Herstellung von Solen einheitlicher Teilchengröße und Ermittlung ihrer optischen Eigenschaften pp 37-40 | Cite as
Teilchengrößenbestimmung der Sole unter Benutzung eines Elektronenmikroskops
Zusammenfassung
Für die jetzt zu beschreibenden Untersuchungen stand ein Elektronenmikroskop Siemens’scher Bauart (Typ Ü M 100) zur Verfügung. Erst jetzt konnte ein quantitativer Vergleich zwischen den Aussagen der MIE’schen Theorie und dem Experiment durchgeführt werden. Es wurde dazu in der folgenden Weise vorgegangen: Eine nach der ZSIGMONDY’schen Keimmethode hergestellte Generation von Solen wurde gleichzeitig bzw. in geringem, zeitlichem Abstand sowohl auf ihr Streuverhalten (Polardiagramm der Streuung) als auch auf ihre Teilchengrößenverteilung hin untersucht (es sei noch einmal darauf hingewiesen, daß bei den bisher besprochenen Methoden immer nur eine mittlere Teilchengröße, nie aber die effektive Teilchengrößenverteilung ermittelt werden konnte). Die Teilchengrößenbestimmung erfolgte höchstens 2 Tage nach der Ausführung der Streumessungen, um garantieren zu können, daß sich das Sol in der Meßzeit nicht verändert hatte. Durch wiederholte Kontrollmessungen wurde sichergestellt, daß im Laufe der fraglichen Zeit keine merkbaren Änderungen des Dispergierungszustandes aufgetreten waren. Gelegentlich wurde sogar, der größeren Sicherheit halber, die Teilchengrößenbestimmung in 2 Streumessungen eingeschlossen, wobei immer die praktische Unveränderlichkeit der Soleigenschaften innerhalb der Meßzeiten konstatiert werden konnte. Um die Teilchengrößen und ihre Verteilung auszumessen, wurden von jedem Sol eine Anzahl von elektronenmikroskopischen Präparaten hergestellt und photographiert.
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