Physikalische Grundlagen und Gerätetechnik
Zusammenfassung
Seit etwa 120 Jahren, seit Conrad Wilhelm Röntgen 1895, kennt man Röntgenstrahlen (engl. X-Ray) als elektromagnetische Strahlung großer Durchdringungsfähigkeit. Während das Licht, ebenfalls eine elektromagnetische Strahlung, nur durchsichtige Stoffe durchdringt, können Röntgen- und Gammastrahlen undurchsichtige feste Werkstoffe durchdringen und Aufschluss über verborgene innere Unregelmäßigkeiten, Hohlräume und Einschlüsse geben. Damit sind sie hervorragend geeignet, in der Werkstoffprüfung Aussagen über Ungänzen und volumenhafte innere Fehler von Werkstücken zu treffen. Als Ungänzen werden im physikalischen Sinne unganze mit freien Grenzflächen versehene Unregelmäßigkeiten beschrieben, für die noch keine Einschränkungen der Verwendbarkeit des Prüfgegenstandes wie bei einem Fehler vorhanden sind. Kenntnisse ihrer Eigenschaften, ihrer Erzeugung, ihres Nachweises sowie des Schutzes vor ihren, die Gesundheit schädigenden Wirkungen, sind dafür notwendige Voraussetzungen.
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