Festlegung der Probenformen für die Versuche an Waben

  • Hartmut Bossel
  • Walter Heil
  • Alfred Puck
Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 1051)

Zusammenfassung

Entsprechend der Verwendung der Waben als Stützstoff in Schalenbauteilen wurde die Prüfvorrichtung so ausgebildet, daß die zu prüfenden Wabenproben mit ihren Zellöffnungen gegen Deckplatten (1 mm Duralblech) geklebt wurden. Eine solche Verklebung erhöht im allgemeinen die gemessenen Festigkeiten und Moduln. Die Ränder von offenen, d.h. nicht mit Deckplatten verklebten Wabenproben neigen nämlich im Druckversuch zum Umbördeln. (Die Druckfestigkeit von offenen Waben hat beispielsweise Bedeutung für die Festlegung des zulässigen Pressdruckes beim Verkleben von Sandwichplatten unter Druck.) Als Klebstoff diente das Epoxydharz Araldit E mit Härter 943. Dünnflüssige Kleber können in die Zellwände eindringen und an den Zellwänden emporsteigen. Damit verstärken sie die Waben in einem erheblichen Teil ihrer Gesamthöhe. Um dies auszuschließen, wurde Aerosil als Füllstoff in das Klebharz eingemischt; die Eindringtiefe konnte damit auf etwa 1 mm begrenzt werden (dasselbe gilt für die Schubproben). Um den Einfluß der Verklebungszone gering zu halten, war eine große Probenhöhe erwünscht.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1962

Authors and Affiliations

  • Hartmut Bossel
    • 1
  • Walter Heil
    • 1
  • Alfred Puck
    • 1
  1. 1.Deutsches Kunststoff-Institut DarmstadtDeutschland

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