Versuche zur Steigerung der Temperatur in der Schmelzzone des Kupolofens und zur Erzielung eines optimalen thermischen Wirkungsgrades durch Verwendung von HC-Koks in unterschiedlicher Stückgröße pp 15-16 | Cite as
Versuchsprogramm
Zusammenfassung
Aus den angeführten Arbeiten über den Einfluß der Koksstückgröße läßt sich folgern, daß ein Zusammenhang zwischen der Stückgröße und dem Schmelzergebnis bestehen muß. Trotzdem lassen die in den verschiedenen Arbeiten wiedergegebenen Versuchsergebnisse und die teilweise sehr unterschiedlichen Deutungen kein einheitliches Bild über die Änderung des Schmelzergebnisses bei Verwendung von Gleichkornkoks erkennen. Das mag daher rühren, daß bei einigen Untersuchungen anscheinend mit der Kokskörnung auch die Windmenge geändert wurde. Wiederum lassen andere sehr zuverlässig erscheinende Untersuchungsergebnisse den Einfluß verschiedener Windmengen bei den einzelnen Kokskörnungen vermissen. Teilweise wurden möglicherweise die Untersuchungen auch unbewußt im Bereich einer optimalen Stückgröße oder Windmenge begonnen, so daß aus diesem Grunde mit zunehmender Koksgröße zum Beispiel ein Abfall der Rinneisentemperatur festgestellt wurde. Dem stehen andererseits Ergebnisse gegenüber, die von den Deutschen Eisenwerken [18] bekannt wurden, daß mit zunehmender Koksstückgröße kein Abfall der Eisentemperatur festgestellt werden konnte. Teilweise mögen diese Unterschiede auch an der damals noch großen Schwierigkeit einer exakten Temperaturmessung gelegen haben.