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Deterministisches Materialmanagement

  • Paul SchönslebenEmail author
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Zusammenfassung

Beabsichtigte Lernergebnisse: Eine Übersicht über Bedarf und verfügbaren Bestand in der Zeitachse vorlegen. Die deterministische Ermittlung von Primärbedarfen beschreiben. Die deterministische Ermittlung von Sekundärbedarfen (MRP) detailliert erklären. Verschiedene Methoden zur Losgrössenbildung unterscheiden. Die Analyse der Resultate einer Bedarfsrechnung (MRP) aufzeigen.

Deterministische Verfahren kommen im Materialmanagement immer dann zum Einsatz, wenn Anteile der kumulierten Durchlaufzeit innerhalb der Kundentoleranzzeit bleiben. Während dieser Zeit können Produktion und Beschaffung bzw. Dienstleistung abhängig von Kundenbedarfen erfolgen. Dieses Kapitel enthält nun die Verfahren für die mittelfristige und kurzfristige Planung. Sie zeichnen sich darin aus, dass der Bedarf auf einen Artikel nicht allein als Summe betrachtet und damit de facto über die Zeitachse durchschnittlich verteilt werden kann, wie dies bei der langfristigen Planung oder auch beim stochastischen Materialmanagement der Fall ist. Vielmehr wird die Kenntnis ausgenützt, dass für jeden Bedarf auch dessen genauer Zeitpunkt bzw. eine beschränkte Zeitperiode in der Zeitachse bekannt ist. Gerade blockweiser Bedarf kann auf diese Weise effizient bewirtschaftet werden.

Je grösser die Kundentoleranzzeit, desto eher sind deterministische Verfahren einsetzbar. Deterministische Verfahren können auch vermehrt eingesetzt werden, wenn es gelingt, die Durchlaufzeit durch ausgeklügelte Verfahren zu verkürzen.

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Authors and Affiliations

  1. 1.ZürichSchweiz

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