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Rennstrecken Design – Entwicklung, Prozesse und Konzepte

  • Carsten TilkeEmail author
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Zusammenfassung

Seitdem im Jahre 1907 die erste permanente Rennstrecke der Welt in Großbritannien „Brooklands“ eröffnet wurde, veränderten sich im Laufe der Jahre die Prämissen des Rennstrecken-Designs aufgrund der permanenten Erhöhung von Sicherheitsstandards sowie der Entwicklung unterschiedlichster Rennstreckenkonzepte. So schreiben die Organisationen der FIA und FIM für internationale Motorsport Veranstaltungen verbindliche Anforderungen für Rennstrecken vor, um einen definierten Sicherheitsstandard angepasst für die jeweilige Veranstaltung zu gewährleisten. Diese Anforderungen müssen bereits bei der Planung einer Rennstrecke berücksichtigt werden. Während in den Anfängen des Rennstreckenbaus noch alleinig der Motorsport im Fokus der Entwicklung lag, spielen heute zusätzliche wirtschaftliche Interessen eine Rolle. Einerseits kann die Rennstrecke durch aufwendige Architektur und entsprechende internationale Veranstaltungen wie Formel 1 oder MotoGP als Prestige-Objekt für ein Land oder eine Region dienen und somit volkswirtschaftlich erfolgreich sein. Andererseits kann die Rennstreckenentwicklung aufgrund kostenoptimierter Planung in Verbindung mit hoher Multi-Funktionalität sowie zusätzlicher Profit-Elemente wie bspw. Motorsport-Clubs, Hotels, Restaurants und Shopping für eine erhöhte Auslastung und den finanziell nachhaltigen Erfolg der Gesamtentwicklung sorgen. Weitere Einflussfaktoren beim Rennstreckendesign sind vorhandene Grundstücksparameter, Genehmigungsaspekte, interne Projektparameter (bspw. Projektbudget) sowie vorhandene und prognostizierte Marktparameter.

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature  2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Tilke GmbH & Co. KG, PR-MarketingAachenDeutschland

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