Die Erzeugung Negativer Widerstände
Zusammenfassung
Man kann zwischen „echten“ und „künstlichen“ negativen Widerständen unterscheiden, wenn man darunter versteht, daß in dem einen Falle ein Entladungsgefäß gegeben ist, an dem wir ohne zusätzliche äußere Maßnahmen bei Anlegen geeigneter Spannungen an seine verschiedenen Elektroden zwischen zwei Elektroden eine fallende Kennlinie messen können, und daß im anderen Falle eine durch eine dritte Elektrode steuerbare Entladung zwischen zwei Elektroden gegeben ist, bei der wir durch äußere Maßnahmen (Rückkopplung) der Entladung die Eigenschaften eines negativen Widerstandes erteilen. Dieser Einteilung haftet insofern eine gewisse Willkür an, als die Maßnahmen zur Erzielung des negativen Widerstandes nur auf zwei verschiedenen Stufen erfolgen. Einmal muß der Entladungsphysiker durch Wahl geeigneter Elektrodenanordnungen, Oberflächeneigenschaften, Gasdrucke usw. den gewünschten Effekt erzielen, das andere Mal fällt dem Schaltungstechniker die Aufgabe zu, geeignete Steuermechanismen zu entwerfen.
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