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Neuroenhancement und Sucht

  • Andreas G. FrankeEmail author
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Zusammenfassung

Die Einnahme von Stimulanzien des Amphetamintyps hat eine gewisse Tradition. Auch die damit einhergehende Missbrauchs- und Suchtgefahr ist keine neue Erkenntnis. Das Stimulans Koffein dagegen hat zwar an sich kein Suchtpotenzial, stellt in Form von Energy Drinks aber gewissermaßen eine Brücke zum Substanzmissbrauch anderer Stoffe (zum Beispiel Alkohol) dar – vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Koffeintabletten stellen wiederum eine Brücke zum Konsum von (anderen) Tabletten dar. Andere Neuroenhancer spielen hinsichtlich des Abhängigkeitspotenzials gegenwärtig kaum eine Rolle.

Referenzen und Literatur zum Weiterlesen

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Authors and Affiliations

  1. 1.Hochschule der Bundesagentur für ArbeitMannheimDeutschland

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