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Zusammenfassung

Vererbliche Keimbahneingriffe sind kein rein nationales Thema. Werden derartige Eingriffe in einem bestimmten Land vorgenommen, bleiben die Auswirkungen aufgrund der Vererbbarkeit nicht zwingend nur auf dieses eine Land beschränkt. Auch sind rein nationale Verbote (buchstäblich) nur in Grenzen wirksam. Menschen, die die Vornahme solcher Maßnahmen wünschen, die in ihrem Land aber verboten sind, können sich einfach in ein anderes Land begeben, wo der gewünschte Eingriff erlaubt ist. Selbiges gilt für Forschung an Embryonen. Solcher „Medizin-Tourismus“ ist bereits bei in Deutschland nicht erlaubten Fortpflanzungsmethoden wie der Eizellspende oder der Leihmutterschaft zu beobachten. Allgemeingültige internationale Standards sind folglich begrüßenswert.

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  • Silvia Deuring
    • 1
  1. 1.Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und MedizinrechtLudwig-Maximilians-Universität MünchenMünchenDeutschland

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