Dividenden, Steuern und Steuerreformen pp 122-144 | Cite as
Steuersystemänderungen in anderen Ländern
Zusammenfassung
In den achtziger Jahren hat sich die Wissenschaft vermehrt mit den Auswirkungen von Steuersystemänderungen befaßt. Im folgenden sollen die Ergebnisse einiger wichtiger Studien für andere Länder dargestellt und mit denen für die Bundesrepublik Deutschland verglichen werden. Damit die Resultate der unterschiedlichen Erhebungen besser einzuordnen sind, werden für jedes Land die relevanten Teile des Steuersystems sowie die vom Gesetzgeber beschlossenen Änderungen näher erläutert. Die Liste der Steuersystemänderungen erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da insbesondere die Punkte ausgeführt werden, die die steuerliche Behandlung von Dividenden und Kapitalgewinnen beeinflussen, da insbesondere die Punkte ausgeführt werden, die die steuerliche Behandlung von Dividenden und Kapitalgewinnen beeinflussen. Die Analyse beschränkt sich dabei auf die Situation in den USA, Kanada und Großbritannien, da für diese Länder entsprechende empirische Studien durchgeführt worden sind.
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Literatur
- 267.Die Ausführungen dieses Kapitels stützen sich auf Sommerfeld, Anderson und Brock (1981), speziell Kapitel 12 und 19, sowie Barclay (1987), Appendix B.Google Scholar
- 268.Die Definition, was steuerlich als Kapitalgewinn angesehen wurde, änderte sich im Zeitablauf teilweise erheblich. Siehe hierzu die Ausführungen von Sommerfeld, Anderson und Brock (1981), Kapitel 19.Google Scholar
- 270.Siehe hierzu z.B. Federal Tax Course (1986) oder Peat Marwick (1986).Google Scholar
- 277.Siehe zu den Einzelheiten die Ausführungen in Federal Tax Course (1986) oder Peat Marwick (1986).Google Scholar
- 278.Siehe hierzu auch die Ausführungen von Michaely (1988).Google Scholar
- 279.Siehe hierzu Murray (1990).Google Scholar
- 280.Siehe Barclay (1987), S. 33 für eine Begründung der Wahl dieser beiden Perioden.Google Scholar
- 282.Die Darstellung dieser Ergebnisse erfolgt auf Basis der Zusammenfassung bei Miller (1986).Google Scholar
- 285.Dies ist die Zeitperiode, die von Elton/Gruber (1970) sowie Kalay (1982b) untersucht wird.Google Scholar
- 286.Dasselbe Argument wird auch von Lakonishok/Vermaelen (1986) sowie Eades, Hess und Kim (1984) genannt.Google Scholar
- 288.Die Ausführungen dieses Abschnittes stützen sich auf die Ausführungen von Lakonishok/Vermaelen (1983), Booth/Johnston (1984) sowie Athanassakos (1989).Google Scholar
- 289.Siehe Athanassakos (1989), S. 13. Er sagt weiter, daß zusätzlich noch zwei kleinere Reformen stattfanden, deren Auswirkungen jedoch so gering sind, daß sie keine eigenständige Betrachtung erfordern.Google Scholar
- 290.Siehe Booth/Johnston (1984), S. 462 und Athanassakos (1989), S11.Google Scholar
- 295.Weitere steuerliche Details insbesonders im Bezug auf die Behandlung von Dividenden und Kapitalgewinnen bei gewerbsmäßigen Investoren können den Ausführungen von Lakonishok/Vermaelen (1983) und Booth/Johnston (1984) entnommen werden.Google Scholar
- 296.Im Rahmen der Clientele—Hypothese hätte aufgrund der geringeren Besteuerung von Dividenden die Prämie in Kanada größer sein müssen als in den USA. Zwischen 1971 und 1972 hätte die Prämie außerdem ansteigen müssen.Google Scholar
- 298.Den Widerspruch zu den Ergebnissen von Lakonishok/Vermaelen erklären die Autoren damit, daß von jenen mehrere methodische Fehler im Rahmen ihrer Untersuchung gemacht worden sind. Für nähere Erläuterungen siehe Booth/Johnston (1984) S. 471.Google Scholar
- 305.Zunächst bestand diese Möglichkeit der Indexierung nur bei einer Halteperiode von mehr als einem Jahr. Seit 1985 ist diese Restriktion jedoch hinfällig. Siehe Beardon (1986), S. 20.1 oder King/Fullerton (1984), S. 35.Google Scholar
- o9 Für das Jahr 1986/87 belief sich dieser Freibetrag auf 6300 Pfund. Siehe Beardon (1986), S. 19. 6.Google Scholar
- 312.Zwischen den beiden Autoren erfolgte eine intensive Diskussion, die sich insbesondere um die Adäquanz des von Feldstein verwendeten Modells sowie um die tatsächliche Rolle der sonstigen Einflußfaktoren drehte. Siehe King (1972) und Feldstein (1972).Google Scholar
- 317.Die effektiven Steuersätze auf Kapitalgewinne lassen sich jedoch auch bei Realisierung durch optimale Portefeuillestrategien erheblich reduzieren. Siehe hierzu Constantinides (1983).Google Scholar
- 320.Dies betrifft sowohl private als auch institutionelle Anleger. Bei letzteren kann der Tatbestand der illegalen Erzielung von Steuervorteilen dann als gegeben angesehen werden, wenn die Zeitspanne zwischen Kauf und Verkauf der Aktie weniger als einen Monat beträgt. Siehe Poterba/Summers (1984), S. 1402.Google Scholar
- Kaplanis (1985) hat die Wahrscheinlichkeit, daß die durch Transaktionen eines Investors um den Ex-Dividendentag entstehenden Steuervorteile nachträglich durch die Inland Revenue für ungültig erklärt werden, in ein Gleichgewichtsmodell einbezogen. Aufgrund seines so gebildeten Modells gelangt er zu der Schlußfolgerung, daß der Preisabschlag nach der Reform um 1970 geringer sein sollte als vorher. Eine empirische Überprüfung dieser Aussage erfolgt aber nicht.Google Scholar