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Konsolidierung auf der Basis offener Transportnetze

  • Wolf-Rüdiger Bretzke
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Zusammenfassung

Den bislang beschriebenen Konzepten liegt die gemeinsame Idee zugrunde, dass der Handel zwecks Erlangung der Kontrolle über das Timing von eingehenden Warenströmen sowie der Ausschöpfung dadurch ermöglichter Bündelungseffekte in eigene Netzknoten investieren muss. Dass es dabei oft um hohe zweistellige Millionenbeträge geht, ahnt man, wenn erfährt, dass das Zentrallager der Drogeriemarktkette dm in Weilerswist nach Plan ca. 1000 Menschen beschäftigt und dass das bis zu seinem Bau größte Zentrallager Europas, das in Bremen von der BLG Logistics Group für Tchibo betrieben wird, vor einiger Zeit in einer „Operation am offenen Herzen“ auf 200.000 Palettenstellplätze ausgebaut wurde. Vor diesem Hintergrund ist ein Konzept besonders interessant, das dezidiert auf eigene Netzwerkstrukturen und entsprechende Kapazitäten verzichtet und stattdessen versucht, die durch Selbstabholung eröffneten Spielräume in der Gestaltung von Warenströmen überwiegend auf der Basis einer Nutzung der Netze von Stückgutspediteuren und Paketdiensten auszuschöpfen (vgl. zum Folgenden auch Prümper et al. (2006)). Dieses Konzept ist schon wegen seines Volumenbedarfes nicht ohne Weiteres übertragbar, aber es eignet sich gut, um in einer nächsten Stufe logistisches Denken zu üben.

Literatur

  1. Prümper W, Pohl J, Thoms J (2006) Beschaffungslogistik im Handel. Zentes 2006:809 ffGoogle Scholar

Copyright information

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Authors and Affiliations

  • Wolf-Rüdiger Bretzke
    • 1
  1. 1.MünchenDeutschland

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