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Einleitung

  • Ulrich Hampicke
Chapter

Zusammenfassung

Dieses Buch ist nicht für Fachleute geschrieben. Es wendet sich an die Zivilgesellschaft, an Menschen, die sich über Probleme im Staat Gedanken machen und diese mit anderen Menschen, nicht nur gleich gesinnten, austauschen möchten. Die Zivilgesellschaft akzeptiert und verteidigt sogar nötigenfalls die bestehenden demokratischen Institutionen und die Verteilung der Entscheidungsbefugnisse, aber sie verfolgt, was „oben“ getan oder unterlassen wird und meldet sich zu Wort, wenn sie meint, dass Dinge nicht in die richtige Richtung laufen. Von hier ausgehende Impulse haben die Spitzen der Politik nicht nur erkennbar beeinflusst, sondern sogar zu radikaler Umkehr veranlasst. Ein Beispiel ist die Energiewende, insbesondere der Atomausstieg, der ganz klar auf die Volksmeinung und nicht auf Überzeugungen technischer Eliten zurückgeht.

Auch zu den Bereichen der Landschaftsgestaltung, Landwirtschaft und Ernährung sowie zum Wald melden sich Stimmen aus der Zivilgesellschaft. Waren es anfänglich kleine Gruppen, etwa Tierschutzaktivisten, die Zustände in landwirtschaftlichen Viehhaltungen (nicht immer sachgerecht) anprangerten, so hat ein Unwohlsein hierüber inzwischen weite Bevölkerungskreise erfasst. Der angesehene und extremer Ansichten absolut unverdächtige Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft nennt sein über 400-seitiges Gutachten aus dem Jahre 2015 „Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung“.

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.LS für LandschaftsökonomieUniversität GreifswaldGreifswaldDeutschland

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