Advertisement

Finanzberatung

  • Heribert WienkampEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Bei einer guten Vorbereitung kann eine Finanzberatung für alle Beteiligten zu einer „Win-Win-Situation“ beitragen. Zugleich würden auch die neuen normativen Anforderungen einer Anlageberatung erfüllt. Bisher herrschte allerdings in den Finanzhäusern ein eher produkt- oder sachbezogener als ein personenbezogener Beratungsansatz, was insbesondere das Risikoprofiling und die Klassifizierung nach Risikogruppen betraf. Psychometrische Risikotests sind zur Erhebung der geforderten Risikobereitschaft eher noch die Ausnahme als die Regel. Gerade das Risiko ist etwas, was den meisten Menschen Angst macht, da es mit Unsicherheit und Verlustängsten behaftet ist. Erschwerend kommt hinzu, dass das Risiko im psychologischen Sinne verschiedene Formen annehmen kann, z. B. eine Risikoeinstellung zu etwas, Risikobereitschaft als Skala in einem Test, Sensationslust in Verbindung mit Nervenkitzel oder unangemessenes Verhalten. Vorgeschlagen wird, bei Klienten nach Risikoaversion, Risikofreude und Risikobewusstsein zu differenzieren, wobei es auch Mischformen gibt. Entscheidend ist, dass die Produktempfehlungen zum Risikoprofil des Finanzverbrauchers passen und seinen Zielen und Ambitionen gerecht werden.

Literatur

  1. Everling, O., & Müller, M. (Hrsg.). (2018). Risikoprofiling mit Anlegern. Kundenprofile treffend analysieren und in der Beratung nutzen (2. Aufl.). Köln: Bank-Verlag.Google Scholar
  2. Knight, F. H. (1940). Risk, uncertainty, and profit. Boston: Houghton Mifflin. (Erstveröffentlichung 1921).Google Scholar
  3. Wall, G. (1995). The way to invest. A five-step blueprint for growing your money through mutual funds with as little as $ 50 per month. New York: Holt.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.RecklinghausenDeutschland

Personalised recommendations