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Kratom

  • T. ArndtEmail author
Chapter
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Synonym(e)

 Mitragyna speciosa

Englischer Begriff

kratom

Definition

Thailändischer Name für den Kratombaum Mitragyna speciosa Korth., dessen Blätter vielfältige Alkaloide mit z. T. opiat- und kokainähnlichen Wirkungen enthalten.

Beschreibung

von Konsum, Wirkstoffen, Pharmakologie, Metabolismus/Ausscheidung und Analytik:

Konsum

Der Konsum von Kratombaumblättern zur Vermeidung von Ermüdungserscheinungen bei schwerer Arbeit oder auch zur Behandlung von Opiatabhängigen ist in den südostasiatischen Ländern gut dokumentiert. Aufgrund der narkotisierenden Wirkungen ist Kratom in Thailand seit 1943, in Australien seit 2005 sowie in einigen weiteren Ländern, nicht jedoch in Deutschland, verboten. Kratom wird in Form getrockneter Blätter oder daraus hergestellter Pulver sowie in Kräutermischungen angewandt, zumeist geräuchert, geraucht oder als Teeaufguss getrunken, in den Ursprungsländern auch wie  Kath gekaut.

Wirkstoffe

Kratom enthält ca. 25 Alkaloide. Ihr prozentualer Anteil in den Blättern...

Literatur

  1. Arndt T, Claussen U, Güssregen B, Schröfel S, Stürzer B, Werle A, Wolf G (2011) Kratom alkaloids and O-desmethyltramadol in urine of a „Krypton“ herbal mixture consumer. Forensic Sci Int 208:47–52PubMedCrossRefGoogle Scholar
  2. EMCDDA (ohne Datumsangabe) Kratom (Mitragyna speciosa) drug profile. http://www.emcdda.europa.eu/publications/drug-profiles/kratom. Zugegriffen am 07.07.2017
  3. Takayama H (2004) Chemistry and pharmacology of analgesic indole alkaloids from the Rubiaceous plant, Mitragyna speciosa. Chem Pharm Bull 52:916–928PubMedCrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Bioscientia Institut für Medizinische Diagnostik GmbHIngelheimDeutschland

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