Advertisement

Polyneuropathie mit Erfolg behandeln

  • Udo Zifko
Chapter

Zusammenfassung

Wie bekommt man die Nervenkrankheit Polyneuropathie in den Griff? Bei der Behandlung der Erkrankung unterscheidet man im Wesentlichen zwischen einer ursächlichen und einer symptomatischen Therapie. Ursächlich bedeutet, beim Auslöser der Polyneuropathie anzusetzen und durch dessen Vermeidung bzw. dessen gezielte Behandlung die Polyneuropathie zu heilen. Dies ist in bestimmten Fällen wie beispielsweise im Fall des Guillain-Barrée-Syndroms oder bei der chronisch-entzündlichen demyelinisierenden Polyneuropathie (CIDP) möglich. Bei der Mehrzahl der Polyneuropathien lässt sich der Auslöser entweder nicht feststellen oder ist nicht vermeid- bzw. behandelbar. Die Therapie umfasst dann sämtliche Maßnahmen, um die Symptome zu lindern und einem Fortschreiten der Erkrankung entgegenzuwirken. Dafür stehen heute viele Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die – individuell abgestimmt – weit höhere Chancen auf verbesserte Lebensqualität eröffnen als früher. Da sich bei vielen Patienten eine ganzheitsmedizinische Behandlung bewährt hat, zeigt dieses Kapitel eine Fülle möglicher Maßnahmen auf, die je nach persönlichem Bedarf vom Facharzt kombiniert werden sollten.

Am besten ist es natürlich, man lässt es erst gar nicht so weit kommen, dass die Erkrankung ausbricht! Das ist bei bestimmten Arten von Polyneuropathie tatsächlich möglich.

Literatur

  1. Hickelsberger J. (2019) Das Dao der Balance. Springer, BerlinGoogle Scholar
  2. Hidmark A et al (2017) Elecrtic Muscle Stimulation induces an increase of VEGFR2 on circulating hematopoietic stem cells in patients with diabetes. Clin Ther 39:6CrossRefGoogle Scholar
  3. Kempf et al (2010) Studie zu HTEMS bei diabetischer PNP. Westdeutsches Diabetes- und Gesundheitszentrum. WDGZ, BerlinGoogle Scholar
  4. Mader FH (2013) Allgemeinmedizin und Praxis: Anleitung in Diagnostik, Therapie und Betreuung. Facharztprüfung Allgemeinmedizin. Springer, WienGoogle Scholar
  5. Max Rubner Institut (2008) In: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Hrsg) Nationale Verzehrstudie II. MRI, KarlsruheGoogle Scholar
  6. Österreichische Diabetes Gesellschaft (2009) Diabetes mellitus – Leitlinien für die Praxis. Überarbeitete und erweiterte Fassung. Wien Klin Wochenschr 121/21–22 [Suppl 5]:1–S87Google Scholar
  7. Österreichische Diabetes Gesellschaft (2016) Diabetes mellitus – Anleitungen für die Praxis (überarbeitete Fassung). Austrian Lipid Consensus. Wien Klin Wochenschr 128 [Suppl 2]:37–228Google Scholar
  8. Slavicek G, Slavicek B (2008) Periodontitis and diabetes: a challenge for interdisciplinary teams. 2J. Int J Stomatol Occlusion Med 1:58–62.  https://doi.org/10.1007/s12548-008-0011-7 CrossRefGoogle Scholar
  9. Steinbauer A (2019) Medizinische Anwendung von Cannabidiol (CBD) und Tetrahydrocannabiol (THC). ÖZ Ärztliche Gutachten 1:8–10Google Scholar
  10. Strauss SM, Russell S et al (2010) The dental office visit as a potential opportunity for diabetes screening: an analysis using NHANES 2003-2004 data. J Public Health Dent 70(2):156–162Google Scholar
  11. Wernicke JF et al (2006) A randomized controlled trial of duloxetine in diabetic peripheral neuropathic pain. Neurology 67:1411–1420CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  • Udo Zifko
    • 1
  1. 1.WienÖsterreich

Personalised recommendations