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Mäanderausstrich

Chapter
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Definition

Ausstrichtechnik zur Zelldifferenzierung eines Knochenmarkpunktats.

Physikalisch-chemisches Prinzip

Ein bei einer Knochenmarkpunktion gewonnener Knochenmarkbröckel wird z. B. mit der Spitze einer Kanüle aufgenommen und mäanderförmig auf einem Objektträger ausgestrichen und an der Luft getrocknet ( Knochenmarkausstrich).

Einsatzgebiet

Morphologische Differenzierung eines Knochenmarkpunktats ( Knochenmarkzytologie).

Untersuchungsmaterial

Knochenmarkbröckel.

Fehlermöglichkeit

Blutbeimengung, diese führt zu einer Verfälschung der normalen Zellzusammensetzung im Knochenmark.

Praktikabilität – Automatisierung – Kosten

  • Einfach durchzuführende Methode

  • Nicht automatisierbar

  • Geringe Kosten

Bewertung – Methodenhierarchie (allg.)

Die Anwendung dieser Technik zum Ausstreichen eines Knochenmarkpunktats erleichtert die Beurteilung der Zelldichte und Differenzierung eines Knochenmarkpunktats ohne Verunreinigung durch peripheres Blut.

Literatur

  1. Enne W (1993) Knochenmark – Untersuchungsmethoden des Knochenmarks. In: Begemann H, Rastetter J (Hrsg) Klinische Hämatologie, 4. Aufl. Georg Thieme Verlag, Stuttgart, S 32Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie, Blutdepot und KrankenhaushygieneRegionale Kliniken Holding RKH GmbHLudwigsburgDeutschland

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