Zusammenfassung

Die äussere Nase wird in ihrem oberen Theil, welcher hauptsächlich die Gestalt derselben bestimmt, durch die Processus nasales des Oberkiefers und die Ossa nasi gebildet. Die Verlängerung der Ossa nasi nach unten sind fibrösknorplige Platten, deren unterer Rand als Umgrenzung des inneren Nasenlochs sich etwas nach innen umschlägt und dadurch vorspringt. In der Mittellinie fühlt man als Fortsetzung der Ossa nasi die knorplige Scheidewand durch. An sie legen sich nach aussen bogenförmig verlaufend die seitlichen Nasenknorpel an und bilden das feste Gerüste des Nasenlochs. Sie überragen die Scheidewand etwas nach vorne und unten, wodurch die seichte Furche, welche die meisten Menschen an der Nasenspitze haben, gebildet wird. Auf der Knorpelschicht nach aussen liegen die Muskeln des Naseneingangs, der Levator alarum nasi und der Depressor. Nach innen finden sich am Naseneingang die Vibrissae mit ihren tiefen Haarbälgen und dazu gehörigen Schweiss- und Fettdrüsen. Diese geben nicht selten zur Bildung von Aknepusteln und Furunkeln Anlass. Man unterscheidet das äussere und das schon erwähnte innere Nasenloch. Die Scheidewand der Nase besteht aus drei Bestandtheilen: dem knöchernen Vomer, der sich von dem Rande der Choanen hinten oben in schräg absteigender Linie nach vorne unten bis beinahe zu der vorderen Nasenöffnung zieht.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1894

Authors and Affiliations

  • Moritz Schmidt

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