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Stichprobe

  • R.-D. HilgersEmail author
  • N. Heussen
  • S. Stanzel
Chapter
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Synonym(e)

 Zufallsstichprobe

Englischer Begriff

sample; random sample

Definition

Zufällig gezogene Teilmenge der Grundgesamtheit.

Beschreibung

Die Elemente der Stichprobe werden zufällig aus der  Grundgesamtheit gezogen, d. h. jedes Element der Grundgesamtheit sollte dieselbe Chance haben, in die Stichprobe eingeschlossen zu werden. Bei ausreichender Stichprobengröße kann dann davon ausgegangen werden, dass die gezogene Stichprobe die Grundgesamtheit widerspiegelt; somit kann die gezogene Stichprobe als repräsentativ für die zugehörige Grundgesamtheit bezeichnet werden. Die Elemente der Stichprobe werden als Beobachtungseinheiten ( Beobachtungseinheit) bezeichnet. An ihnen werden die Ausprägungen mehrerer Merkmale ( Merkmal) beobachtet oder gemessen. Die so erhobenen Daten werden mit den Methoden der deskriptiven Statistik ( Statistik, deskriptive) adäquat beschrieben, zusammengefasst und grafisch veranschaulicht. Anschließend können die gefundenen Ergebnisse unter Verwendung der Methodik der induktiven Statistik ( Statistik, induktive) auf die zugehörige Grundgesamtheit übertragen werden.

Literatur

  1. Hilgers R-D, Bauer P, Scheiber V (2002) Einführung in die Medizinische Statistik. Springer, Berlin/Heidelberg/New YorkGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Medizinische StatistikUniversitätsklinikum der RWTH AachenAachenDeutschland
  2. 2.DKFZ HeidelbergHeidelbergDeutschland

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