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Protein C

  • T. StiefEmail author
Chapter
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Synonym(e)

 Autoprothrombin II-A;  EC 3.4.21.69;  PC

Englischer Begriff

protein C; PC

Definition

Protein C ist ein Vitamin-K-abhängiges Proenzym und nach Aktivierung zu der Serinprotease PCa wichtiger negativer Regulator der Gerinnung, im Wesentlichen durch die Inaktivierung von F5a und F8a. Protein-C-Mangel oder -Dysfunktion ist mit einem erhöhten Risiko für venöse Thrombosen assoziiert.

Synthese – Verteilung – Abbau – Elimination

Das Gen, das Protein C kodiert, liegt auf dem langen Arm von Chromosom 2 (q13–14). Im Wesentlichen wird Protein C in Hepatozyten (auch in Endothelzellen) synthetisiert und findet sich in einer Konzentration von 2–6 mg/L in der Zirkulation. Die mittlere Halbwertszeit beträgt 10 h. Protein C besteht aus einer schweren Polypeptidkette (250 Aminosäurereste, 41 kDa) und aus einer leichten Kette mit 155 Aminosäureresten (21 kDa), die über eine Disulfidbrückenbindung verknüpft sind. Nach einer Vitamin-K-abhängigen γ-Carboxylierung 9 N-terminaler Glutamatreste und...

Literatur

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  3. Stief TW, Ijagha O, Weiste B, Herzum I, Renz H, Max M (2007) Analysis of hemostasis alterations in sepsis. Blood Coagul Fibrinolysis 18:179–186CrossRefPubMedPubMedCentralGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Laboratoriumsmedizin und PathobiochemieKrankenhaus der Philipps-UniversitätMarburgDeutschland

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