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Eicosapentaensäure

  • K. J. LacknerEmail author
  • D. Peetz
Chapter
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Englischer Begriff

eicosapentaenoic acid

Definition

Monocarbonsäure mit 20 Kohlenstoffatomen und 5 Doppelbindungen in cis-Stellung, 20:5D5,8,11,14,17; gehört zur Familie der ω3-ungesättigten Fettsäuren.

Beschreibung

Eicosapentaensäure kann entweder aus α-Linolensäure gebildet oder mit der Nahrung aufgenommen werden. Hauptquelle sind marine Produkte. Eicosapentaensäure gilt als antiinflammatorisch, weil sie sowohl die 5-Lipoxygenase als auch die Cyclooxygenase und damit die Leukotrien- und Prostaglandinsynthese hemmt. Außerdem kann sie als Substrat dieser Enzyme zu Leukotrien B5 (LTB5) oder Prostaglandin E3 umgewandelt werden. LTB5 hat nur schwache proinflammatorische Aktivität im Vergleich zu Leukotrien B4, dem Produkt der Arachidonsäure.

Literatur

  1. Russo GL (2009) Dietary n-6 and n-3 polyunsaturated fatty acids: from biochemistry to clinical implications in cardiovascular prevention. Biochem Pharmacol 77:937–946CrossRefPubMedPubMedCentralGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Klinische Chemie und LaboratoriumsmedizinUniversitätsmedizin MainzMainzDeutschland
  2. 2.Institut für LabormedizinHelios Klinikum Berlin-BuchBerlinDeutschland

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