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Regionale Beschreibung – Süd- und Südost-Asien

  • Klaus HeineEmail author
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Zusammenfassung

Bedeutende Paläoklimaarchive des tropischen und randtropischen Süd- und Südostasien und deren Interpretation werden vorgestellt und kritisch diskutiert. Dabei wird die Bedeutung der quartären Vergletscherungen neben den geomorphologischen, sedimentologischen, pedologischen und palynologischen Archiven für die Klimarekonstruktion aufgezeigt. Alt- und mittelquartäre Paläoklimaarchive (u.a. Moränen, Speläotheme, marine Sedimente) belegen seit dem Altquartär thermische und hygrische Klimaschwankungen, die größer waren als die Klimaänderungen des letzten Eiszeitzyklus. Kalte Phasen zeichnen sich in den Tiefländern durch größere Aridität aus. Warme Phasen (Interglaziale) waren feuchter. Zeitlich hochauflösende Klimarekonstruktionen, die auf weitreichende Hypothesen verzichten können, bestehen nur für das LGM, das Termination I und das Holozän. Der orbitale und solare Einfluss auf große und kleine Klimaschwankungen (und auf das Monsunsystem) wird durch viele unterschiedliche Paläoklimaarchive dokumentiert. Die terrestrischen Paläoklimadaten belegen den arktischen Einfluss nördlich des Äquators (Heinrich event 1, Jüngere Dryas, 8,2 ka event) und den antarktischen Einfluss im südlichen Südostasien. Bei Klimamodellierungen werden die terrestrischen Paläoklimadaten der asiatischen Tropen kaum berücksichtigt.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Universität RegensburgRegensburgDeutschland

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