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Eröffnung der Verfügungen von Todes wegen

  • Julius Binder
Part of the Enzyklopädie der Rechts- und Staatswissenschaft book series (ENZYKLOPÄDIE, volume 11)

Zusammenfassung

Die außerordentliche Tragweite der Verfügungen von Todes wegen und ihre Eigentümlichkeit, erst nach dem Tode des Verfügenden wirksam zu werden, machen die amtliche Veröffentlichung und Verkündung dieser Verfügungen erforderlich. Deshalb nötigte schon das römische Recht die Hinterbliebenen unter Androhung schwerer Strafen, Testamente zum Zweck der amtlichen Eröffnung und Bekanntgabe an die Behörde abzuliefern. Im gemeinen Recht sind diese Strafen zwar abgekommen; dafür hat sich aber die Gewohnheit herausgebildet, die amtlich errichteten und verwahrten Testamente auch stets amtlich zu eröffnen. Das Allgemeine Landrecht schrieb die gerichtliche Eröffnung aller letztwilligen Verfügungen vor.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1930

Authors and Affiliations

  • Julius Binder
    • 1
  1. 1.Universität GöttingenDeutschland

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