Psychosomatische Grundversorgung
Zusammenfassung
Seit 2004 ist die psychosomatische Grundversorgung Gegenstand der Weiterbildungsordnung für das Gebiet Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Auch in der fakultativen Weiterbildung wird psychosomatisches Wissen verlangt, z. B. so bei der speziellen Onkologie. In der gynäkologischen Endokrinologie und Reproduktionsmedizin dient es der Erkennung und Beurteilung psychosomatischer Einflüsse auf Hormonhaushalt, Fertilität und deren Behandlung. Nachgewiesen werden diese Kenntnisse durch die Teilnahme an einem psychosomatischen Curriculum, dass 80 h umfasst, die sich in 20 h Theorievermittlung, 30 h Balint-Gruppenarbeit und 30 h verbale Interventionstechnik unterteilen, dazu werden entsprechende Falldarstellungen gefordert. Ziel ist es, die Frauenärzte durch die psychosomatische Kompetenz in die Lage zu versetzen, psychosoziale Einflussgrößen früher zu erkennen, entsprechend zu werten und therapeutisch einzubeziehen. Fachfremde Erkrankungen können leichter abgegeben werden, und der Arzt wird in seinem Handeln sicherer.
Schlüsselwörter
Psychosomatik Gynäkologie Weiterbildungsordnung Psychosomatische Sorgfaltspflicht Arzt-Patienten-BeziehungPreview
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