Advertisement

Mischung von Risiken

  • Helmut LauxEmail author
  • Robert M Gillenkirch
  • Heike Y Schenk-Mathes
Chapter

Zusammenfassung

Im achten Kapitel wird das Problem untersucht, wie ein Entscheider Risiken durch Portefeuillebildung mischen und auf diese Weise eine optimale Gesamtposition herstellen kann. Der klassische Anwendungsfall für dieses allgemeine Problem ist die Bildung eines Wertpapierportefeuilles.

Nach der Darstellung der potentiellen Vorteile der Risikomischung werden zwei alternative Vorgehensweisen zur Ermittlung einer optimalen Risikomischung vorgestellt. Bei der ersten wird das Optimum direkt in einem Erwartungsnutzenkalkül ermittelt. Die zweite Vorgehensweise ist zweistufig und liegt der klassischen Portefeuille-Theorie nach Markowitz zugrunde, welche unterstellt, dass der Entscheider sich am (μ,σ)-Prinzip orientiert. Es wird dann zunächst die Menge der (μ,σ)-effizienten Portefeuilles (Risikomischungen) ermittelt, um daraus anschließend auf der Basis der (μ,σ)-Präferenzfunktion des Entscheiders das für ihn optimale Portefeuille auszuwählen. Bei Risikoaversion ist ein Portefeuille effizient, wenn es kein anderes Portefeuille gibt, das bei gleichem oder niedrigerem Risiko (σ) einen höheren erwarteten Überschuss (μ) oder bei gleichem oder höheren erwarteten Überschuss ein niedrigeres Risiko hat.

Literatur

  1. Bitz, M.: Die Strukturierung ökonomischer Entscheidungsmodelle. Gabler, Wiesbaden (1977)CrossRefGoogle Scholar
  2. Brealey, R.A., Myers, S.C., Allen, F.: Principles of Corporate Finance, 11. Aufl. McGraw-Hill, New York (2013)Google Scholar
  3. Copeland, T.E., Weston, J.F., Shastri, K.: Financial Theory and Corporate Policy, 4. Aufl. Addison-Wesley, Reading (2013)Google Scholar
  4. Dinkelbach, W., Kleine, A.: Elemente einer betriebswirtschaftlichen Entscheidungslehre. Springer, Berlin (1996)CrossRefGoogle Scholar
  5. Elton, E.J., Gruber, M.J.: Modern Portfolio Theory and Investment Analysis, 5. Aufl. Wiley, New York (1995)Google Scholar
  6. Franke, G., Hax, H.: Finanzwirtschaft des Unternehmens und Kapitalmarkt, 6. Aufl. Springer, Berlin (2009)CrossRefGoogle Scholar
  7. Hax, H.: Investitionstheorie, 5. Aufl. Physica, Würzburg (1985)CrossRefGoogle Scholar
  8. Ingersoll, J.E.: Theory of Financial Decision Making. Rowman & Littlefield, Totowa (1987)Google Scholar
  9. Kruschwitz, L.: Investitionsrechnung, 12. Aufl. Springer Gabler, München (2009)Google Scholar
  10. Laux, H., Schabel, M.M.: Subjektive Investitionsbewertung, Marktbewertung und Risikoteilung. Springer, Berlin (2009)Google Scholar
  11. Markowitz, H.M.: Portfolio selection. J. Finance 7,77–91 (1952)Google Scholar
  12. Markowitz, H.M.: Portfolio Selection. Wiley, New York (1959)Google Scholar
  13. Riess, M.: Effizienzkonzepte und nutzentheoretische Ansätze zur Lösung stochastischer Entscheidungsmodelle. Physica, Heidelberg (1996)CrossRefGoogle Scholar
  14. Rudolph, B.: Zur Theorie des Kapitalmarktes – Grundlagen, Erweiterungen und Anwendungsbereiche des „Capital Asset Pricing Model (CAPM)“. Z. Betriebswirtsch. 49, 1034–1067 (1979)Google Scholar
  15. Schmidt, R.H., Terberger, E.: Grundzüge der Investitions- und Finanzierungstheorie, 4. Aufl. Gabler, Wiesbaden (1997)CrossRefGoogle Scholar
  16. Sharpe, W.F., Alexander, G.J., Bailey, J.W.: Investments, 6. Aufl. MIT Press, Englewood Cliffs (1999)Google Scholar
  17. Shleifer, A.: Inefficient Markets: An Introduction of Behavioral Finance. Oxford University Press, Oxford (2000)CrossRefGoogle Scholar
  18. Single, G.L.: Hedge-Fonds – Anlageform der Zukunft. Z. das gesamte Kreditwesen 26, 240–244 (2001)Google Scholar
  19. Tobin, J.: Liquidity preference as behavior towards risk. Rev. Econ. Stud. 25, 65–86 (1958)CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  • Helmut Laux
    • 1
    Email author
  • Robert M Gillenkirch
    • 2
  • Heike Y Schenk-Mathes
    • 3
  1. 1.Bad HomburgDeutschland
  2. 2.Fachbereich WirtschaftswissenschaftenUniversität OsnabrückOsnabrückDeutschland
  3. 3.Institut für Wirtschaftswissenschaft BWL/Betriebl. UmweltökonomieTU ClausthalClausthal-ZellerfeldDeutschland

Personalised recommendations