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Trainer

  • Markus C. HaselEmail author
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Zusammenfassung

Die Trainer der Bundesliga sind so unterschiedlich wie die Vereinslogos. Auch die Beziehungen zwischen den Vereinen und ihren Trainern waren vielfältig. Manch ein Klub war loyal den Trainern gegenüber, andere entschieden sich für häufige Trainerwechsel. Qualität ist zweifelsohne die wichtigste Eigenschaft eines guten Fußballtrainers, aber diese mag mit der Zeit an Kraft verlieren. Dies ist nicht unbedingt der Qualität eines Trainers geschuldet, sondern seiner Wirkung auf das Team. Ein Trainer kann seinen Strategien nur realisieren, wenn die Spieler bereit sind seine Ideen und Strategien mit zu tragen. Es wird auch dem besten Trainer nicht gelingen Spieler zu motivieren und eine Mannschaft zu bilden, wenn er nur einige Wochen beim Verein ist, sich mit dem Vereinsmanagement zerstritten hat, oder Umstände einen Wechsel erfordern.

Höchstleistung braucht Zeit, ein Trainer, das Management und die Spieler müssen in eine Gemeinschaft hineinwachsen, aber manchmal gibt es auch für den besten Trainer einen Punkt an dem sein Einfluss auf die Mannschaft schwindet, seine Zeit an der Spitze der Mannschaft sein Ende findet. Sind die erfolgreichsten Vereine der letzten zwei Jahrzehnte dieses äußerst wichtige Element des Vereinserfolgs anders angegangen als ihre weniger erfolgreichen Konkurrenten? Blieben die Trainer länger bei den Topvereinen und macht dies wirklich einen Unterschied, oder sind Toptrainer in der Lage auch innerhalb kurzer Zeit einen bleibenden Erfolg zu schaffen? Es zeigen sich in der Tat große Unterschiede zwischen den erfolgreichsten und den schwächeren Vereinen im Umgang mit dem Trainer und der Dauer, die diese der Mannschaft vorstanden.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.McHasel ConsultingMontreuilFrankreich

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