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Kapitel 1: Einleitung

  • Martin Philipp Sommerfeld
Chapter
Part of the Beiträge zum ausländischen öffentlichen Recht und Völkerrecht book series (BEITRÄGE, volume 287)

Zusammenfassung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Möglichkeiten der Implementierung und Begründung zwingender Völkerrechtsnormen (ius cogens) in Anbetracht der staatlichen Souveränität. Obwohl sich das Konzept des ius cogens in Rechtswissenschaft und Rechtsprechung zunehmender Bedeutung erfreut, ist bis heute ungeklärt, ob und wie zwingendes Recht rechtsdogmatisch gegenüber dem souveränen Staat gesetzt und begründet werden kann. Dabei zielt die primäre dogmatische Schwierigkeit auf den vermeintlich paradoxen Umstand, dass der Staat einerseits die Regeln des Völkerrechts festlegen und andererseits in seinem Handeln an sie gebunden sein soll. Anschaulich zum Ausdruck kommt dieses Problem im sogenannten Lotus-Urteil des Ständigen Internationalen Gerichtshofs vom 7. September 1927. Darin heißt es:

Copyright information

© Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., to be exercised by Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg  2019

Authors and Affiliations

  • Martin Philipp Sommerfeld
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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