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Einleitung: Grundlagen der IT-Kommunikation

  • Kim Miriam DörrEmail author
  • Sandra Aengenheyster
Chapter

Zusammenfassung

Kaum ein Unternehmen hat sich heutzutage nicht der Digitalisierung verschrieben. Deutschlands Unternehmen, egal ob DAX 30 oder Mittelstand, haben die Zeichen der Zeit erkannt und setzen auf die digitale Transformation, um im internationalen Wettbewerb mithalten bzw. ganz vorne „mitspielen“ zu können. Die Digitalisierung ist mittlerweile fester Bestandteil der Unternehmensstrategie, dementsprechend werden auch ihre IT-Abteilungen in die Pflicht genommen. Das IT-Projektvolumen steigt stetig und damit auch der Druck, innovative Projekte erfolgreich auf- und umzusetzen. Die Verarbeitung und der Einsatz von Big Data, die Realisierung eines flexiblen IT-Arbeitsplatzes, der die neueste Hardware und kommunikative Vernetzung der Mitarbeiter sicherstellt, sowie Bring Your Own Device (BYOD) sind nur ein paar Stichworte, die veranschaulichen, dass IT-Projekte die digitale Transformation in Unternehmen vorantreiben und die Speerspitze der Innovation bilden. Man könnte annehmen, dass somit auch die damit verbundene Kommunikation kein Problem sein sollte. Die Realität sieht jedoch anders aus. Denken Sie einmal an die letzte Kommunikation, die zwischen Ihnen als sogenanntem „End-User“ und Ihrer IT stattgefunden hat. Mit „End-User“ oder „Endanwender/Endbenutzer“ ist in Expertenkreisen „der menschliche Benutzer eines Softwareprodukts, bes. derjenige, der von einem Dialogsystem zur Erfüllung von Fachaufgaben am Arbeitsplatz Gebrauch macht“, gemeint (Lackes und Siepermann 2018). Im Unternehmen umfasst das dann alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die von den technologischen Neuerungen der IT-Organisation betroffen sind bzw. Gebrauch davon machen. In den überwiegenden Fällen kommunizieren IT-Abteilungen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über eine E-Mail, deren Aufmachung, Sprache und Inhalt sie nicht einmal dazu bewegt haben, bis zum Ende zu lesen. Und genau hierin liegt das Dilemma: IT-Organisationen liefern Projekte von morgen, ihre Kommunikation ist jedoch von gestern. Die These lautet: Projekte von morgen brauchen auch eine Kommunikation von morgen, um erfolgreich umgesetzt zu werden.

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Authors and Affiliations

  1. 1.GuxhagenDeutschland
  2. 2.FrankfurtDeutschland

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