Die Auswirkungen von Zechenstillegungen auf Beschäftigung, Einkommen und Gemeindesteuern — dargestellt am Beispiel der Stadt Bottrop — pp 12-67 | Cite as
Ansatz und Ergebnis der Untersuchung
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Zusammenfassung
Bei der Analyse der Gesamtwirkungen einer Zechenstillegung soll von den Zahlungsströmen innerhalb einer Region ausgegangen werden, durch die bestimmte Gruppen von Wirtschaftssubjekten (z. B. Bergarbeiterhaushalte und Handels- und Dienstleistungsbetriebe) miteinander verbunden sind und die durch eine Stillegung verändert werden. Das folgende Schema versucht diese komplexen Zusammenhänge zunächst grob vereinfacht darzustellen6.
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Referenzen
- 6.Ein detailliertes Schema findet sich auf S. 29.Google Scholar
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- 8f.Eine von der Methode her interessante Möglichkeit zur empirischen Auffüllung einer regionalen Input-Output-Tabelle mit Hilfe von Unterlagen der Stadtsparkasse und darauf autbauend eine Prognose der Beschäftigungs- und Einkommenswirkungen einer Zechenstillegung findet sich bei: H.-L. Fischer, Analyse und Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung zentraler Orte in bergbaugeprägten Regionen. Dargestellt am Beispiel der Stadt Werne a. d. Lippe. Münster 1969. Die Gemeindesteuern werden von W. Z. Hirsch in einer Untersuchung über St. Louis in ein Input-Output-System einbezogen.Google Scholar
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- 14.Ausführungen über die voraussichtliche Konstanz der Input-Koeffizienten der Bottroper Handels- und Dienstleistungsbetriebe bei Umsatzveränderungen finden sich auf S. 166 f.Google Scholar
- 15.Zur Definition und Abgrenzung des Begriffs »Zechenstillegung« vgl. S. 79.Google Scholar
- 16.Zur Definition und Abgrenzung der relevanten Kostenarten vgl. S. 79 ff.Google Scholar
- 17.Vgl. S. 85.Google Scholar
- 18.Näheres zum interkommunalen Gewerbesteuerausgleich auf S. 92.Google Scholar
- 19.Es sind dies die Bestimmungen über das vorgezogene Altersruhegeld und die Knappschaftsausgleichsleistungen der knappschaftlichen Rentenversicherung. Eine ausführliche Darstellung dieser Bestimmungen gibt: C.-D. Schmidt, a.a.O., S. 367 ff.Google Scholar
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- 21.Zum Problem der Kapitalmobilität vgl. u. a.: S. Clasen, a.a.O., S. 47 ff. K. Töpfer, Regionalpolitik und Standortentscheidung. Bd. 6 der Beiträge zur Raumplanung. Hrsg. Zentralinstitut für Raumplanung an der Universität Münster. Bielefeld 1969. S. 29 ff.Google Scholar
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- 23.Zur Definition der Haushaltstypen vgl. S. 19.Google Scholar
- 24.Vgl. S. 18.Google Scholar
- 25.Vgl. S. 19.Google Scholar
- 26.Näheres zur Abgrenzung der Gütergruppen auf S. 120 f.Google Scholar
- 27.Zur Begründung dieser restriktiven Annahme vgl. S. 17.Google Scholar
- 28.Vgl. S. 18.Google Scholar
- 29.Vgl. S. 24 f.Google Scholar
- 30.Vgl. S. 13.Google Scholar
- 31.Zur Definition der Haushaltstypen vgl. S. 19. Zur Definition der H-Matrizen vgl. S. 25.Google Scholar
- 32.Zur Methode der Schätzung vgl. S. 58 f.Google Scholar
- 33.Zur Begründung vgl. S. 98 f.Google Scholar
- 34.Vgl. S. 18.Google Scholar
- 35.Über die Bestimmung der Werte vgl. S. 77–87.Google Scholar
- 36.Vgl. S. 84.Google Scholar
- 37.Vgl. S. 85.Google Scholar
- 38.Vgl. S. 92.Google Scholar
- 39.Vgl. S. 86.Google Scholar
- 40.Näheres zur Struktur des Bottroper Gemeindeetats auf S. 87 ff.Google Scholar
- 41.Vgl. S. 19.Google Scholar
- 42.Vgl. S. 86.Google Scholar
- 43.Vgl. S. 86.Google Scholar
- 44.Vgl. S. 20 f.Google Scholar
- 45.Berechnet aus dem Jahrbuch des deutschen Bergbaus. Hrsg. P. Schorn, E. Schrödter, H. G. Willing. Jg. 1968. Essen 1968.Google Scholar
- 46.Diese Relationen gelten allerdings nur für das Jahr 1967. In der Zwischenzeit können die Bergwerksgesellschaften sich bereits von einem Teil dieses Personenkreises durch einen Abkehrvertrag getrennt haben, weil die versicherungsrechtlichen Bestimmungen für eine vorzeitige Pensionierung nicht nur im Falle einer Zechenstillegung Anwendung finden können.Google Scholar
- 47.Zu den Determinanten der Mobilitätsquote vgl. S. 20.Google Scholar
- 48.Vgl. S. 86.Google Scholar
- 49.Berechnet nach Unterlagen der Bottroper Bergwerksgesellschaften.Google Scholar
- 50.Den folgenden Ausführungen liegen Angaben des Arbeitsamtes Gelsenkirchen zugrunde. Sie gelten für die Arbeitslosen aller Berufsgruppen im Gebiet der Arbeitsamtnebenstelle Bottrop.Google Scholar
- 51.Die Zahl der arbeitslosen Männer insgesamt betrug in diesem Zeitraum 1320, davon kamen 400 (30,3 °/o) aus dem Bergbau. Vgl. S. 74.Google Scholar
- 52.Berechnet nach Unterlagen des Arbeitsamtes Gelsenkirchen.Google Scholar
- 52a.Es sei nochmals darauf hingewiesen, daß diese Schlußfolgerungen nur für die konjunkturelle Situation des Jahres 1967 gelten, keinesfalls aber für den Fall einer allgemeinen Überbeschäftigung. Da Branchenkrisen aber gerade in Zeiten konjunktureller Rezession aufzutreten pflegen, dürfte der Beobachtuneszeitraum für die Zwecke dieser Untersuchung recht günstig sein.Google Scholar
- 53.»Wie steht es um die Mobilität . ..?« a.a.O., S. 22 und S. 42.Google Scholar
- 54.Vgl. S. 114. Neben den Methoden zur Ermittlung der Mobilitätsquoten werden dort auch die Motive regionaler Immobilität und die Berufswünsche der befragten Bergleute behandelt.Google Scholar
- 55.Vgl. S. 21 f.Google Scholar
- 56.Zu beachten sind hier noch die Restriktionen, die aus der besonderen Struktur des Bottroper Arbeitsmarktes resultieren. Vgl. hierzu S. 73 ff.Google Scholar
- 57.Vgl. S. 114.Google Scholar
- 58.Vgl. S. 35 f.Google Scholar
- 59.Zur Definition der Haushaltstypen vgl. S. 19.Google Scholar
- 60.Zur Begründung der Festlegung der Maximalwerte vgl. die Ausführungen auf S. 35 f.Google Scholar
- 61.Zur Begründung dieser Aussage vgl. z. B. Tabelle 4 auf S. 41 und S. 52.Google Scholar
- 62.Vgl. S. 110. Die Auswertung der Haushaltsbefragung hat u. a. ergeben, daß die UB in etwa das im Bergbau erzielte Einkommen auch in anderen Branchen verdienen konnten. Das ehemalige Einkommen der Uumz dagegen bedeutet für Bottrop einen »Totalverlust«. Näheres zur Methodik bei der Ermittlung der Einkommensverluste auf S. 105 ff.Google Scholar
- 63.Vgl. S. 38.Google Scholar
- 64.Dies gilt allerdings nur für einen Zeitraum von zwei Jahren, weil die Unterstützungszahlungen auf diesen Zeitraum befristet sind bzw. später geringer sind als hier angenommen wird.Google Scholar
- 65.Vgl. S. 26 f.Google Scholar
- 66.Vgl. S. 25 f.Google Scholar
- 67.Ober Methodik und Ergebnis zur Bestimmung der Konsumnachfrageveränderungen vgl. S. 118 ff.Google Scholar
- 68.Z. Zt. der Befragung gab es in Bottrop kaum vorzeitig pensionierte und keine arbeitslosen Angestellten aus dem Bergbau.Google Scholar
- 69.Sie werden bestimmt auf S. 135.Google Scholar
- 70.Vgl. S. 19 f. und S. 27.Google Scholar
- 72.Vgl. S. 42.Google Scholar
- 73.Zur näheren Begründung vgl. S. 39 und S. 42 f.Google Scholar
- 74.Vgl. S. 38.Google Scholar
- 75.Das verdiente Nettoeinkommen im Bergbau liegt um ca. 130 DM pro Monat unter dem Gesamteinkommen (netto) der Haushalte. Vgl. S. 109 f.Google Scholar
- 76.Vgl. S. 26.Google Scholar
- 77.Vgl. S. 31.Google Scholar
- 78.Vgl. S. 24.Google Scholar
- 79.Zur Methode und Problematik der Ermittlung dieser Koeffizienten vgl. S. 163 ff.Google Scholar
- 80.Vgl. S. 25.Google Scholar
- 81.Vgl. S. 63.Google Scholar
- 82.Vgl. S. 164.Google Scholar
- 84.Vgl. S. 164.Google Scholar
- 85.Näheres über die Technik des Finanzauseleichs val. S. 91 ff.Google Scholar
- 86.Vgl. S. 92.Google Scholar
- 87.Auf S. 59 ff. wird versucht, den Einkommensausfall unter den Bedingungen der Alternativprojektion 1. wenigstens in der Größenordnung festzulegen, um eine Vergleichsmöglichkeit mit den primären Einkommenswirkungen zu erhalten.Google Scholar
- 88.Vgl. S. 27.Google Scholar
- 89.Vgl. S. 164.Google Scholar
- 90.Vgl. S. 164. Zur Definition der einzelnen Zeilen vgl. S. 52 ff.Google Scholar
- 91.Ausfall für Bottrop pro Arbeitslosen mit Wohnsitz in Bottrop; vgl. S. 92.Google Scholar
- 92.Ausfall für Bottrop pro Arbeitslosen mit Wohnsitz im Umland; vgl. S. 92.Google Scholar
- 93.Ausgleichszahlung der Betriebsgemeinde Bottrop pro Einpendler an die Wohngemeinde.Google Scholar
- 94.Schwieriger wird es aber sein, mithelfende Familienangehörige und die Inhaber selbst (im Konkursfall) zu vermitteln. Es ist zu vermuten, daß besonders bei den Familienangehörigen eine latente Arbeitslosigkeit auftreten wird, die sich nicht in den vom Arbeitsamt veröffentlichten Zahlen der Arbeitslosen niederschlagen.Google Scholar
- 95.Vgl. hierzu die Ausführungen auf S. 54.Google Scholar
- 96.Vgl. S. 28 ff.Google Scholar
- 97.Ähnlich verfährt man bei der Ermittlung der jährlichen Abschreibungsbeträge mit einem festen Prozentsatz vom jeweiligen Buchwert einer Anlage.Google Scholar
- 98.Vgl. z. B. K. Rittenbruch, a.a.O., S. 27. Dieser Durchschnittswert ist für Bottrop aber wahrscheinlich als zu hoch anzusehen. Für die Stadt Gelsenkirchen, deren Grundleistungssektor zwar auch, aber nicht so stark wie Bottrop, vom Bergbau geprägt wird, und die etwa die dreifache Wohnbevölkerung im Vergleich zu Bottrop aufzuweisen hat, wurde für 1958 eine Relation von 1:1,1 ermittelt. Vgl. G. Specht, N. J. Lenort, K. Otto, Das Verhältnis zwischen primären und sekundären Erwerbszweigen und seine Bedeutung für Wirtschaftspolitik und Landesplanung. Köln u. Opladen 1962. S. 124.CrossRefGoogle Scholar
- 99.Vgl. S. 54.Google Scholar
- 100.Vgl. S. 44.Google Scholar
- 101.Vgl. S. 57.Google Scholar
- 102.Geschatzt als 50 % der Sekundarwirkungen.Google Scholar
- 103.Die vorgelegten Ergebnisse gelten also unter der Voraussetzung, daß neue oder erweiterte Betriebe, die Bergleute einstellen, keine (zusätzlichen) Vorleistungen aus Bottrop beziehen und die Finanzzuweisungen sich im Ausmaß der zusätzlichen Steuereinnahmen vermindern. Vgl. S. 24.Google Scholar
- 104.Vgl. S. 163 ff.Google Scholar
- 105.Vgl. S. 53.Google Scholar
- 106.Zum Problem, wie und wo sich diese Einnahmenausfälle Bottrops in Ausgabenreduktionen niederschlagen könnten, vgl. S. 90.Google Scholar
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- 108.Zu leicht höheren Multiplikatoren kommt H.-L. Fischer bei seiner Untersuchung über die Auswirkungen einer Zechenstillegung in Werne a. d. Lippe, obwohl die Stadt Werne nur ca. 21 000 Einwohner zählt. Dies dürfte wahrscheinlich auf die höhere Zentralität Wernes zurückzuführen sein. Vgl. H.-L. Fischer, a.a.O., S. 148 ff.Google Scholar
- 109.Vgl. § 7 des Gesetzes zur Anpassung und Gesundung des deutschen Steinkohlenbergbaus und der deutschen Steinkohlenbergbaugebiete (Kohlenanpassungsgesetz) vom 15. 5. 1968. Bundesgesetzblatt Teil I Nr. 29, S. 365. Als Beispiel kann der Sozialplan von Rheinbaben gelten. Vgl. hierzu S. 79.Google Scholar
- 110.Vgl. z. B. die Entwicklung des Bottroper Bruttoinlandsprodukts mit derjenigen in NRW auf S. 76.Google Scholar
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© Westdeutscher Verlag, Köln und Opladen 1970