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Molybdän

  • D. MeißnerEmail author
  • T. Arndt
Chapter
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Englischer Begriff

molybdenum

Definition

Molybdän (chemisches Symbol: Mo) ist ein Übergangsmetall ( Übergangsmetalle) mit der Ordnungszahl 42. Es gehört zu den essenziellen Spurenelementen.

Struktur

Molybdän kommt hauptsächlich in den Oxidationsstufen +2, +3 und +6 vor, wobei das Molybdat-Ion (MoO42−) die essenzielle Form darstellt. Es ist Bestandteil des Molybdänkofaktors, einer organischen Ringverbindung, in der das Molybdän über Schwefelbrücken angelagert ist. Im Blut ist Molybdän an α2-Globulin (Plasma) und an Erythrozyten gebunden.

Molmasse

Relative Atommasse: 95,94.

Synthese – Verteilung – Abbau – Elimination

Die Aufnahme erfolgt aus der Nahrung durch Resorption im Dünndarm. Aus dem Blut gelangt Molybdän rasch in die Speicher, vorwiegend Knochen (60 %) und Leber (20 %). In der Leber ist es fast ausschließlich an den Molybdänkofaktor gebunden. Dieser Kofaktor liegt zu 40 % in freier Form vor, 60 % sind Bestandteil der prosthetischen Gruppen der Molybdänenzyme. Die Ausscheidung...

Literatur

  1. Reiss J, Anke M (2002) Molybdän. In: Biesalski HK, Köhrle J, Schümann K (Hrsg) Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe. Georg Thieme Verlag, Stuttgart/New York, S 218–221Google Scholar
  2. Rükgauer M (2005) Molybdän. In: Thomas L (Hrsg) Labor und Diagnose. TH-Books, Frankfurt am Main, S 496–497Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.DresdenDeutschland
  2. 2.Bioscientia Institut für Medizinische Diagnostik GmbHIngelheimDeutschland

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