Advertisement

Zusammenfassung

Die Ablagerungen von Harnsäure, welche als Symptome gichtischer Erkrankung in den Gelenken vorkommen, haben zu zwei Arten von Bestrebungen geführt. Die eine Richtung suchte die Bildung von Harnsäure im Organismus überhaupt zu unterdrücken oder herabzusetzen, während es die andere als ihre Hauptaufgabe ansah, in den Organismus Substanzen einzuführen, welche bei möglichster Ungiftigkeit als Lösungsmittel für die in den Geweben abgelagerte Harnsäure dienen sollten. Schulzen1) hat die Behauptung aufgestellt, daß, wenn man einem Hunde neben einer gewöhnlichen Nahrung Sarkosin (Methylglykokoll)
$$\mathop {\mathop {{\text{CH}}_2 }\limits_| }\limits_{{\text{COOH}}} \cdot {\text{NH}} \cdot {\text{CH}}_3 $$
reiche, Harnstoff und Harnsäure völlig aus dem Harne verschwänden und sich folgende zwei Körper bilden:

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Hinweise

  1. 1).
    M. Goto. HS. 30, 473 (1900).Google Scholar
  2. 3).
    W. Denis, Journ. Pharm. Therap. Boston 7, 601 (1915).Google Scholar
  3. 2).
    Th. Brugsch und R. Wolffenstein, Berliner klin. Wochenschr. 52, 157 (1915).Google Scholar
  4. 8).
    Felix Boenheim, Zeitschr. f. exp. Path. u. Ther. 15, 379 (1914).CrossRefGoogle Scholar
  5. 4).
    Luise Rotter, Z. f. exp. Path. und Ther. 19, 176 (1917).CrossRefGoogle Scholar
  6. 6).
    J. Pohl, Berliner klin. Wochenschr. 54, 129 (1917).Google Scholar
  7. 7).
    Julius Pohl, Z. f. exp. Path. u. Ther. 19, 198 (1917).CrossRefGoogle Scholar
  8. 1).
    C. H. Thorns, Ber. Dtsch. Pharm. Ges. 22, 65 (1912).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1919

Authors and Affiliations

  • Sigmund Fränkel
    • 1
  1. 1.Medizinische ChemieWiener UniversitätÖsterreich

Personalised recommendations