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Einführung

  • Eike Blitza
Chapter
Part of the Beiträge zum ausländischen öffentlichen Recht und Völkerrecht book series (BEITRÄGE, volume 279)

Zusammenfassung

Klimaveränderungen stellen in der Erdgeschichte den Regelfall dar. Nachdem in der Kreidezeit vor etwa 140 bis 65 Millionen Jahren selbst in arktischen Breiten subtropische Verhältnisse vorherrschten, nahm die Temperatur auf der Erdoberfläche zunehmend ab und schwankt seit nunmehr zwei bis drei Millionen Jahren zwischen Kalt- und Warmzeiten. Angesichts der Abhängigkeit des Meeresspiegelniveaus von der globalen Temperaturentwicklung führt dies auch immer wieder zu erheblichen Veränderungen des Meeresspiegels. So ist davon auszugehen, dass letzterer während des Höhepunktes der jüngsten Kaltzeit – vor etwa 12.000 bis 20.000 Jahren – um 100 Meter niedriger war als heute, vor 120.000 Jahren aber zwischen zwei bis sechs Meter über dem jetzigen Niveau lag. Schwankungen des Meeresspiegelniveaus sind folglich kein neuartiges Phänomen, sondern Resultat eines sich wandelnden Erdklimas.

Literatur

  1. IPCC, Climate Change 2013: The Physical Science Basis, Working Group I Contribution to the Fifth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change, Cambridge u. a. 2013Google Scholar

Copyright information

© Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., to be exercised by Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg 2019

Authors and Affiliations

  • Eike Blitza
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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