Generierung organisationalen Wissens durch Benchmarking

  • Peter Ulrich
Part of the Organisationales Lernen durch Benchmarking book series (MAU)

Zusammenfassung

Im folgenden sollen die Voraussetzungen einer erfolgreichen Wissensgenerierung durch Benchmarking und deren Einflußgrößen eingehender betrachtet werden. Zum einen ist dies die Informationsbereitschaft der Benchmarking-Partner, zum anderen die Anschlußfähigkeit fremder Erkenntnisse an eigene Wissensstrukturen und die Akzeptanz neu gewonnener Erkenntnisse in der eigenen Organisation. Insbesondere gilt es, die ökonomischen Bedingungen unter denen sich Organisationen bereit erklären, ihr Wissen auszutauschen, zu spezifizieren, da sie z. B. die Wahl zwischen unterschiedlichen Benchmarking-Arten beeinflussen. So ist beispielsweise zu vermuten, daß die Informationsbereitschaft interner Benchmarking-Partner größer ist als die von Wettbewerbern.

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Referenzen

  1. 1.
    Vgl. zu interner und externer Grenze interorganisationalen Lernens Prange et al. (1996), S. 13.Google Scholar
  2. 2.
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  3. 3.
    So läßt sich, ähnlich wie bei der Ermittlung des Informationsbedarfs, z. B. die Methode der kritischen Erfolgsfaktoren anwenden. Dabei werden in Interviews oder Workshops diejenigen Faktoren analysiert und geprüft, die für die Aufgabenerfüllung von entscheidender Bedeutung sind. Vgl. Picot et al. (1996), S. 107.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. Duncan / Weiss (1979), S. 86 sowie Güldenberg / Eschenbach (1996), S. 7, die darüber hinaus darauf verweisen, daß das Wissen in die bestehende Wissensbasis integrierbar sein muß. Dies vernachlässigt jedoch die Option des double-loop-learning, bei der es nicht zur Assimilation an sondern zur Akkomodation von Wissen kommt.Google Scholar
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    Vgl. dazu auch Staehle (1994), S. 865.Google Scholar
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    Vgl. Wilensky (1967), Scholl (1992) sowie den Überblick zu aktorbezogenen, interaktionsbezogenen und wissensbasierten Informationspathologien bei Picot et al. (1996), S. 99ffGoogle Scholar
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  8. 8.
    Vgl. zu dictionary knowledge auch die Ausführungen in Abschnitt 2.3.1.1.Google Scholar
  9. 9.
    Vgl. hierzu die Ausführungen zur optimalen Analysetiefe in Abschnitt 3.2.4.Google Scholar
  10. 10.
    Empirische Erhebung bei ausgewählten Benchmarking-Anwendern 1996. Vgl. Anhang D. Bei den freien Antworten zu den Barrieren und Motoren des Benchmarking wurden sich wiederholende Antworten systematisiert und gruppiert. Die Angaben in Klammern geben die Häufigkeit der Nennungen zu den jeweiligen Kriterien in % an. Auf die „Barrieren” entfielen insgesamt 42, auf die „Motoren” 43 Nennungen.Google Scholar
  11. 11.
    Vgl. die in Anhang A angegebene Benchmarking-Literatur.Google Scholar
  12. 12.
    Vgl. Mansfield (1985), S. 222.Google Scholar
  13. 13.
    Während Schrader (1990), S. 19 Information in Anlehnung an Wittmann (1959), S. 14 als zweckorientiertes Wissen definiert, verwendet von Hippel in seinen Arbeiten unmittelbar den Begriff „Know-how”.Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. Schrader (1990), S. 33. Spieltheoretische Überlegungen zum Prisoner’s Dilemma eignen sich nach Schraders Auffassung weniger, um ein bestimmtes ökonomisches Austauschverhalten zu beschreiben und vorherzusagen. Allerdings können auf Basis dieses Ansatzes Transferstrategien, die nicht auf den ersten Blick offensichtlich sind, definiert werden. Insbesondere die von Axelrod (1984), S. 192ff. identifizierte Tit-for-Tat-Strategie (Wie du mir so ich dir), hat sich für ein Spiel mit mehreren Wiederholungen als günstig erwiesen. Vgl. zur Anwendung des Prisoner’s Dilemma auf den zwischenbetrieblichen Informationstransfer Schrader (1990), S. 25ff. und v. Hippel (1987) sowie zur Kritik am Prisoner’s Dilemma, wozu insbesondere asymmetrische Informationsbeziehungen, mangelnde Kenntnis der Struktur (Pay-Offs) des Spiels, nicht Berücksichtigung von Mischstrategien zählen, Schrader (1990), S. 29ffGoogle Scholar
  15. 15.
    Schrader (1990) orientiert sich diesbezüglich an der Definition von Coenenberg (1966), S. 138: „Informale Kommunikation ist mithin immer dann gegeben, wenn der Übermittlungsprozeß entweder in bezug auf den Kommunikationsweg oder in bezug auf den Kommunikationsinhalt oder in bezug auf beide der formalen Vorlage entbehrt.”Google Scholar
  16. 16.
    Vgl. hierzu ausführlich Schrader (1990), S. 35ffGoogle Scholar
  17. 17.
    „Der Wert einer Information für ein Unternehmen läßt sich formal anhand eines Vergleichs des Wertes des Unternehmens mit Information mit dem Wert des Unternehmens ohne Information bestimmen” Schrader (1990), S. 35. Diese formale Bestimmung des Informationswertes wird in der Praxis kaum durchzuführen sein, da Informationen möglicherweise in unterschiedlicher Form von den Unternehmen kapitalisiert werden und bei einem solchen Vergleich auch andere Einflußgrößen eine Rolle spielen. Von daher sind die Erwartungen der Beteiligten in bezug auf den Wert einer Information entscheidend. Vgl. zu einer ausführlichen, formalen Diskussion des Informationswerts Stöckigt (1981). Informationsstruktur kann in diesem Zusammenhang auch synonym zu Wissensbestand einer Organisation verwendet werden. Zu Informationsstruktur vgl. Albach (1969), Sp. 721ffGoogle Scholar
  18. 18.
    Vgl. Carter (1989), S. 158 und die Ausführungen in Abschnitt 2.4.2.Google Scholar
  19. 19.
    Carter (1989), S. 158.Google Scholar
  20. 20.
    Schott (1956), S. 20.Google Scholar
  21. 21.
    Vgl. Schrader(1990), S. 37.Google Scholar
  22. 22.
    Schrader (1990), S. 33, Schrader orientiert sich hier an v. Rosenstiel (1987), S. 339ffGoogle Scholar
  23. 23.
    Vgl. Schrader (1990), S. 90.Google Scholar
  24. 24.
    Wilson (1996), S. 36.Google Scholar
  25. 25.
    Schrader (1990), S. 54.Google Scholar
  26. 26.
    In Anlehnung an Schrader (1990), S. 113.Google Scholar
  27. 27.
    Zunehmende Wettbewerbsintensität führt zu einer Abnahme der Wahrscheinlichkeit eines Informationstransfers. Zur methodischen Herleitung dieser Hypothese vgl. Schrader (1990), S. 47; zum empirischen Nachweis vgl. Schrader (1990), S. 86ff Mit zunehmender Wettbewerbsnähe der Information (insbesondere Produktqualitätsbezug) nimmt die Wahrscheinlichkeit eines Informationstransfers ab. Zur methodischen Herleitung dieser Hypothese vgl. Schrader (1990), S. 45; zum empirischen Nachweis vgl. Schrader (1990), S. 92f Diese Hypothese wurde nur schwach bestätigt.Google Scholar
  28. 28.
    Zur methodischen Herleitung dieser Hypothese vgl. Schrader (1990), S. 43; zum empirischen Nachweis vgl. Schrader (1990), S.80fGoogle Scholar
  29. 29.
    Zur methodischen Herleitung dieser Hypothese vgl. Schrader (1990), S. 45f.; zum empirischen Nachweis vgl. Schrader (1990), S. 84f Die Hypothese bezieht sich auf die Zeitdauer des Know-how-Vorsprungs. Je kürzer der zeitliche Vorsprung, desto kleiner der Wertverlust bei einem freiwilligen Transfer der Information. Im Falle eigenständiger Know-how-Entwicklung konnte dieser Zusammenhang jedoch nicht bestätigt werden.Google Scholar
  30. 30.
    Zur methodischen Herleitung dieser Hypothese vgl. Schrader (1990), S. 53; zum empirischen Nachweis vgl. Schrader (1990), S. 102ffGoogle Scholar
  31. 31.
    Dieser Sachverhalt wird auch als Informationsparadoxon bezeichnet. Vgl. Arrow (1971), S. 152 und Williamson (1985), S. 260. Die beschriebene Problematik, daß Informationen ex ante nicht bewertet werden können, korrespondiert auch mit den in der Principal-Agent-Theorie beschriebenen „hidden characteristics”. Eine möglicherweise resultierende „adverse selection” würde sich negativ auf den Lernnutzen durch Benchmarking auswirken. Vgl. Picot et al. (1996), S. 47ff Die von Picot et al. beschriebenen Lösungsstrategien des „Signaling” oder „Screening” entsprechen den Handlungsweisen der meisten Unternehmen bei der Partnersuche und -auswahl. Im ersten Fall wird potentiellen Partnern signalisiert, daß das eigene Unternehmen über besondere Fähigkeiten verfügt (z. B. durch Awards). Im zweiten Fall werden entsprechende Vorabinformationen über potentielle Partner beschafft.Google Scholar
  32. 32.
    Vgl. Picot et al. (1996), S. 109.Google Scholar
  33. 33.
    So werden z. B. von der Zeitschrift „Chief Information Officer” immer wieder Hitlisten veröffentlicht. Vgl. z.B. Pastore (1995).Google Scholar
  34. 34.
    Vgl. Schrader (1990), S. 102.Google Scholar
  35. 35.
    „Opportunistisches Verhalten liegt dann vor, wenn sich Wirtschaftssubjekte nicht ausschließlich in ver-ständigungsorientierter Weise verhalten, sondern vielmehr häufig strategisch handeln, indem sie versuchen, ihre eigenen Interessen, gegebenenfalls auch zum Nachteil anderer und unter Mißachtung sozialer Normen, zu verwirklichen.” Picot et al. (1996), S. 43. Unter Bezugnahme auf die Principal-Agent-Theo-rie handelt es sich dabei um die Problematik der „hidden action”. Sind beide Partner an einer längerfristigen Zusammenarbeit interessiert, relativiert sich dieses Problem. Vgl. Picot et al. (1996), S. 49fGoogle Scholar
  36. 36.
    Vgl. v. Hippel (1987) sowie Schrader (1990), S. 27.Google Scholar
  37. 37.
    Vgl. Axelrod (1984).Google Scholar
  38. 38.
    Vgl. Picot et al. (1996), S. 103 sowie Axelrod (1984). Dies bestätigt sich auch in der Benchmarking-Praxis. Aus ihrer Benchmarking-Erfahrung bei Ericson Inc. berichten z. B. Beasley / Cook (1995), S. 56: „Benchmarking must be seen as a two-way street. You must be willing to be as open and honest with your partner as you wish them to be with you.”Google Scholar
  39. 39.
    Zur methodischen Herleitung dieser Hypothese vgl. Schrader (1990), S. 55; zum empirischen Nachweis vgl. Schrader (1990), S. 96f Alter beinhaltet dabei eine Kombination aus Anzahl und Intensität der Kontakte sowie Dauer der Beziehung.Google Scholar
  40. 40.
    Empirische Erhebung bei ausgewählten Benchmarking-Anwendern 1996. Vgl. Anhang D.Google Scholar
  41. 41.
    Vgl. v. Krogh / Ross (1996), S. 94ff., die Lernbereitschaft, Anschlußfähigkeit (applicability) und Partizipation als wesentliche Erfolgsfaktoren interorganisationalen Lernens charakterisieren. Vgl. zum Erfolgsbeitrag der Einbeziehung betroffener Mitarbeiter in den Benchmarking-Prozeß Kapitel 4.Google Scholar
  42. 42.
    Vgl. Camp (1994), S. 76.Google Scholar
  43. 43.
    Vgl. auch Karlöf / Östblom (1994), S. 110 sowie Bendell et al. (1993), S. 67.Google Scholar
  44. 44.
    Karlöf / Östblom (1994), S. 166.Google Scholar
  45. 45.
    Dies wurde auch bei den freien Antworten zu den Barrieren des Benchmarking offensichtlich. Einige der Befragten machten die mangelnde Vergleichbarkeit für das Scheitern von Projekten verantwortlich. Andere waren der Auffassung, daß es sich dabei nur um einen Vorwand handelt, Analyseergebnisse in Frage zu stellen.Google Scholar
  46. 46.
    Vgl. insbesondere Schnettler (1961), S. 30ffGoogle Scholar
  47. 47.
    Schnettler (1961), S. 6.Google Scholar
  48. 48.
    Vgl. Schnettler (1961), S. 6. Ein Teil der Arbeit von Schnettler widmet sich daher der Darstellung von Störungsfaktoren bei zwischenbetrieblichen Vergleichen, insbesondere: unterschiedlicher Beschäftigungsgrad, unterschiedliche Menge einheitlicher Leistungen, Preise der Verbrauchs- und Absatzgüter, Produktionstechnik, Belegschaftsstruktur, Produktionstiefe, Betriebsgröße, Standort, Unternehmensform und Finanzstruktur sowie unterschiedliches Produktionsprogramm. Vgl. Schnettler (1961), S. 31ffGoogle Scholar
  49. 49.
    Vgl. Karlöf / Östblom (1994), S. 166ff. Sie verweisen auf unterschiedliche Betriebsinhalte, Leistungsumfänge, Marktbedingungen, Kostensituationen und länderspezifische Unterschiede. Damit schränken sie die Vergleichbarkeit stärker ein, als dies z. B. Camp (1989) tut.Google Scholar
  50. 50.
    Schott (1956), S. 19f Schnettler griff diesen Punkt jedoch später auf und stellte treffend fest: „Wollte man alle diese Faktoren ausschalten, so hätte man damit alle Vergleichsbetriebe gleichgemacht, und es bliebe nichts mehr zu vergleichen.” Schnettler (1961), S. 31.Google Scholar
  51. 51.
    Vgl. Tucker et al. (1987), S. 8ffGoogle Scholar
  52. 52.
    Vgl. Camp (1994), S. 79f. Kempf / Siebert (1995), S. 125ff. schlagen die Bildung von Profilen mittels einer Beschreibung der zu vergleichenden Objekte mit klassifizierenden Merkmalsausprägungen vor. Diese Profile werden durch eine Clusteranalyse abhängig von der Benchmarking-Zielsetzung in Gruppen zusammengefaßt. Durch dieses sogenannte klassifizierende Benchmarking können Unternehmensgruppen mit gleichen Merkmalsausprägungen gebildet werden.Google Scholar
  53. 53.
    Vgl. zu formellen Störungsfaktoren ausführlich Schnettler (1961), S. 46ffGoogle Scholar
  54. 54.
    Vgl. Bauer (1994), S. 56.Google Scholar
  55. 55.
    Zu den verschiedenen Formen und Ausprägungen des Benchmarking vgl. auch Abschnitt 2.1.3 sowie Abbildung 4.Google Scholar
  56. 56.
    Aufgrund des begrenzten Stichprobenumfangs ist die Validität der empirische Befunde einzuschränken. Die Ergebnisse können daher lediglich als Indiz oder Tendenzaussage gewertet werden. Vgl. Anhang D.Google Scholar
  57. 57.
    Vgl. Pieske (1995), S. 64; Camp bezeichnet diesen Teilschritt des Benchmarking-Prozesses als einen der schwierigsten. Er empfiehlt daher eine systematische Auseinandersetzung mit potentiellen Untersuchungsgegenständen und die Bewertung dieser anhand von Auswahlkriterien. Vgl. Camp (1994), S. 51.Google Scholar
  58. 58.
    Boxwell (1994), S. 55fGoogle Scholar
  59. 59.
    So werden insbesondere die folgenden Kriterien zur Bewertung potentieller Untersuchungsgegenstände herangezogen: Einfluß auf die interne und externe Kundenzufriedenheit, Einfluß auf kritische Erfolgsfaktoren und strategische Bedeutung, Verbesserungspotentiale bezüglich Zeit, Kosten, Qualität und Produktivität, „Altprobleme”, „high cost areas”, Erreichung eines Wettbewerbsvorsprungs, Felder von Wettbewerbsnachteilen, Veränderungsbereitschaft. Vgl. insbesondere Camp (1994), S. 64; Bolon / Weber (1995), S. 12 sowie Pieske (1995), S. 66ffGoogle Scholar
  60. 60.
    Zur Abgrenzung von Effizienz („Do things right”) und Effektivität („Do the right things”) vgl. insbesondere Drucker (1993), S. 2 und Kappler / Rehkugler (1991), S. 77.Google Scholar
  61. 61.
    Karlöf / Östblom (1994) differenzieren die Leistungsverbesserung in bezug auf Kundennutzen und Produktivität (vgl. S. 5) und unterscheiden zudem eine operative von einer strategischen Leistungsfähigkeit (vgl. S. 13).Google Scholar
  62. 62.
    Ein systematischeres Vorgehen findet sich z. B. bei Pieske (1995), S. 73. In ähnlicher Weise wird im übrigen auch beim Prozeßmanagement oder Business Process Reengineering verfahren, wobei sich die Untersuchungsgegenstände ausschließlich auf Prozesse beziehen. Vgl. z. B. Nippa / Klemmer (1996), S. 173, die aus einer Bewertungsmatrix ein sogenanntes Selektions- und Fokussierungsportfolio ableiten, bei dem einerseits die Bedeutung, andererseits das erkannte Verbesserungspotential des Prozesses bewertet wird. Die Auswahl von Benchmarking-Objekten wird bei Pieske auf eine Bewertung von Kundenzufriedenheit und internem Verbesserungspotential reduziert. Daß Benchmarking in Abhängigkeit vom gewählten Untersuchungsgegenstand in unterschiedlich hohem Ausmaß Ressourcen bindet, wird nicht berücksichtigt. Aus diesem Grunde wird an dieser Stelle ein etwas verändertes Vorgehen bei der Auswahl von Benchmarking-Objekten präferiert.Google Scholar
  63. 63.
    Vgl. auch Pieske (1995), S. 71.Google Scholar
  64. 64.
    Eine ähnliche Vorgehensweise findet sich bei Pieske (1995), S. 73. Im Gegensatz zu Pieske werden hier jedoch andere Auswahlkriterien zugrundegelegt. So wird z. B. der Benchmarking-Aufwand indem er vom prognostizierten Verbesserungspotential abstrahiert wird, explizit bei der Auswahl von Objekten berücksichtigt. Da nach Auffassung des Verfassers der Aufwand je nach Objekt stark variieren kann, sollte er ausdrücklich bei der Auswahl berücksichtigt werden. Die Relevanz des Benchmarking-Aufwands betonen auch Picot / Schwartz (1997), S. 101.Google Scholar
  65. 65.
    Vgl. zur Darstellung des Shareholder Value-Konzepts Bischoff (1994), S. 83ff. sowie die dort aufgeführten Literaturhinweise, insbesondere Clarke et al. (1990); Rappaport (1986) und Miller / Modigliani (1961).Google Scholar
  66. 66.
    Vgl. Clayton / Luchs (1994), S. 54ff., die diesbezüglich ein Benchmarking auf einem „macro-level” und auf einem „micro-level” unterscheiden und empfehlen, von der strategischen Ebene beginnend sukzessive zur Analyse einzelner Praktiken zu gelangen.Google Scholar
  67. 67.
    Insbesondere Watson (1992) verweist ausdrücklich auf die Notwendigkeit, einen Zusammenhang zwischen Benchmarking und Unternehmensstrategie herzustellen. Durch die strategisch orientierte Auswahl von Untersuchungsgegenständen läßt sich dies gewährleisten. Der für dieses Vorgehen gewählte Begriff „strategisches Benchmarking” wird auch von anderen Autoren benutzt. Vgl. z. B. Jennings / Westafall (1992), S. 22ff. und Clayton / Luchs (1994), S. 62. „Strategisch” bedeutet, daß sich die Auswahl des Untersuchungsgegenstands an Wettbewerbsvorteilen, Kunden, Konkurrenten und Kernkompetenzen orientiert. Dies sollte jedoch die Regel darstellen und bedarf daher keiner eigenen Wortkreation.Google Scholar
  68. 68.
    Ein Überblick zu den Methoden und ihren Vor- bzw. Nachteilen bei der Bestimmung von Benchmarking-Objekten findet sich bei Pieske (1995), S. 85ffGoogle Scholar
  69. 69.
    Die Bedeutung von Kundenanalysen als Ergänzung zum Benchmarking wird auch von anderen Autoren hervorgehoben, Vgl. stellvertretend für andere z. B. Karlöf / Östblom (1994), S. 98ffGoogle Scholar
  70. 70.
    Vgl. Pieske (1995), S. 80.Google Scholar
  71. 71.
    Vgl. Nippa / Klemmer (1996), S. 173. Zusätzlich werden Kriterien wie Kundennutzen und Durchlaufzeit verwendet, ähnlich verfahren beispielsweise auch Bain & Company, Arthur D. Little, Hammer / Champy bei der Selektion von zu untersuchenden Prozessen. Vgl. Zeller (1996), S. 115f.; Kreuz (1995), S. 100; Hammer / Champy (1993), S. 122.Google Scholar
  72. 72.
    Vgl. Bauer (1994), S. 56.Google Scholar
  73. 73.
    Karlöf / Östblom (1994), S. 93 schlagen daher ein exploratives Vorgehen vor, bei dem sukzessive Untersuchungsgegenstände weiter detailliert werden.Google Scholar
  74. 74.
    Vgl. Pieske (1995), S.74fGoogle Scholar
  75. 75.
    Autoren wie Wildemann (1995), Wildemann (1995B) und Lamia (1995) fokussieren ihre Beiträge z. B. völlig auf das Prozeßbenchmarking.Google Scholar
  76. 76.
    Empirische Erhebung bei ausgewählten Benchmarking-Anwendern 1996. Vgl. Anhang D.Google Scholar
  77. 77.
    Vgl. zu dieser allgemeinen Kritik am Benchmarking Etzel (1995), S. 774.Google Scholar
  78. 78.
    Vgl. Karlöf / Östblom (1994), S. 72.Google Scholar
  79. 79.
    Vgl. Spendolini (1992), S. 88 sowie Rau (1996), S. 207ffGoogle Scholar
  80. 80.
    Vgl. Karlöf / Östblom (1994), S. 73.Google Scholar
  81. 81.
    Vgl. stellvertretend für andere Bogan / English (1994), S. 69, 110; Karlöf / Östblom (1994), S. 73; Zairi / Leonard (1994), S. 201; Patterson (1996), S. 49 sowie die Ausführungen in Kapitel 4.Google Scholar
  82. 82.
    Vgl. Boxwell (1994); S. 95, Camp (1994), S. 88; Karlöf u. Östblom (1994), S. 128f.; Kollmar / Niemeier (1994), S. 34; Pieske (1995), S. 61 und Kleinfeld (1996), S. 42.Google Scholar
  83. 83.
    Die Einzelwertungen der genannten individuellen Erfolgsfaktoren finden sich in Anhang D, Abbildung K. Zur Unterscheidung der aufgeführten individuellen Kompetenzen vgl. insbesondere Hesch (1997), S. 134 sowie die dort aufgeführte Literatur. Die Problemlösungskompetenz wird in der Regel unter die Methodenkompetenz und die Führungskompetenz unter soziale Kompetenz subsumiert. Hier wurde bewußt von dieser Vorgehensweise abgewichen, da, wie die Umfrageergebnisse bestätigen, beiden ein anderer Stellenwert eingeräumt wird. Unter Methodenkompetenz werden die Fähigkeiten im Umgang mit den in Abschnitt 2.3.1.1 aufgeführten Analysetools zusammengefaßt.Google Scholar
  84. 84.
    Vgl. Senge (1990) und Senge (1996).Google Scholar
  85. 85.
    Vgl. zur Schulung von individuellen Kompetenzen z. B. Diedrichs / Knof (1995), S. 184ffGoogle Scholar
  86. 86.
    Vgl. Shapansky (1995) und Baker (1994).Google Scholar
  87. 87.
    Empirische Erhebung bei ausgewählten Benchmarking-Anwendern 1996. Vgl. Anhang D.Google Scholar
  88. 88.
    Vgl. auch Bauer (1994), S. 56.Google Scholar
  89. 89.
    Vgl. v. Krogh / Ross (1996), S. 94. Es bietet sich an, von den Auswirkungen des Benchmarking betroffene Mitarbeiter in Lenkungsausschüsse oder Projektteams permanent bzw. fallweise einzubeziehen. Vgl. auch DeToro (1995), S. 61f. und Hanser (1996), S. 41.Google Scholar
  90. 90.
    Vgl. v. Krogh / Ross (1996), S. 187ffGoogle Scholar
  91. 91.
    Vgl. zu autopoietischen Systemen Kirsch / Knyphausen (1991), S. 75ffGoogle Scholar
  92. 92.
    So finden sich selbst in der Literatur zahlreiche Formen des „Benchmarking”, durch die organisationales Lernen nicht möglich ist. Vgl. z. B. die in Fußnote 73 auf Seite 26 aufgeführten Publikationen, bei denen Benchmarking weitestgehend auf Kennzahlen- oder Durchschnittsvergleiche ohne direkten Kontakt mit anderen Unternehmen beschränkt wird. Darüber hinaus existieren Beiträge, die sich nicht alleine auf die Beschreibung großangelegter empirischer Erhebungen beschränken, sondern explizit opportunistisches Verhalten propagieren. Stellvertretend für diese Auffassung steht das folgenden Zitat von Harkleroad (1992), S. 28. „The ultimate objective of competitive benchmarking is to obtain as much valuable information as possible while giving away as little as possible about your own strenghts and weaknesses.”Google Scholar
  93. 93.
    In Anlehnung an Pieske (1995), S. 264 und 266 sowie Karlöf / Östblom (1994), S. 73.Google Scholar
  94. 94.
    Vgl. Boxwell (1994), S. 62, der 3 bis 6 Teammitglieder sowie E&TAG (19), S. 3–2, die 5 bis 6 für optimal halten.Google Scholar
  95. 95.
    Vgl. Pieske (1995), S. 267.Google Scholar
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    Vgl. zu den einzelnen Phasen des Lernprozesses Benchmarking Abbildung 21.Google Scholar
  97. 97.
    Vgl. Camp (1989), der Benchmarking, als „search for industry best practices” definiert.Google Scholar
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    Bogan / English (1994), S. 122.Google Scholar
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    Vgl. Horváth / Herter (1992), S. 8.Google Scholar
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    Es handelt sich dabei um Tendenzaussagen, die sich — wie an Beispielen verdeutlicht werden soll — im Einzelfall durchaus anders darstellen können.Google Scholar
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    Vgl. Lasch et al. (1995), S. 6ff Die Prozentangaben in Klammer beziehen sich auf die Häufigkeit der Nennung: 100 Unternehmen wurden befragt. Die Rücklaufquote lag bei 51%. Funktionales ist hier gleichzusetzen mit branchenexternem Benchmarking.Google Scholar
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    Vgl. Lasch et al. (1995), S. 17f.Google Scholar
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    Dies zeigt eine Studie von Wildemann, bei der 71% der Unternehmen Wettbewerbsbenchmarking durchführten. Vgl. Wildemann (1995), S. 9, 40, 170; die Studie bezog sich auf 41 Unternehmen.Google Scholar
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    Bei einer Untersuchung von Zairi und Sinclair in Großbritannien, die auf die Verbreitung des Business Process Reengineering (BPR) und den Grad der Integration von Total Quality Management (TQM) und BPR zielte, wurden 125 Unternehmen schriftlich befragt (Rücklauf von 65 Fragebögen). Im Rahmen dieser Studie wurde die Verbreitung verschiedener Arten des Benchmarking untersucht. Im Gegensatz zu Deutschland wurde Competitive und Best Practice Benchmarking von lediglich 11 bzw. 15% der befragten britischen Unternehmen durchgeführt, internes Benchmarking hingegen von 40%, Vgl. Zairi / Sinclair (1995), S. 8, Mehrfachnennungen möglich.Google Scholar
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    Vgl. Bendell et al. (1993), S. 45 sowie Karlöf / Östblom (1994), S. 63.Google Scholar
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    Vgl. zu formaler Vergleichbarkeit die Ausführungen in Abschnitt 3.1.2.Google Scholar
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    Zur geringen Gefahr opportunistischen Verhaltens in informalen Netzwerken vgl. auch v. Hippel (1987), S. 300; Schrader (1990), S. 149f. sowie Schrader (1993), S. 6.Google Scholar
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    Vgl. hierzu Morwind (1995) und Kühne (1995). Weitere Beispiele eines wettbewerbsorientierten Benchmarking finden sich in Anhang C (mit W gekennzeichnete Studien).Google Scholar
  115. 115.
    Kühne (1995), S. 42.Google Scholar
  116. 116.
    Vgl. Kühne (1995), S. 46.Google Scholar
  117. 117.
    In Anlehnung an Morwind (1995), S. 35f. und Kühne (1995), S. 46.Google Scholar
  118. 118.
    Vgl. Morwind (1995), S. 35.Google Scholar
  119. 119.
    Rau (1996), S. 46fGoogle Scholar
  120. 120.
    Vgl. Abschnitt 3.2.1.Google Scholar
  121. 121.
    Vgl. Karlöf / Östblom (1994), S. 65.Google Scholar
  122. 122.
    Vgl. Rau (1996), S.47ffGoogle Scholar
  123. 123.
    Immerhin bezogen sich von den 161 in Anhang C aufgeführten Benchmarking-Partnerschaften 80, d. h. rund die Hälfte, auf branchenexterne Vergleichspartner. Neben einschlägigen Beispielen wie Rank Xerox und LL Bean und Pit-Stop, existieren demnach eine Reihe von anderen Beispielen, die sich auf eine Vielfalt unterschiedlicher Objekte beziehen.Google Scholar
  124. 124.
    Dementsprechend wird auf Basis von Unternehmens- und Umweltmerkmalen eine branchenunabhängige Gruppierung von ähnlichen Unternehmen durchgeführt. Auf diese Weise kann z. B. ein Vergleich zwischen einem Lebensmittelhersteller und einem Unternehmen der Elektronikbranche aufgrund übereinstimmender Merkmalsausprägungen durchgeführt werden. In beiden Fällen handelt es sich um kleine, empfindliche Teile, eine automatisierte Bestückung, große Stückzahlen und den Hygienebestimmungen der einen Branche stehen die Reinheitsbestimmungen der anderen gegenüber. Vgl. Mertins et al. (1994), S. 359f.; Kempf / Siebert (1995), S. 125ff Vgl. zum Konzept der Clusteranalyse Goronzy (1969), S. 42ff. sowie Specht (1983).Google Scholar
  125. 125.
    Empirische Erhebung bei ausgewählten Benchmarking-Anwendern 1996. Vgl. Anhang D.Google Scholar
  126. 126.
    Vgl. auch Camp (1994), S. 334, Fitzgerald (1996), S. 16–17, Herter (1992), S. 254.Google Scholar
  127. 127.
    Vgl. Elnathan / Kim (1995), S. 351fGoogle Scholar
  128. 128.
    Die Unsicherheit wird durch asymmetrische Informationsverteilung zwischen den Akteuren weiter verstärkt. Selbst durch intensive Informationsbeschaffung bzgl. der Güte anderer Unternehmen kann diese Unsicherheit nicht völlig ausgeräumt werden. Vgl. Elnathan / Kim (1995), S. 347; Picot et al. (1996), S. 43 sowie Abschnitt 3.1.1.Google Scholar
  129. 129.
    Dadurch wird Substituierbarkeit der Inputfaktoren, hier Erkenntnisse, die zu entsprechenden Outputs beitragen, unterstellt. Es handelt sich dabei um eine nicht verifizierte Annahme, da nicht davon ausgegangen werden kann, daß das Wissen verschiedener Unternehmen beliebig substituierbar ist. Vgl. zur ausführlichen Erklärung der und Kritik an der neoklassischen Produktionsfunktion z. B. Kern (1990), S. 29ff. und Kloock (1993), S. 292ffGoogle Scholar
  130. 130.
    Vgl. Elnathan / Kim (1995), S. 355.Google Scholar
  131. 131.
    Vgl. Zairi / Leonard (1994), S. 100 sowie Kleinfeld (1994), S. 21. Das International Benchmarking Clearinghouse kommt auf Basis einer Umfrage bei seinen Mitgliedsunternehmen hingegen zu dem Schluß, daß drei bis vier Partner optimal sind, was den Erkenntnissen des Autors stärker entspricht. Vgl. IBC (1992).Google Scholar
  132. 132.
    Empirische Erhebung bei ausgewählten Benchmarking-Anwendern 1996. Vgl. Anhang D.Google Scholar
  133. 133.
    Im Gegensatz dazu nehmen Elnathan / Kim (1995), S. 360 an, daß mit zunehmender Effizienz des Lernens, zunehmender Komplementarität des Wissens und geringeren marginalen Kosten des Benchmarking die Gruppengröße steigt. Es ist jedoch eher davon auszugehen, daß dadurch die Benchmarking-Aktivitäten zunehmen, diese sich jedoch in Abhängigkeit vom Untersuchungsgegenstand in einer sequentiellen zeitlichen Aufeinanderfolge häufen.Google Scholar
  134. 134.
    Vgl. Elnathan / Kim (1995), S. 359.Google Scholar
  135. 135.
    Vgl. E&TAG (1992), S. VI.Google Scholar
  136. 136.
    Vgl. zur Fundierung dessen Elnathan / Kim (1995), S. 357ffGoogle Scholar
  137. 137.
    Vgl. Pieske (1995), S.95ffGoogle Scholar
  138. 138.
    Vgl. Karlöf / Östblom (1994), S. 11 lfGoogle Scholar
  139. 139.
    Walleketal. (1991), S. A8.Google Scholar
  140. 140.
    Datenquellen im eigenen Unternehmen sind z. B. Planungsunterlagen, Berichtswesen, Controllingergebnisse, Dokumente der ISO-9000-Zertifizierung, Interne Meßsysteme (z. B. regelmäßige Kundenzufriedenheitsanalysen wie sie bei ABB im Rahmen des „Customer Focus”-Gedanken durchgeführt werden), betriebliche Kosten- und Leistungsrechnung. Vgl. Pieske (1995), S. 121 ff.Google Scholar
  141. 141.
    Zur Ursachenanalyse sowie zur Untersuchung des Informationsbedarfs bietet es sich an, einen Fragebogen zu entwerfen. Fehlt dieser, wird bei Direktkontakten Zeit eingebüßt sowie nicht zielgerichtet und unstrukturiert analysiert. Die Effektivität und Effizienz des Wissensaustauschs werden maßgeblich durch die Gestaltung des Fragebogens determiniert. Vgl. zur Erarbeitung eines Benchmarking-Fragebogens insbesondere Karlöf / Östblom (1994), S. 139ff.; Bolon / Weber (1995), S. 39ff. sowie Pieske (1995), S. 129ff. und S. 140ffGoogle Scholar
  142. 142.
    Vgl. Bauer (1994), S. 57.Google Scholar
  143. 143.
    Empirische Erhebung bei ausgewählten Benchmarking-Anwendern 1996. Vgl. Anhang D.Google Scholar
  144. 144.
    Benchmarking-Intermediäre können Unternehmensberatungen und Clearinghouses sein. Siehe zum Begriff „Intermediär” Picot et al. (1996), S. 319ff Diese Wissensintermediäre nutzen in verstärktem Maße das Internet als Informations- und Vermittlungsplattform. Ein tabellarischer Überblick, welche Anbieter, zu welchen Inhalten, an welcher Stelle im Internet Informationen bereitstellen, findet sich bei Österle / Muschter (1996), S. 326ff Neben Clearinghouses und Unternehmensberatungen bieten auch Forschungsinstitute und Universitäten Informationen zum Thema an.Google Scholar
  145. 145.
    Vgl. Herter (1994), S. 11 und 13 sowie Pieske (1995), S. 165.Google Scholar
  146. 146.
    Die in Abschnitt 2.3.2 dargestellten Benchmarking-Netzwerke müßten von daher um Benchmarking-In-termediäre ergänzt werden, die eigenständige Knotenpunkte darstellen.Google Scholar
  147. 147.
    Vgl. zu den Basis- und Zusatzdiensten der Clearinghouses Informationszentrum Benchmarking (IZB) und International Benchmarking Clearinghouse (IBC): http://www.izb.ipk.fhg.de; http://www.apqc.org. In der Abbildung wurden in Klammern beispielhaft die Kosten der Zusatzdienste des IBC aufgeführt.Google Scholar
  148. 148.
    Vgl. Altany (1992), S. 25; APQC (1993), S. 11; Ettorre (1993), S. 14f.; Ottenhouse (1994), S. 23ff. und Pieske(1995), S. 165f.Google Scholar
  149. 149.
  150. 150.
    Mertinsetal.(1995),S. 160.Google Scholar
  151. 151.
    Vgl. Pieske (1995), S. 165.Google Scholar
  152. 152.
    Stand Juli 1997.Google Scholar
  153. 153.
    Vgl. Boxwell (1994), S. 154f. und McCune (1994), S. 12.Google Scholar
  154. 154.
    Ottenhouse(1994), S. 25.Google Scholar
  155. 155.
    Vgl. http://www.apqc.org/services.html. Die Kosten hierfür sind mit 20.000,- US-Dollar und mehr angegeben.
  156. 156.
    Vgl. The Economist Intelligence Unit (1993), S. 7 und Watson (1993), S. 193.Google Scholar
  157. 157.
    Elnathan / Kim (1995), S. 352.Google Scholar
  158. 158.
    Vgl. Ottenhouse (1994), S. 23ff Die Kosten von maximal 6.500 US-Dollar stehen in keinem Verhältnis zu den Opportunitätskosten (Zeit) und den direkten Kosten für Datenbankzugriffe bei eigener Recherche.Google Scholar
  159. 159.
  160. 160.
  161. 161.
    Vgl. hierzu auch den klassifizierenden Ansatz des Informationszentrum Benchmarking, der in der in Fußnote 52 auf S. 116 aufgeführten Literatur ausführlicher beschrieben wird.Google Scholar
  162. 162.
    Vgl. Kempf / Siebert (1995), S. 125ff. sowie die Ausführungen in Abschnitt 3.2.3.1.2.Google Scholar
  163. 163.
    Siehe Anhang E.Google Scholar
  164. 164.
    Vgl. APQC (1993), S.93ffGoogle Scholar
  165. 165.
    Vgl. Spendolini (1992), S. 199, Balm (1992), S. 32f., APQC (1993), S. 5, Camp (1994), S. 130f. und The Economist Intelligence Unit (1993), S. 6fGoogle Scholar
  166. 166.
    Zu diesem Schluß kommt auch Etzel (1995), S. 773.Google Scholar
  167. 167.
    Vgl. Altany (1992), S. 25, Ottenhouse (1994), S. 23ff. und Kollmar / Niemeier (1994), S. 31.Google Scholar
  168. 168.
    Dies ist nicht der Fall, wenn z. B. ein internationaler Konzern ein internes Benchmarking seiner Tochtergesellschaften im Ausland durchführt.Google Scholar
  169. 169.
    Vgl. hierzu Karlöf / Östblom (1994), S. 75f., The Economist Intelligence Unit (1993), S. 6f. und Pieske (1995), S. 268f Dieser Sachverhalt bestätigte sich bei einer Umfrage, die 1991 vom International Benchmarking Clearinghouse bei 68 Unternehmen durchgeführt wurde. Vgl. APQC (1993), S. 88.Google Scholar
  170. 170.
    Empirische Erhebung bei ausgewählten Benchmarking-Anwendern 1996. Vgl. Anhang D.Google Scholar
  171. 171.
    Vgl. v. Hippel (1986) und Schrader (1990).Google Scholar
  172. 172.
    Vgl. Schrader (1990), S. 3 und S. 152.Google Scholar
  173. 173.
    Ausnahmen stellen die Arbeiten von v. Krogh / Ross (1996) und Levinson / Asahi (1995) dar. Erstere sprechen in diesem Zusammenhang von „applicability”, letztere von „absorbative capacity”.Google Scholar
  174. 174.
    Vgl. die Ausführungen in Abschnitt 2.2.3 und 2.4.2.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1998

Authors and Affiliations

  • Peter Ulrich

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