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Metalloproteine

  • D. MeißnerEmail author
  • T. Arndt
Chapter
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Englischer Begriff

metalloproteins

Definition

Proteine mit Metallen als integralen Bestandteil.

Beschreibung

Metalloproteine haben verschiedene Funktionen: Transport, Speicherung, Kontrolle der Bindung oder Freisetzung von Metallen. Transportproteine, z. B.  Coeruloplasmin,  Transferrin, Transcuprein, sind in Körperflüssigkeiten nachzuweisen, ihr Metallgehalt ist gering. Speicherproteine, z. B.  Ferritin und  Hämosiderin, sind in Organen und Geweben zu finden und können mehrere Masseprozent Metall enthalten. Ein Kontrollprotein ist z. B.  Metallothionein, das durch die Kontrolle der Metallkonzentration an der Regelung spurenmetallabhängiger Prozesse beteiligt ist. Die Bestimmung von Metalloproteinen ist zur Diagnostik von Mangel oder Überladung an Spurenmetallen geeignet. Auch die  Metalloenzyme gehören zu den Metalloproteinen.

Literatur

  1. Rükgauer M (2005) Labordiagnostik von Spurenelementen. In: Thomas L (Hrsg) Labor und Diagnose. Indikation und Bewertung von Laborbefunden für die medizinische Diagnostik, 6. Aufl. TH-Books, Frankfurt am Main, S 480–487Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.DresdenDeutschland
  2. 2.Bioscientia Institut für Medizinische Diagnostik GmbHIngelheimDeutschland

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