Advertisement

Kompetenzen von Innovationspromotoren

  • Martina Bierbichler
  • Wolfgang SchollEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Einzelne besonders aktive und engagierte Mitarbeiter stellen einen Erfolgsfaktor für Innovationsvorhaben dar, weil sie mit ihrem Handeln den Innovationsprozess fördern und positiv unterstützen. Diese Mitarbeiter werden Promotoren genannt und können bislang während oder nach einem Innovationsprozess durch ihr besonderes Engagement gut identifiziert werden. Doch kann man diese Promotoren auch im Vorfeld identifizieren? Lassen sich ihre Kompetenzen über ein Kompetenzmodell beschreiben? Eine Forschungsarbeit im Rahmen des GI:VE-Projektes stellt für den am schwierigsten zu identifizierenden Prozess- bzw. Innovationspromotor ein Kompetenzmodell auf. Da Kompetenzen einen Handlungsrahmen benötigen, um erkennbar zu werden, wurde ein situativer Fragebogen zur Überprüfung des Kompetenzmodells entwickelt. Er prüft das Verhalten in Innovationssituationen anhand unterschiedlicher Verhaltensbeschreibungen. Dieser situative Fragebogen kann nun in der Praxis vom Personalmanagement eingesetzt werden, um Innovationspromotoren zu identifizieren, Innovationsprozesse durch sie zu unterstützen und damit einen möglichen Wettbewerbsvorteil zu erlangen.

Literatur

  1. Aregger, K. (1976). Innovationen in sozialen Systemen 1. Einführung in die Innovationstheorie der Organisation. Bern: Haupt.Google Scholar
  2. Arnold, R., Nolda, S., & Nuissl, E. (Hrsg.). (2001). Wörterbuch Erwachsenenpädagogik. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.Google Scholar
  3. Bierbichler, M. (2013). Kompetenzen von Innovations-/Prozesspromotoren. Unveröffentlichte Diplomarbeit, Humboldt-Universität zu Berlin.Google Scholar
  4. Cohen, M. D., March, J. G., & Olsen, J. P. (1972). A garbage can model of organizational choice. Administrative Science Quarterly, 13, 8–22.Google Scholar
  5. Erpenbeck, J., & Rosentiel, L. von (Hrsg.). (2007). Handbuch Kompetenzmessung (2. Aufl.). Stuttgart: Schäffer Poeschel.Google Scholar
  6. Hauschildt, J., & Chakrabarti, A. K. (1999). Arbeitsteilung im Innovationsmanagement. In J. Hauschildt & H.G. Gemünden (Hrsg.), Promotoren. Champions der Innovation. Wiesbaden: Gabler.CrossRefGoogle Scholar
  7. Hauschildt, J., & Salomo, S. (2011). Innovationsmanagement (5. aktual. Aufl.). München: Verlag Franz Vahlen.Google Scholar
  8. Heyse, V., & Erpenbeck, J. (Hrsg.). (2007). Kompetenzmanagement: Methoden, Vorgehen, KODE ® und KODE® X im Praxistest. Münster: Waxmann.Google Scholar
  9. Heyse, V., Erpenbeck, J., & Ortman, S. (Hrsg.). (2010). Grundstrukturen menschlicher Kompetenzen. Münster: Waxmann.Google Scholar
  10. Mansfeld, M. (2011). Innovatoren: Individuen im Innovationsmanagement. Wiesbaden: Gabler.CrossRefGoogle Scholar
  11. Scholl, W. (2004). Innovation und Information. Wie in Unternehmen neues Wissen produziert wird. Göttingen: Hogrefe.Google Scholar
  12. Scholl, W. (2009). Konflikte und Konflikthandhabung bei Innovationen. In E. Witte & C. Kahl (Hrsg.), Sozialpsychologie der Kreativität und Innovation (S. 67–86). Lengerich: Pabst.Google Scholar
  13. Weber, M. (1972). Wirtschaft und Gesellschaft (5. Aufl.). Tübingen: Mohr-Siebeck. (Erstausgabe 1921).Google Scholar
  14. Witte, E. (1973). Organisation für Innovationsentscheidungen. Göttingen: Verlag Otto Schwatz & Co.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Hochschule für Technik und WirtschaftBerlinDeutschland
  2. 2.Institut für PsychologieHumboldt-Universität und artop GmbH – Institut an der Humboldt-Universität zu BerlinBerlinDeutschland

Personalised recommendations