Advertisement

Vergiftungen

  • R. Schoen

Zusammenfassung

Pharmakologisch hat der Begriff „Gift“ nur einen quantitativen, nicht einen qualitativen Sinn, weil jede chemisch reaktionsfähige Substanz, sei sie auch wie Kochsalz lebensnotwendig, in ungeeigneten Mengen und bei veränderten Bedingungen eine giftige, selbst tödliche Wirkung ausüben kann. Gifte können auch im Organismus durch krankhafte Stoffwechselvorgänge, z. B. bei der Retentionsurämie, entstehen. Für die Darstellung einer klinischen Toxikologie ist der Giftbegriff so zu begrenzen, daß nur exogene chemische Stoffe, soweit sie nach Wirkung und Konzentration geeignet sind, krankhafte Störungen beim Menschen zu verursachen, in Frage kommen Dabei müssen wir uns auf die praktisch wichtigen Vergiftungen beschränken.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Axmacher, F.: Allgemeine Pharmakologie. Berlin: Julius Springer 1938.CrossRefGoogle Scholar
  2. Baader, E. W.: Gewerbekrankheiten. Berlin u. Wien: Urban & Schwarzenberg 1931.Google Scholar
  3. Brezino, E.: Die gewerblichen Vergiftungen und ihre Bekämpfung. Stuttgart: Ferdinand Enke 1932.Google Scholar
  4. Flury, F. u. F. Zernik: Schädliche Gase. Berlin: Julius Springer 1931.CrossRefGoogle Scholar
  5. Flury, F. u. H. Zanger: Lehrbuch der Toxikologie. Berlin: Julius Springer 1938.Google Scholar
  6. Leschhe, E.: Die wichtigsten Vergiftungen. München: J. F. Lehmann 1933.Google Scholar
  7. Muntzscn, F.: Die chemischen Kampfstoffe. Leipzig: Georg Thieme 1937.Google Scholar
  8. Starkenstein, E.: Lehrbuch der Pharmakologie, Toxikologie und Arzneiverordnung. Leipzig u. Wien: Franz Deuticke 1938.Google Scholar
  9. Starbenstein, E., E. Rost u. J. Pohl: Toxikologie. Urban & Schwarzenberg 1929.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1939

Authors and Affiliations

  • R. Schoen
    • 1
  1. 1.GöttingenDeutschland

Personalised recommendations