Ziele und Methoden der Studie

  • Kai-D. Bussmann
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Zusammenfassung

Die vorliegende Studie beruht auf einer öffentlichen Ausschreibung des Bundesministeriums für Finanzen vom Februar 2013 und diente im Kern zur Aufhellung des Dunkelfelds der Geldwäsche. Typischerweise besteht bei allen Formen der Wirtschaftskriminalität ein erhebliches Dunkelfeld, da es sich um sog. Kontrollkriminalität handelt. Aufgrund ihrer Struktur gilt dies im besonderen Maße auch für die Geldwäsche, die in Deutschland durch den Straftatbestand des § 261 StGB definiert wird. Die Notwendigkeit einer Abschätzung des Dunkelfeldes folgt jedoch nicht allein einem kriminologischen Forschungsinteresse, sondern ergibt sich auch aus dem risikobasierten Ansatz der europäischen Geldwäscherichtlinie, nach der die Mitgliedstaaten die nationalen Geldwäscherisiken in ihren Wirtschaftssektoren regelmäßig zu untersuchen und zu bewerten haben.

Literatur

  1. BKA (Hrsg.) (2012): Fachstudie – Geldwäsche im Immobiliensektor in Deutschland, abrufbar unter: <www.bka.de> → Suche: “Fachstudie – Geldwäsche im Immobiliensektor in Deutschland“ → Fachstudie – Geldwäsche im Immobiliensektor in Deutschland (Stand: 30.08.2016).
  2. BKA (Hrsg.) (2015): Jahresbericht 2014, (FIU) Deutschland, abrufbar unter: <www.bka.de> → Aktuelle Informationen → Statistiken und Lagebilder → Lagebilder und Jahresberichte → Jahresbericht der Financial Intelligence Unit (FIU) Deutschland → Financial Intelligence Unit (FIU) Deutschland – Jahresbericht 2014 (Stand: 29.08.2016).
  3. European Commission (2009): Final Study on the Application of the Anti-Money Laundering Directive, abrufbar unter: <http://ec.europa.eu/internal_market/company/docs/financial-crime/20110124_study_amld_en.pdf> (Stand: 30.08.2016).
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Authors and Affiliations

  • Kai-D. Bussmann
    • 1
  1. 1.Juristische und Wirtschaftswissenschaftliche FakultätUniversität HalleHalleDeutschland

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