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KO-Tropfen

  • T. ArndtEmail author
Chapter
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Englischer Begriff

knockout drops; date-rape-drugs

Definition

Mittel zur unbemerkten Verabreichung von Drogen- und/oder Betäubungsmitteln mit dem Ziel, das Opfer zeitweilig in einen willen- und wehrlosen Zustand zu versetzen und das Erinnerungsvermögen auszuschalten. Von besonderer Bedeutung sind heute  γ-Hydroxybuttersäure (GHB) und Butyrolakton (GBL).

Beschreibung

KO-Mittel werden gewöhnlich im Zusammenhang mit Raub- und Sexualdelikten eingesetzt. Durch die Beimengung zu alkoholischen Getränken wird eine additive oder potenzierte Wirkung angestrebt.

Im Vordergrund stehen folgende Wirkstoffe:

Der Nachweis der Substanzen in Blut und Urin erfolgt z. T. mit immunologischen Verfahren bzw. mit Gaschromatographie-Massenspektrometrie (GC-MS;  Gaschromatographie) oder Flüssigkeitschromatographie-(Tandem)-Massenspektrometrie (LC-MS, LC-MS/MS;  Massenspektrometrie). Die Untersuchungen sollten stets in einem forensisch-toxikologischen Labor durchgeführt werden.

Literatur

  1. Schütz H (1999) Screening von Drogen und Arzneimitteln mit Immunoassays. Wissenschaftliche Verlagsabteilung Abbott GmbH, WiesbadenGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Bioscientia Institut für Medizinische Diagnostik GmbHIngelheimDeutschland

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