 3,5 Jahren ermittelte Scherer aus dem Mittelwert eines Zufallssamples von 111 Patenten, vgl. Scherer, F.M., 1965b, S. 290.Google Scholar
  172. 698.
    Scherer verweist dabei wiederum auf Studien, die ermittelt hatten, daß 90% der Erfindungen vor dem Zeitpunkt der Patenterteilung wirtschaftlich bereits genutzt wurden, vgl. Scherer, F.M., 1965b, S. 292.Google Scholar
  173. 699.
    Vgl. Scherer, F.M., 1965b, S. 290–292.Google Scholar
  174. 700.
    Vgl. Scherer, F.M., 1965b, S. 293.Google Scholar
  175. 701.
    Vgl. Scherer, F.M., 1965b, S. 293.Google Scholar
  176. 702.
    Vgl. Scherer, F.M., 1965b, S. 293.Google Scholar
  177. 703.
    Vgl. Scherer, F.M., 1965b, S. 294–295.Google Scholar
  178. 704.
    Scherer, F.M., 1965b, S. 297.Google Scholar
  179. 705.
    Vgl. Grefermann, K. et al., 1974, S. 35 und S. 68–69. Insbesondere in der pharmazeutischen Industrie kommt es durch staatliche Eingriffe zu einer erheblichen Verzögerung bis zur ersten wirtschaftlichen Nutzung von Erfindungen.Google Scholar
  180. 706.
    Schmoch et al. weisen darauf hin, daß die Erteilungszeit beim USPTO auch zwischen einzelnen Prüfungsabteilungen erheblich schwankt, vgl. Schmoch, U. et al., 1988, S. 33. Diese Problematik kommt ebenfalls dadurch zum Ausdruck, daß in dem von Scherer selbst erhobenen Sample von 111 Patenten die Standardabweichung für die durchschnittliche Erteilungsdauer von 3,5 Jahren bei 1,6 Jahren liegt, vgl. Scherer, F.M., 1965b, S. 290.Google Scholar
  181. 707.
    Vgl. Comanor, W.S., Scherer, F.M., 1969, S. 392–398.Google Scholar
  182. 708.
    Vgl. Comanor, W.S., Scherer, F.M., 1969, S. 394–395.Google Scholar
  183. 709.
    Vgl. Comanor, W.S., Scherer, F.M., 1969, S. 395–396.Google Scholar
  184. 710.
    Allerdings muß die Studie in diesem Punkt ungenau bleiben, da der Medianwert als Maß für die Lange der durchschnittlichen Zeitverzögerung verwandt wird, und somit zahlreiche Abweichungen von diesem Wert unberücksichtigt bleiben.Google Scholar
  185. 711.
    Vgl. Branch, B., 1974, S. 999–1011. Folgende Industrien wurden unterschieden: Chemie, elektrische Ausrüstungen, Papier, mechanische Ausrüstungen, Metall, Petroleum und Pharma, vgl. Branch, B., 1974, S. 1003.Google Scholar
  186. 712.
    Vgl. Branch, B., 1974, S. 1003–1004.Google Scholar
  187. 713.
    Vgl. Branch, B., 1974, S. 1004–1005. Branch führte eine „Distributed-Lag“-Analyse mit einer „Koyck-Transformation“ zur Berücksichtigung von „Lag-Strukturen“ durch. Zu den Einzelheiten des methodischen Vorgehens, vgl. Branch, B., 1974, S. 1005–1006.Google Scholar
  188. 714.
    Vgl. Branch, B., 1974, S. 1008–1009.Google Scholar
  189. 715.
    Die Ausnahme ist die pharmazeutische Industrie.Google Scholar
  190. 716.
    Vgl. dazu die Kritik an den Annahmen von Scherer, vgl. Scherer, F.M., 1965b, S. 290–292.Google Scholar
  191. 717.
    Ferner ist anzumerken, daß die Schätzung des Modells fur einzelne Industrien dazu führt, daß die Anzahl der Unternehmen für die jeweilige Industrie z.T. gering ist. Dieses kann zur Instabilität der Parameterschätzungen fhren, vgl. Branch, B., 1974, S. 1003.Google Scholar
  192. 718.
    Vgl. Pakes, A., 1984, S. 253–254. Um diese Vorstellung zu erläutern, sei auf folgendes Beispiel verwiesen. So berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vom 13.1.1995 darüber, daß dem Unternehmen Schering in den USA ein Patent für eine neues Medikament zur Behandlung Multipler Sklerose erteilt worden war. Diese Nachricht führte zu einem Anstieg des Börsenkurses. Der Kurs der Schering-Aktie stieg an einem Tag um 4,7%. Dieser Anstieg spiegelte die Erwartung der Marktteilnehmer wider, daß Schering das neue Medikament erfolgreich vermarkten, den Eintritt eines Wettbewerbers möglicherweise verhindern und somit in Zukunft höhere Erträge erwirtschaften kann, vgl. o.V., 1995d, S. 16.Google Scholar
  193. 719.
    Nach dieser Argumentation können nur unerwartete Patentaktivitäten einen Einfluß auf Änderungen des Marktwertes haben, denn die aufgrund vergangener Erfahrungen oder Informationen (z.B. Patente, F&E,) bereits erwarteten Patente sind in effizienten Kapitalmärkten im gegenwärtigen Marktwert bereits antizipiert, vgl. Griliches, Z., 1990, S. 1685 und Griliches, Z., 1981, S. 186.Google Scholar
  194. 720.
    Vgl. Griliches, Z. et al., 1991, S. 183–201. Weitere Arbeiten zu diesem Thema präsentieren Griliches, Z., 1981, S. 183–187, Pakes, A., 1985, S. 390–409. Eine zusammenfassende Darstellung der empirischen Studien und ihrer Befunde findet sich in Griliches, Z., 1990, S. 1682–1688, Griliches, Z. et al., 1986, S. 10–16, Pakes, A., 1984, S. 253–259.Google Scholar
  195. 721.
    Vgl. Griliches, Z., 1981, S. 184. Zum Begriff und Formen einer Panelanalyse vgl. ausführlich Abschnitt 8.2. Hier zeigt sich sehr anschaulich die Kontrolle nicht-beobachtbarer Variablen durch die Einbeziehung eines „fixed-effects“ in die Panelschätzung. Griliches et al. stellen signifikante Unterschiede der abhängigen Variablen fest, die eine größenabhängige Heteroskedastizität bedingt. Dieser Befund führt zur Einbeziehung einer firmenspezifischen Variable für alle Unternehmen. Da nicht alle den Marktwert eines Unternehmens beeinflussenden Variablen in das Schätzmodell eingehen, und diese mit der Höhe der Patentaktivität korreliert sein könnten, wählen Griliches et al. ein „fixed-effect“-Schätzmodell, vgl. Griliches, Z. et al., 1991, S. 198.Google Scholar
  196. 722.
    Vgl. Griliches, Z. et al., 1991, S. 198–199.Google Scholar
  197. 723.
    Vgl. Griliches, Z. et al., 1991, S. 199.Google Scholar
  198. 724.
    Vgl. Griliches, Z. et al., 1991, S. 199.Google Scholar
  199. 725.
    Vgl. Griliches, Z. et al., 1991, S. 200.Google Scholar
  200. 726.
    Vgl. Griliches, Z. et al., 1991, S. 200.Google Scholar
  201. 727.
    Vgl. Griliches, Z. et al., 1986, S. 12 und die Abschnitte 3.2 und 3.3.1.Google Scholar
  202. 728.
    Pakes, A., 1985, S. 407.Google Scholar
  203. 729.
    Vgl. Pakes, A., 1985, S. 406–407. 730Google Scholar
  204. 73.
    u Vgl. Griliches, Z. et al., 1991, S. 200, Griliches, Z. et al., 1986, S. 16.Google Scholar
  205. 731.
    Vgl. Austin, D., 1995, S. 2–5.Google Scholar
  206. 732.
    Vgl. Austin, D., 1995, S. 4.Google Scholar
  207. 733.
    Vgl. Austin, D., 1995, S. 5.Google Scholar
  208. 734.
    Vgl. Austin, D., 1995, S. 5.Google Scholar
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    Vgl. Austin, D., 1995, S. 5.Google Scholar
  210. 736.
    Bei Austin ist die Annahme plausibler als bei Griliches et al., da Patenterteilungen betrachtet werden. Durch eine Verbesserung automatisierter Datenbankangebote für Patentrecherchen ist der schnelle Zugriff auf Patentinformation in den letzten Jahren entscheidend verbessert worden. Trotzdem ist nicht davon auszugehen, daß eine Patenterteilung am gleichen Tag der Öffentlichkeit bekannt wird. So erscheinen z.B. Rechtsstandsdaten in PATDPA mit einer Verzögerung von neun Wochen, vgl. Schmoch, U., 1990a, S. 151. Gleichwohl wird in der Literatur zu „Event-Studies“ darauf verwiesen, daß der Nachweis eines signifikanten Einflusses die Existenz der Information belegt. Dabei ist ferner kritisch anzumerken, daß die Nachricht einer Patentanmeldung zu einer Überreaktion des Kapitalmarktes führen kann. Dieses sagt allerdings noch nichts über die Auswirkung auf die langfristige Entwicklung des Börsenkurses aus, der bereits nach einigen Tagen wieder sinken kann.Google Scholar
  211. 737.
    In einer anderen Studie kommt Austin zu dem Ergebnis, daß erteilte Patente, die in direktem Bezug zu Produkten stehen bzw. im Wall Street Journal veröffentlicht werden, einen stärkerer positiven Einfluß auf Veränderungen des Marktwertes ausüben als eine durchschnittliche Patenterteilung, vgl. Austin, D., 1993, S. 256–257.Google Scholar
  212. 738.
    Vgl. Narin, F. et al., 1987, S. 143–155.Google Scholar
  213. 739.
    Der finanzielle Erfolg eines Unternehmens wurde durch folgende Variablen gemessen: „net sales, net pre-tax profits, earnings per common share, dividends per common share, book value per common share und common equity“, vgl. Narin, F. et al., 1987, S. 151.Google Scholar
  214. 740.
    Vgl. Narin, F. et al., 1987, S. 148 und S. 15 l.Google Scholar
  215. 741.
    Narin, F. etal., 1987, S. 152.Google Scholar
  216. 742.
    Das Verhältnis von Patentzitaten zu Patenterteilungen ist als Zitierquote zur qualitativen Gewichtung globaler Patentaktivitäten definiert worden, vgl. Abschnitt 2.2.1.2.Google Scholar
  217. 743.
    Vgl. Abschnitt 2.2.2 und Abb. 2.3.Google Scholar
  218. 744.
    Aus diesen Gründen sind z.B. Arbeiten wie die von Chakrabarti und Chakrabarti/Halperin allein aus methodischen Gründen als sehr fragwürdig anzusehen.Google Scholar
  219. 745.
    Vgl. Branch, B., 1974, S. 999–1011 und auch die Diskussion der ähnlichen Problematik bei der Analyse zeitverzögerter Wirkungen von F&E-Aufwendungen auf nachfolgende Patentaktivitäten, vgl. Hall, B.H. et al., 1986, S. 275–276 und Abschnitt 3.3.1.Google Scholar
  220. 746.
    Vgl. Chakrabarti, A.K., Halperin, M.R., 1990, S. 183–190, Chakrabarti, A.K., 1990a, S. 48–52, Narin, F. et al., 1987, S. 143–155.Google Scholar
  221. 747.
    Vgl. Comanor, W.S., Scherer, F.M., 1969, S. 392–398, Scherer, F.M., 1965b, S. 290–297.Google Scholar
  222. 748.
    Um die veröffentlichten Patenterteilungen dem eigentlichen Ursprung der Invention zuordnen zu können, geht Branch von einem durchschnittlichen Zeitraum von vier Jahren zwischen beiden Ereignissen aus. Es ist bereits darauf hingewiesen worden, daß diese Annahme kritisch zu betrachten ist, und mögliche Abweichungen von dem unterstellten Zeitraum zu Änderungen des empirischen Befundes führen können, vgl. Branch, B., 1974, S. 999–1011. Die zeitliche Zuordnung der Patentdaten zum Entstehungszeitpunkt der Invention wird heutzutage durch die automatisierte Speicherung von Patentdaten und den damit verbundenen Möglichkeiten zu gezielten statistischen Auswertungen der Patentdaten ermöglicht, vgl. Abschnitt 4.3.2 und den Anhang des 4. Kapitels.Google Scholar
  223. 749.
    Vgl. Austin, D., 1995, S. 2–5, Griliches, Z. et al., 1991, S. 183–201.Google Scholar
  224. 750.
    Narin, F. et al., 1987, S. 152. Diese Vorgehensweise wurde von Trajtenberg verfolgt, der Patente durch die auf sie entfallenden Zitate gewichtet, vgl. Trajtenberg, M., 1990, S. 172–187.Google Scholar
  225. 751.
    Pavitt, K., 1988, S. 526.Google Scholar
  226. 752.
    Basberg, B.L., 1987, S. 138.Google Scholar
  227. 753.
    Griliches, Z., 1990, S. 1689.Google Scholar
  228. 754.
    Die hier formulierten Grundhypothesen sollen nur die grundsätzlichen Inhalte der zu untersuchenden Zusammenhänge verdeutlichen Die Formulierung von exakten Hypothesen über die mit Hilfe von statistischen Verfahren explizit zu testenden Wirkungszusammenhänge erfolgt im jeweiligen konkreten Anwendungsfall.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1996

Authors and Affiliations

  • Holger Ernst

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