Anlage und Betriebsmittel einer Härterei

  • Joh Schiefer
  • E. Grün

Zusammenfassung

Als allgemeinen Grundsatz kann man hierfür aufstellen: Die Härterei bzw. die Schmiede lege man in die Teile der Fabrikräume, die wegen Lichtmangel ohnehin für andere Zwecke nicht verwendbar sind. Die Fenster richte man nach der Nordseite, weil die Räume so die gleichmäßigste Beleuchtung durch zerstreutes Licht erhalten. Die beste Beurteilung der Glüherscheinung findet im Halbdunkel statt; bei vollem Tageslicht wird die Temperatur leicht für niedriger, hingegen bei Nacht leicht für höher angesetzt, als sie wirklich ist. Bereits vorhandene Anlagen, die zu gewissen Tageszeiten dem direkten Sonnenlichte ausgesetzt sind, sollen Fenster mit einem geeigneten Anstrich oder mit Zuggardinen erhalten, um die Härterei vor grellem und wechselndem Lichte zu schützen.

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Aufzeichnungen

  1. 1).
    Fig. 95–98 aus Brearley-Schäfer, Werkzeugstahl. Schiefer und Grün, Härtetechnik.Google Scholar
  2. 1).
    Blume, Werkstattstechnik 1909, S. 284.Google Scholar
  3. 1).
    Blume, Werkstattstechnik 1908, S. 289.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1918

Authors and Affiliations

  • Joh Schiefer
    • 1
  • E. Grün
    • 2
  1. 1.Härtetechnik an der Gewerbeförderungsanstalt für die RheinprovinzDeutschland
  2. 2.Gewerbeförderunganstalt für die RheinprovinzDeutschland

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