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Die Pflanzengesellschaft

  • Friedrich Markgraf
Part of the Biologische Studienbücher book series (BIOLSTUD OBA)

Zusammenfassung

Wie kann man die Vereinigung von Pflanzen zu Lebensgemeinschaften erkennen und die Bedingungen dafür feststellen? Das sind zwei Fragengruppen, die bei jeder Untersuchung eines Pflanzenvereins in Betracht kommen. Man hat sie als Soziologie und (Syn-) Ökologie unterschieden; jene behandelt die Zusammensetzung des Pflanzenvereins an sich, diese seine Abhängigkeit von den Standortseinflüssen.

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Referenzen

  1. 1).
    Vgl. Lämmermayr: Die Entwicklung der Buchenassoziation seit dem Tertiär. Beih. 24 (1923) zu Feddes Repertorium.Google Scholar
  2. 2).
    In dieser Art gehen viele Schweizer Vegetationsforscher vor. Man lese z. B. die „Beiträge zur geobotanischen Landesaufnahme“, herausgegeben von der pflanzengeographischen Kommission der Schweizer Naturforschenden Gesellschaft in Zürich.Google Scholar
  3. 1).
    Dieses hat sachlich den Vorteil, daß es bei Bedarf — in kleinen, unregelmäßig geformten Vegetationsflecken — schief ausgebreitet werden kann. Notwendig ist nur eine festbegrenzte Probefläche, die für Vergleiche dieselbe Größe haben muß.Google Scholar
  4. 1).
    Es stellt sich später heraus als Molinia coerulea.Google Scholar
  5. 1).
    Es gibt auch einige derartige Bestimmungsschlüssel, z. B. C. A. Weber: Schlüssel zum Bestimmen der landwirtschaftlich wichtigsten Gräser Deutschlands im blütenlosen Zustande. Berlin 1924. — Strecker: Erkennen und Bestimmen der Wiesengräser. 7. Aufl. Berlin 1918. — Teilweise enthalten auch Floren eine Zusammenstellung der selten blühenden Pflanzen nach äußerlichen Merkmalen; z. B. Wünsche-Abromeit: Die Pflanzen Deutschlands, 11. Aufl. S. 730. 1924.Google Scholar
  6. 2).
    Vgl. Braun-Blanquet in Jahrb. St. Gall. Naturw. Ges. 57, 332. 1921. Dort wird die „Menge“ Abundanz genannt.Google Scholar
  7. 1).
    „Geselligkeit“ nach Braun-Blanqtjet, siehe z. B. Jahrb. d. St. Gall. Naturw. Ges. 57, 334. 1921.Google Scholar
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    Du Rietz, Th. Pries, Osvald u. Tengwall: Gesetze der Konstitution natürlicher Pflanzengesellschaften. Medd. fr. Abisko Naturv. Stat. 35. 1920. — Du Rietz : Zur methodologischen Grundlage der modernen Pflanzensoziologie. (Upsala 1921.)Google Scholar
  9. 3).
    Vgl. Rübel: Geobotanische Untersuchungsmethoden (Berlin 1922), 229 und in Beibl. zu Veröff. d. Geobotan. Inst. Rübel in Zürich 2, 11. 1925.Google Scholar
  10. 1).
    Siehe S. 12 Anm. 2; ferner Palmgren: Studier öfver Löfängsomradena på Åland III. Acta Soc. pro Fauna et Flora Fenn. 42, 618. 1917. — In deutscher Sprache: Über Artenzahl und Areal sowie über die Konstitution der Vegetation. Acta forest. Fenn. 22, Nr. 1, 121. 1922. — In diesen beiden Arbeiten finden sich schon die Grundbegriffe der „Konstanzlehre“ für die Formation, die von den schwedischen Autoren für Assoziationen ausgebaut wurden.Google Scholar
  11. 1).
    Die Bezeichnung -etum mit dem Genitiv des Artnamens für die Assoziation ist international empfohlen worden; angewandt werden aber sehr oft auch kürzere Namen von anderer Beschaffenheit.Google Scholar
  12. 1).
    Eine Reihe hierher gehörender Begriffe ist klar definiert bei Cajander in Acta Forest. Fenn. 20, 1922: „Zur Begriffsbestimmung im Gebiet der Pflanzentopogräphie“.Google Scholar
  13. 2).
    Vgl. Gams : Prinzipienfragen der Vegetationsforschung, in Vierteljahrsschr. Natf. Ges. Zürich 63, 421 u. 428. 1918.Google Scholar
  14. 1).
    Die Aufnahme der Flechten auf der Buchenborke, die wahrscheinlich vorhanden waren, besitze ich nicht.Google Scholar
  15. 2).
    Wegen der Bedeutung dieser Zahlen vgl. S. 30.Google Scholar
  16. 1).
    Vollständig abgedruckt in deutscher Sprache bei Rübel: Geobotanische Untersuchungsmethoden (Berlin 1922) S. 175.Google Scholar
  17. 1).
    Vgl. auch Th. Fries: Den synekologiska Linjetaxeringsmetoden. — Medd. fr. Abisko Naturv. Stat. 2 (1919).Google Scholar
  18. 1).
    Über die umstrittene Frage der „Charakterarten“ vgl. Braun-Blanquet a. a. O. S. 313, Du Rietz u. Gams in Viertel]ahrsschr. d. naturforseh. Ges. in Zürich 69, 269. 1924. — Braun-Blanquet ebenda 70, 122. 1925.Google Scholar
  19. 1).
    Vgl. S. 11. (Individuenzahl).Google Scholar
  20. 2).
    Vgl. Rübel a. a. O. S. 201. (das Bernina-Beispiel).Google Scholar
  21. 3).
    Vgl. Rübel a. a. O. S. 202.Google Scholar
  22. 1).
    Furrer: Begriff und System der Pflanzensukzession. Vierteljahrsschr. d. naturforsch. Ges. in Zürich. 67, 132. 1922. — Clements: Plant Succession. Washington 1916. — Ferner Lüdi in Verhandl. d. naturforsch. Ges. in Basel 35. 277. 1923. — Lüdi: Die Sukzession der Pflanzenvereine. Mitt. d. naturforsch. Ges. in Bern. 1919.Google Scholar
  23. 2).
    Näheres vgl. S. 53.Google Scholar
  24. 1).
    Rübel: Vorschläge zur geobotanischen Kartographie. Beitr. z. geob.Landesaufn. der Schweiz 1 (Zürich 1916). — Drude: Die kartographische Darstellung mitteldeutscher Vegetationsformationen. Engl. Bot. Jahrb. 40, 1907.Google Scholar
  25. 1).
    Vgl. Rubel a. a. O. S. 283.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1926

Authors and Affiliations

  • Friedrich Markgraf
    • 1
  1. 1.Botanischen MuseumBerlin-DahlemDeutschland

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