Advertisement

Epidemiologie der onkologischen Erkrankungen

  • Thomas E. DornerEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Krebserkrankungen zählen in Österreich nach Herz- Kreislauferkrankungen zu den zweithäufigsten Todesursachen. Es ist wichtig zu wissen welche Faktoren – auch wenn sie nicht modifizierbar sind – mit Krebserkrankungen assoziiert sind, um personen-zentrierte Interventionen zu etablieren, und um zielgruppenspezifisch nachteilige Erkrankungsoutcomes verhindern zu können. Personen, die von Krebs betroffen sind, haben auch eine höhere Wahrscheinlichkeit von anderen Krankheiten gleichzeitig betroffen zu sein.

Verbesserte Krebstherapie und damit erhöhte Überlebenswahrscheinlichkeit erhöht die Krankheitsdauer und steigert somit die Prävalenz einer Erkrankung. Diese Faktoren müssen bei der Interpretation von Prävalenzzahlen mitberücksichtigt werden. Eine Steigerung der Prävalenz (insbesondre bei gleichbleibender Inzidenz) ist somit üblicherweise kein Ausdruck einer nachteiligen Entwicklung, sondern sehr häufig Ausdruck einer verbesserten Versorgung.

Literatur

  1. Baldaszti, E. Statistik Austria (Hrsg.). Jahrbuch der Gesundheitsstatistik 2015. Wien, 2017.Google Scholar
  2. Hackl, M; Karim-Kos, HE. Statistik Austria (Hrsg). Krebserkrankungen in Österreich 2016. Wien, 2016.Google Scholar
  3. Leoni T, Schwinger J (2017) Fehlzeitenreport 2017, Krankheits- und unfallbedingte Fehlzeiten. Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung. http://www.hauptverband.at/cdscontent/load?contentid=10008.646602&version=1510674740. Zugegriffen am 25.09.2018
  4. Statistik Austria (2008) Sozio-demographische und sozio-ökonomische Determinanten von Gesundheit Auswertungen der Daten aus der Österreichischen Gesundheitsbefragung 2006/2007. http://medienservicestelle.at/migration_bewegt/wp-content/uploads/2012/06/IBIBgesundheitsbefragung2006_07.pdf. Zugegriffen am 25.09.2018
  5. World Health Organization (2018). http://www.who.int/topics/epidemiology/en/. Zugegriffen am 08.01.2018

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2020

Authors and Affiliations

  1. 1.Zentrum für Public HealthMedizinische Universität WienWienÖsterreich

Personalised recommendations