Geschichten — Lesarten — Fallstruktur

  • Andreas Wernet
Part of the Qualitative Sozialforschung book series (QUALSOZFO)

Zusammenfassung

Nachdem ich den methodologischen Standpunkt der Objektiven Hermeneutik stichwortartig umrissen habe und nachdem die Prinzipien, denen die objektiv-hermeneutische Textinterpretation folgt, dargelegt wurden, will ich nun die Kernprozedur der Bedeutungsexplikation vorstellen. Sie gibt Antwort auf die Frage: was muss ich tun, um eine methodisch überprüfbare Operation der Bedeutungsrekonstruktion entlang geltender Regeln vorzunehmen?

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Literatur

  1. 14.
    Zu diesem Interpretationsschema vgl. Oevermann 1983, S. 236f.Google Scholar
  2. 15.
    Um die Demonstration möglichst einfach zu halten, lasse ich das Bitte außer Acht. Im Rahmen einer durchgeführten Fallrekonstruktion verstieße dieses Vorgehen gegen das Prinzip der Vollständigkeit (vgl. Kap. II, 4).Google Scholar
  3. 16.
    Ein ernsthafter Forschungsbeitrag müsste hier natürlich eine detaillierte Beschreibung und Einordnung der Vorgänge leisten.Google Scholar
  4. 17.
    Eine eindrucksvolle Rekonstruktion der kulturindustriellen Instrumentalisierung des Themas „Ausländerfeindlichkeit“ findet sich bei Schröder/Tykwer (1993/94).Google Scholar
  5. 18.
    Diese Sichtweise entspricht der von Karl R. Popper, wenn er Erkenntnis im objektiven Sinn an „Probleme, Theorien und Argumente“ bindet und die Frage des „subjektiven Tun des Denkens” als irrelevant für die „objektive Erkenntnis“ ansieht. Vgl. Popper 1995, besonders Kap. 3: Erkenntnistheorie ohne ein erkennendes Subjekt.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

  • Andreas Wernet

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