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Zusammenfassung

Die Griechen haben ein so köstliches und so mannigfach gegliedertes Land bewohnt wie kein Volk der Erde. Hier von ewigem Schnee bedeckte, wunderbar beleuchtete Gebirgsspitzen, dort von waldbewachsenen Bergen herabrauschende Flüsse und Bäche, dort zahlreiche, tief in das Land einschneidende, blinkende Meeresbuchten. Hinter ihnen erglänzt das röthlich schimmernde Meer mit der ionischen und ägeïschen See, und aus beiden erhebt sich eine leuchtende Inselwelt. Im inneren Lande senken sich fruchtbare Flussthäler, ziehen sich hier und da üppige Ebenen hin, steigen breite steinige Abhänge zu den Gebirgen empor. Darüber wölbt sich ein reiner und heiterer Himmel, und schwebt eine feucht-warme, doch nie erschlaffende, die Brust hebende Luft. Hier lagern nicht „des Nordens traurige Nebel,“ nicht weite Schneeflächen, wohl aber fahren gewaltige Stürme von Meer zu Meer, rollen häufige Donner, leuchten Blitze, stürzen Regengüsse und Hagelwetter zur Erde nieder.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1878

Authors and Affiliations

  • W. Kopp

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