Das Modell und seine Einflußdimensionen
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Zusammenfassung
Die Einflußdimensionen des Modells werden in diesem Kapitel einzeln vorgestellt und zueinander in Beziehung gestellt.
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Referenzen
- 1.Vgl. Köhler (1977), Sp. 2708.Google Scholar
- 2.Vgl. z.B. Friedrichs (1980), S. 63ff.Google Scholar
- 3.Zur Formulierung und Prüfung von Hypothesen vgl. z.B. Friedrichs (1980), S. 106ff.Google Scholar
- 4.Beide Begriffe werden hier gleichgesetzt.Google Scholar
- 5.Die Integrationsproblematik in der Wissenschaft stellt sich als ein Problem der Verbindung und Zusammenfassung von bestehenden, voneinander abgegrenzten wissenschaftlichen Disziplinen mit anderen, meist inhaltlich problem- oder aspektorientiert anders abgegrenzten Wissenschaften dar. Vgl. z.B. Strehle (1978), S. 12f.Google Scholar
- 6.Zwar erkennen die meisten Wissenschaftler (z.B. Nystrom et al. (1989), S. 491;Vardi (1980)) die Notwendigkeit von Integrationsmodellen an. Kritik an ihnen wird aber auch geübt. Franke/Kühlmann (1986) stellen die Validität und Brauchbarkeit dieser Modelle in Frage. Sie kritisieren, daß innerhalb des Modells mit mehreren Maßstäben gemessen wird, eine Folge der Interdisziplinarität. Die Autorin stimmt dieser Kritik zu, das Problem stellt sich auch in der vorliegenden Arbeit. Dennoch kann darin keine Begründung dafür gesehen werden, interdisziplinäre Forschung ganz zu unterlassen. Sicherheit im Hinblick auf Validität einer Operationalisierung existiert so lange nicht, wie keine bewährte Theorie zur Verfügung steht. (Siehe dazu auch Müller-Bölling (1992), Sp. 1503). Die Indikatoren, die der Arbeit zugrunde gelegt werden, können daher nicht als gesichert gelten. Da die Arbeit expliktativen Charakter hat, kann sie sich dieser Kritik aussetzen.Google Scholar
- 7.Vgl. dazu z.B. Hill/Fehlbaum/Ulrich (1992), S. 405ff.Google Scholar
- 8.Ebenda, S. 434.Google Scholar
- 9.Vgl. z.B. Bleicher/Gomez (1990).Google Scholar
- 10.Boulding (1956, S. 200ff) hat neun Systemebenen bestimmt, wobei jedes höherstehende System die Merkmale der darunterliegenden Systeme mit einschließt. Im deutschsprachigen Raum wurde die Idee des Unternehmens als offenem System von Grochla (1983b) und der St. Gallener Schule (s. z.B. Bleicher, 1979) in die betriebswirtschaftliche Diskussion eingebracht.Google Scholar
- 11.Vgl. z.B. Scharfenkamp (1987).Google Scholar
- 12.Ackermann/Reber (1981), S. 28ff.Google Scholar
- 13.Mayer (1978), S. 3. Vgl. auch Weber et al (1993); Rosenstiel (1991).Google Scholar
- 14.Brewer et al. (1975), S. 228.Google Scholar
- 15.Vgl. z.B. Drumm (1992); Oechsler (1990); Marr/Stitzel (1979).Google Scholar
- 16.Titze (1992) bezeichnet das Personalmanagement als ‘Schmiermittel’ in der Aufbau- und Ablauforganisation, das in jedem Bereich und nicht nur in der Personalabteilung stattfindet. Vgl. auch Scott (1986), S. 29; Gaugier (1982), S. 280; Kossbiel (1978), Sp. 1247; Ulrich/Staerkle (1975), S. 101.Google Scholar
- 17.Kossbiel/Sprengler (1992), Sp. 1951; vgl. auch Kieser/Kubicek (1993); Kieser (1992); Grochla (1982).Google Scholar
- 18.Zur Differenzierung der Personalentscheidungen vgl. Kossbiel/Sprengler (1992), Sp. 1950. Sie grenzen Primärprobleme (Regelung der Personalbereitstellung) gegen Sekundärprobleme (Personalbeeinflussung) ab.Google Scholar
- 19.Z.B. Kossbiel/Sprengler (1992), Sp. 1951.Google Scholar
- 20.Vgl. Picot (1984), S. 98.Google Scholar
- 21.Vgl. dazu auch die Diskussion bei Evetts (1992); Gunz (1989a, b) und Giddens (1981)). Alle drei haben sich mit der Beziehung zwischen der ‘Struktur’ und der ‘Aktion’ befaßt. Sie betonten die gegenseitige Beeinflussung und Abhängigkeit der beiden Dimensionen.Google Scholar
- 22.Vgl. March/Simon (1958), S. 169f.Google Scholar
- 23.Vgl. Kap. C. 3. Dort wird die verhaltenspsychologische Perspektive beleuchtet.Google Scholar
- 24.Dies gilt zumindest für das Modell. In der Praxis sind gegenseitige Einflüsse nicht auszuschließen.Google Scholar
- 25.Vgl. dazu Kap. B.Google Scholar
- 26.Kellogg (1977), S. 21; ähnlich bei Benson/Thornton (1978), S. 34; Jackson/Vitberg (1987), S. 15.Google Scholar
- 27.Man kann mit Hilfe solcher Ordnungssysteme größere Freiheit erreichen, wenn man sie versteht und als Hilfsmittel nützt. Vgl. Bents/Blank(1992), S. 15.Google Scholar
- 28.Siehe auch die Ausführungen bei Weinert (1987), S. 445ff oder Argyris (1973); S. 99ff.Google Scholar
- 29.Vgl. Weinert(1987), S. 302.Google Scholar
- 30.Becker/Kurtz (1991), S. 36.Google Scholar
- 31.Vgl. Klages(1984).Google Scholar
- 32.Vgl. Herbert (1991), S. 58. Er faßt die neuen Werte mit “tun now” zusammen.Google Scholar
- 33.Vgl. Strümpel (1989). Böckenholt/Homburg (1990) haben bei Hochschulabgängern nach der Attraktivität von potentiellen Arbeitgebern gefragt. Ihr Ergebnis: Für ein gutes Image als Arbeitgeber sind gute Qualifizierungsmöglichkeiten, ‘Karriere-Chancen’ (Aufstieg) und ‘Zukunftsorientierung’ wichtiger als die Karriere-Anreize ‘Sicherheit’ und ‘Ansehen’. Die sinkende Attraktivität von ‘Sicherheit’ bestätigt auch eine Umfrage, die in der Zeitschrift ‘Karriere’ am 12.2.1988 veröffentlicht wurde.Google Scholar
- 34.Becker/Kurtz (1991), S. 37.Google Scholar
- 35.Rosenstiel et al. (1986), S. 91. Vgl. auch Scott (1986), S. 220.Google Scholar
- 36.Vgl. Kap. C.l.Google Scholar
- 37.Vgl. dazu z.B. Lazarus (1974).Google Scholar
- 38.Vgl. zur Motivationsforschung Heckhausen (1980) und Atkinson (1975).Google Scholar
- 39.Vgl. Herzberg (1966).Google Scholar
- 40.Eigenschaftstheorien wurden auch unter ‘Trait-Factor-Theories’, ‘Career-Logics’ und ‘Zuordnungsansätze’ bekannt.Google Scholar
- 41.Vgl. z.B. Neuberger(1990).Google Scholar
- 42.Vgl. z.B. Thyson/Jackson (1992), S. 108; Betz/Fitzgerald/Hill (1989), S. 26.Google Scholar
- 43.Ausführlich bei Furnham/Schaeffer (1984), S. 295ff.Google Scholar
- 44.Vgl. Weinert (1987), S. 450.Google Scholar
- 45.Beide Begriffe werden synonym verwendet.Google Scholar
- 46.Vgl. Schein (1971); Weinert (1987), S. 204.Google Scholar
- 47.Siehe dazu Abb. 12.Google Scholar
- 48.Vgl. auch van Maanen (1977), S. 521Google Scholar
- 49.Vgl. Schein (1975), S. 11.Google Scholar
- 50.Schein (1975), S. 14.Google Scholar
- 51.ebenda S. 15.Google Scholar
- 52.Schein (1986), S. 313.Google Scholar
- 53.Schein (1975), S. 12.Google Scholar
- 54.Dieser Karrieretyp erinnert an die Typologie von Gouldner (1957). Dort wurden den ‘Locals’ sogenannte ‘Cosmopolitans’ gegenübergestellt.Google Scholar
- 55.De Long (1982), S. 54.Google Scholar
- 56.Vgl. Holland (1985).Google Scholar
- 57.Die deutsche Namensgebung erfolgte bewußt nicht streng nach Wortlaut, da nach Meinung der Autorin so eher Typen charakterisiert sind. Einige der Typen, die Holland beschreibt, finden sind auch im Modell der ‘Cognitive Styles’ von Keen (1977), S. 101, wieder.Google Scholar
- 58.Vgl. Myers (1962).Google Scholar
- 59.Der MBTI basiert auf der Theorie von Jung (1921, 1978) zur Erklärung menschlicher Persönlichkeit. Er wurde in den 40er Jahren von Myers und Briggs gemeinsam modifiziert, bis er in den 60er Jahren veröffentlicht wurde. Auf deutsche Verhältnisse (frühere Ansätze waren auf britische Verhältnisse zugeschnitten) wurde das Handbuch Anfang der 90er Jahre von Bents/Blank (1992) übertragen.Google Scholar
- 60.Frame (1987), S. 65.Google Scholar
- 61.Ebenda, S. 55.Google Scholar
- 62.Ebenda, S. 56.Google Scholar
- 63.Witte et al. (1981), S. 1. Eine vergleichbare Untersuchung kommt von Allen/Katz (1986), S. 187ff. Sie untersuchten die drei Alternativen ‘Management’-,’technische’ und ‘Projekt-Karriere’ auf ihre Attraktivität. Die Managementlaufbahn wurde nach Angabe der Befragten den anderen vorgezogen, da hier die Macht größer ist als bei Spezialisten.Google Scholar
- 64.Vgl. Rosenstiel et al. (1987), S. 23ff. Mit der Untersuchung sollten primär nicht Karriereorientierungen bestimmt werden. Eine allgemeine Klassifikation der zentralen Ziele von Personen sollte als Basis dienen, um daraus Folgerungen uber den Wertewandel in der Gesellschaft abzuleiten.Google Scholar
- 65.Ebenda, S. 23.Google Scholar
- 66.Siehe z.B. Luhmann/Mayntz (1973).Google Scholar
- 67.Ebenda, S. 46.Google Scholar
- 68.Diese Typen sind das Ergebnis der Analyse in Kap. 2.2.3. Abb. 11 zeigte die Persönlichkeitstypen und Karriereorientierungen, die den Ausgangspunkt der Analyse bildeten. Sie gehen als eine Dimension in das Karrieremodell ein. (vgl. Abb. 8).Google Scholar
- 69.Der Begriff taucht bei Schein (1992), S. 35, auf. Darunter fallen z.B. Streßresistenz, Durchsetzungs- und Entscheidungsfähigkeit.Google Scholar
- 70.Das haben Schein (1971,1978) und seine Nachfolger nachgewiesen.Google Scholar
- 71.Vgl. z.B. Rosenstiel et al. (1989), S. 137.Google Scholar
- 72.Schein (1992), S. 40.Google Scholar
- 73.Vgl. z.B. Berthel (1989); Hahn/Link (1975).Google Scholar
- 74.Schein (1992), S. 46.Google Scholar
- 75.Diese Gruppe wird von den Autoren, die sich mit ihr befassen, sehr unterschiedlich benannt. Schein und DeLong sprechen von ‘totaler Herausforderung’, McKinnon sieht hier die ‘Projektkarriere’.Google Scholar
- 76.Vgl. Derr (1986).Google Scholar
- 77.Vgl. dazu Kap. E.Google Scholar
- 78.Siehe Evetts (1992), S. 5. Vgl. auch Gunz (1989a;b).Google Scholar
- 79.Gunz (1993), S. 9.Google Scholar
- 80.Kieser (1992), Sp. 1526 gliedert die Theorien nach “Managementlehre und klassische Organisationslehre”, “Human-Relations-Bewegung” und “neuere Ansätze zum Verhalten der Organisationen”, “Situativer Ansatz”, “Organisationsentwicklung”, normativ-entscheidungstheoretische Ansätze”, “Ansätze der verhaltenswissenschaftlichen Entscheidungstheorie”, “Ansätze der Organisationskultur” und “deskriptive Ansätze”. Ähnlich gehen Grochla (1972) und Kieser/Kubicek (1978) vor.Google Scholar
- 81.Kieser (1992), Sp. 1515; vgl. auch Frese (1988) und Galbraith (1977).Google Scholar
- 82.Vgl. Hill/Fehlbaum/Ulrich (1992); Hoffmann (1980b), Sp. 1426ff; Scott (1986).Google Scholar
- 83.Scott (1986), S. 32f.Google Scholar
- 84.Hierunter fallen beispielsweise die Ansätze von Porter/Lawler/Hackman (1975) und Maren/Simon (1958).Google Scholar
- 85.Vgl. Schmidt (1985), S. 15.Google Scholar
- 86.Wild (1973), S. 2565. Ähnlich bei Kieser/Kubicek (1992); Frese (1992).Google Scholar
- 87.Vgl. Berthel/Koch (1985), S. 145f.Google Scholar
- 88.Zunehmend werden in den Unternehmen beide Funktionen zu einer Abteilung zusammengefaßt. Auch eines der befragten Unternehmen (Kap. E) wählte diesen Ansatz.Google Scholar
- 89.Vgl. Siesina/Krüger (1978), S. 173f.Google Scholar
- 90.Pössnecker (1986), S. 204, bezeichnet auch die Einfuhrung einer neuen Laufbahn als ‘strukturelle OE-Maßnahme’.Google Scholar
- 91.Vgl. Stube (1982), S. 174.Google Scholar
- 92.Siehe auch Preisendörfer (1986), S. 211ff.Google Scholar
- 93.Vgl. z.B. Caroll/Mayer (1984).Google Scholar
- 94.Die Vakanzenkettenmodelle von Stewman (1975), Stewman/Konda (1987) und White (1970) leiten aus den organisationsstrukturellen Größen des Wachstums und der Schrumpfung detaillierte Effekte auf Karriereverläufe, also konkrete Karrierechancen, ab.Google Scholar
- 95.Den Begriff ‘Kontextfaktoren’ hat Prehurst (1992) geprägt.Google Scholar
- 96.Vgl. z.B. auch Ochsenbauer (1989), S. 113; Kieser/Kubicek (1983), S. 71ff. Hill/Fehlbaum/Ulrich (1992), S. 38, sprechen in diesem Zusammenhang von ‘Komponenten der Organisationssituation’.Google Scholar
- 97.Beispiele für Kontextfaktoren werden auch in Kap. C.4 diskutiert.Google Scholar
- 98.Kieser/Kubicek (1977) beschreiben verschiedene Ansätze zur Ermittlung der Organisationsgröße. Die Anzahl der Mitarbeiter ist die gebräuchlichste und im Zusammenhang mit der Karrierediskussion die naheliegendste.Google Scholar
- 99.Vgl. z.B. Baron (1984), S. 42, Blau/Schoenherr (1971). Manche Autoren sind allerdings der Auffassung, daß betriebliche Vorgänge gänzlich unter Vernachlässigung dieser Größe untersucht werden können. Vgl. auch Meyer (1972).Google Scholar
- 100.Vgl. dazu Koch (1981); Baron et al. (1986), S. 39f; Stube (1982), S. 92.Google Scholar
- 101.Vgl. Heimerl/Wagner (1994), S. 150ff.Google Scholar
- 102.Siehe auch Gunz (1989b), S. 229f.Google Scholar
- 103.Man muß die Gültigkeit dieser Korrelation jedoch einschränken. Stewman/Konda (1983), S. 654, haben untersucht, daß die Beziehung zwischen Vakanzenstruktur und Beförderungsmöglichkeiten nicht nur vom Wachstum bzw. der Schrumpfung der Organisation abhängen. Rosenbaum (1979, 1984), hat Korrelationen zwischen Beförderungen und organisationalem Wachstum untersucht. Vgl. auch Baron et al. (1986), Baron (1984), S. 42.Google Scholar
- 104.Schein (1971), S. 400ff.Google Scholar
- 105.Zur Bedeutung der Perspektivengebundenheit von Organisationsstrukturen vgl. z.B. Kubicek/Welter (1980), S. 28.Google Scholar
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- 107.Vgl. auch Reschke/Svoboda (1983), S. 55.Google Scholar
- 108.S. auch Kieser/Kubicek (1992). Der Begriff ‘Funktionalisierung’ wird synonym für Arbeitsteilung verwendet.Google Scholar
- 109.Dabei wird zwischen horizontaler (Mengenteilung) und vertikaler (Artenteilung) Arbeitsteilung unterschieden.Google Scholar
- 110.Entgegen dieser allgemeinen Auffassung sehen einigen Autoren (z.B. Franke/Kühlmann (1986), S. 253f, auch die Kompetenzzuordnung, das Verhältnis von Linien- zu Stabsabteilungen u.a. als Ausprägungen der Autoritätsstruktur.Google Scholar
- 111.Fiedler-Winter (1993), S. 177. Vgl. auch Demmer (1991).Google Scholar
- 112.Die folgenden Verweise auf Honmann beziehen sich alle auf den ersten Teil seiner Untersuchungen zur Führungsorganisation von 1980 und 1984, in dem er den Stand der Forschung und die Ergebnisse seiner eigenen Untersuchungen dokumentierte.Google Scholar
- 113.Wenngleich dieses Begriffspaar zu den am häufigsten diskutierten Gestaltungsmöglichkeiten von Organisationen gehört, ist es in der Literatur unklar geblieben. Darauf weist Hill et al. (1992), S. 175, hin.Google Scholar
- 114.Vgl. Bleicher (1966), S. 30.Google Scholar
- 115.Vgl. Kieser/Kubicek (1983), S. 157. Die Interpretation von Zentralisation als spezielles Problem der Zuordnung von Entscheidungskompetenzen auf Stellen wird auch als Delegation bezeichnet und erfasst die vertikale Abtrennung von Entscheidungskompetenzen. Vgl. dazu Bleicher (1966), S. 30; Pugh (1963), S. 304.Google Scholar
- 116.Vgl. Kubicek/Welter (1985), S. 249.Google Scholar
- 117.Vgl. Kieser/Kubicek (1983), S. 14ff; Kubicek/Welter (1985), S. 562f. Einen interessanten Ansatz zur Messung der Programmierung haben z.B. auch Müller/Bölling (1978) gemacht. Der Handlungsspielraum ergab sich dabei aus der Aggregation dreier Sub-Spielräume, die mit jeweils fünf Items ‘gemessen’ wurden.Google Scholar
- 118.Gleichbedeutend mit Standardisierung.Google Scholar
- 119.Zum Themenbereich der Professionalisierung vgl. Wächter (1987), S. 141ff.Google Scholar
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- 122.Reiß (1993), S. 33.Google Scholar
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- 124.Ergebnisse sind z.B. die Karrierepfade.Google Scholar
- 125.Vgl. Berthel/Koch (1985), S. 47.Google Scholar
- 126.Siehe dazu auch Gunz (1993); Lätheenmäki (1993), S. 27; Slocum/Cran/Youws (1987), S. 64.Google Scholar
- 127.Die Diskussion uber strategische Gesamtkonzepte wurde von Hofer/Schendel (1978) zu einem hierarchischen Strategiekonzept zusammengefaßt. Von oben nach unten wirken dabei die Unternehmensstrategie (corporate strategy), Geschäftsfeldstrategien (business strategies), die Funktionsstrategien (functional strategies) und subfunktionale Strategien (subfunctional strategies) aufeinander ein.Google Scholar
- 128.Vgl. Ackermann (1993b), S. 20; (1991), S. 21; (1989), S. 3ff.Google Scholar
- 129.Auch Reiß (1993), S. 33, nennt die Flexibilität als ein Ziel strategischer Personalarbeit. Er betont darüberhinaus auch die Bedeutung ihrer Integrationsfunktion. Beides sind elementare Ziele der Karriereplanung.Google Scholar
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- 131.Ackermann (1993), S. 21.Google Scholar
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- 135.Vgl. z.B. Becker (1994), S. 292; Mentzel (1989), S. 54.Google Scholar
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- 138.Eine umfassende Untersuchung uber die Auswirkungen bestehender Personalstrukturen kommt von Niehüser(1992), S. 76ff.Google Scholar
- 139.Den Begriff der Kohorte verwendet Niehüser (1992), S. 79, in Anlehnung an Pfeffer (1983), S. 335, im Sinne von “einer Gruppe von Personen, die ein wichtiges Ereignis gemeinsam erfahren hat.” Beförderungsstaus, auch ‘Bottlenecks’ (siehe Stewman/Konda (1986), S. 6, entstehen an den Engpaßsituationen beim Übergang auf eine höhere Hierarchiestufe. Zu weiteren empirischen Untersuchungen uber Kohorten und Karriereverläufe vgl. Spießhofer (1991) und Bröcker (1991).Google Scholar
- 140.Vgl dazu Rosenbaum (1979, 1984). Die Kohortenproblematik läßt sich auch auf Qualifications- oder Zugehörigkeitskohorten übertragen.Google Scholar
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- 142.Mentzel (1989), S. 29, sieht in der internen Rekrutierung ein vorrangiges Ziel der Personalentwicklung.Google Scholar
- 143.Vgl. Sonnefeld (1989).Google Scholar
- 144.Abb. 8 enthält unter dem Überbegriff’Personalmanagement’ alle im weiteren diskutierten Bausteine.Google Scholar
- 145.Vgl. Hentze (1986), S. 344; Weber (1985), S. 5. Weiterbildung wird häufig synonym zu ‘Fortbildung’ und ‘Training’ verwendet. Dies gilt auch für diese Arbeit.Google Scholar
- 146.Diese Schlagworte leiten heute nahezu jeden Artikel in Fachzeitschriften ein, der Methoden oder Strategien vorstellt, mit denen den veränderten Umweltgegebenheiten begegnet werden kann.Google Scholar
- 147.Vgl. 01esch(1988), S. 24.Google Scholar
- 148.Ausführlich dazu vgl. Hölterhoff/Becker (1986), S. 18ff. Dort werden die Weiterbildungsziele aus den Unternehmenszielen abgeleitet, das Bildungsressort ist integriert in die betriebliche Systemlandschaft.Google Scholar
- 149.Döring (1987), S. 34.Google Scholar
- 150.Zu möglichen Bildungsmotiven siehe auch Weber (1985), S. 41ff. Er führt dort aus, daß diese langfristig wirksamen und nahezu verselbständigten Bildungsmotivationen meist als das Ergebnis einer bildungsfreundlichen Sozialisation und eigener positiver Bildungserfahrungen gesehen werden. Er weist auf Kausalitäten zwischen sozialer Herkunft und Bildungsniveau und der Weiterbildungsmotivation hin. Weitere Quellen: Weber (1991), S. 334f.Google Scholar
- 151.Diese Dreiteilung, die z.B. von Faix/Laier (1989) gewählt wird, erscheint der Autorin die sinnvollste. Wehmeyer/Münch (1993), S. 425, nennen die Handlungskompetenz auch ‘integrative’ Kompetenz.Google Scholar
- 152.Vgl. zu den Begriffen auch Faix/Laier (1989).Google Scholar
- 153.Vgl. Weber (1985), S. 41ff.Google Scholar
- 154.Das Ergebnis einer empirischen Untersuchung, die Weber (1991), S. 343ff, vorstellt, ergab, daß 62% von 1264 Befragten mit Weiterbildung positive Konsequenzen wie beruflicher Aufstieg, Erleichterung der Aufgabenbewältigung oder finanzielle Verbesserung verbinden. 42% gingen davon aus, daß finanzielle Verbesserungen und Sicherheit durch zusätzliche Weiterbildung erreichbar sind.Google Scholar
- 155.Vgl. z.B Niehüser (1992), S. 82. Die angloamerikanische Literatur spricht von Transittime’.Google Scholar
- 156.Das Verständnis von ‘kurz’ ist nicht vereinheitlicht. So ist es durchaus möglich, daß eine Person bei einer Verweildauer von drei Jahren von kurz spricht, ein anderer dies als sehr lange empfindet. Daher beschränkt sich die Autorin darauf, einen bereits absehbaren Termin für das Verlassen der Position als ‘kurz’ zu definieren.Google Scholar
- 157.Dem Thema Projekteinsätze ist das gesamte Kap. Dgewidmet.Google Scholar
- 158.Berthel (1989), S. 240. Vgl. auch Becker (1994), Berthel/Koch (1985), S. 39.Google Scholar
- 159.Vgl. Becker (1994), S. 235.Google Scholar
- 160.Vgl. dazu Becker (1994), S. 235.Google Scholar
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- 162.Berthel/Koch (1985), S. 40.Google Scholar
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- 189.Berthel (1989), S. 224. Arbeitsstrukturierung wird in der Literatur auch als ‘Arbeitsgestaltung’, ‘Job-Design’, ‘Job-Structuring’, ‘Job-Challenge’ und ‘Task-Design’ bezeichnet, wobei inhaltlich keine Unterschiede gemacht werden. Vgl. z.B. Miles (1975); Vardi (1980); Staehle (1987), S. 727.Google Scholar
- 190.Vgl. z.B: Reiß (1992c), Sp. 2132ff.Google Scholar
- 191.Vgl. z.B. Scholz (1993a), S. 171.Google Scholar
- 192.Vgl. Hahn/Link (1975), S. 68.Google Scholar
- 193.Hahn/Link (1975), S. 68.Google Scholar
- 194.Eine Erhöhung der Anforderungen ist damit in der Regel nicht verbunden.Google Scholar
- 195.Vgl. auch Berthel (1989), S. 228.Google Scholar
- 196.Vgl. Böhrs (1980); REFA (1985), S. 42–54. Beide eignen sich eher zur Analyse handwerklicher Tätigkeiten, da sie Anforderungen wie Geschicklichkeit und muskelmäßige Belastung sowie Umwelteinflüsse beinhalten und gut planbar sind.Google Scholar
- 197.Siehe Drumm (1987), S. 962; Domsch/Gerpott (1985), S. 672ff.Google Scholar
- 198.Durch die Verlängerung von Arbeitszyklen, die durch Job-Enlargement entstehen, können negative Begleiterscheinungen monotoner Arbeitsinhalte wie Ermüdung, Langeweile oder Monotonie abgebaut werden. Vgl. dazu auch Ulrich (1972), S. 266; Friedmann (1959).Google Scholar
- 199.Die Beziehung zwischen Job-Rotating und den damit verbundenen Herausforderungen stellt Berthel (1989), S. 228, her. Er betont den “Zwang zur Bewältigung neuer Problemstellungen, der ein Einrosten verhindert”.Google Scholar
- 200.Vgl z. B. priewe (1990), S. 349ff, der als Ziel dieser Arbeitsgruppen die Installation flexibler Bypass-Funktionen quer durch alle Hierarchien sieht.Google Scholar
- 201.Vgl. Zander (1984), S. 116.Google Scholar
- 202.Vgl. Herzberg (1966).Google Scholar
- 203.Whitley et al. (1991), S. 332.Google Scholar
- 204.Duden (1990), S. 741.Google Scholar
- 205.Zur soziologischen Kategorie der Schichtung vgl. König (1967), S. 266ff.Google Scholar
- 206.Kreklau(1978), S. 355.Google Scholar
- 207.Vgl. Kap. A3Google Scholar
- 208.Duden (1990), S.789.Google Scholar
- 209.Vgl. Walter (1976a,b); Leibowitz/Farren/Kaye (1986); Hall (1986), S. 13ff; Leibowitz/Schlossberg (1982), die allerdings die Problematik der sogenannten ‘Transitions’ in den Mittelpunkt ihrer Forschung gestellt haben. Berthel/Koch (1983), S. 276f.Google Scholar
- 210.Vgl. Pfaller (1991), S. 83; Volpp (1991). Büring/Strombach (1987) allerdings richten ihr Modell schwerpunktmäßig an der Personalbedarfsplanung aus und schenken der individuellen Komponente wenig Aufmerksamkeit. Sie beschränken selbst ihre Maßnahmenplanung auf die Organisation, indem sie Personalentwicklungs-Maßnahmen und Nachfolgepläne ableiten, aber dem Individuum keine Hilfestellung geben.Google Scholar
- 211.Vgl. auch Thom/Nadig (1989), S. 313.Google Scholar
- 212.Vgl. dazu z. B. Leibowitz/Farren/Kaye (1986), die in diesem Zusammenhang von Self-Assessment sprechen, oder Berthel (1991), S. 491.Google Scholar
- 213.Vgl. dazu auch die Literatur zum Selbstkonzept-Ansatz von Schein (1978). Z.B. Benson/ZThornton (1978), S. 34ff, haben in ihrem Modell den Schwerpunkt auf die Mitarbeiterorientierung gelegt. Die organisatorische Realisierbarkeit spielte bei ihnen eher eine Nebenrolle. Ähnlich bei Andersch (1990).Google Scholar
- 214.Vgl. Walter (1976b).Google Scholar
- 215.Vgl. Andersch (1990), S. 262.Google Scholar
- 216.Hall (1976), S. 156.Google Scholar
- 217.Vgl. Grochla(1982), S. 305ff.Google Scholar
- 218.Vgl. Büring/Strombach (1987).Google Scholar
- 219.Berthel(1989), S. 109.Google Scholar
- 220.Ausführlich bei REFA (1989).Google Scholar
- 221.Ausführlich vgl. Drumm (1987), S. 959ff.Google Scholar
- 222.Eigentlich gehören hier auch motivational bedingte individuelle Ziele und Erwartungen dazu (vgl. Mentzel (1989), S. 13. Sie werden hier aber ausgenommen, da diese Informationen schon in Verbindung mit dem Karrieretyp ermittelt werden.Google Scholar
- 223.Vgl. z. B. Neuberger (1980), S. 26f.Google Scholar
- 224.Vgl. z.B. Thom/Nadig(1989), S. 313; Olesch (1988), S. 35.Google Scholar
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