Zusammenhang zwischen F&E, Patenten und Innovation: Stand der empirischen Patentforschung auf der Unternehmensebene
Zusammenfassung
Seit den grundlegenden Arbeiten von Schmookler in den 50er und 60er Jahren hat die Frage nach dem Stellenwert von Patenten in Innovationsprozessen breiten Raum in der empirischen Wirtschaftsforschung eingenommen.528 Der Zusammenhang zwischen F&E, Patenten und verschiedenen Indikatoren des Innovationserfolges ist auf unterschiedlichen Ebenen empirisch untersucht worden.529 Nach Pavitt lassen sich empirische Arbeiten mit Patenten auf der Ebene von Ländern, Industriesektoren, Technologien bzw. Unternehmen durchführen.530 Aufgrund der umfangreichen Anzahl empirischer Patentstudien und der inhaltlichen Schwerpunktsetzung der vorliegenden Arbeit werden in diesem Kapitel ausschließlich empirische Arbeiten vorgestellt, die den Zusammenhang zwischen F&E, Patenten und Innovationen auf der Unternehmensebene zum Gegenstand haben.531 Die Befunde dieser Arbeiten haben entscheidenden Einfluß auf die Aussagefähigkeit von Patentdaten für die in Abschnitt 2.2.2 vorgestellten Anwendungsfelder von Patentanalysen.
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Literatur
- 527.Schmookler, J., 1966, S. 56.Google Scholar
- 528.Eine ausführliche Zusammenfassung des Werkes von Schmookler findet sich in Schmookler, J., 1972. Einen umfassenden Überblick über den Stand der empirischen Patentforschung liefern die Übersichtsartikel von Basberg, B.L., 1987, S. 131–141, Griliches, Z., 1990, S. 1661–1707, Griliches, Z., 1989, S. 291–319, Pavitt, K., 1988, S. 509–536 und das Buch von Greif, S., Potkowik, G., 1990, S. 10–19.Google Scholar
- 529.Der Innovationserfolg kann durch verschiedene Indikatoren gemessen werden, vgl. Hauschildt, J., 1991, S. 467. In diesem Kapitel wird der allgemeine Begriff der Innovation stellvertretend fir einzelne Variablen des ökonomischen Erfolges verwendet, mit denen der Innovationserfolg in den empirischen Studien gemessen wird.Google Scholar
- 530.Vgl. Pavitt, K., 1988, S. 514–515.Google Scholar
- 531.An dieser Stelle sei auf einige bedeutende Patentstudien auf anderen Untersuchungsebenen verwiesen. Soete und Soete/Wyatt weisen anhand internationaler Vergleiche zwischen verschiedenen Industriesektoren einen positiven Zusammenhang zwischen internationalen Patentaktivitäten, F&E-Aufwendungen und Handelsströmen nach, vgl. Soete, L., 1987, S. 101–130, Soete, L., Wyatt, S., 1983, S. 31–54. Ähnliche Befunde stellen folgende Autoren fest: Archibugi, D., Moller, K., 1993, S. 99–112, Basberg, B.L., 1983, S. 227–237, Daniels, P., 1993, S. 207–241, Eto, H., Lee, J.H., 1993, S. 221–233, Pavitt, K., 1982, S. 33–51, Pavitt, K., 1980, S. 149–158, Pavitt, K., Soete, L., 1980, S. 38–66, Soffer, B., 1978, S. 34–37. Auf Basis dieser Befunde werden internationale technologische Stärken-Schwächen-Profile in ausgewählten Technologiefeldern erstellt, vgl. z.B. Chakrabarti, A.K., 1991, S. 78–84, Engelsman, E.C., Raan van, A.F.J., 1993, S. 113–136, Glismann, H.H., Horn, E.-J., 1988, S. 1169–1187, Patel, P., Pavitt, K., 1987, S. 59–85. In diesem Zusammenhang betonen Archibugi/Pianta, daß technologische Stärken-Schwächen-Profile für einzelne Länder eindeutiger durch Auslands- als durch Inlandsanmeldungen zu bewerten sind, da diese nicht durch eine Vielzahl „unwichtiger“, nationaler Patente verzerrt werden, vgl. Archibugi, D., Pianta, M., 1992, S. 84 und Abschnitt 2.2.1.2. Auf Industrieebene weisen Archibugi et al. und Scherer einen positiven Zusammenhang zwischen Patenterteilungen und F&E-Aufwendungen nach, vgl. Archibugi, D. et al., 1987, S. 135–150 und Scherer, F.M., 1984, S. 175–187. Auf aggregierter Ebene zeigt Greif für Deutschland einen positiven Zusammenhang zwischen industriellen F&E-Aufwendungen und Patentanmeldungen mit einer Zeitverzögerung von zwei Jahren, vgl. Greif, S., 1985, S. 190–195. Auf Industrieebene weisen Acs/Audretsch die Eignung von Patenten als Indikator von Innovationsaktivitäten nach. Dabei ergibt sich auch ein positiver Einfluß der F&E-Aufwendungen auf die Höhe der Patentaktivitäten, vgl. Acs, Z., Audretsch, D.B., 1989, S. 171–180. Auf Technologieebene ermitteln Schmoch et al. einen positiven Zusammenhang zwischen Patentaktivitäten und nachfolgenden Handelsveränderungen mit einer zeitlichen Verzögerung von durchschnittlich zwei bis drei Jahren, vgl. Schmoch, U. et al., 1988, S. 297–346.Google Scholar
- 532.Vgl. Brockhoff, K., 1994, S. 27–29. Der Innovationsprozeß im weiteren Sinne beinhaltet zusätzlich die Diffusion und Imitation der Innovation im engeren Sinne, vgl. Brockhoff, K., 1994, S. 30. Eine ausführliche Beschreibung der Sequenz von der Invention zur Innovation und die Auswirkungen auf wirtschaftliches Wachstum zeigt Maclaurien, W.R., 1953, S. 97–111.Google Scholar
- 533.Vgl. Schmookler, J., 1966, S. 8.Google Scholar
- 534.Vgl. Griliches, Z., 1990, S. 1670.Google Scholar
- 535.Griliches, Z., 1990, S. 1669.Google Scholar
- 536.Vgl. Basberg, B.L., 1987, S. 132, Schmoch, U. et al., 1988, S. 25.Google Scholar
- 537.Die Größe der Kreise in Abb. 3.1 ist willkürlich gewählt. Zu einer ähnlichen Darstellung, vgl. ebenfalls Dror, I., 1989, S. 243.Google Scholar
- 538.Vgl. Abschnitt 2.1.2.Google Scholar
- 539.Vgl. Abschnitt 2.1.2.Google Scholar
- 540.Vgl. Abschnitt 2.2.1.2.Google Scholar
- 541.Vgl. Pakes, A., Griliches, Z , 1984, S. 55.Google Scholar
- 542.Vgl. Brockhoff, K., 1994, S. 217–219, Pakes, A., Griliches, Z., 1984, S. 55–57.Google Scholar
- 543.Zu einer ausführlichen Darstellung der einzelnen Meßebenen, vgl. Brockhoff, K., 1994, S. 217–242.Google Scholar
- 544.Vgl. Griliches, Z., 1990, S. 1670, Abb. 3.1 und Abschnitt 3.2.Google Scholar
- 545.Vgl. Griliches, Z., 1990, S. 1671.Google Scholar
- 546.Vgl. Abschnitt 3.3.Google Scholar
- 547.Vgl. Griliches, Z., 1990, S. 1671 und Abb. 3.2.Google Scholar
- 548.Vgl. Scherer, F.M., 1965a, S. 1100. Die Vorstellung von diskontinuierlichen, weitgehend exogen auftretenden Neuerungen, die zur Entstehung neuer Märkte führen, geht auf die klassischen Arbeiten von Schumpeter zurück, vgl. Schumpeter, J.A., 1975, S. 137–140.Google Scholar
- 549.Vgl. Schmookler, J., 1966, S. 151–162, Schmookler, J., 1972, S. 70–84. Diese Thematik wird in den folgenden zwei Aufsätzen weiter vertieft: Schmookler, J., Brownlee, O., 1962, S. 165–176 und Griliches, Z., Schmookler, J., 1963, S. 725–729. Zu ähnlichen Befunden wie Schmookler kommt Sokoloff, der Patentaktivitäten während der frühen Zeit der Industrialisierung in den USA zwischen 1790 und 1846 untersuchte, vgl. Sokoloff, K.L., 1988, S. 813–850.Google Scholar
- 550.Schmookler, J., 1966, S. 162.Google Scholar
- 551.Vgl. Schmookler, J., Brownlee, O., 1962, S. 176.Google Scholar
- 552.Vgl. Scherer, F.M., 1965a, S. 1099–1100. Eine ausführliche Diskussion der „demand pull“- vs. „technology push“-Debatte liefert Walsh, V., 1984, S. 211–213.Google Scholar
- 553.Vgl. Achilladelis, B. et al., 1987, S. 175–212, Rosenberg, N., 1974, S. 90–108, Walsh, V., 1984, S. 211–234.Google Scholar
- 554.Vgl. Clark, J. et al., 1981, S. 308–322, Kleinknecht, A., Verspagen, B., 1990, S. 394, Scherer, F.M., 1982, S. 236–237, Stoneman, P., 1979, S. 400. In diesen Arbeiten findet der interessierte Leser eine ausführliche Diskussion dieser Thematik mit Verweisen auf zusätzliche Literaturquellen.Google Scholar
- 555.Vgl. Achilladelis, B., 1993, S. 279–308, Achilladelis, B. et al., 1990, S. 1–34 und der anhand von Abb. 2.13 diskutierte theoretische Entwicklung der Patentanmeldungen über den Diffusionsverlauf einer Technologie, vgl. Abschnitt 2.2.2.1.2.2Google Scholar
- 556.Vgl. Achilladelis, B. et al., 1990, S. 6.Google Scholar
- 557.Vgl. Achilladelis, B. et al., 1990, S. 9. Eindrittel bzw. Zweidrittel der Patentanmeldungen entstanden dabei vor bzw. nach der Einführung einer radikalen Innovation.Google Scholar
- 558.Diese Basispatente, die von Achilladelis et al. als Schlüsselpatente bezeichnet werden, lassen sich anhand von Qualitätskennzahlen (z.B. Anzahl der Patentzitate) ermitteln, vgl. Achilladelis, B. et al., 1990, S. 6 und Abschnitt 2.2.1.2.Google Scholar
- 559.Stoneman, P., 1979, S. 400.Google Scholar
- 560.In dieser Form argumentiert ebenfalls Walsh, V., 1984, S. 215. Vgl. dazu auch die Abschnitte 2.2.2.1.2.2 und 9.3.5.Google Scholar
- 561.Vgl. Abb. 3.1.Google Scholar
- 562.Die im folgenden präsentierten Arbeiten von Wyatt et al., Levin et al. und Mansfield zählen zu den anerkannten Befragungen zum Patentierverhalten, auf die in der Literatur häufig verwiesen wird. Die Studie des EPA wird vorgestellt, da es sich bei dieser Studie um die umfangreichste und aktuellste Befragung handelt. Des weiteren besteht das Sample der EPA-Studie aus KMUs, wodurch ein Vergleich zwischen den Befunden der Studie und den empirischen Befunden dieser Arbeit möglich wird, da das Sample dieser Arbeit ebenfalls zum großen Teil aus KMUs besteht. Ferner erhebt die EPA-Studie Daten von europäischen, amerikanischen und japanischen KMUs. Dies ermöglicht einen internationalen Vergleich der Antworten und ergänzt die internationale Studie von MNUs von Wyatt et al. Die Studie von Tager wird präsentiert, da dies eine aktuelle und umfangreiche Untersuchung für Deutschland ist. Auch hier kann somit ein Vergleich mit den Befunden dieser Arbeit angestellt werden. Aus den z.T. sehr detaillierten und umfangreichen Studien werden ausschließlich die Befunde dargestellt, die für die Zielsetzung dieses Abschnittes von Bedeutung sind.Google Scholar
- 563.Vgl. Wyatt, S. et al., 1985, S. 196–212.Google Scholar
- 564.Vgl. Wyatt, S. et al., 1985, S. 199.Google Scholar
- 565.Vgl. Wyatt, S. et al., 1985, S. 200.Google Scholar
- 566.Vgl. Wyatt, S. et al., 1985, S. 203.Google Scholar
- 567.Vgl. Wyatt, S. et al., 1985, S. 205. Einige Felder der Tabelle 3.2 werden hervorgehoben, da dort internationale und branchenbezogene Unterschiede in den Patentpolitiken hervortreten, welche im Text näher erläutert werden.Google Scholar
- 568.Die vergleichsweise hohe Bedeutung des Patentschutzes für japanische MNUs kommt zusätzlich dadurch zum Ausdruck, daß dort deutlich mehr Personen in den Prozeß einer Patentanmeldung involviert sind. Im Durchschnitt sind 7,45 Mitarbeiter bezogen auf einen Umsatz in Höhe von US$ 1 Mrd. mit der Betreuung von Patentangelegenheiten in den Unternehmen beschäftigt. Für Japan beträgt der entsprechende Wert 15, vgl. Wyatt, S. et al., 1985, S. 207.Google Scholar
- 569.Amerikanische Unternehmen erkennen zunehmend die Bedeutung der Lizenzierung, um die finanziellen Möglichkeiten ihres Patent-Portefeuilles voll ausschöpfen zu können, vgl. Alster, N., 1988, S. 69–72 und Abschnitt 2.2.2.4.Google Scholar
- 570.Die hohe Bedeutung des Patentschutzes für MNUs aus der pharmazeutischen Industrie wird ebenfalls dadurch deutlich, daß dort 20,64 Mitarbeiter bezogen auf einen Umsatz in Höhe von US$ 1 Mrd. mit der Betreuung von Patentangelegenheiten in den Unternehmen beschäftigt sind, vgl. Wyatt, S. et al., 1985, S. 207.Google Scholar
- 571.In den Abschnitten 2.2.1.1 und 2.2.1.2 ist bereits auf die hohe Patentaktivität japanischer Unternehmen und die daraus resultierende Notwendigkeit der Einbeziehung von Qualitätskennzahlen hingewiesen worden.Google Scholar
- 572.Vgl. Mansfield, E., 1986, S. 173–180 und insb. S. 173.Google Scholar
- 573.Die erste Prozentzahl bezieht sich auf den Anteil nicht realisierter Entwicklungen und die zweite Prozentzahl auf den Anteil nicht eingeführter Innovationen.Google Scholar
- 574.Vgl. Mansfield, E., 1986, S. 175.Google Scholar
- 575.Vgl. Mansfield, E. et al., 1981, S. 907–918.Google Scholar
- 576.Vgl. Mansfield, E. et al., 1981, S. 915. Mansfield et al. berechneten, daß der Anteil von Innovationen, der ohne Patentschutz nicht realisiert worden wäre, einem Anteil von nicht durchgeführten F&E-Investitionen von ca. 36% an den gesamten F&E-Aufwendungen entspricht, vgl. Mansfield, E. et al., 1981, S. 915. Grefermann et al. kommen in einer Analyse von 1.239 deutschen Patenten zu einem ähnlichen Resultat. Nach ihren Angaben liegt der Prozentsatz der ohne Patentschutz nicht realisierten Erfindungen im Durchschnitt bei 21%. Für die die chemischen Industrie liegt der Anteil mit 36% deutlich darüber, vgl. Grefermann, K. et al., 1974, S. 50.Google Scholar
- 577.Vgl. Mansfield, E., 1986, S. 175, Mansfield, E. et al., 1981, S. 916.Google Scholar
- 578.Vgl. Abschnitt 2.1.2.Google Scholar
- 579.Vgl. Mansfield, E., 1986, S. 176–177.Google Scholar
- 580.Vgl. Mansfield, E., 1986, S. 177 und Abschnitt 3.3.1.Google Scholar
- 581.Vgl. Mansfield, E., 1986, S. 178–179.Google Scholar
- 582.Vgl. Levin, R.C. et al., 1987, S. 783–820.Google Scholar
- 583.Vgl. Levin, R.C. et al., 1987, S. 794 und Abschnitt 2.1.2.Google Scholar
- 584.Vgl. Levin, R.C. et al., 1987, S. 797.Google Scholar
- 585.Die Mittelwerte der Antworten auf einer siebenstufigen Skala (1 = Wirksamkeit überhaupt nicht eingeschränkt, 7 = Wirksamkeit stark eingeschränkt) sind in Klammern jeweils beigefügt.Google Scholar
- 586.Franke weist darauf hin, daß diese Einschätzung vermutlich aus rechtlichen Problemen der Durchsetzung des Patentschutzes in den USA erfolgte, vgl. Franke, J.F., 1993, S. 314.Google Scholar
- 587.In Abschnitt 2.1.2 ist bereits auf die Problematik des Schutzes von Ergebnissen der Grundlagenforschung hingewiesen worden. Ein weiteres bedeutendes Beispiel ist die mangelnde Patentfähigkeit von Computersoftware, vgl. § 1 Abs. 2 (3) PatG in Benkard, G., 1988, S. 1.Google Scholar
- 588.Vgl. Levin, R.C. et al., 1987, S. 802 – 805.Google Scholar
- 589.Vgl. o.V., 1995a, S. 102. Insgesamt wurden Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl zwischen eins und 1000 befragt, welche in vier Klassen (1–19, 20–99, 100–499, 500–1000) eingeteilt wurden.Google Scholar
- 590.Vgl. EPA, 1994 und die Zusammenfassung wesentlicher Befunde in o.V., 1995a, S. 100–105. Als Grundgesamtheit der Studie wurden 170.000 KMUs aus den Mitgliedsstaaten der EU identifiziert, die F&E betreiben und damit als potentielle Patentanmelder in Frage kamen. Ein Drittel dieser Unternehmen hat bereits vom europäischen Patent Gebrauch gemacht, d.h. zwei Drittel der Unternehmen betreiben F&E und melden keine Patente an. Der Anteil der Patentanmelder variiert mit der Unternehmensgröße. Bei Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl zwischen eins und 100 melden ca. 30% der Unternehmen Patente an, während 59% der Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten Patente anmelden, vgl. o.V., 1995a, S. 103. Von den Nicht-Anmeldern gaben ca. 60% an, den Patentschutz nur dem Namen nach zu kennen, vgl. EPA, 1994, S. 125. Es ist zu vermuten, daß dieses Informationsdefizit ein wesentlicher Grund für die Nicht-Inanspruchnahme des Patentschutzes ist. In diesem Zusammenhang kommt die Studie zu dem Befund, daß Patentanmelder durchschnittlich mehr Mittel für F&E aufwenden als Nicht-Patentanmelder, vgl. o.V., 1995a, S. 103.Google Scholar
- 591.In der Studie waren Mehrfachnennungen möglich.Google Scholar
- 592.Aufgrund dieses Befundes ist die Aussage von Levin et al., daß der Patentschutz eher für Produkte in Anspruch genommen wird, etwas zu differenzieren, vgl. Abschnitt 2.1.2. Patentanmelder streben offensichtlich ebenfalls für Verfahren den Patentschutz an, sofern dieser erreichbar ist.Google Scholar
- 593.Vgl. EPA, 1994, S. 88–90.Google Scholar
- 594.Vgl. o.V., 1995a, S. 103Google Scholar
- 595.Vgl. EPA, 1994, S. 98 und Tab. 3.2.Google Scholar
- 596.Vgl. Abschnitt 2.1.2.Google Scholar
- 597.Vgl. Wyatt, S. et al., 1985, S. 199–200 und Tab. 3.2.Google Scholar
- 598.Vgl. EPA, 1994, S. 100–101.Google Scholar
- 599.Der Größeneffekt zeigt sich ferner dadurch, daß der Patentbesitz mit zunehmender Unternehmensgröße ansteigt, vgl. EPA, 1994, S. 115. Es bestätigen sich somit die in diesem Abschnitt bereits diskutierten Befunde von Mansfield, vgl. Mansfield, E., 1986, S. 177.Google Scholar
- 600.Vgl. dazu die Befunde der in diesem Abschnitt bereits dargestellten Studie von Wyatt et al., in der für europäische im Vergleich zu japanischen Untemehmen ein sehr selektives Patentierverhalten beobachtet wurde, vgl. Wyatt, S. et al., 1985, S. 205 und Tab. 3.2.Google Scholar
- 601.Vgl. EPA, 1994, S. 106–109.Google Scholar
- 602.Vgl. EPA, 1994, S. 116. An dieser Studie ist die sehr grobe Brancheneinteilung zu kritisieren. Die nur als durchschnittlich bezeichnete Patentierneigung im Maschinen- bzw. Fahrzeugbau verfälscht das Bild dahingehend, daß Befunde anderer Befragungen auf eine hohe Patentiemeigung im Maschinenbau hindeuten, und für den Fahrzeugbau dagegen eine sehr niedrige Patentierneigung festgestellt wird, vgl. Mansfield, E., 1986, S. 175 und S. 177, Wyatt, S. et al., 1985, S. 200.Google Scholar
- 603.Dieses Resultat entspricht den Befunden der in diesem Abschnitt dargestellten Studie von Wyatt et al., vgl. Wyatt, S. et al., 1985, S. 205.Google Scholar
- 604.Vgl. EPA, 1994, S. 117–119. Zum gleichen Resultat kam bereits Schmookler, vgl. Schmookler, J., 1966, S. 49.Google Scholar
- 605.Vgl. dazu auch Grefermann, K. et al., 1974, S. 79.Google Scholar
- 606.Vgl. Tager, U.C., 1989a, S. 14–26, Täger, U.C., 1989b.Google Scholar
- 607.Vgl. Täger, U.C., 1989a, S. 20, Täger, U.C., 1989b, S. 113–131. Es waren Mehrfachnennungen möglich.Google Scholar
- 608.Vgl. Täger, U.C., 1989b, S. 73–79 und Abschnitt 2.1.2 zur Bedeutung von Geheimhaltung als Schutzinstrument.Google Scholar
- 609.Vgl. Täger, U.C., 1989b, S. 134–142 und insb. S. 135. Es waren Mehrfachnennungen möglich.Google Scholar
- 610.Vgl. Täger, U.C., 1989b, S. 142 und Abschnitt 2.1.2.Google Scholar
- 611.Vgl. Täger, U.C., 1989a, S. 17. 25% der Patentanmelder gaben an, daß ihre zum Patent angemeldeten Erfindungen das Technikgebiet des Maschinenbaus berühren, vgl. Täger, U.C., 1989b, S. 41–42.Google Scholar
- 612.Vgl. Täger, U.C., 1989a, S. 21, Täger, U.C., 1989b, S. 44–45. Mit der Unternehmensgröße nimmt auch der Organisationsgrad der Behandlung von Patentangelegenheiten zu, vgl. Täger, U.C., 1989b, S. 46–51.Google Scholar
- 613.Vgl. Täger, U.C., 1989b, S. 89–90. Unternehmen mit einem Bestand von mehr als 100 Patenten weisen einen durchschnittlichen Nutzungsgrad der Patente von weniger als 50% auf, vgl. Täger, U.C., 1989b, S. 90.Google Scholar
- 614.Täger, U.C., 1989a, S. 22. Es bestätigen sich somit die Befunde der Studie des EPA, vgl. EPA, 1994, S. 117–119. Nach Zellentin wird die wirtschaftliche Bedeutung des Patenbestandes für kleinere Unternehmen ferner dadurch deutlich, daß die Firmenleitung in Patentangelegenheiten kontinuierlich involviert ist, vgl. Zellentin, R., 1989, S. 359.Google Scholar
- 615.Vgl. Schewe. G.. 1993, S. 346–360.Google Scholar
- 616.Vgl. Schewe, G., 1993, S. 355.Google Scholar
- 617.Vgl. Schewe, G., 1993, S. 357.Google Scholar
- 618.Oft führt auch erst die Imitation einer Technologie zu deren Durchbruch am Markt, wovon auch der ursprünglich innovative Patentanmelder profitiert, vgl. Abschnitt 3.1. Die Imitation kann aus strategischen Gesichtspunkten auch vom Innovator beabsichtigt sein und durch eine aktive Lizenzpolitik herbeigeführt werden. Der Patentschutz ermöglicht diese Lizenzpolitik und die weitgehende Kontrolle über die jeweilige Technologie, vgl. Tager, U.C., 1990a, S. 6, Lipscomb, R.F., 1986, S. 92, Abschnitt 2.2.2.4 und das in Kanitel 1 erwähnte Reisniel der Kiekfrt AGGoogle Scholar
- 619.Vgl. Abschnitt 2.1.2.Google Scholar
- 620.Vgl. Levin, R.C. et al., 1987, S. 783–820, Mansfield. E. et al., 1981, S 907–918Google Scholar
- 621.Vgl. Mansfield, E. et al., 1981, S. 913.Google Scholar
- 622.Vgl. Mansfield, E. et al., 1981, S. 916.Google Scholar
- 623.Vgl. Levin, R.C. et al., 1987, S. 809.Google Scholar
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- 626.Vgl. Mansfield, E., 1985, S. 219–221.Google Scholar
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- 628.Vgl. Levin, R.C. et al., 1987, S. 803, EPA, 1994, S. 109. Diese Einschätzung wird ferner von Tager bestätigt, der für die Elektrotechnik bzw. den Maschinenbau in Deutschland ermittelt, daß nur 9% der befragten Unternehmen eine zu frühe Offenlegung der Patentschriften beklagen und daher auf eine Patentanmeldung verzichten, vgl. Täger, U.C., 1984, S. 237.Google Scholar
- 629.Vgl. EPA, 1994, S. 88–90, Täger, U.C., 1989b, S. 73–79, Wyatt, S. et al., 1985, S. 200.Google Scholar
- 630.Vgl. Büchel, K.F., 1981, S. 86.Google Scholar
- 631.So ist beispielsweise in Deutschland seit 1957 im sogenannten Arbeitnehmererfindergesetz (ANErfG) eine gesetzlich geregelte Vergütungspflicht für Diensterfindungen vorgesehen. Zu den Wirkungen des ANErfG in der betrieblichen Praxis, vgl. Leptien, C, 1995a, S. 222–224 und Täger, U.C., 1989a, S. 18. In diesem Zusammenhang ist auf einer Arbeit von Shane hinzuweisen, in der die Auswirkung kultureller Unterschiede auf die Patentierneigung untersucht wird. Danach weisen individualistische und hierarchiefreie Gesellschaften eine höherer Patentaktivität auf, vgl. Shane, S.A., 1992, S. 29–46.Google Scholar
- 632.Vgl. Abschnitt 2.2.1.1 zum Ausmaß japanischer Patentanmeldungen.Google Scholar
- 633.Scherer zeigt, daß die Patentierneigung sowohl von der Konzentration innerhalb von Industrien bzw. dem Anteil staatlicher F&E-Förderung tendenziell negativ beeinflußt wird. Da beide Aspekte in der Regel branchenspezifisch auftreten, werden sie in Abb. 3.3 unter dem Brancheneinfluß mit erfaßt, vgl. Scherer, F.M., 1983, S. 127.Google Scholar
- 634.Vgl. Basberg, B.L., 1987, S. 135.Google Scholar
- 635.Vgl. Gerpott, T.J. et al., 1986, S. 292, Narin, F.M., Breitzman, A., 1995, S. 519, Scherer, F.M., 1983, S. 116–120. Scherer zeigt, daß der Grad der Diversifikation einen positiven Einfluß auf die Patentiemeigung hat, vgl. Scherer, F.M., 1983, S. 127. Darin spiegelt sich vermutlich der Größeneffekt wider.Google Scholar
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- 637.Vgl. Kapitel 1.Google Scholar
- 638.Vgl. Franke, J.F., 1993, S. 308.Google Scholar
- 639.In den USA sind einige Gerichte speziell für Patentklagen ausgewählt worden. Ein Gericht in St. Louis z.B. hat zwischen 1953 und 1977 nur in 8,6% der Fälle zu Gunsten des Patentinhabers entschieden und das Patent aufrechterhalten. Das Gericht wurde daher als „graveyard of patents“ bezeichnet, vgl. Perry, N.J., 1986, S. 74. Diese Problematik wurde bereits in der in diesem Abschnitt vorgestellten Studie von Levin et al. als wichtige Einschränkung des Patentschutzes in den USA angesehen, vgl. Levin, R.C. et al., 1987, S. 802–805.Google Scholar
- 640.Vgl. Alster, N., 1988, S. 71, Dwyer, P., 1989, S. 81, Perry, N.J., 1986, S. 73–74, Shapiro, A.R., 1990, S. 38–39 und Abschnitt 2.2.2.5.Google Scholar
- 641.Vgl. Mansfield, E., 1986, S. 177 und S. 178, Täger, U.C., 1989a, S. 20–21, Wyatt, S. et al., 1985, S. 200.Google Scholar
- 642.Vgl. Mansfield, E., 1986, S. 176.Google Scholar
- 643.Mansfield, E., 1986, S. 176.Google Scholar
- 644.Vgl. Abschnitt 3.1.Google Scholar
- 645.Vgl. Griliches, Z., 1990, S. 1673–1677. Als klassische Arbeiten auf diesem Gebiet sind die Studien von Schmookler und Scherer zu nennen, die einen positiven Zusammenhang zwischen F&E-Aufwendungen und Patenten ermittelten und darüber hinaus Einflußgrößen auf die Patentiemeigung identifizierten, vgl. Scherer, F.M., 1965a, S. 1097–1125, Schmookler, J., 1966, S. 32–35 und S. 44–47.Google Scholar
- 646.Vgl. Scherer, F.M., 1983, S. 107–128.Google Scholar
- 647.Vgl. Scherer, F.M., 1983, S. 108. Die Annahme durchschnittlicher Zeitverzögerungen ist problematisch, da Branchen- bzw. Firmenunterschiede zu vermuten sind, vgl. z.B. Grefermann, K. et al., 1974, S. 34–37.Google Scholar
- 648.Vgl. Abschnitt 3.2.Google Scholar
- 649.Vgl. Scherer, F.M., 1983, S. 109–110. Die in der Automobilindustrie zu beobachtende niedrige Patentierneigung resultiert vermutlich daraus, daß ein großer Teil der F&E-Aufwendungen für den Bau und das Testen von Prototypen bzw. das Styling von Produkten verwandt wird, vgl. Scherer, F.M., 1983, S. 109. Griliches weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß das Verhältnis von Patenten zu F&E-Aufwendungen, was als Maß der Patentierneigung angesehen wird, nicht zwangsläufig etwas über die Effektivität des Patentschutzes in Branchen aussagen muß, vgl. Griliches, Z., 1990, S. 1678. So weist die pharmazeutische Industrie ein relativ niedriges Verhältnis von Patenten zu F&E-Aufwendungen auf (1,93 bei Scherer), obwohl in allen Befragungen zum Patentierverhalten die Effektivität des Patentschutzes für diese Industrie besonders betont wird. Offensichtlich bedarf die Entwicklung eines neuen pharmazeutischen Produktes eines wesentlich höheren F&E-Aufwandes als die Entwicklung eines neuen Produktes in anderen Branchen. Weiterhin ist zu vermuten, daß der Anteil nicht-patentfähiger Grundlagenforschung in der pharmazeutischen Industrie ebenfalls höher ist als in Industrien, in denen primär Entwicklung betrieben wird, vgl. Abschnitt 2.1.2. Interpretiert man die Patentierneigung analog zu Mansfield als den Anteil der Patentanmeldungen an den insgesamt patentfähigen Erfindungen, so weist die pharmazeutische Industrie wiederum eine hohe Patentierneigung auf, vgl. Mansfield, E., 1986, S. 175 und S. 177. Dieser Einwand ist bei der Interpretation des Verhältnisses von Patenten zu F&E-Aufwendungen als Maßstab der Patentierneigung zu beachten.Google Scholar
- 650.Vgl. Scherer, F.M., 1983, S. 111.Google Scholar
- 651.Vgl. Scherer, F.M., 1983, S. 113.Google Scholar
- 652.Scherer, F.M., 1983, S. 113.Google Scholar
- 653.Vgl. Scherer, F.M., 1983, S. 115.Google Scholar
- 654.Scherer, F.M., 1983, S. 126. Scherer zeigt weiterhin, daß sich die Exportorientierung und der Grad der Diversifikation positiv und die Konzentration bzw. der Anteil staatlicher F&E dagegen tendenziell negativ auf die Patentierneigung auswirken, vgl. Scherer, F.M., 1983, S. 127.Google Scholar
- 655.Vgl. Bound, J. et al., 1984, S. 21–54.Google Scholar
- 656.Vgl. Bound, J. et al., 1984, S. 38. Diese Annahme ist nicht unproblematisch, da einige Patente aus dem Jahr 1976 das Resultat zurückliegender F&E-Aktivitäten sind.Google Scholar
- 657.Vgl. Bound, J. et al., 1984, S. 40.Google Scholar
- 658.Vgl. Bound, J. et al., 1984, S. 28–29 und S. 39.Google Scholar
- 659.Vgl. Bound, J. et al., 1984, S. 41.Google Scholar
- 660.Vgl. Bound, J. et al., 1984, S. 47.Google Scholar
- 661.Vgl. Bound, J. et al., 1984, S. 48 und S. 51.Google Scholar
- 662.Vgl. Bound, J. et al., 1984, S. 51–52.Google Scholar
- 663.Vgl. Griliches, Z., 1990, S. 1676, Scherer, F.M., 1965a, S. 1105.Google Scholar
- 664.Vgl. Griliches, Z., 1990, S. 1677.Google Scholar
- 665.Vgl. Abschnitt 3.2.Google Scholar
- 666.Vgl. Brockhoff, K., 1994, S. 67.Google Scholar
- 667.Vgl. Scherer, F.M., 1965a, S. 1105.Google Scholar
- 668.Dieser Befund wird von anderen Arbeiten bestätigt, vgl. z.B. Chakrabarti, A.K., Halperin, M.R., 1990, S. 187–188. Audretsch/Acs zeigen ferner, daß mit zunehmender Untemehmensgröße die Anzahl der Innovationen rückläufig ist, vgl. Audretsch, D.B., Acs, Z.J., 1991, S. 744. Der Informationsdienst der deutschen Wirtschaft (IWD) stellt fest, daß kleine Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten ca. 27% der deutschen Patentanmeldungen tätigen, obwohl diese nur knapp ein Fünftel des deutschen F&E-Personals stellen. Große Unternehmen mit mehr als 10.000 Beschäftigen erreichen dagegen einen Anteil von 43% an den gesamten Patentanmeldungen und beschäftigen dabei mehr als die Hälfte aller F&E-Mitarbeiter, vgl. o.V., 1994a, S. 6–7.Google Scholar
- 669.Vgl. Hall, B.H. et al., 1986, S. 265–283, Pakes, A., Griliches, Z., 1984, S. 55–72. Eine ausführliche Beschreibung des Datensatzes und eine Zusammenfassung der wesentlichen Befunde finden sich in Griliches, Z. et al., 1986, S. 4–10. Eine ausführliche Beschreibung der methodischen Grundlagen beider empirischer Studien erfolgt in Hausman, J. et al., 1984, S. 909–935.Google Scholar
- 670.Die empirischen Befunde von Pakes/Griliches basieren auf einem Panel von 121 amerikanischen Unternehmen mit F&E- und Patentdaten über acht Perioden zwischen 1968 und 1975. Die Untersuchung von Hall et al. basiert auf einem Panel von 642 amerikanischen Unternehmen mit Patentdaten der Jahre 1975 bis 1979 und F&E-Daten der Jahre 1972 bis 1979. In beiden Arbeiten werden verschiedene „Lag-Strukturen“ zwischen F&E-Aufwendungen und nachfolgenden Patentanmeldungen einschließlich eines zeitgleichen Effektes getestet. Die Patenterteilungen am USPTO wurden nach dem Zeitpunkt der Patentanmeldung reklassifiziert, vgl. Hall, B.H. et al., 1986, S. 267, Pakes, A., Griliches, Z., 1984, S. 67. Aus diesem Grund wird in diesem Abschnitt von Patentanmeldungen gesprochen. Unterschiede in der Patentiemeigung von Unternehmen werden durch eine firmenspezifische Variable berücksichtigt, vgl. Griliches, Z. et al., 1986, S. 8. Man spricht in diesem Fall von einem „fixed-effect“-Modell der Panelanalyse. Zu Begriff und Formen einer Panelanalyse, vgl. ausführlich Abschnitt 8.2.Google Scholar
- 671.Vgl. Pakes, A., Griliches, Z., 1984, S. 62.Google Scholar
- 672.Vgl. Pakes, A., Griliches, Z., 1984, S. 64, Hall, B.H. et al., 1986, S. 281.Google Scholar
- 673.Griliches, Z. et al., 1986, S. 7.Google Scholar
- 674.Vgl. Pakes, A., Griliches, Z., 1984, S. 64, Hall, B.H. et al., 1986, S. 281.Google Scholar
- 675.Vgl. Griliches, Z., 1990, S. 1677.Google Scholar
- 676.Vgl. Griliches, Z. et al., 1986, S. 7 und Abschnitt 3.2.Google Scholar
- 677.Vgl. Griliches, Z. et al., 1986, S. 10.Google Scholar
- 678.Vgl. Griliches, Z., 1990, S. 1674 und S. 1677–1678, Hall, B.H. et al., 1986, S. 282.Google Scholar
- 679.Vgl. Hall, B.H. et al., 1986, S. 275–276. Dieser Aspekt ist ebenfalls für Studien beobachtbaren Patentierverhaltens zu beachten, die den Zusammenhang zwischen Patent- und Innovationsaktivitäten untersuchen, vgl. Abschnitt 3.3.2 und insb. Abschnitt 3.4.Google Scholar
- 680.Vgl. Griliches, Z., 1990, S. 1674.Google Scholar
- 681.Vgl. Hall, B.H. et al, 1986, S. 282, Griliches, Z., 1990, S. 1702.Google Scholar
- 682.Vgl. Brockhoff, K., 1993b, S. 184, Griliches, Z., 1990, S. 1702.Google Scholar
- 683.Vgl. Abschnitt 3.1.Google Scholar
- 684.Auf einige bedeutende Arbeiten, die den Zusammenhang zwischen Patentaktivitäten und nachfolgenden Innovationen für ausgewählte Industrien bzw. Technologie- oder Produktfelder nachweisen, soll an dieser Stelle verwiesen werden: Achilladelis, B., 1993, S. 279–308, Achilladelis, B. et al., 1990, S. 1–34, Achilladelis, B. et al., 1987, S. 175–212, Basberg, B.L., 1982, S. 163–171, Trajtenberg, M., 1990, S. 172–187, Walsh, V., 1984, S. 211–234.Google Scholar
- 685.Die vorgestellten Studien sind in den USA durchgeführt worden, so daß fast ausschließlich Patenterteilungen betrachtet worden sind.Google Scholar
- 686.Vgl. Abschnitt 2.2.1.2.Google Scholar
- 687.Vgl. Chakrabarti, A.K., Halperin, M.R., 1990, S. 183–190. KMUs wiesen 1986 einen Umsatz zwischen US $ 10 Mio. und US $ 200 Mio. auf. Bei großen Unternehmen betrug der Umsatz 1986 mindestens US $ 250 Mio.Google Scholar
- 688.Vgl. Chakrabarti, A.K., Halperin, M.R., 1990, S. 184.Google Scholar
- 689.Vgl. Abschnitt 3.2.Google Scholar
- 690.Vgl. Chakrabarti, A.K., Halperin, M.R., 1990, S. 186.Google Scholar
- 691.Vgl. die Abschnitte 3.2 und 3.3.1.Google Scholar
- 692.Vgl. Chakrabarti, A.K., 1990a, S. 48–52.Google Scholar
- 693.Vgl. Chakrabarti, A.K., 1990a, S. 48–19. Alle anderen Variablen wurden analog zur Studie von Chakrabarti/Halperin bestimmt, vgl. Chakrabarti, A.K., Halperin, M.R., 1990, S. 184.Google Scholar
- 694.Vgl. Chakrabarti, A.K., 1990a, S. 50.Google Scholar
- 695.Der Maschinenbau weist eine sehr heterogene Struktur von Unternehmen auf, vgl. Abschnitt 4.1. Aus anderen Patentstudien ist bereits bekannt, das wesentlich detailliertere Industrieabgrenzungen mit Hilfe von Dummy-Variablen vorgenommen worden sind, um branchenspezifische Einflüsse auf die Patentierneigung abbilden zu können, vgl. Abschnitt 3.3.1. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, daß Chakrabarti für den Maschinenbau einen positiven und statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen der Anzahl neuer Produkte und erteilten Patenten bzw. dem Umsatzwachstum feststellt. Allerdings ergibt sich kein Zusammenhang zwischen erteilten Patenten und dem Umsatzwachstum, vgl. Chakrabarti, A.K., 1990a, S. 50–51. Daher sind die Befunde mit großer Vorsicht zu betrachten.Google Scholar
- 696.Vgl. Scherer, F.M., 1965b, S. 290–297.Google Scholar
- 697.Scherer verweist dabei auf eine Studie, die zur damaligen Zeit eine durchschnittliche Zeitdauer zwischen Erfindung und Patentanmeldung von neun Monaten festgestellt hatte. Die durchschnittliche Zeitdauer zwischen Patentanmeldung und Patenterteilung von 3,5 Jahren ermittelte Scherer aus dem Mittelwert eines Zufallssamples von 111 Patenten, vgl. Scherer, F.M., 1965b, S. 290.Google Scholar
- 698.Scherer verweist dabei wiederum auf Studien, die ermittelt hatten, daß 90% der Erfindungen vor dem Zeitpunkt der Patenterteilung wirtschaftlich bereits genutzt wurden, vgl. Scherer, F.M., 1965b, S. 292.Google Scholar
- 699.Vgl. Scherer, F.M., 1965b, S. 290–292.Google Scholar
- 700.Vgl. Scherer, F.M., 1965b, S. 293.Google Scholar
- 701.Vgl. Scherer, F.M., 1965b, S. 293.Google Scholar
- 702.Vgl. Scherer, F.M., 1965b, S. 293.Google Scholar
- 703.Vgl. Scherer, F.M., 1965b, S. 294–295.Google Scholar
- 704.Scherer, F.M., 1965b, S. 297.Google Scholar
- 705.Vgl. Grefermann, K. et al., 1974, S. 35 und S. 68–69. Insbesondere in der pharmazeutischen Industrie kommt es durch staatliche Eingriffe zu einer erheblichen Verzögerung bis zur ersten wirtschaftlichen Nutzung von Erfindungen.Google Scholar
- 706.Schmoch et al. weisen darauf hin, daß die Erteilungszeit beim USPTO auch zwischen einzelnen Prüfungsabteilungen erheblich schwankt, vgl. Schmoch, U. et al., 1988, S. 33. Diese Problematik kommt ebenfalls dadurch zum Ausdruck, daß in dem von Scherer selbst erhobenen Sample von 111 Patenten die Standardabweichung für die durchschnittliche Erteilungsdauer von 3,5 Jahren bei 1,6 Jahren liegt, vgl. Scherer, F.M., 1965b, S. 290.Google Scholar
- 707.Vgl. Comanor, W.S., Scherer, F.M., 1969, S. 392–398.Google Scholar
- 708.Vgl. Comanor, W.S., Scherer, F.M., 1969, S. 394–395.Google Scholar
- 709.Vgl. Comanor, W.S., Scherer, F.M., 1969, S. 395–396.Google Scholar
- 710.Allerdings muß die Studie in diesem Punkt ungenau bleiben, da der Medianwert als Maß für die Lange der durchschnittlichen Zeitverzögerung verwandt wird, und somit zahlreiche Abweichungen von diesem Wert unberücksichtigt bleiben.Google Scholar
- 711.Vgl. Branch, B., 1974, S. 999–1011. Folgende Industrien wurden unterschieden: Chemie, elektrische Ausrüstungen, Papier, mechanische Ausrüstungen, Metall, Petroleum und Pharma, vgl. Branch, B., 1974, S. 1003.Google Scholar
- 712.Vgl. Branch, B., 1974, S. 1003–1004.Google Scholar
- 713.Vgl. Branch, B., 1974, S. 1004–1005. Branch führte eine „Distributed-Lag“-Analyse mit einer „Koyck-Transformation“ zur Berücksichtigung von „Lag-Strukturen“ durch. Zu den Einzelheiten des methodischen Vorgehens, vgl. Branch, B., 1974, S. 1005–1006.Google Scholar
- 714.Vgl. Branch, B., 1974, S. 1008–1009.Google Scholar
- 715.Die Ausnahme ist die pharmazeutische Industrie.Google Scholar
- 716.Vgl. dazu die Kritik an den Annahmen von Scherer, vgl. Scherer, F.M., 1965b, S. 290–292.Google Scholar
- 717.Ferner ist anzumerken, daß die Schätzung des Modells fur einzelne Industrien dazu führt, daß die Anzahl der Unternehmen für die jeweilige Industrie z.T. gering ist. Dieses kann zur Instabilität der Parameterschätzungen fhren, vgl. Branch, B., 1974, S. 1003.Google Scholar
- 718.Vgl. Pakes, A., 1984, S. 253–254. Um diese Vorstellung zu erläutern, sei auf folgendes Beispiel verwiesen. So berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vom 13.1.1995 darüber, daß dem Unternehmen Schering in den USA ein Patent für eine neues Medikament zur Behandlung Multipler Sklerose erteilt worden war. Diese Nachricht führte zu einem Anstieg des Börsenkurses. Der Kurs der Schering-Aktie stieg an einem Tag um 4,7%. Dieser Anstieg spiegelte die Erwartung der Marktteilnehmer wider, daß Schering das neue Medikament erfolgreich vermarkten, den Eintritt eines Wettbewerbers möglicherweise verhindern und somit in Zukunft höhere Erträge erwirtschaften kann, vgl. o.V., 1995d, S. 16.Google Scholar
- 719.Nach dieser Argumentation können nur unerwartete Patentaktivitäten einen Einfluß auf Änderungen des Marktwertes haben, denn die aufgrund vergangener Erfahrungen oder Informationen (z.B. Patente, F&E,) bereits erwarteten Patente sind in effizienten Kapitalmärkten im gegenwärtigen Marktwert bereits antizipiert, vgl. Griliches, Z., 1990, S. 1685 und Griliches, Z., 1981, S. 186.Google Scholar
- 720.Vgl. Griliches, Z. et al., 1991, S. 183–201. Weitere Arbeiten zu diesem Thema präsentieren Griliches, Z., 1981, S. 183–187, Pakes, A., 1985, S. 390–409. Eine zusammenfassende Darstellung der empirischen Studien und ihrer Befunde findet sich in Griliches, Z., 1990, S. 1682–1688, Griliches, Z. et al., 1986, S. 10–16, Pakes, A., 1984, S. 253–259.Google Scholar
- 721.Vgl. Griliches, Z., 1981, S. 184. Zum Begriff und Formen einer Panelanalyse vgl. ausführlich Abschnitt 8.2. Hier zeigt sich sehr anschaulich die Kontrolle nicht-beobachtbarer Variablen durch die Einbeziehung eines „fixed-effects“ in die Panelschätzung. Griliches et al. stellen signifikante Unterschiede der abhängigen Variablen fest, die eine größenabhängige Heteroskedastizität bedingt. Dieser Befund führt zur Einbeziehung einer firmenspezifischen Variable für alle Unternehmen. Da nicht alle den Marktwert eines Unternehmens beeinflussenden Variablen in das Schätzmodell eingehen, und diese mit der Höhe der Patentaktivität korreliert sein könnten, wählen Griliches et al. ein „fixed-effect“-Schätzmodell, vgl. Griliches, Z. et al., 1991, S. 198.Google Scholar
- 722.Vgl. Griliches, Z. et al., 1991, S. 198–199.Google Scholar
- 723.Vgl. Griliches, Z. et al., 1991, S. 199.Google Scholar
- 724.Vgl. Griliches, Z. et al., 1991, S. 199.Google Scholar
- 725.Vgl. Griliches, Z. et al., 1991, S. 200.Google Scholar
- 726.Vgl. Griliches, Z. et al., 1991, S. 200.Google Scholar
- 727.Vgl. Griliches, Z. et al., 1986, S. 12 und die Abschnitte 3.2 und 3.3.1.Google Scholar
- 728.Pakes, A., 1985, S. 407.Google Scholar
- 729.Vgl. Pakes, A., 1985, S. 406–407. 730Google Scholar
- 73.u Vgl. Griliches, Z. et al., 1991, S. 200, Griliches, Z. et al., 1986, S. 16.Google Scholar
- 731.Vgl. Austin, D., 1995, S. 2–5.Google Scholar
- 732.Vgl. Austin, D., 1995, S. 4.Google Scholar
- 733.Vgl. Austin, D., 1995, S. 5.Google Scholar
- 734.Vgl. Austin, D., 1995, S. 5.Google Scholar
- 735.Vgl. Austin, D., 1995, S. 5.Google Scholar
- 736.Bei Austin ist die Annahme plausibler als bei Griliches et al., da Patenterteilungen betrachtet werden. Durch eine Verbesserung automatisierter Datenbankangebote für Patentrecherchen ist der schnelle Zugriff auf Patentinformation in den letzten Jahren entscheidend verbessert worden. Trotzdem ist nicht davon auszugehen, daß eine Patenterteilung am gleichen Tag der Öffentlichkeit bekannt wird. So erscheinen z.B. Rechtsstandsdaten in PATDPA mit einer Verzögerung von neun Wochen, vgl. Schmoch, U., 1990a, S. 151. Gleichwohl wird in der Literatur zu „Event-Studies“ darauf verwiesen, daß der Nachweis eines signifikanten Einflusses die Existenz der Information belegt. Dabei ist ferner kritisch anzumerken, daß die Nachricht einer Patentanmeldung zu einer Überreaktion des Kapitalmarktes führen kann. Dieses sagt allerdings noch nichts über die Auswirkung auf die langfristige Entwicklung des Börsenkurses aus, der bereits nach einigen Tagen wieder sinken kann.Google Scholar
- 737.In einer anderen Studie kommt Austin zu dem Ergebnis, daß erteilte Patente, die in direktem Bezug zu Produkten stehen bzw. im Wall Street Journal veröffentlicht werden, einen stärkerer positiven Einfluß auf Veränderungen des Marktwertes ausüben als eine durchschnittliche Patenterteilung, vgl. Austin, D., 1993, S. 256–257.Google Scholar
- 738.Vgl. Narin, F. et al., 1987, S. 143–155.Google Scholar
- 739.Der finanzielle Erfolg eines Unternehmens wurde durch folgende Variablen gemessen: „net sales, net pre-tax profits, earnings per common share, dividends per common share, book value per common share und common equity“, vgl. Narin, F. et al., 1987, S. 151.Google Scholar
- 740.Vgl. Narin, F. et al., 1987, S. 148 und S. 15 l.Google Scholar
- 741.Narin, F. etal., 1987, S. 152.Google Scholar
- 742.Das Verhältnis von Patentzitaten zu Patenterteilungen ist als Zitierquote zur qualitativen Gewichtung globaler Patentaktivitäten definiert worden, vgl. Abschnitt 2.2.1.2.Google Scholar
- 743.Vgl. Abschnitt 2.2.2 und Abb. 2.3.Google Scholar
- 744.Aus diesen Gründen sind z.B. Arbeiten wie die von Chakrabarti und Chakrabarti/Halperin allein aus methodischen Gründen als sehr fragwürdig anzusehen.Google Scholar
- 745.Vgl. Branch, B., 1974, S. 999–1011 und auch die Diskussion der ähnlichen Problematik bei der Analyse zeitverzögerter Wirkungen von F&E-Aufwendungen auf nachfolgende Patentaktivitäten, vgl. Hall, B.H. et al., 1986, S. 275–276 und Abschnitt 3.3.1.Google Scholar
- 746.Vgl. Chakrabarti, A.K., Halperin, M.R., 1990, S. 183–190, Chakrabarti, A.K., 1990a, S. 48–52, Narin, F. et al., 1987, S. 143–155.Google Scholar
- 747.Vgl. Comanor, W.S., Scherer, F.M., 1969, S. 392–398, Scherer, F.M., 1965b, S. 290–297.Google Scholar
- 748.Um die veröffentlichten Patenterteilungen dem eigentlichen Ursprung der Invention zuordnen zu können, geht Branch von einem durchschnittlichen Zeitraum von vier Jahren zwischen beiden Ereignissen aus. Es ist bereits darauf hingewiesen worden, daß diese Annahme kritisch zu betrachten ist, und mögliche Abweichungen von dem unterstellten Zeitraum zu Änderungen des empirischen Befundes führen können, vgl. Branch, B., 1974, S. 999–1011. Die zeitliche Zuordnung der Patentdaten zum Entstehungszeitpunkt der Invention wird heutzutage durch die automatisierte Speicherung von Patentdaten und den damit verbundenen Möglichkeiten zu gezielten statistischen Auswertungen der Patentdaten ermöglicht, vgl. Abschnitt 4.3.2 und den Anhang des 4. Kapitels.Google Scholar
- 749.Vgl. Austin, D., 1995, S. 2–5, Griliches, Z. et al., 1991, S. 183–201.Google Scholar
- 750.Narin, F. et al., 1987, S. 152. Diese Vorgehensweise wurde von Trajtenberg verfolgt, der Patente durch die auf sie entfallenden Zitate gewichtet, vgl. Trajtenberg, M., 1990, S. 172–187.Google Scholar
- 751.Pavitt, K., 1988, S. 526.Google Scholar
- 752.Basberg, B.L., 1987, S. 138.Google Scholar
- 753.Griliches, Z., 1990, S. 1689.Google Scholar
- 754.Die hier formulierten Grundhypothesen sollen nur die grundsätzlichen Inhalte der zu untersuchenden Zusammenhänge verdeutlichen Die Formulierung von exakten Hypothesen über die mit Hilfe von statistischen Verfahren explizit zu testenden Wirkungszusammenhänge erfolgt im jeweiligen konkreten Anwendungsfall.Google Scholar