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Das Militär und seine Sprache – am Beispiel des Österreichischen Bundesheers

  • Walter WintschalekEmail author
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Part of the Kommunikation und Medienmanagement book series (KM)

Zusammenfassung

Der Verfasser legt mit diesem Aufsatz am Beispiel des Österreichischen Bundesheeres dar, dass die Schaffung einer vereinheitlichten Terminologie, eines normierten Fachwortschatzes die Grundlage einer raschen Weitergabe von Informationen und daraus abgeleiteten Befehlen bildet. Eine qualitativ hochwertige Kommunikation wird durch die dazugehörende erarbeitete Terminologie sichergestellt, insbesondere gilt das für das Militär, denn Basis jeden militärischen Erfolgs ist eine möglichst rasche Reaktion der Truppe auf Lageänderungen. Die Mitgliedschaft in internationalen Organisationen wie VN, EU oder NATO zwingt nationale Behörden auch zu einer sprachübergreifenden bzw. mehrsprachigen Terminologiearbeit.

Ein ausgeklügelter Fachwortschatz, bestehend aus vielen Abkürzungen, kann und wurde in der Vergangenheit oft zur Abgrenzung, ja sogar zur Abschottung von der Außenwelt benutzt. Dies betrifft nicht nur das Militär, aber aufgrund der besonderen Umstände, die der Dienst mit der Waffe mit sich bringt, fällt dies beim Militär stärker ins Auge als bei anderen Körperschaften oder Organisationen.

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Authors and Affiliations

  1. 1.Österreichisches BundesheerWiener NeustadtÖsterreich

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