Zusammenfassung

Die Stärkefabrikation beruht im Wesentlichen auf sehr einfachen und rein mechanischen Operationen, die darin bestehen, das Rohmaterial fein zu zerkleinern, um die stärkehaltigen Zellen bioszulegen, aus diesen die Stärke mittelst Wasser auszuwaschen, sie absitzen zu lassen und zu trocknen. Wo die mechanische Zerkleinerung nicht ausreicht, den Inhalt der Zellen für das Auswaschen genügend freizulegen, wie bei den Getreidekörnern, überlässt man die Rohmaterialien einer Gährung oder wendet Chemikalien an (ätzende Alkalien und Säuren, namentlich schweflige Säure), um hierdurch eine vollkommenere Aufschliessung zu bewirken. In der Praxis findet eine regelmässige analytische Controle des Fabrikbetriebes nicht statt, so sehr dies auch zu wünschen wäre. Man beschränkt sich im Allgemeinen darauf, das Rohmaterial auf seinen Stärkegehalt und das fertige Product der Handelswaare auf seine Reinheit und den Wassergehalt zu prüfen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1893

Authors and Affiliations

  • C. von Eckenbrecher
    • 1
  1. 1.deutschen Kartoffel-Cultur-Station in BerlinDeutschland

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